Notebook Maschinenbau Studium

RoccoNaut

Lt. Junior Grade
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Hallo zusammen,

ich beginne im Oktober nebenberuflich ein Maschinenbaustudium und brauche dafür ein Notebook.

Zunächst einmal bin ich mir unsicher, welche Leistung ich brauche.
Ich habe bisher keine Ahnung von CAD oder sonstigem. Geschweige denn was im Studium genutzt wird.

Meine Kriterien die ich bisher für mich aufstellen konnte, welche aber nichts mit der Studienrichtung zu tun haben (da hoffe ich hier auf aktuelle oder ehem. Studenten die mir da was zu sagen können)

- kein angebissener Apfel
- Um die 15"
- möglichst lange Akkulaufzeit (gewicht nebensächlich)
- mattes Display
- sollte auch zum zocken reichen
- aktuelle Technik, da ich das NB möglichst lange nutzen möchte (9 Semester geht das Studium)
- vernünftige Tastatur
- OS nicht nötig, habe hier noch Win7 und Win8 Lizenzen, obwohl ich eiengtlich eher Linux Distros nutze

Ich habe was Notenooks angeht keinerlei Erfahrung, hatte bisher nur einen stationären PC.
Der PC ist älteren Datums und wird wohl nächstes Jahr auch irgendwann ersetzt.

Ich hatte mir sowas mal ausgeguckt:
http://www.notebooksbilliger.de/lenovo+ideapad+y510p+59367400+gaming+notebook?nbb=a22b96

Taugt das was oder ist es gar too much?

Ich danke schon Mal für eure Tipps.
 
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Informiere dich mal was du genau für CAD Software nutzt, kann sein das eine Workstation Grafikkarte sehr wichtig sein wird.
Ideapads sind Konsumer Notebooks. Von den Specs ist das Notebook sehr gut, aber nicht für ein 4-5 Jahre Studium geeignet wenn du es täglich transportierst.

Guck dir mal Die Lenovo Thinkpads der T, X und W Serie an. Und kläre natürlich das bezüglich der Grafikkarte, nicht das du mit einer falschen Grafikkarte Fehlausgaben tätigst.
 
Wenn du schon so viel Geld ausgeben willst, dann bitte kein IdeaPad. Mach lieber 5% Abstriche bei der Leistung und setz dafür auf eine 400% bessere Verarbeitung. Wenn du bei Lenovo bleiben willst, wäre das dann die Thinkpad Serie (wobei es da inzwischen auch 'billige' Modelle gibt)
 
benneque schrieb:
Wenn du bei Lenovo bleiben willst, wäre das dann die Thinkpad Serie (wobei es da inzwischen auch 'billige' Modelle gibt)

Lenovo muss nicht unbedingt sein, wurde mir nur von der Verarbeitung her empfohlen.
Ich bin offen für alles, da ich ja noch nie eines hatte bin ich auch kein Fanboy von irgendwas.
 
Vertiefung ? CAD was man im Grundstudium so hat ist so begrenzt das man keine besonderen Ansprüche an den PC / Laptop stellen muss.
Vertieft man natürlich Konstrucktionstechnik etc. wird es ein wenig komplexer und man sollte an eine workstation denken.

Nebenberuflich ? Mal nach einem Firmen Laptop gefragt ? Das reicht fürs Studium eigentlich immer.
Billiger Laptop mit guter Akku Laufzeit und nen Desktop PC holen, kostet zusammen weniger als nen Laptop der zum Spielen zu gebrauchen ist :D .
 
rob- schrieb:

Danke, aber 1600€ sind mir dann doch etwas zu viel.
Schmerzgrenze wäre für mich 1100€.

Heelix schrieb:
Vertiefung ? CAD was man im Grundstudium so hat ist so begrenzt das man keine besonderen Ansprüche an den PC / Laptop stellen muss.
Vertieft man natürlich Konstrucktionstechnik etc. wird es ein wenig komplexer und man sollte an eine workstation denken.

