Neue Grafikkarte gesucht, 1070 soll in Rente

@Siri Das ist das typische Phänomen wenn man von einer alten Karte auf eine neue wechselt: Im Benchmark riesige Zahlen, im Alltag laufen die Spiele einfach schon gut. Der Unterschied zeigt sich erst richtig bei höheren Auflösungen, Raytracing oder zukünftigen Titeln die mehr fordern.
 
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Ja das beschreibt es ganz gut :D "Problem" ist nur, dass ich nicht in höheren Auflösungen spielen werde, RT aktuell bei Diablo 4 eben Probleme macht und zukünftige Titel....schwierig, heisst ja hier immer man soll für "jetzt" kaufen und nicht für die Zukunft, daher macht es mir das gerade etwas schwierig. Wüsste jetzt keinen Titel der zukünftig für mich in Frage kommt, bin ja auch eher der Gelegenheitsspieler, wenn es die Zeit zu lässt.
 
Elan1338 schrieb:
Das ist das typische Phänomen wenn man von einer alten Karte auf eine neue wechselt: Im Benchmark riesige Zahlen, im Alltag laufen die Spiele einfach schon gut.
Sehe ich anders, eine Karte, die eine viermal höhere Rohleistung als die alte Karte hat MUSS deutlich besser performen.

Hier im Rasteriser ist die 9060XT 30% oder ca. 20fps schneller als eine 3060ti: https://www.computerbase.de/artikel...agramm-performancerating-rasterizer-1920-1080

Im Raytracing sind es 63% bzw. 27fps: https://www.computerbase.de/artikel...agramm-performancerating-raytracing-1920-1080

Die 3060ti ist im Rasterization wiederum 55% bzw. über 30fps schneller als eine GTX 1080: https://www.computerbase.de/artikel...ncerating-fps-0-2-prozent-perzentil-1920-1080

Das muss sich beim Wechsel von einer 1070 zu einer 9060XT bemerkbar machen.
 
Siri schrieb:
heisst ja hier immer man soll für "jetzt" kaufen
Bei mir heißt es das selten.

Man kann und sollte nicht so tun, als ob es nie Veränderungen im Markt gibt. Beispiele, die ich gerne nenne, sind das Alter von DDR4. Dessen Einführung wäre grob 2015. Oder die Einführung von PCIe-3.0, das gibt es seit 2012, welches manche heute noch neu kaufen wollen, um (mMn an der völlig falschen Stelle) wenige €uronen zu sparen. (Etwa per B450-Mainboard oder eben A520. Leidig, dass Händler das noch immer NEU und ab 2026 verkaufen)

Dieses "jetzt kaufen" führt auf Jahrzehnte stabiler Währung und gleichzeitig exponentieller Leistungssteigerung bei Technik zurück. (Inflation vor 2020. Moores Law) Diese Zeiten sind aber deutlich vorbei!


Ohne etwas madig machen zu wollen:
CPU: AMD Ryzen 5 4500​
Mainboard: Gigabyte A520M SH2​

Mit der Basis darf man keine Wunder erwarten. Je nach Spiel war dies vorher klar.


Eine defekte GTX 1070 gibt keine 80€ (?) Verkaufserlös mehr, sondern vielleicht noch 20.
 
Je nachdem ist moderater Leistungszuwachs gut möglich. Warum? Der 4500er Ryzen basiert auf Zen 2, performt aber wie Zen+ (also ~Ryzen 2600). Es ist ein Sparbrötchen mit u.a. nur 8MB L3-Cache vs 32MB in "ausgewachsenen" Ryzens seit Zen 2. Und Cache und Gaming passen gut zusammen...

Jedenfalls: Die 3070 hier ist nicht gigantisch langsamer als eine 9060 XT, während die 1070 nicht gigantisch langsamer als die 5600XT ist. Schaut euch mal die Zuwächse des 2600ers nach "Upgrade" in Horizon Zero Dawn@1080p an, ditto Watch Dogs Legion oder AC Valhalla (in Medium-Settings). Generell ist man mit niedrigerer Auflösung schneller in den CPU-Limits -- und wenn dann noch ein entsprechendes Game on top kommt (hallo Cities Skylines)...




PS: Hier wird vorgeführt, dass Chips auf diesem (2600er-)Niveau selbst in 1440p der Musik hinterher sind. Siehe im Extremfall das CPU-lastige Spiderman oder Baldur's Gate, wo die ~Hälfte der möglichen Performance nicht ankommt. Eventuell würde der 4500er hier nicht ganz so abgeschlagen abschneiden, weil er auf der neueren Architektur basiert. An den 3600er käme er aber schon wegen seines kastrierten Caches nicht heran.

