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News Nintendo Switch 2: Exploit kopiert Firmware und Spieldateien auf den PC

DX8 schrieb:
So ist es, siehe Sony Jahrzehntelang.

Sony hat halt auch zweimal vor Gericht gegen Emulation verloren.
Sony vs Bleem! und Sony vs Connectix

Da würde ich auch meine Strategie ändern.
 
frames p. joule schrieb:
Den Herstellern geht es natürlich auch um den eigenen Vorteil. Es ist also nicht alles so schwarz/weiß wie es gerne dargestellt wird.
Klar, die Hersteller wollen Geld verdienen – wie jeder, der etwas zum Verkauf anbietet. Denn, man höre und staune, sonst würden sie es nicht machen.

Bei Piraterie ist wird der Vorteil aber nicht im Erhalt des Produktes gesehen, sondern darin, das Produkt zu erhalten und nicht dafür bezahlt zu haben.
 
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Hylou schrieb:
Da würde ich auch meine Strategie ändern.
Nintendo claimed einfach im Vorfeld alles weg und droht wie bei der Mafia.
Die meisten können sich das kaum leisten, daher kommen sie auch damit durch.

Vor Gericht würde Nintendo genauso gegen das Schienenbein getreten.
 
SamSoNight schrieb:
Eventuell wird in einigen Jahren kaum noch jemand Emulatoren nutzen.
dettweilertj schrieb:
Die Konzerne die KI momentan Feiern, werden sehr schnell merken dass sie jetzt ihre eigene Medizin schlucken müssen.
Glaube ich nicht, die Hersteller werden Systeme etablieren die es schwierig für Dich machen wird gewisse Software auf dem Rechner oder Konsole auszuführen, Stichworte hier sind z.B. TPM oder MS Palladium. Die daraus resultierende Zukunft sieht überhaupt nicht gut aus.

Wie könnte man das Verhindern? Die Gesellschafft müsst umdenken.
Hersteller deren Produkte EOL sind sollten keine Rechte darauf mehr geltend machen dürfen. Im Beispiel einer Nintendo N64, soll Nintendo doch die Emulatoren erlauben. Im Gegenzug sollten die Konsumenten halt aktzeptieren das die Hersteller in den ersten Jahren damit Geld machen werden bis es einen Nachfolger gibt.

Das wäre so eine Möglichkeit die Seitens der Industrie und der Konsumenten gegenseitige Zugeständnisse erfordern.

Ansosnten wird das ein Wettrennen zum glässernen Benutzer.
 
Bruzla schrieb:
Aber dass man legal an den Genuss von Pokemon Heart Gold oder Smaragd nur den irren Gebrauchtmarkt kommt, ist halt verrückt.
Ja und in den Genuss von den ganzen Fanprojekt-Derivaten (zuletzt erst Heart&Soul) kommt man eben auch nur, wenn man vorher viel Zeit mit Homebrew verbringt und sich einen GBA-Klon wie den RG34XX von einem Dritthersteller kauft. Statt zu dieser Entwicklung ein Ökosystem für ihre (ehemaligen) Kunden und Fans zu schaffen bringt Nintendo wurstige Pokemon-Iterationen die nur dazu da sind, die Fans zu melken.
 
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Randnotiz schrieb:
Nintendo claimed einfach im Vorfeld alles weg und droht wie bei der Mafia.

Kommt drauf an.

Verwendest du Nintendo Code -> Auf Wiedersehen*
Verwendest du keinen Nintendo Code -> Viel Spaß

Bei Romhacks gehts Nintendo im Grunde auch nur drum wie groß die werden.
Ein Spiel wie Pokemon Uranium hatte einfach zuviel Marketing und musste deswegen verschwinden.

Andere große Romhacks hingegen bestehen bis heute.

* Dies hat das Gericht übrigens bei einer der Sony Klagen klargestellt. Die reine Emulation ist nicht verboten. Es darf nur kein Code des Herstellers genutzt werden.
Nun ist es natürlich so, dass Nintendo ausreichend tiefe Taschen hat einen Entwickler ausbluten zu lassen, sollte es jemals vor Gericht gehen.
 
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Klebezettelcity schrieb:
Klar, die Hersteller wollen Geld verdienen – wie jeder, der etwas zum Verkauf anbietet. Denn, man höre und staune, sonst würden sie es nicht machen.

Bei Piraterie ist wird der Vorteil aber nicht im Erhalt des Produktes gesehen, sondern darin, das Produkt zu erhalten und nicht dafür bezahlt zu haben.
Ich bin der Meinung, und dafür gibt es viele Beispiele: wenn der Preis und der Service angemessen wäre, würden die Leute auch dafür bezahlen.

Natürlich geht es im Threadtitel um einen aktuellen Titel einer aktuellen Konsole, aber im Thread wurden auch viele Beispiele dafür genannt, warum man Interesse haben könnte, Emulatoren oder Rekompilierungen zu spielen, das sich nicht in erster Linie aus der Vermeidung einer Investition begründet. Denn de facto haben mich persönlich viele Sachen die ich zum Laufen gebracht habe wesentlich mehr Zeit und Hirnschmalz gekostet als ich hätte investieren können, wenn ich stattdessen auf dem Bau gearbeitet hätte.