Ist erst das Grundstudium. Vertiefung weiß ich noch nicht. Ist ja noch was hin.
Also reicht eher was kleineres?

Heelix schrieb:
Nebenberuflich ? Mal nach einem Firmen Laptop gefragt ? Das reicht fürs Studium eigentlich immer.
Billiger Laptop mit guter Akku Laufzeit und nen Desktop PC holen, kostet zusammen weniger als nen Laptop der zum Spielen zu gebrauchen ist :D .

Komme Beruflich aus einer ganz anderen Branche und bin da ganz normaler angestellter, da gibt es nichts. Schon gar keinen Laptop :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Klar brauchst du fürs Studium kein Laptop, aber das sagen dir nur die Versager die eh nur das Minimum lernen und danach 2 Jahre arbeitslos sind mit ihrem 3er Schnitt. Ich hab damals jede Mathe Geschichte in Java programmiert, Interpolation, Graphen zeichnen etc. Den Kram legst du den Bewerbungen bei...

Den obigen Schleppi gibts für 1200€, nicht für 1600. Die SSD musst dann halt selbst einbauen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Naja Moselbär, ein Gamingnotebook kommt bei einem erwachsenen Studenten doch immer gut im Hörsaal... :D

Ich würde dir auch ein Thinkpad empfehlen. 15" ist vielleicht ein bisschen groß, ich weiß ja nicht, wie die Tische bei euch aussehen.

Ein T430x mit hoher Auflösung wäre sicherlich recht optimal. Matt, lange Akkulaufzeit, gute Verarbeitung und Tastatur.
Allerdings musst du mal gucken, wie das mit der Grafikkarte aussieht. Es ist halt sehr schwer den Spagat zwischen professionellem Notebook (Studium) und Gaming Gerät hin zu bekommen.

Dafür bekommst du bei Campuspoint Thinkpads ohne Windows Lizenz noch mal eine deutliche Ecke günstiger.
 
Ja - und darum das Schenker mit der Graka - das ist der Spagat mMn.
 
Muss es denn wirklich spieletauglich sein? Job + Maschinenbau-Studium in Regelstudienzeit wird schon heftig und zeitintensiv genug, zumindest wenn du nicht gerade ein totaler Überflieger bist.
 
LinuxMcBook schrieb:
Naja Moselbär, ein Gamingnotebook kommt bei einem erwachsenen Studenten doch immer gut im Hörsaal... :D
Naja, so alt bin ich auch nun wieder nicht :freak:

LinuxMcBook schrieb:
Ich würde dir auch ein Thinkpad empfehlen. 15" ist vielleicht ein bisschen groß, ich weiß ja nicht, wie die Tische bei euch aussehen.

Das weiß ich auch nicht. Ist die FH Südwestfalen, Standort Iserlohn.

LinuxMcBook schrieb:
Ein T430x mit hoher Auflösung wäre sicherlich recht optimal. Matt, lange Akkulaufzeit, gute Verarbeitung und Tastatur.
Allerdings musst du mal gucken, wie das mit der Grafikkarte aussieht. Es ist halt sehr schwer den Spagat zwischen professionellem Notebook (Studium) und Gaming Gerät hin zu bekommen.

Spielen wäre nicht ganz so wichtig, wenn es dem anderen im Weg steht. Mit dem zocken kann ich ja auch noch warten, bis ich meinen neuen Rechner habe.

LinuxMcBook schrieb:
Dafür bekommst du bei Campuspoint Thinkpads ohne Windows Lizenz noch mal eine deutliche Ecke günstiger.

Danke für den Tipp.

CaptainCrazy schrieb:
Muss es denn wirklich spieletauglich sein? Job + Maschinenbau-Studium in Regelstudienzeit wird schon heftig und zeitintensiv genug, zumindest wenn du nicht gerade ein totaler Überflieger bist.

