Neueinstieg: Pi 3B+ und / oder Pi 4 - Zum Zocken und Einsteigen

Ltcrusher

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Guten Abend in die Runde.

Ich möchte mich jetzt so langsam mal mit dem Thema Raspberry Pi beschäftigen, aber auf zwei unterschiedliche Weisen. Vorausgeschickt: habe mit Linux keine nützlichen Erfahrungen. Hatte es vor etlichen Jahren mal kurz auf dem PC und konnte da nichts groß mit anfangen - aber der Pi ist da ja anders...denke ich mir mal.

Für den Raspberry Pi 3B+ habe ich Gehäuse im Style vom Nintendo NES und auch Nintendo SNES gesehen, was ich sehr witzig finde. Würde hier gerne eine kleine Raspberry Spielekiste versuchen.

Gibt es hier eine Linux Version für den Pi, die einfach zu handhaben ist, wo man die kostenfreien und hoffentlich auch zusätzlich kaufbaren Roms einfach einbinden kann?

Weiterhin interessiere ich mich für den neuen Pi 4, um eventuell etwas tiefer mal einzusteigen, aber dann halt mit einem aktuellen Gerät. Nicht für irgendwelche Sensoren oder Schaltungen.

Ist hier eine andere Linux Version dann ratsamer als für den Spiele-Pi? Oder ist das egal?

Ihr kennt mich ja, vom normalen PC, etc. habe ich Ahnung, aber hier beim Pi bin ich Neueinsteiger. Daher bitte irgendwie einfach formulieren. Hehe.

Grüße

Frank
 
Ltcrusher schrieb:
aber der Pi ist da ja anders...denke ich mir mal.
:D
Linux ist Linux. Zugegeben, auf dem Pi spart man sich den Installationsprozess. Man zieht sich ein SD-Karten Image aus dem Netz, spielt es auf eine Karte und bootet ins fertig installierte System. Aber die Einrichtung und Konfiguration ist auf dem Pi oft näher an der Basis, sprich schwerer als auf normalen Desktopdistributionen.

Ltcrusher schrieb:
Gibt es hier eine Linux Version für den Pi, die einfach zu handhaben ist, wo man die kostenfreien und hoffentlich auch zusätzlich kaufbaren Roms einfach einbinden kann?
Es gibt Retropie, das ist eine Distribution speziell für Roms alter Konsolen. Die Emus sind da bereits vorinstalliert, man muss also nur noch seine Images in die entsprechendne Ordner speichern, den Kontroller einrichten und evtl ein paar configs für die jeweilige Konsole anpassen. Das man ROMs legal kaufen kann halte ich hingegen für ein Gerücht.

Ltcrusher schrieb:
Weiterhin interessiere ich mich für den neuen Pi 4, um eventuell etwas tiefer mal einzusteigen, aber dann halt mit einem aktuellen Gerät. Nicht für irgendwelche Sensoren oder Schaltungen.
Was meinst du mit tiefer Einsteigen? In Linux?
Als allgemeines Desktopsystem ist zu Raspbian zu raten, da hier der Hardwaresupport der beste ist und man ist flexibel, was die Nutzungsvariante betrifft. Für alles Abseits des Desktops ohne Programmierkenntnisse nimmt man am besten einer der unzähligen spezialisierten Distributionen. Zb Libreelec für Multimedia, Volumino als Netzwerk-Audiospieler usw...
 
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N'abend. Der Pi hat eben den Vorteil, dass es sehr viele gut dokumentierte Community Projekte gibt.
Das heisst mit etwas Zeit und guten Willen ist es auch für Linux Einsteiger gut möglich das jeweilige Ziel zu erreichen. Zumal nette Fragen meist beantwortet werden ;)

Für dein Projekt bietet sich RetroPie an, da das ganze System speziell für den Einsatz von Emulatoren aufgebaut wurde. Das Gehäuse wäre ein tolles erstes Projekt um in der 3D Drucker Welt einzusteigen. Für deutlich weniger Geld kann man es aber auch fertig kaufen ☺