 
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Habe schon vermutet das es wohl an der günstigen Variante von Mainboard + CPU liegt. Muss aber dazu sagen das ich die beiden Teile hier damals aus dem Thread "Der Ideale Gaming-PC: Spiele-PC selbst zusammenstellen" hatte. Kamen später nur mehr RAM dazu und die damalige Grafikkarte wurde ersetzt. Also würdet ihr die 1070 lieber verkaufen?
 
Ich würde die 9060xt behalten. Wenn es dir noch möglich ist etwas Geld locker zu machen. Würde ich noch an deiner Stelle die CPU auf einen ryzen 5600 (Neu ca 110€/ B ware 103€ via Galaxus) updaten. Den alten Ryzen 4500 + die gtx 1070 würde ich verkaufen. Für die alte CPU sollte es noch ca 40-50€ geben, die Gtx 1070 sofern funktionstüchtig noch für gute 70-80€. Somit hättest du eine deutlich potentere CPU und läufst nicht ständig mehr ins CPU bottleneck.
 
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Hier dürfte die zusätzliche Performance der RX 9060 XT durch die CPU ausgebremst werden. Wenn du dir noch einen Ryzen R5 5600(X) zulegest, wirst du einen ordentlichen Sprung spüren.
 
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Siri schrieb:
Muss aber dazu sagen das ich die beiden Teile hier damals aus dem Thread "Der Ideale Gaming-PC: Spiele-PC selbst zusammenstellen" hatte.
Wirklich? Den Ryzen 4500 gab es nie unter 60€ und er war schon immer eine ziemliche Niete - für Spieler. Das wundert mich allerdings sehr. Vielleicht war das mal wieder in einer der Pandemien und Krisen.

Selbst dann müsste es vor x Jahren gewesen sein und preislich unterste Schiene.

Siri schrieb:
Also würdet ihr die 1070 lieber verkaufen?
Alles was ich sage ist: Eine bei Verkauf intakte Karte bringt mehr, als eine, die kaputtgegangen ist.

CPU:
https://geizhals.de/amd-ryzen-7-5700x-100-000000926-a2697378.html
(Neuware)

Gebraucht allenfalls, wenn man einen Ryzen 5600 oder 5600x gebraucht deutlich unter 90€ und aus sicherer Quelle bekäme. Nur genau diese beiden. Nicht einen der unzähligen, anderen, beschnittenen 5600er bitte.

Das Mainboard kann und sollte behalten werden.
 
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Hab mir jetzt vorerst bei Galaxus einen Ryzen 5 5600 neu für 98€ bestellt, kann ich aber noch bis morgen stornieren. Oder doch lieber den Ryzen 7? 😅

Ja den Ryzen 5 4500 habe ich schon einige Jahre und glaube das war kurz vor der Pandemiephase wo ich schnell was gebraucht hatte.
 
Siri schrieb:
Habe schon vermutet das es wohl an der günstigen Variante von Mainboard + CPU liegt.
sofern die CPU-VRMs nicht so mies sind dass sie unter last zu heiß werden (was bei der kombination aus CPU und MB nicht der fall sein sollte) hat das MB keinen nennenswerten einfluss auf die leistung.

Muss aber dazu sagen das ich die beiden Teile hier damals aus dem Thread "Der Ideale Gaming-PC: Spiele-PC selbst zusammenstellen" hatte.
Zwirbelkatz schrieb:
Selbst dann müsste es vor x Jahren gewesen sein und preislich unterste Schiene.
zumindest der 4500 scheint tatsächlich mal ein paar monate in der 500€-konfig gewesen zu sein (klick). aber bei 500€ für nen kompletten gamingrechner bzw ~300€ für alles abseits der graka sollte man auch nicht zu viel erwarten.

Siri schrieb:
Ja den Ryzen 5 4500 habe ich schon einige Jahre und glaube das war kurz vor der Pandemiephase wo ich schnell was gebraucht hatte.
der 4500 kam erst in Q2 2022 auf den markt.

Oder doch lieber den Ryzen 7? 😅
wenn die 40€ aufpreis nicht weh tun würde ich persönlich die wohl drauflegen.
 
Neue CPU ist nicht verkehrt, das ist wie der Sprung von nem 2600 auf den 5600er.

