Nikon P310 - Trotz großer f/1.8 Blende keine Tiefenunschärfe erkennbar!

@Megamind:

Im großen und ganzen hast du schon Recht. :)

Aber es kommt auch auf die persönlichen Ansprüche an.
Vor meiner ersten DSLR hatte ich eine SX 230 HS, also auch 2/3 und ich hab die Bilder nie so hinbekommen, wie die, die ich im Internet gesehen hatte.
Das war dann diese Phase in der Fotografie, wo man völlig ahnungslos durchs Netz stolpert und sich fragt: "Wie machen die das???"

Nachdem ich mich dann eingelesen hatte wurde mir die Sache dann klar.
Ich hab dann das übliche Prozedere an meiner 230HS durchgeführt (Blende auf, Brennweite hoch...), war aber immer noch nicht zufrieden.

Von daher sag ich es auch nochmal.
Unter APS-C kann man, zumindest für meine persönlichen Ansprüche, nicht vernünftig freistellen.

Genau genommen war ich noch nichtmal mit dem Kitobjektiv zufrieden, was die Freistellung angeht.
Erst als ich das 50mm 1.8 hatte, stellte sich sowas wie "Zufriedenheit" ein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist ja auch in etwa, worauf ich zum Teil auch hinaus wollte: es sind immer die Ansprüche, die man in Erfahrung bringen und dann in Einklang bringen muss. Du kannst nicht Deine und ich nicht meine Ansprüche für jeden TO als Voraussetzung sehen.
 
Naja, das mit dem Freistellen ist immer so eine Sache der Betrachtung:

Bild 1: APS-C + 30mm f/1.4 (Farbe)
Bild 2: VF + 50mm f/1.2 (SW)
 

Anhänge

  • 6797380203_79351434fe_z.jpg
    6797380203_79351434fe_z.jpg
    187,9 KB · Aufrufe: 247
  • 7815028658_823602f064_z.jpg
    7815028658_823602f064_z.jpg
    87,9 KB · Aufrufe: 235
Dukeks schrieb:
Bei allen Aufnahmen wird nicht gezoomt, weil das für mein Ziel nicht so gut sein soll.
Zusammengefasst möchte ich wissen, wieso bei meiner Kamera keine Tiefenunschärfe bei einem 3m entfernten Motiv zu erkennen ist.

Jetzt nachdem meine Handykamera einige Monate gedient hat, habe ich mich wieder bisschen in die Kameramaterie eingearbeitet. Mein Ziel (Zitat oben) ist ja, die größtmögliche Tiefenunschärfe und ein schönes Bokeh in einem Foto zu erreichen.
Ich habe in einem Tutorial-Video erfahren, dass man dazu möglichst weit zoomen muss. Das heißt:
Mein Motiv ist 3m entfernt. Ich wähle die größte Blende f/1.8 (Nikon P310).
Nun soll es für am vorteilhaftesten sein, wenn ich mich vom Motiv weiter weg bewege (etwa 6m z.B.) und anschließend nah ran zoome (max. Brennweite 17,8 z.B.) , bis ich theoretisch wieder den gleichen Ausblick.

Bekomme ich dadurch den kleinsten Tiefenschärfenbereich?

Mit freundlichen Grüßen, Dukeks
 
Zuletzt bearbeitet:
Moment:

größtmögliche Tiefenschärfe ist genau das Gegenteil von schönem Bokeh.


Du musst die Relationen beachten. Du musst relativ nahe an das freizustellende Objekt heran und der Hintergrund muss möglichst weit von diesem weg.
 
Entschuldige. Ich meine Tiefenunschärfe.
Näher an das Motiv geht leider nicht.
Wenn ich z.B. mit der P310 ein Portraitfoto schießen möchte und die Person möglichst stark freistellen möchte,
ist es dann sinnvoll von der Person so weit die möglich entfernt zu sein und den Zoom dabei weitmöglichst ausfahren (größte Brennweite) sodass die Person im ENdeffekt noch gut das gesamte Bild abdeckt?
 
Darum dreht es sich doch schon die zwei Seiten zuvor?! Wichtig ist eine große Blendenöffnung zu haben und dazu eine möglichst lange Brennweite. Wenn beides nicht geht, mach doch einfach mal mehrere Fotos?! Stell die Kamera auf Blendenriorität (idR. Modus "A"). Dann stelle die kleinste Blendenzahl ein.
Mache ein Portraitfoto im vollen Weitwinkel, dann eines in mittlerer Brennweite und eines im Tele Deiner P310. Schau, dass Dein Motiv dabei immer gleichmäßig Bildschirmfüllend zu sehen ist - musst Dich also entsprechend selbst näher dran, oder weiter weg bewegen.

