Nikon P310 - Trotz großer f/1.8 Blende keine Tiefenunschärfe erkennbar!

Naja Freistellen mit lichtstarken Objektiven klingt ja gut, aber bei Tageslicht oder Sonnenlicht kommst du damit ohne ND-Filter auch nicht weiter, da es dann zumeist überbelichtet wird. Da hilft eher lange Brennweite.
 
Lange Brennweite, kleine Blende. Durch die hohe Lichtatärke resultiert das leider oft in einer kurzen Belichtungszeit. Mit dem 45/1.8 mFT kratze ich bei starkem Sonnenlicht immer wieder an der 4000/s.
Da macht der ND Filter sicher Sinn!

Crystex schrieb:
Sensoren unter APS-C Sensorengröße sind zum Freistellen absolut nicht geeignet, wie schon oft erwähnt!

Aha?! Anhang anzeigen 295725 ;)
 
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Und der Definition. Das verwendete m.zuiko 45/1.8 hat eine Naheinstellgrenze von 50cm und einen Abbildungsmaßstab von 1:9.

Makro definiert sich bei mir anders. ;)

Die Mohnblume wurde bei ca. 1m Abstand aufgenommen.

Aber ich will ja nichts ausschließen.

Hier ein Bild, dass ich gerade eben extra aufgenommen habe. Ist jetzt kein tolles Motiv, sondern nur um das Bokeh zu zeigen.
Das sind etwa 4 gute Schritte vom Schärfepunkt entfernt. Dürfte also irgendwo auch um 4m liegen.
Das Bild ist so aus der Kamera, keine Bearbeitung, keine Entwicklung.

Anhang anzeigen 305273

EXIF: Oly E-PL3, F/1.8, 1/3200s, ISO 200, 45mm, Mehrfeld

Bitte stelle doch mal ein entsprechendes Bild einer APC Kamera gegenüber. Sprich 57mm und etwa 4m Abstand.

Es würde mich schon wundern, wenn es da einen _eklatanten_ Unterschied zu sehen gibt.
 
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Megamind schrieb:
überflüssiges Zitat entfernt *klick*

Na ich sag es mal so.... ja auch mFT kann man zum Freistellen nehmen, aber umso kleiner der Sensor umso mehr Lichtstärke und Brennweite wird benötigt um "gut" und in jeder Situation (geringe Schärfentiefe bei gering entfernten hintergrund) freistellen zu können! Bei deinem Foto ist der Hintergrund etliche hundert meter entfernt!Da kann ich auch personen mitn 50er f4.0 freistellen, aber halt nicht wirklich schön krass freigestellt!Das Bokeh ist da nicht toll, keine Kringels von den Spitzlichter etc...
Fazit umso größer der Sensor umso bessere Möglichkeiten hatt man!
Ein Bild von mir aus der Stube(hab nix anderes),Schärfe auf Deckenlampe,4 Meter entfernt, Hintergrund 2 meter entfernt!Foto ist mit 55mm geschossen, absolut unbearbeitet!

Ergänzung ()

So und jetzt bitt ich dich auf ein ähnliches foto mit 4 meter abstand und hintergrund 2 meter!
Da bin ich gespannt wie gut das fokussierte Objekt frei gestellt wird und auf das Bokeh dazu!
 
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Teleobjektive finde ich für das Freistellen nicht geeignet, geht zwar, aber
1. muss man sehr weit weg stehen vom Fotografischen Objekt(das Nervt mich schon bei meinem 2.3/135mm Objektiv beim Freistellen) um es komplett abzubilden, aber gut für Kinder/Tiere!
2. hatt man einen kleineren Abbildungswinkel (besonders im weiten Telebereich), so das der Hintergrund weniger zu sehen ist und dies kann auch entscheident sein für ein gutes Foto
3. Viel Licht weil durch das Tele längere Verschlusszeiten von Nöten sind
 
Zuletzt bearbeitet:
Jep, sehe ich genau so. Da habe ich meinen Post weg editiert um Schinzie zu antworten :-)

Also hier nochmal in Kurzform: Der Vergleich hinkt so und ich denke man kann die Bilder nicht gegenüberstellen. Aber man sieht ja auch den Unschärfebereich bei den Rohren, der bereits nach wenigen cm beginnt.

Für die "Kringel" ;) braucht man halt Streulicht, das hatte ich ja nicht. Sieht aber mit Beleuchtung in einer Stadt toll aus.
Du hast Dich ja bereits eingeschränkt. Wollte es halt nur nicht so stehen lassen, das alles unter APS nicht zum Freistellen taugt. Ja, APS und VF sind natürlich einfacher dafür zu nutzen.
Andererseits, schau mal auf den Preis des m.zuiko ;)

Besten Gruß.
 
Zuletzt bearbeitet: (Tippfehler korrigiert)
Crystex schrieb:
Sensoren unter APS-C Sensorengröße sind zum Freistellen absolut nicht geeignet, wie schon oft erwähnt!

Na, also ich drehe viel Video mit 2/3" und bei Blende 1.8 kann man da schon was machen, wenn man ein bisschen weiter weg geht.
Bei Brennweite 50mm ist das genau so viel Bokeh, wie bei einer Vollformat mit 50mm - nur dass die 50mm bei 2/3" eben schon verdammt viel Tele sind, und bei einer Vollformat eine Normalbrennweite. Was dann wieder dazu führt, dass das Objekt bei der der Vollformat näher an der Kamera sein kann, und man daher doch wieder mehr Unschärfe im Hintergrund bekommt.
Aber zu sagen, alles unter APS-C sei völlig ungeeignet zum Freistellen, ist eben auch nicht richtig.

