Notebook für das Studium bis max. 1300€

george.double.u

Lt. Junior Grade
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435
Hallo,

ich suche aktuell ein zuverlässiges, mobiles Business-Notebook oder "Ultrabook" für das Studium und würde gerne eure Ideen und Vorschläge dazu hören.

Folgendes ist mir wichtig:

- hochwertige Verarbeitung
- robustes Gehäuse
- leiser Lüfter
- möglichst kein CPU- und GPU-Throttling
- Langlebigkeit
- gute Wartbarkeit
- hohe Akkulaufzeit
- gute Eingabegeräte
- geringes Gewicht
- gutes Display mit 13" bis 14", möglichst QHD und matt
- min. Intel Core i5-6200U
- min. 8 GB RAM, möglichst DDR4 Dual Channel
- min. 256 GB SSD, möglichst M.2 NVMe / oder zumindest vorhandene
- PCIe x4 Anbindung des M.2 Steckplatzes (für nachträgliches SSD-Upgrade)
- möglichst USB 3.1
- möglichst HDMI und DP
- möglichst keine dedizierte GPU

Der Maximalpreis liegt bei 1200-1300€ und sollte nach Möglichkeit nicht überschritten werden.

Bisher befinden sich drei Thinkpads im Favoritenkreis, da diese bekanntermaßen solide verarbeitet und bei campuspoint.de mit erheblichen Vergünstigungen für Schüler und Studenten zu bekommen sind.

Was haltet ihr vom Lenovo Thinkpad T460s mit i5-6200U, 8GB RAM, 256GB M2.SATA SSD und WQHD IPS Display für aktuell 1178€?
(Angebot: http://www.campuspoint.de/lenovocampus-thinkpad-t460s-20fas05q00.html)

Verfügen das X1 Carbon 2016 und das X1 Yoga über eine Dual Channel RAM Konfiguration (deutlich höhere Leistung der iGPU)?

Fallen euch noch weitere Alternativen ein?

Vielen Dank im Voraus für eure Antworten!

MfG Georg :)
 
Zuletzt bearbeitet: (Ergänzung)
XPS13 kannst du dir noch anschauen - die entsprechende Konfiguration dürfte aber teurer sein.
 
Und was für Programme verwendest du bzw. Was studierst du?
 
Mal über ein MacBook nachgedacht? Gebrauchte 2014er Modelle gibts günstig
 
Nach meiner kurzen Recherche gibt es das X1 Carbon und das Yoga nur mit einer Ram-Bank... aber das hast du ja grundsätzlich schon selbst herausgefunden.
 
@Fujiyama:
Das Notebook soll primär für Office-Anwendungen mit starkem Multitasking genutzt werden und über mehrere Jahre als zentrales Arbeitsgerät eines technikaffinen Studenten der Naturwissenschaften dienen.
Die Begriffe "Poweruser" und "Prosumer" sind zutreffend.

@Model, Moselbär:
Das Dell XPS 13 ist mir auch schon positiv aufgefallen und es bietet im Gegensatz zu den Thinkpads sogar Thunderbolt 3.
Leider soll es häufig zu erheblichen Quälitätsschwankungen der Displays innerhalb der Modellreihe kommen.
Des Weiteren ist das höherauflösende Display nur als stark spiegelnde Touchscreen-Variante verfügbar und die Konfiguration kostet aktuell mindestens 1423€.

@Mr.Smith, Snuffer, Augen1337:
Ich möchte generell keine Apple-Produkte und auch kein gebrauchtes Notebook erwerben.

@Model:
Geräte mit Single Channel RAM Konfiguration sind aufgrund der dadurch verschenkten Leistung der iGPU keine Option.
 
Zuletzt bearbeitet: (Ergänzung)
Thinkpad T460p?
Latitude 5000/7000?

Es gibt von beiden Dual- und Quadcore Versionen.

Thinpad T460s hat ja ganz gute Werte im Test bei Notebookcheck bekommen.

QHD treibt den Preis hoch. FHD wäre auch eine Option, wenn man im Budget bleiben möchte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf jedenfall das T460s. Ein besseres Gerät wirst du in deiner Preisklasse nicht finden, denn dank Studentenrabatt sparst du ca. 500€ gegenüber dem Normalpreis :)

Schau dir mal diese Konfiguration noch an:
http://www.campuspoint.de/lenovocampus-thinkpad-t460s-20fas05q00-set.html

Verbaut ist eine schnellere SSD (PCIe/NVMe) als in anderen Notebooks. Hier in diesem Test ist eine ähnliche SSD verbaut:
http://www.notebookcheck.com/Test-Lenovo-ThinkPad-T460s-Core-i7-WQHD-Ultrabook.160719.0.html (derzeit Platz 1 der Ultrabooks)

Erreicht die mehrfache Geschwindigkeit einer herkömmlichen SSD :)

Bzgl. des Throttling: Aufgrund der TDP Erhöhung auf 25 Watt (i5 & i7), kann die CPU mehr Leistung bringen, bevor sie durch den Verbrauch der integrierten Grafik ausgebremst wird. Darauf wird im Test auch eingegangen.