Du wirst am Ende bei Deinen Drei Bildern die Unterschiede feststellen, ich glaube, das erklärt Dir mehr, als jeder Text ;)
Du wirst auch die Auswirkungen auf die Darstellungen von Weitwinkel zu Tele feststellen.

Try it! :)
 
Ich habe die Kamera leider nicht mehr, weil ich nicht wusste, dass ich zoomen muss. :(
Aber das ist jetzt blöd, weil ich dann demnächst in den Elektronikmarkt muss und das dann vor Ort testen muss.

MfG
 
Aha, dann mache ich Dir Beispielbilder mit meinerPowershot S95 und stelle sie Dir ein, dann siehst Du, was geht, und was nicht.
 
Vielen Dank Megamind! :)
Ich bin sehr gespannt. Vor allem weil ich mir die PowerShot S100/S110 näher angeschaut habe.
Unter anderem interessieren mich noch die Lumix LX5, Olympus XZ-1.
Ich brauche eine Kamera ohne wechselbare Objektive (kein Platz), die aber:
bei schlechten Lichtverhältnissen gute Fotos schießen kann (Große Blende),
Portraitfotos mit erkennbarer Freistelleffekt (Bokeh sollte erkennbar , nicht übertrieben ausgeprägt sein),
min. 720p Videos drehen kann,
eine allgemein gute Bildqualität bietet (gute Allrounder-Kamera, wobei mehr als 4x Zoom nicht notwendig ist)
 
Zuletzt bearbeitet:
Okay, und jetzt wirst Du sicher enttäuscht sein ;)
Die Rohre im Hintergrund sind etwa 10m entfernt.

Bild 1: 22,5mm (100mm) / f/4.9

img_08208ciz8.jpg


Bild 2: 10mm (45mm)/ f/3,2

img_08210ofzo.jpg


Bild 3: 6mm (28mm) / f/2

img_082297di8.jpg


Crop ist ungefähr 1:4,5.


mehr ist mit so einer Kompakten einfach nicht drin. Mag sein, dass es eine XZ1 vielleicht einen Hauch besser macht, aber das wars.
Ergänzung ()

Und für das, was Du Dir vorstellst empfehle ich Dir eine Olympus PM1 oder PL3 mit Kit Objektiv und zusätzlich dem Oly 45mm f1.8.
Die baut nur unwesentlich größer, als eine XZ-1 ... aber die Ergebnisse sind so dermaßen viel überzeugender!
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine PM1 mit 45mm Linse als Immerdrauf schränkt aber enorm ein.
 
Vielen Dank für die Fotos, die wirklich etwas enttäuschend sind :( . Wenn es eine Kamera mit Objektiv sein soll, wird es wahrscheinlich die Samsung NX1000.
 
Mit der kompaten Sony RX100 sollte deutlich mehr gehen:
7767786210_769f20083f_z.jpg
8041493700_50c897fc35_z.jpg
 
Super Kamera, zweifelsfrei, aber für 550 Euro würde ich dennoch bei der Anforderung nach Bokeh lieber zur nächst größeren Sensorgröße als 1" greifen. Irgend einen Tod muss man sterben. Super handlich, oder Bokeh, oder günstig ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn es um kleine Schärfentiefe geht, sollte der günstigste Einstieg die Olympus E-PM1 sein.
Wenn man den Effekt der minimalen Schärfentiefe auf die Spitze treiben will, sollte man mal nach einer Canon 5D suchen und dazu ein Canon EF 85 1.8 oder EF 100 2.0 kaufen. Kostet zusammen dann aber auch ca. 850€.
 
Mit so einer kleinen Schärfentiefe muss man allerdings erstmal umgehen können. Und ich befürchte, das ist für viele fast schon zuviel.
 
Kahlcke schrieb:
Mit der kompaten Sony RX100 sollte deutlich mehr gehen:
Anhang anzeigen 315013
Anhang anzeigen 315014

Mit der Sony geht auch nicht viel mit f5.irgendwas am langen Ende. Da kommt man mit einer lx7 mit f2.3 in telestellung weiter das dürfte. f4.0 bei der Sony entsprechen was die nicht bietet. Eine mft mit Kit f3.5-5.6 bietet genau das gleiche wie eine kompakte Fuji x10 mit F2.0-2.8. Auch das halten eine Olympus Xz2,lumix lx7 und Samsung ex2 mit. Aber für die genannten Zwecke sind alle unbrauchbar besonders auch die rx100
 
Zurück
Oben