Notebookkühler Modding USB 12V 13,3"

DaHans

Lt. Commander
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Guten Morgen zusammen!

Ich habe unten stehendes Notebook und das hat bei BF4 ein wenig Temperaturprobleme.
Das heißt ich kratz gerne mal die 95°C.
Da ich mein Lenovo T61p shcon wegen Überhitzung und dem Nvidia Bug verlorn hab würde ich gerne ein wenig Kühlung drunter setzen.

Ich hab mir dazu gestern das CoolerMaster U2 geholt mit 2 80mm Lüftern. Die Temperatur habe ich somit schon auf 89-91° senken können.

Jetzt würde ich gern das ein wenig tunen mit mehr/größerem Lüfter. Ich hab hier noch mehrere Noctua und NB PL-2 rumliegen. Nur hab ich das Problem das ich über USB die eventuell nicht zum laufen bekomme.

Drum hab ich zusätzlich mir überlegt das zu verbauen:
http://www.amazon.de/FAN2USB-Lüfter...e=UTF8&qid=1426660170&sr=8-1&keywords=fan2usb

und

http://www.amazon.de/InLine-Stufenl...id=1426660222&sr=8-4&keywords=Lüftersteuerung

Insgesamt kostet das mehr wie der Kühler an sich aber meine letzten Lötungen sind bestimmt 10 Jahre her.

Lange rede kurzer Sinn:

Stört das den USB Anschluss wenn ich per Spannungswandler mehr aus der USB Buchse rausziehe? Also könnten evtl. Folgeschäden dadurch entstehen?

Schöne Grüße!

Hans

Ps: Ja der Laptop wird regelmäßig gereinigt, die WLP ist noch nicht ausgetauscht und nein ich werde die Spanung nicht runterdrehen am CPU, da evtl. Garantieansprüche seitens MyMsn verloren gehen.
 
95 Grad für ein Notebook ist zwar hoch aber noch nicht im Rahmen (bei der Hardware sowiso). Moderne Hardware taktet runter wenn sie zu heiss hat, das merkst Du dann wenn Du fps Einbrüche hast.
Abgesehen sind die Messwerte von den meisten Tools Schätzungen/Berechnungen und keine genauen Werte - das merkt man immer wieder dran dass gewisse Leute hier im Forum mit Luftkühlung Temperaturen unterhalb der Zimmertemperatur hinkriegen.

Würde da nichts machen, die Hitze entsteht im Notebook drin und da nützt es sowiso so gut wie nichts mit einer Armada Lüfter von aussen dagegenzuhalten.
 
Zuletzt bearbeitet:
also wenn du den ersten Adapter verbaust kommen da 5V raus, d.h. dein Regler wirds nichts mehr bringen da der Lüfter sowieso auf 5V sehr langsam läuft ... ob er dann noch was bringt ist fraglich :/
 
Für fast das gleiche Geld hätte es von CoolerMaster einen Kühluntersatz mit einem 20cm-Lüfter gegeben.
 
Das wird nix bringen. Mein I5 Arbeits-Notebook (DELL) läuft seit 3 Jahren 24/7 bei 90...99°C wegen der VM-Ware. Bisher habe ich keine Probleme feststellen können. Nur der Akku ist bei den hohen Gerätetemperaturen nach 2 Jahren platt gewesen...
 
LieberNetterFlo schrieb:
also wenn du den ersten Adapter verbaust kommen da 5V raus, d.h. dein Regler wirds nichts mehr bringen da der Lüfter sowieso auf 5V sehr langsam läuft ... ob er dann noch was bringt ist fraglich :/

Vllt lass ich mich ja auch iwie blenden aber hier steht doch :
"Eingang: 5 Volt. Stecker USB 2.0 Typ A.
Ausgang: 12 Volt. Buchse Molex 3-Pin. Maximal 400 mA."

Wenn ich mich nicht Irre sind das dann 4,8 Watt. Der NB hat zb eine Leistungsaufnahme von 1,44 Watt.

Klar sind die Messwerte nicht genau zu nehmen aber sie haben sich mit der Notebookkühlung nach unten orientiert.

Ob es was bringt möchte ich ja mal herausfinden.
"Bringen" ist immer subjektiv. Wenn es mehrere Grad nach unten "bringt" dann lohnt es sich für mich schon. :)

Die Auswahl viel darauf weil der Notebookkühler ein gut starkes Lochblech hatte und ich habe mehrere 80, 92, 120, 140 und einen 200mm Lüfter. Die sind alle samt sicher Leistungstechnisch besser und hochwertiger verarbeitet.

Ich habe bereits ein Acer Aspire und ein Lenovo Thinkpad am Hitzetod verloren.
Dell hatte damals leider nix brauchbares für mich im Angebot. Aber wenn die so gut durchhalten wird das vllt mein nächstes ;)

Meine Frage galt ja eher ob ich dem USB Controller schaden könnte wenn ich dauerhaft mehrere Lüfter drüber laufen lasse oder ob ich evtl. noch ein USB HUB drunter schnalle mit externem Netzteil.
 