Ich wiederhole mich, aber "Bitte, liebes Sony, verkaufe mir Driveclub; bitte liebes Microsoft, verkaufe mir Forza Horizon 2 (und Blizzard Mountain, wenn du schon in den Keller gehst); und Nintendo, kannst du bitte endlich den Pokemon 3rd Gen Maker veröffentlichen? ... Achso, ihr habt daran gar kein Verwertungsinteresse? Doch? Nein? Hallo? ... Ist das jetzt Abandonware? ... Hallo, hört mich jemand?"
 
DerMond schrieb:
Sony kann mit seinem Eigentum machen was sie wollen, es ist doch nicht dein Geburtsrecht ein bestimmtes Spiel auf einer Plattform deiner Wahl zu spielen.
Und ich mit meinem was ich will ;)
 
Hylou schrieb:
* Dies hat das Gericht übrigens bei einer der Sony Klagen klargestellt. Die reine Emulation ist nicht verboten. Es darf nur kein Code des Herstellers genutzt werden.
Jau und genau deshalb stellen Decomp- und Recomp-Projekte auch keine ROM-Dumps oder ISOs zur Verfügung.

Hylou schrieb:
Nun ist es natürlich so, dass Nintendo ausreichend tiefe Taschen hat einen Entwickler ausbluten zu lassen, sollte es jemals vor Gericht gehen.
Der Witz ist ja, dass es bis heute noch nie dazu gekommen ist, weil immer alles außer gerichtet geklärt wurde.
Meine Vermutung ist da schon länger, würde es wirklich auf dem Ernstfall hinauslaufen, würde Nintendo sich in der eigenen Wahrnehmung selbst ins Knie schießen, weil dann hingenommen werden muss, dass Emulation und Recomps, so wie sie ausgelebt werden, in Ordnung sind.

Das einzige was Nintendo dann machen kann, ist weiterhin gegen ROM-Hoster vorgehen und das eigene Angebot ausbauen.
 
theGucky schrieb:
Nicht jeder will eine 300-1000€ Konsole (Switch bis PS5 Pro) kaufen, wenn man schon einen >2000€ PC hat.
Wenn man doch so leicht Spiele mit KI porten kann, steht Sony oder Nintendo nichts im Wege, diese Spiele auf den PC zu porten und dort zu verkaufen.
Interessante Einstellung. Da frage ich mich ob die auch so wäre, wenn man selbst ein Gerät herstellt, ein Öko System unterhält und für dieses auch Software entwickelt und ein Unternehmen führt, und jemand käme auf die Idee „hey , ich hab ja schon ein ähnliches Gerät, das sehe ich gar nicht ein sein Produkt zu kaufen, das mach ich lieber auf meinen lauffähig und zahle einfach gar nichts, der könnte schließlich…“

Hm wie nennt man das noch gleich ? …

Wusste noch gar nicht das Unterhaltungsprodukte zum Grundbedarf gehören.

Ich mag Emulatoren etc.pp auch. Aber diese Einstellung ist zum reiern.
Wenn man wenigstens das Game gekauft hat - find ich das legitim, aber wer macht das tatsächlich abgesehen von einer Minderheit. Und dann her gehen und sagen „seh ich gar nicht ein was dafür zu bezahlen dem sein Zeug zu nutzen“ … andersrum wird ein Schuh draus: wenn es für sie nicht mehr lukrativ genug ist - machen sie es einfach gar nicht mehr.
Ergänzung ()

frames p. joule schrieb:
Ich würde schon gerne Mario Kart World kaufen, aber keine Switch 2. Ich wollte auch gerne endlich Driveclub spielen, aber nicht in FHD / 30 / medium. Und für Forza Horizon 2 auf dem PC hätte ich auch 60 hingelegt, für Crash Team Racing vielleicht auch. Andere Gamer mit Sicherheit für Bloodborne. Oder für 4K / 60 in BotW.

Ist doch klar, dass die Leute dann solche Stunts machen, bei denen im Prinzip alle verlieren.

Das sind mMn in erster Linie verpasste Gelegenheiten für die Publisher. Die aktuellen Entwicklungen tragen hoffentlich dazu bei, dass dieser Exklusivmist endlich aufhört.
Und doch könntest du zumindest die Software kaufen. Geht problemlos über deren Webseite. - ohne Gerät. Mache ich teils auch so.

Habe damals Zelda lieber im Emulator in 4K/60 gespielt, war aber wenigstens so fair das Spiel auch zu kaufen. Später kam dann trotzdem ne Switch dazu für den jüngsten.

Aber machen das die meisten die auf JB und co heiß sind ? Eher nicht.
 
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Klebezettelcity schrieb:
Nach Kollege @Easy1991 hier nun Teil 2 aus der Reihe "Einfache Bewältigungsstrategien für den Alltag":
Wenn jemand reich ist, ist Diebstahl ok.
Ich würde das nicht so pauschalisieren. Generell freue ich mich einfach, wenn so viele wie möglich die Spiele spielen können. Auf welchem Weg auch immer.