Siehe in diesem Post weiter oben. Spielen wäre eher eine Nebensache.
 
Zuletzt bearbeitet:
rob- schrieb:
Klar brauchst du fürs Studium kein Laptop, aber das sagen dir nur die Versager die eh nur das Minimum lernen und danach 2 Jahre arbeitslos sind mit ihrem 3er Schnitt. Ich hab damals jede Mathe Geschichte in Java programmiert, Interpolation, Graphen zeichnen etc. Den Kram legst du den Bewerbungen bei...

Lass mich das relativieren. Ich studiere zwar nicht Maschinenbau sondern Wirtschaftschemie, aber bei uns ist das eher andersrum. Alle Leute, die mit Laptop da sitzen, sind andauernd abgelenkt weil sie nach ihrem Spielchen nochmal kurz dies auf Facebook und das auf twitter und jenes auf was weiss ich machen und am Ende der Vorlesung nur die Hälfte mitbekommen haben. Für die Uni arbeiten tut man zu Hause (ich zumindest) am Heimrechner. Natürlich mache ich auch Graphen etc, aber eben nicht in der Vorlesung. Bei uns sind die Studenten mit top-Noten immer ohne Notebook in den Vorlesungen.
 
Ganz ehrlich? sch**ß auf Grafikkarte, sch**ß im Zweifel sogar auf CPU-Leistung, für ein Studium interessant sind: Akkulaufzeit, Gewicht, Größe und Display. Ich hatte mir im 6ten Semester ein 13" Thinkpad mit AMD E450 geholt, darauf hab ich sogar teils noch kleinere Statiksimulationen für mein Diplom laufen lassen können, dauert dann eben etwas länger.

Aus Erfahrung (habe Juni2012 mein Maschinenbau-Diplom Schwerpunkt Leichtbau gemacht) kann ich dir nur sagen, dass du Office, grundlegende CAD und FEM auf einem beliebigen aktuellen System machen kannst. Auch eher mathematische Berechnungen (Java? Ich hab das alles mit Matlab gemacht bisher) gehen ohne großen Stress. Lediglich bei FEM hat bei mir ab und zu mal der RAM limitiert, also da lieber auf 8GB als 4GB gehen.

Meine weiteren Empfehlungen:
- Bei mir war es oft so, dass sich viele Studenten um wenige Steckdosen geschart haben, nicht jeder Lesesaal hat genug Dosen, Da kommt genug Akkulaufzeit natürlich gut.
- möglichst klein und leicht machen es einfacher und angenehmer beim Transport, außerdem hast du dann mehr Platz auf den mitunter kleinen Tischen der Hochschule.
- Gutes Display: ordentliche Auflösung, matt, genügend Helligkeit ist eigentlich immer von Vorteil

Was auch sinnvoll ist: Ein großer Monitor & Maus + Tastatur für zu Hause, wenn man da keinen kompletten Desktop hat. Gerade wenn man mal länger was am Rechner machen muss.

Edit.:
Weil es wohl ein Nebenthema hier ist, Rechner in der Vorlesung kann Sinn machen, muss aber nicht. Es gibt einmal so Fälle, die tatsächlich am Notebook arbeiten während der Vorlesung. Dann gibt es aber auch verdammt viele Typen, die mehr auf Facebook und Co unterwegs sind oder zocken, als der Vorlesung zu folgen.
Ich habe mein Notebook während der Vorlesungen fast ausschließlich zum Skript mitlesen oder schnell mal was Nachschlagen verwendet. Richtig was daran gearbeitet hab ich eher außerhalb der Vorlesungen im Lernraum der Bibliothek oder in der Mensa.
 
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Ich habe mir vor kurzem diesen Laptop geholt nach langer Überlegung für 3D-CAD. Die Akkulaufzeit ist ganz gut (beim konstruieren schaffe ich 2,5h etwa) und die Geschwindigkeit mehr als ausreichend. Sogar einige Spiele gehen darauf.
Was wichtig bei CAD ist : Full-HD Display. Wer schonmal mit 1300'er Auflösung zeichnen musste weiß was für ein Unterschied das ist.
 