Zusätzlich hast du beim T460s (wie auch vielen anderen Thinkpads) eine 36 Monate Garantie inkl. Vor-Ort-Service. Du musst das Notebook also bei einem Defekt nicht einschicken, es wird bei dir repariert :) Beim XPS kostet dies alleine ca. 200€ Aufpreis :freak:
 
Zuletzt bearbeitet:
@Blau&Gruen:
Das T460p ist insgesamt sehr klobig, schlecht wartbar und bietet keinen M.2 Steckplatz für moderne SSDs.
Die Dell Latitude 5000/7000 erfüllen zum Teil nicht meine Vorgaben und sind relativ teuer.
Die Displays bei Laptops sind insgesamt betrachtet von unterirdisch schlechter Qualität.
Am liebsten hätte ich ein OLED-Display mit mindestens QHD Auflösung. ;)
Leider wird das erst in den kommenden Monaten im Thinkpad X1 Yoga verfügbar und liegt dann sicher deutlich außerhalb meines Budgets.

@alex1515:
Danke für deinen Tipp! Mit der in der 1299€-Variante des T460s verbauten NVMe-SSD (Samsung SM951) bin ich auch in meinem PC bereits mehr als zufrieden.
Ich habe mir allerdings überlegt, dass es wirtschaftlich von Vorteil wäre, die 1178€-Variante zu erwerben, die enthaltene 256GB M.2 SATA SSD zu verkaufen und anschließend selbst eine NVMe-SSD nachzurüsten.
Außerdem bietet das T460s nur in der Konfiguration mit 4 GB fest aufgelötetem + 4 GB steckbarem RAM eine Dual Channel Konfiguration, die nicht unnötig GPU-Leistung verschenkt.
 
Zuletzt bearbeitet: (Korrektur)
Außerdem bietet das T460s nur in der Konfiguration mit 4 GB fest aufgelötetem + 4 GB steckbarem RAM eine Dual Channel Konfiguration, die nicht unnötig GPU-Leistung verschenkt.

Ich meine, dass bei einer Konfiguration von 4GB + 8GB Ram dieser auch in Dualchannel läuft. Allerdings nur 4GB der 8GB.

Die SSD selber aufrüsten ist meist günstiger, das stimmt, aber vielen ist das zu aufwendig bzw. sie möchten nicht schrauben, daher empfehle ich lieber immer etwas komplett fertiges :)
 
@alex1515:
Mit ein wenig "Schrauberei" habe ich keine Probleme. ;)

Zum Thema Dual Channel:
Ich war bisher der Annahme, dass die dabei genutzten RAM Module bei der gleichen Freqeunz mit gleichen Timings parallel und synchron ansprechbar sein müssen.
Eine abweichende Speicherkapazität steht dieser Eigenschaft rein logisch gedacht doch eigentlich im Wege, oder etwa nicht?

Ich lasse mich gerne eines besseren belehren. :)
 
Zuletzt bearbeitet: (Korrektur + Ergänzung)
alex1515 schrieb:
Ich meine, dass bei einer Konfiguration von 4GB + 8GB Ram dieser auch in Dualchannel läuft. Allerdings nur 4GB der 8GB.
Ja, das ist soweit ich weiß so. 8GB (2x4) wären per Dual-Channel angebunden und die restlichen 4 GB des 8er Riegel eben als Single Channel. Wann und ob es noch Varianten des T460s mit 8GB aufgelötetem Ram in Deutschland gibt... weiß nur der liebe Gott. Ich würde den Dual-Channel aber auch nicht überbewerten - für Office und Surfen macht es eh keinen Unterschied.

Wenn man die Muße hat, lohnt sich selber aufrüsten immer, das ist ja klar.
 
@Model:
Es geht um ca. 40% GPU-Leistung, wie ich gelesen habe.
Würde die GPU dann im Fall einer asymetrischen RAM-Bestückung auf den partiell im Dual Channel Betrieb angesprochenen RAM zugreifen, wären meine Bedenken bezüglich der Leistungseinbußen obsolet...
Ist das der Fall?

Am liebsten hätte ich natürlich auch eine Modellvariante mit 8GB fest verlötetem + 8GB gestecktem RAM, damit man auf "runde" 16GB in der Gesamtkonfiguration kommt.
 