Allerdings wird es mit einer Kamera wie vom TE schon wirklich fast unmöglich, die ja maximal ca. 20mm echte Brennweite als Tele hat. Da bringt selbst Blende 1,8 nicht mehr so viel.
 
Hier mal ein schönes Beispiel, was man mit mFT erreichen kann: F/3.2, 45mm (90 KB), 1/320s, ISO200

 
Zuletzt bearbeitet:
ayin schrieb:
Naja Freistellen mit lichtstarken Objektiven klingt ja gut, aber bei Tageslicht oder Sonnenlicht kommst du damit ohne ND-Filter auch nicht weiter, da es dann zumeist überbelichtet wird. Da hilft eher lange Brennweite.

Das ist Quatsch.
Du kannst auch bei viel Licht problemlos mit 1.8, 1.4 oder sogar 1.2 fotografieren.
Die Kamera stellt dann eben auf ISO 100 und auf extrem kurze, meist 4stellige Verschlusszeiten.

Das geht ohne Probleme, da is nix überbelichtet.
 
Nope, da muss ich dir heftig widersprechen. Ich habe viele Fotos die ohne ND Filter unbrauchbar geworden wären, weil es viel zu hell war. Selbst bei 1/8000s.
 
Ich auch! Bei Tageslicht liegt das noch im Rahmen und Notfalls 1ev
Unterbelichten! Aber bei Sonne mit f1.4 geschweige den f1,2 kommt
ständig die Überbelichtungswarnung! 1/8000 ist da zu lang, da bräuchte man
schon 1/20000 oder halt einen 2er bis 4er Neutraldichtefilter (Graufilter).
 
Und außerdem sind solch kurze Belichtungszeiten ja nicht immer gewollt. Wie stelle ich fließendes Wasser dar? Ohne ND nicht mehr machbar.

@Crystex, ist nur gecroppt und mit Aperture RAW entwickelt. Kein Weichzeichner oder sowas ;)
 
Ok, ich fotografiere überwiegend Portraits, da stellt man ja die Models sowieso immer in den Schatten.

Hab mal bei einem Shooting ausm Sommer geschaut, alles Offenblende und kein bild kürzer als 1/2000 belichtet.

In der direkten Sonne wird es dann wahrscheinlich knapp, geb ich euch Recht.
Aber als Portraitfotograf stellt sich diese Frage mit der Sonne nicht.
 
VD schrieb:
Ok, ich fotografiere überwiegend Portraits, da stellt man ja die Models sowieso immer in den Schatten.
Aber als Portraitfotograf stellt sich diese Frage mit der Sonne nicht.

Klar, in der Mittagssonne fotografiert man bei einem Shooting (bzw. generell) nicht, aber wo kein Schatten verfügbar ist wird es schwierig. Z.B. am Strand. Es sei denn, man schleppt ein komplettes Studio mit sich herum und ich denke mal, dass das die wenigsten tun.
Die wenigsten Leute gehen doch los mit dem Gedanken,"heute will ich Portraits machen: Also packe ich ein ....."

Solche Diskussionen verirren sich m.E.n. immer schnell in sehr professionelle Gefilde, die zwar faktisch richtig, aber für die meisten an der Realität, oder dem Kostenrahmen vorbei gehen. Natürlich kann ich mit einem Profi-Equippment, Planung und Zeit super tolle Ergebnisse erzielen.

Aber wenn das nicht zur Verfügung, oder im Vordergrund steht?

Ich glaube, der durchschnittliche Anwender geht in einen Laden, kauf sich ein System um 300 bis 500 Euro, dazu vielleicht noch ein oder zwei Linsen für nochmal 500 Euro und will damit mehr oder weniger ansprechende Bilder machen. Im laufe der Zeit beschäftigt er sich vielleicht auch mit der Materie und kauft sich das ein oder andere Teil hinzu. Bei den meisten wird es nicht mal so weit gehen, die kaufen sich eine P310, P7100, XZ-1, S100 etc. Wer weiter gehen will wird eine PEN, NEX etc. kaufen.

Und dann wollen diese Leute damit einfach Unterwegs schöne Schnappschüsse und hin und wieder auch mal etwas Besonderes machen.

Und das kann man idR. damit auch wirklich gut. Wenn ein solcher User an seine Grenzen stößt, ist es m.M.n. sinnvoll die Zusammenhänge zu erklären warum die Erwartungen nicht erreicht werden und ihm praktische Tipps zu geben, wie und was er sie mit seinem Apparat erreichen kann, sowie welche Aussichten es mit höherwertigem Equippment gibt.

Die Tipps und Ratschläge die im Laufe einer Diskussion gemacht werden, Zielen m.E.n. dann immer weiter an den Ansprüchen vorbei, je länger die Diskussion läuft.

Oder kurz: Irgendwie endet es oft in Pixelpieperei. ;)

Im Grunde lese ich am Ende hier heraus, man braucht mindestens einen APS-C Sensor, brennweitenstarke Objektive mit Lichtstärke F/1.4 oder besser und muss immer Schatten haben.

Bei meinem Beispiel hatte ich nichts davon ... finde es dennoch einfach ein gelungenes Bild.
Sicherlich kann man nun sofort einwenden, die Stirn ist ewas überbelichtet und für ein Portrait ist das Gesicht zu hart usw. usw...

Aber genau das ist es, was ich meine: statt sich über einen tollen Schnappschuß (und das war es) zu erfreuen, überschreitet man schnell den Grad nur noch technisch zu zerlegen und zu analysieren. Und das finde ich irgendwie sehr schade.

Huii.. war jetzt doch so einges, was mir gerade dazu mal durch den Kopf gegangen ist. :lol:
 
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