Kann nicht aus meiner Haut raus, bin halt ein elender Philanthrop und Kommunist. ;D

@habla2k
Du gehst davon aus, dass Piraterie Nintendo irgendwie schaden würde. Aber wer von all jenen, die sich die Spiele saugen, hätte sie auch gekauft? Erstaunlich wenig. Zur Wii U Zeit ging es Nintendo übrigens blendend. Der 3DS verkaufte sich spitze. Ach ja, und der war offen wie ein Scheunentor, mit Hack konnte man sich die Spiele direkt aus dem eShop laden. Konnte man das überhaupt noch als Raubmordkopie bezeichnen? =D

Um die Analogie weiterzuführen: ich bezahle gerne etwas mehr für meine Spiele, wenn ich ein Unternehmen damit genügend finanziere, dass auch Leute mit weniger Geld die Spiele daddeln können oder auch all jene, die einfach keinen Bock haben, dafür zu bezahlen. Find ich voll ok. Manche mögen in mir "den Dummen" sehen. Ich nenne das "Gönnen".
 
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LDNV schrieb:
Ich mag Emulatoren etc.pp auch. Aber diese Einstellung ist zum reiern.
Wenn man wenigstens das Game gekauft hat - find ich das legitim, aber wer macht das tatsächlich abgesehen von einer Minderheit. Und dann her gehen und sagen „seh ich gar nicht ein was dafür zu bezahlen dem sein Zeug zu nutzen“ …
Wo habe ich das geschrieben?
Ich schrieb davon, das die Konsolenhersteller nun mit KI leichter ihre Spiele porten können und damit Kunden außerhalb ihrer Konsolen erreichen könnten. Sie würde damit mehr Geld machen.

Sony hat dies ja auch eine Weile lang demacht mit z.b. Helldivers 2, God of War, etc. Nur hatten sie dabei über Steam verkauft und die 30% die Valve genommen hatte, hat denen nicht geschmeckt.

Im Zweiten Absatz ging ich bei Piraterie lediglich darauf ein, das Sony Nintendo und Co eventuell NICHT porten, weil sie befürchten das die Spiele ansonsten illegal auf dem PC verbreitet werden.

LDNV schrieb:
Da frage ich mich ob die auch so wäre, wenn man selbst ein Gerät herstellt, ein Öko System unterhält und für dieses auch Software entwickelt und ein Unternehmen führt, und jemand käme auf die Idee „hey , ich hab ja schon ein ähnliches Gerät, das sehe ich gar nicht ein sein Produkt zu kaufen, das mach ich lieber auf meinen lauffähig und zahle einfach gar nichts, der könnte schließlich…“
Engstirnig?
Man könnte das Ökosystem auf den PC ausweiten und über einen eigenen Store die Spiele verkaufen.
Somit wären noch immer 100% des Profits im eigenen Ökosystem.
Xbox macht dies, auch Google hat einen Playstore samt Emulator auf den PC. Beide kassieren als Mittelmänner Geld auch von Spielen die sie nicht entwickelt haben, aber dort verkauft werden.
 
Engstirnig trifft es gut.
 
ElliotAlderson schrieb:
Das funktioniert nicht, weil die Konsolen bspw. Durch Spiele finanziert werden.
Nicht mein Problem. Man muss immer damit rechnen, dass sein Produkt durch Substitutionsgüter ausgehebelt wird. Und wenn das Substitutionsgut die Piratenflagge ist.
 
Naja, schließen halt noch mehr Studios die keinen Multimilliardenkonzern im Rücken haben.
Denn eines ist gewiss: Die, die Spiele illegal kopieren, vertreiben, nutzen, werden sich nicht darum scheren, ob es ein kleines engagiertes Studio trifft.
Siehe Enshrouded von dem kleinen Frankfurter Studio Keen Games.
Das gibt es auch in einschlägigen Foren.

Einzige Hoffnung: Es werden nicht so viele die illegalen Wege nutzen, und der Schaden bleibt begrenzt.
 
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Dramme schrieb:
Nicht mein Problem.
Doch, weil du die Wahl zwischen einer teuren Konsole und etwas günstigeren Spielen oder einer günstigeren Konsole und teureren Spielen hast.
So oder so zahlst du das.

Dramme schrieb:
Und wenn das Substitutionsgut die Piratenflagge ist.
Und einfach verzichten ist keine Option? Wow.
Dann hoffe ich, dass du auch regelmäßig bestohlen wirst und dich hoffentlich nicht darüber beschwerst.
 
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ElliotAlderson schrieb:
Nur zur Aufklärung, weil dieser Vergleich immer bemüht wird: bei Software handelt es sich um ein künstliches Privatgut, auch Klubgut genannt, das nicht rivalisierend im Konsum ist. Das heißt, der Gebrauch verbraucht die Software nicht. Der Straftatbestand "Diebstahl" bezieht sich jedoch auf bewegliche, dingliche Sachen, die jemandem "weggenommen" werden (§242 StGB, §90 BGB). Auch der Begriff "Raubkopie" trifft streng genommen nicht zu.
 
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