Erfahrungsgemäß: 13"-15" , möglichst leicht und Akkulaufzeit über 6h bei wlan + Office und Display minimal 1600x900, glare oder matt nach bedarf.

Wenn du nur einen Wohnsitz hast kannst du dir wie gesagt zum Spielen nen Desktop PC hinstellen da haben selbst billige Zusammenstellungen mehr Power als nen 1600€ Gaming Laptop.
Grundlegen benötigt man keinen Laptop fürs Studium (vor allem nicht in der Vorlesung), Zugriff hingegen auf einen PC zuhause muss man haben, keiner hat lust sich jedes mal in die Bibo oder PC Pool zu hocken um mal eben kleinigkeiten zu Recherchieren oder wenn man eine Präsentation bauen muss.

Günstiges Ultrabook <1000€ und 400€-500€ Desktop Rechner ist denke ich die perfekte Kombination.

Wann würde ein Gaming / Workstation Laptop Sinn machen:

2x Wohnsitz wo du mit Öffentlichen Verkehrsmitteln Pendelst und kein Desktop Rechner mitschleppen willst.
Immer überfüllter PC Pool und du vertiefst etwas wo man Aufwendige Simulationen machen lassen musst oder aufwendige CAD Projekte Bearbeiten.

mfg
 
Zuletzt bearbeitet:
nimm den 8570w ist schlicht das besste gerät das bisher genannt wurde das man auch noch bezahlen kann. Zudem kannst du dadrauf ohne Probleme sämmtliche CAD/FEM, Simulationssoftware laufen lassen und auf Grafikbeschleunigungen setzten da Quadro resp Firegl support. nimm nichts anderes! Und wer sonen Quatsch mit E450 rauslässt hat noch nie ne Echte Simulation machen müssen! (habe auf meinem rechner FEM Simulationen gemacht von denenen Jede durchschnittlich 1 Tag gerechnet hat, will nicht wissen was das mit nem e450 gedauert hätte) von demher nimm ne rechte Kiste!

Nochmals 4gb Ram und ne 840SSd und du hast was gescheites zudem kannst du da auch mal wenns geld drinliegt ne Dockingstation nachkaufen und Tastatur und monitor anschliessen.
 
KaHaKa schrieb:
Lass mich das relativieren. Ich studiere zwar nicht Maschinenbau sondern Wirtschaftschemie, aber bei uns ist das eher andersrum. Alle Leute, die mit Laptop da sitzen, sind andauernd abgelenkt weil sie nach ihrem Spielchen nochmal kurz dies auf Facebook und das auf twitter und jenes auf was weiss ich machen und am Ende der Vorlesung nur die Hälfte mitbekommen haben. Für die Uni arbeiten tut man zu Hause (ich zumindest) am Heimrechner. Natürlich mache ich auch Graphen etc, aber eben nicht in der Vorlesung. Bei uns sind die Studenten mit top-Noten immer ohne Notebook in den Vorlesungen.

Das machst auch nicht in den Vorlesungen, sondern zwischen den Modulen. Bei uns gab es immer um 13.15 eine Stunde Pause bis zur nächsten Vorlesung. Je nachdem was für einen Plan man sich ergattern konnte, bei der Belegung gabs bei uns den Startpfiff und mit Pech hatte man etliche Lücken :D

Vorlesungen sind eh Käse, habe ich immer nur genutzt um zu wissen was ich zuhause lernen soll.
Wenn mit Mathe Formeln erklärt wird, kapierst erst mal gar nix, außer du hast schon vorher gelernt und bräuchtest die Vorlesung gar nicht erst. Beispiel vorrechnen wäre effektiver, dann die Formeln zuhause verstehen lernen...
 
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