Notebook für Freundin (Uni) - MacBook

Alex44

Lieutenant
Registriert
Feb. 2009
Beiträge
808
Hallo!

Ich wurde von meiner Freundin beauftragt ein neues Notebook auszusuchen, da ihr aktuelles langsam den Geist aufgibt. Budget sind rund 2000€.
Das Notebook würde hauptsächlich fürs Studium (MATLAB!) benötigt werden.
Wie Frauen halt so sind, hat sie sich in den Kopf gesetzt, dass es ein MacBook sein soll, Windows wird allerdings wahrscheinlich zusätzlich trotzdem darauf installiert werden.

Meine Vorauswahl ist auf ein 13 Zoll MBP gefallen: 2,9 GHz Dualcore, 16GB Ram und 512 GB SSD für rund 2050€.

Meine erste Frage wäre, wie leistungsfähig dieses MacBook einzuschätzen ist - Es hat ja nur einen Dualcore Prozessor, allerdings bringt das iPhone, bei auf dem Papier eigentlich schlechten Daten, eine tolle Leistung... Leider habe ich diesbezüglich keine Erfahrung mit MacBooks.

Würdet ihr mir den Kauf dieses MacBooks empfehlen (Natürlich ist das P/L-Verhältnis unter aller Sau)? Oder sollten wir besser knapp 400€ mehr in ein 15 Zoll MBP mit 2,5 GHz Quadcore, 16GB RAM und 512GB SSD investieren? Oder was wäre eine gute Windows Alternative, habe da leider aktuell keinen Überblick...

Danke!
 
Für dieses Geld gibt es besseres... wie zum Beispiel XPS13/XPS15.

Aber wenn sie so stur ist, dann muss es wohl halt leider das 13 Zoll MBP sein.
 
Ich weiß nicht so recht was es gegen das MBP13" zu sagen gibt. Meins ist das Late2012 modell (mit Retina) und bin nach 3 Jahren immer noch vollstens zufrieden. Windows installieren ist per Bootcamp wirklich GAR kein Problem und virtualisieren mindestens genau so wenig. Auch leistungsmäßig kann ich mich überhaupt nicht beklagen. Nur der Akku hat um 10% leiden müssen (und auch das ist verkraftbar. in 1-2 Jahren werde ich diesen wohl wechseln lassen)

Klar zahlt man einen Premiumaufschlag weil es der Apfel ist, dennoch: Die höhere Werterhaltung + m.M. absolut perfekte Verarbeitung und super Aussehen glätten dies wieder.

Als Alternative würde ich persönlich nur die Dell XPS Modelle in Betracht ziehen.
 
Je nach Studiengang würde ich behaupten "MATLAB" und alles was man damit vor hat läuft komfortabel auf allen PCs ab 2005.


Edit:

Ein schnödes 13" Macbook tuts auch. Dabei ist das Retina Display immer verschenkt, ohne Skalierung kann man nix lesen, mit Skalierung könnte man aber auch ein herkömliches display nehmen. Wenn man nicht in einer Dunklen Höhle sitzen möchte, dann ein mattes Display.
Und für 2000€ Holt man sich lieber eine mobile HP/Lenovo/Dell Workstation.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wären das hier die richtigen Systemanforderungen? Wenn ja, reicht scheinbar erst einmal "jede" CPU, entsprechend auch i5-xxxxUs, wie in den meisten Ultrabooks verbaut ist. Wenn du da genauer herausfinden könntest, ob das reicht (z.B. über Kommilitonen, etc.) scheidet ein Quad-Core wahrscheinlich aus (ist meistens eh mit Kanonen auf Spatzen schießen!).
Auch der Aufpreis für den etwas stärkeren i5 lohnt sich meist nicht, 16GB-Ram (wobei laut der Quelle 4GB reichen würden...) und größere SSD ist da wichtiger/komfortabler. 2000€ brauchst du nicht für ein MacBookPro 13 ausgeben.