40% wären schon sehr viel - ich habe da eher 20-30% im Kopf von diversen Notebookcheck Tests. Letztendlich macht sich das aber auch nur in Anwendungen bemerkbar die explizit die iGPU fordern - das ist bei Office und Surfen, selbst mit viel Multitasking und diversen Tabs, etc. nicht der Fall.

Notebookcheck schreibt im Review zu T460s (Abschnitt "Leistung") folgendes:

Skylake arbeitet sowohl mit herkömmlichem DDR3(L)-/LPDDR3- als auch modernem DDR4-Speicher zusammen, wobei Letzterer bei tendenziell geringerer Leistungsaufnahme die deutlich höhere Bandbreite bereitstellt. Im Falle unseres T460s hat Lenovo 4 GB DDR4-2133 fest auf dem Board verlötet, weitere 8 GB stecken im einzigen DIMM-Slot des Gerätes (Dual-Channel-Betrieb). Offiziell lässt sich das Notebook unter Verwendung eines 16-GB-Modules folglich auf bis zu 20 GB aufrüsten; mit zukünftigen 32-GB-Modulen könnten unter Umständen auch 36 GB möglich sein.
edit²: In den Kommentaren zum Test bestätigt ein Redakteur das nochmals.

Im ThinkPad-Forum (irgendwie hier auf der Seite vielleicht...) meine ich dazu etwas gelesen zu haben, finde es aber nicht wieder. Wenn ich mich richtig erinnere wurde das gesagt was ich oben behauptet habe und was zu dem Abschnitt von Notebookceck passt. 2x4GB laufen im Dual-Channel, wird mehr Ram benötigt, sind die weiteren 4GB des 8GB-Riegels eben nur im Singel-Channel angebunden. Sprich man wäre genauso gut wie klassisches 2x4GB-Setup aufgestellt, nur eben mit weiteren, etwas langsamer angebundener Reserve von 4GB.

/edit: Auch Wikipedia bestätigt das.
 
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@Model:

Vielen Dank. Das Speichermanagement verhält sich also ähnlich dem einer Nvidia GTX 970! :D
Vor dem Hintergrund erscheint die 12GB Variante des T460s gar nicht mehr so unattraktiv.

Im Grunde stellt sich nun nur noch die Frage, welche Modellvariante ich wähle...
 
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Da solltest du als erstes entscheiden, ob es WQHD sein soll oder nicht. Meines Erachtens hat die höhere Auflösung bei 14 Zoll nur Nachteile (Skalierungsprobleme unter Win10, aber vor allem bei Drittanbieter-Programmen und kürzere Akku-Laufzeit). Aber das musst du entscheiden - kannst ja beide Displays bei Notebookcheck vergleichen (WQHD vs. FHD), die Auflösung alleine ist ja nicht das wichtigste.

Die Konfiguration für 1300€ wäre ja deine gewünschte finale Konfig. WQHD, 12GB-Ram, i5 und 256 NVME-SSD. Die in Frage kommende andere wäre die für 1178€. Da musst du allerdings die 4GB-Ram und die 256SSD noch loswerden. Keine Ahnung was man dafür genau bekommt. 8GB-Ram kosten ~40€, die SM951 256GB kostet ~130€ - wären 1178+40+130=1348€. ~50€ kriegst du sicher für die 4GB-Ram und eine 256er SSD...

Wenn doch FHD ist es noch einfacher, da es nur eine Kombi im Budget gibt.
 
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@Model:
Danke für deine ausführliche Beratung! Man könnte fast meinen, du arbeitest für Lenovo. ;)

Was die Wahl der Modellvariante angeht, habe ich ähnliche Überlegungen angestellt.

Ich bin mir der aktuell leider immer noch existenten, softwareseitigen Skalierungsprobleme bewusst, möchte aber trotzdem das WQHD Display haben, weil es mir zukunftssicherer erscheint und außerdem etwas heller ist.

Ich gehe davon aus, dass ich die 256GB M.2 SATA SSD des 1178€ Modells für ca. 60€ verkaufen kann.

Unberücksichtigt der 4GB "lahmendem" RAM bei insgesamt 12GB RAM, die ich vorerst nicht benötige, ergibt sich bei einem aktuellen Preis von 130€ für die 256GB SM951-NVMe daraus eine mögliche Ersparnis
von 51€ bei der Wahl der günstigeren Modellvariante.

Bereinigt des aktuellen Gegenwerts der 4GB zusätzlichen DDR4 RAMs von ca. 20€, ergibt sich immer noch eine Ersparnis von ungefähr 31€ durch den eigenständigen Austausch der SSD bei der Wahl des 1178€-Modells.

Damit ist die Entscheidung gefallen. Vielen Dank für die Unterstützung! :)
 
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