Das eigentliche AllroundSystem für den Pi ist eigentlich Rasbian dies würde ich die für die meisten anderen Ideen und Projekte empfehlen, unabhängig der HW Revision.
 
https://retropie.org.uk/docs/ ist was du suchst. Das ist eine Linux-Distro für Retrogaming. Wenn du den Linuxeinstieg mit einem raspi machen willst, ist https://www.raspberrypi.org/downloads/raspbian/ zum empfehlen, das ist ein auf den Raspi angepasstes Debian. Retropie hatte bis vor kurzem noch Probleme mit den ganz neuen Raspis, aber die Anpassungen sind nur eine Frage der Zeit. Linux command line Erfahrungen kannst du auch auf einem Retropie machen, aber wenn du nicht beides gleichzeitig machen willst, empfehle ich dir einfach jeweils eine eigene micro-SD zu benutzen, die du dann einfach umsteckst.

Ltcrusher schrieb:
[...] wo man die kostenfreien und hoffentlich auch zusätzlich kaufbaren Roms einfach einbinden kann?

[...]

Hab keine Ahnung was du im Detail zocken willst, aber du wirst vermutlich keine legalen Roms finden.

Ansonsten auf jeden Fall nen Raspi 4 kaufen, je nach verwendung mit mehr oder weniger RAM, Kühlkörper! da der neue etwas hitzköpfig ist, aber so deutlich schneller, und ein paar coole Features bietet. Zum zocken, bzw Desktopnutzung auf jeden Fall ein Netzteil mit 3A (am besten das offizielle) kaufen. SD karten 16 GB oder so.
 
Schon einmal danke für die Rückmeldungen. Hatte gehofft, es gäbe irgendwie eine Art Playstore für die Roms. Da seht ihr schon, wie viel Plan ich da habe. Hehe.

Vielleicht gibt es ja aber lizenzfreie...und wenn der Mario Verschnitt Sepp heißt und Lederhosen trägt.

Gucke mir eure Tipps und die Links auf jeden Fall mal an.
 
Ltcrusher schrieb:
Vielleicht gibt es ja aber lizenzfreie...und wenn der Mario Verschnitt Sepp heißt und Lederhosen trägt.
Es gibt kaum einen Grund was Lizenzfreies auf eine ROM zu packen. Denn dann müsste man das Ganze für eine Plattform entwickeln die dann sowieso emuliert werden muss, anstatt es nativ auf dem PC laufen zu lassen.
Davon mal abgesehen: Mein Mitleid mit den Lizenzeigentümern hält sich in Grenzen...

Davon abgesehen, der Pi ist echt vielseitig. Ich baue damit hauptsächlich Multimediageräte und Netzwerkspieler:
821402

Meistens läuft dann Libreelec oder Volumino drauf.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bin über ein Artickel zum RetroPi gestossen in dem auch einige Adressen angegeben wurden, wo man sich ROMs runterladen kann (obs da legal ist oder nicht ka.). Jedenfalls hier ist der Artickel.
 
Ltcrusher schrieb:
Gibt es hier eine Linux Version für den Pi, die einfach zu handhaben ist, wo man die kostenfreien und hoffentlich auch zusätzlich kaufbaren Roms einfach einbinden kann?

ghecko schrieb:
Das man ROMs legal kaufen kann halte ich hingegen für ein Gerücht.

IANAL - Hardwarekauf der Cartridges auf dem Gebrauchtmarkt und ein "Dumpen" dieser ist vielleicht ein Ausweg. Afaik besitzen die Chips keinen "Kopierschutz" und es gibt ja noch die Privatkopie.

Ansonsten einfach warten - auf den Tod der Beteiligten und dann noch "etwas" länger - nach den WTO / Berner Konvention und der Regelschutzfrist - und hoffen dass die Plastik und die Daten so lange halten und die Bibliotheken und Archive brav "Pflichtexemplare" zur Bewahrung der Videospielkultur gesammelt haben.
Tja, es verschwinden nicht nur Bücher im "Loch" .

Die Deutsche Bibliothek erwähnt explizit die Emulation - diese "Werke" sind dann aber immernoch nicht entleihbar sondern höchstens lokal "erlebbar".
 
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