Zen3 liegt in 1440p mit ner 9070 XT nicht so stark hinter aktuellens Zens zurück wie Zen+ (2600) gegenüber Zen3 (5600)... Allerdings war es schon krass, wie abgeschlagen Zen+ bei HW Canucks gerade in Spiderman und Baldur's Gate 3 war. Näherungsweise die Hälfte der möglichen Performance verliert man mit einem 5600er nur gegenüber einem X3D. Der 3D-Cache skaliert in BG3 seit jeher sowieso extrem wild, was ansonsten ja immer schwankt. Aber für den zahlt man eh nen Enthusiasten-Aufpreis. ;)



Spiegelt natürlich auch wider, dass ohne 3D-Cache Zen3 mit der letzte ganz große Sprung war. Zen 4 sattelte natürlich was drauf und bekam DDR5 on top, aber Zen5 wird in Fachkreisen ja gerne Zen 5% genannt. :D
 
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Okay, dann werde ich mal noch ein paar Test fahren, bleibe zwar bei FullHD, werde aber mal bisschen mit den Hz spielen, evtl. Richtung 144 Hz gehen, vllt fühlt sich dann die Spiele besser an, was der erhöhte Budget für mich dann rechtfertigt :D Die Bestellung vom Ryzen 5 5600 hab ich erstmal wieder storniert, wenn dann die 144 Hz sich durchsetzen, werde ich direkt auf den empfohlenen Ryzen 7 gehen.
 
Kurzes Feedback, weis nicht genau was passiert ist aber nun schlummert im System der Ryzen 7 5700X und die 9060 XT 16 GB Hellhound :D

Habe gleichzeitig noch mit Fan Control das Luftsetup etwas optimiert (leichter Überdruck, danke ChatGPT fürs Ausrechnen) und denke das ist jetzt eine Runde Sache. An den Benchmarkpunkten hat sich nichts geändert, auch mit dem Ryzen 7 sind die genauso hoch, wie vorher unter dem Ryzen 5, allerdings merkt man unter Cities Skylines 2 schon einen deutlichen Performancesprung nach vorne. Sobald das 8 Pin Verlängerungskabel da ist, kann ich auch gerne mal ein Foto machen, falls gewünscht. Alles in allem bin ich sehr zufrieden, die FPS-Dropps sind bei Diablo IV noch da, verschwinden aber nach ca. 5 Minuten, vielleicht liegt das auch an meiner SSD (SanDisk PLUS 1 TB).
 
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Siri schrieb:
Habe gleichzeitig noch mit Fan Control das Luftsetup etwas optimiert (leichter Überdruck, danke ChatGPT fürs Ausrechnen) und denke das ist jetzt eine Runde Sache. An den Benchmarkpunkten hat sich nichts geändert, auch mit dem Ryzen 7 sind die genauso hoch, wie vorher unter dem Ryzen 5, allerdings merkt man unter Cities Skylines 2 schon einen deutlichen Performancesprung nach vorne.


War halt nicht nur ein "Ryzen 5". Es war ein Ryzen 5 auf Zen+-Leistungsniveau. Selbst der Cache-beschnittene 5500er hatte die doppelte Cachemenge alleine schon... (Cache ist wie gesagt wichtig für Games). Dazu der relativ geringe Takt, oder anders: Das Ding war eigentlich nicht riesig für Gaming gemacht. :D


 
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Es könnte am Shader Cashe liegen, das hatte ich ebenfalls mit einer AMD Karte z.b. in Witcher 3:
https://quest-knight.de/2026/01/11/stutter-trotz-hoher-fps-warum-spiele-ruckeln/

Shader-Kompilierung während des Spielens​



Ein großer Faktor ist die Shader-Kompilierung zur Laufzeit. Shaders sind kleine Programme, mit denen die GPU Berechnungen für Licht, Schatten, Effekte und Texturen ausführt. Damit sie auf eurer Grafikkarte laufen können, müssen sie erst in eine für diese Hardware passende Form übersetzt werden, also kompiliert werden. Auf dem PC werden viele Shader erst dann kompiliert, wenn sie im Spiel tatsächlich gebraucht werden, und nicht komplett vor dem Start.

Solange ein Shader noch nicht kompiliert ist, wartet das Spiel kurz, bevor es weiter rendern kann. Das verursacht genau diese störenden Hänger. Es erklärt auch, warum manche Games beim ersten Durchlauf stärker ruckeln und beim zweiten Mal glatter laufen, sobald Shader gecached sind.
 
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