Wenn der i5 reicht gäbe es noch weitere andere Business-Alternativen, die halt qualitativ noch etwas besser sind und vor allem besseren Support und Wartbarkeit/Aufrüstbarkeit haben, allerdings sind die vom Aussehen her weniger "Frauen-kompatibel", bzw. Design-Hingucker. Das wären z.b. ThinkPad T und X Serie, Dell Latitude oder HP Elitebook. XPS 13 wäre die "Design"-Alternative.

MacBook ja oder nein ist sehr subjektiv - kommt eben auf Design-Wünsche und das OS an. Vorteil ist eine gute Symbiose zwischen Soft- und Hardware, die das "Apple-Universum" bilden - mit allen Nachteilen eines tendenziell entschlosseneren System als bei Windows.
 
Zunächst danke für eure zahlreichen Antworten.

@Model, ja das sind die Systemanforderungen. Allerdings ist anzumerken, dass das die minimalen Voraussetzungen sind - Man merkt schon einen Unterschied, wenn man komplexere Berechnungen mit dem Programm vornimmt.

Das Dell XPS13 habe ich bisher noch gar nicht auf dem Schirm gehabt. Werde mir das Gerät einmal näher ansehen.

Ein 13 Zoll MBP mit 16GB Ram kriegt man leider nicht unter 2000€. Den RAM aufzurüsten ist aber bei MacBooks ab ~2013 nicht möglich soweit ich weiß...?

Das 15 Zoll MBP kann ich eurer Meinung nach ausschließen, oder?
Also müsste ich mich zwischen einem XPS13 und einem MBP 13 entscheiden - Technisch besteht ein eher geringer Unterschied, die Entscheidung wäre also dann OSX oder WIN10 und ob uns der "Apple-Faktor" 400€ mehr Wert ist.
 
Beim Ram hast du Recht, den kann man nicht aufrüsten. Da wäre auch fraglich, ob 16 GB wirklich nötig sind - gleiches gilt eben für die CPU. Und hier gibt es das MacBook Pro 13 2015 mit 16GB, etwas größerer SSD für rund 1700€.

Bei in etwa gleichen Konfigurationen was die Hardware angeht, sind die beiden auch etwa ähnlich teuer - das XPS 13 mit 16GB Ram kostet auch 1800€.

Bezüglich 15 Zoll-Version und damit Quad-Core Version: Dort werdet ihr vor der gleichen Entscheidung stehen, es gibt ja ein Dell XPS 15. ;)

Essenz: Ja, ein wesentlicher Unterschied, wenn nicht der wesentlichste ist das OS.

Andere Frage: Wann braucht sie es? Möglicherweise aktualisiert Apple die MacBooks irgendwann Early 2016, wobei sich wahrscheinlich nichts wesentlich ändert... für euch eher uninteressant.
 
Alex44 schrieb:
[...] Ein 13 Zoll MBP mit 16GB Ram kriegt man leider nicht unter 2000€. [...]

Das von dir im Startposting angesprochene MacBook Pro Retina 13" mit 2,9 GHz Dualcore, 16GB Ram und 512 GB SSD kostet bei MacTrade mit Studentenrabatt und dem Gutscheincode MBRET-SPEC005-150 genau 1891,55€ exkl. Versand, was immerhin ca. 100€ unter den angesprochenen 2000€ liegt.
 
@Model Danke für deine Bemühungen! Das MacBook Pro, dass du herausgesucht hat, hat leider nur eine 256GB SSD, gebraucht werden allerdings mindestens 512GB...

@wiredcr Ich habe mich immer auf den aktuellen Preis auf Geizhals bezogen. Nach konkrete Studentenangebote habe ich noch nicht gesucht, so lange noch nicht klar ist welches Notebook es werden soll. Leider komme ich aus Österreich, daher würde das von dir konkret genannte Angebot leider ausscheiden.


So wie es im Moment ausschaut, wird es ein XPS13 2016 werden. Da die Hardware überzeugend wirkt, Design ist auch ansprechend und ich denke für uns sind die Vorteile von OS X nicht groß genug um das notwendige hin und her wechseln mit Windows wett zumachen.
 
Zurück
Oben