Zuletzt bearbeitet:
DaHans schrieb:
Vllt lass ich mich ja auch iwie blenden aber hier steht doch :
"Eingang: 5 Volt. Stecker USB 2.0 Typ A.
Ausgang: 12 Volt. Buchse Molex 3-Pin. Maximal 400 mA."

Wenn ich mich nicht Irre sind das dann 4,8 Watt. Der NB hat zb eine Leistungsaufnahme von 1,44 Watt.

mein Fehler ;) hast Recht!
 
Direkt kann ich dir leider nicht helfen, aber ich habe ein paar Gedanken, die eventuell Hilfreich sein können.

Geht die Temperatur auch nach unten, wenn die Lüfter des Notebook Ständers nicht an sind?
Das könnte darauf hindeuten, dass er auf dem Tisch zu wenig Luft bekommt.

Ob ein großflächiges anblasen der Unterseite wirklich viel kühlenden Effekt hat ist für mich eher die Frage.
Würde es nicht ausreichen, wenn du an den Stellen wo die Notebook Lüfter Luft ansaugen für mehr Luft sorgst?
Eventuell auch eine zusätliche Absaugung am auslass?
Eine gezielte Luftführung mit einem "kanal" könnte doch vieleicht was verbessern oder überschätze ich das?

Was sagt denn Schenker zu den Temperaturen?
Haben die eventuell die möglichkeit auf einen effektiveren Lüfter zu wechseln, der dann entsprechend Lauter ist?

Von deinem Adapter ließ man ja leider kaum was online. Ich würde da mal ein Multimeter hinhalten ob es auch das macht, was es verspricht.

Funktionieren sollte es auch mit sowas: http://www.amazon.de/NAVILOCK-Netzteil-ext-240V-4-Pin/dp/B002V9S46K/
http://www.amazon.de/Wentronic-Spannung-Adapterkabel-4-polig-3-polig/dp/B003KR3UMK/
Teuerer scheint es auch nicht zu sein.
 
DukNukem schrieb:
Geht die Temperatur auch nach unten, wenn die Lüfter des Notebook Ständers nicht an sind?
Das könnte darauf hindeuten, dass er auf dem Tisch zu wenig Luft be-kommt.
Das ist hier aufjedenfall schon der Fall. Die Abwärme funktioniert jetzt schon besser.

Du meinst ich soll direkt am Radiallüfter ein großen Lüfter drunter setzen und am Auslass (quasi hochkannt) noch einen setzen?
Wäre durchaus machbar da ich beim Zocken eh nicht auf die Tastatur greife, sondern an einem G13 spiele.

Schenker habe ich noch nicht dazu befragt, da ich denke das es eher ein Kopfproblem von mir ist. Es wird ja auch allegemein gesagt das 90-99°C ok sind. Dann taktet die CPU/GPU eh runter. Aber ich möchte es einfach nicht soweit kommen lassen.
Wen ich mit meinem Latein am Ende bin frag ich nochmal beim support an.
Aber die Idee mit dem effektiveren Lüfter find ich mal gut. Ich dachte das die immer schon maßgeschneidert kommen und man da nix dran ändern kann.
Zumal ich aber nicht weiß wie sich dann die Garantie verhält. (Sind noch 9 Monate ;))

Cool! Das Netzteil hab ich noch gar nicht gesehen. Das würde ja sogar die USB Geschichte lösen. Den 4 auf 3- Pin Adapter hab ich sowieso Zuhause rumliegen.

Du hast mir mit deinen Gedankengängen aufjedenfall weitergeholfen. Sehr sogar.
 
Da ich mich kaum mit Kühlung beschäftige und mit derer von Notebooks noch weniger, sind es einfach für mich logische Gedankengänge, wie ich da vorgehen würde.

Hier wird es bestimmt einen Profi geben, der sich damit schon besser auseinandergesetzt hat, bzw wird du nicht der erste sein, der sein Notebook im Desktop Betrieb besser kühlen will. Vielleicht findest du ein paar aussagekräftige Tests oder Mods wenn du etwas suchst.

Das mit dem Lüfter ist doch auch so eine zumindest für mich logische Sache.
Ob es ein direkt passendes Ersatzteil gibt ist natürlich die große Frage. Aber bei dem Design eines Lüftungskonzepts muss man doch immer die Temperatur und die Lautstärke abwägen.
Je nach dem wie sich dein Laptop gerade verhält, kann man eventuell noch in die eine richtung drehen. Ob die Änderung was bewirkt muss man testen.

Deshalb auch die Idee mit dem ausgerichteten Lüfter. Mehr Luft sollte doch auch mehr abgeführte Wärme bedeuten.
Dies setzt halt voraus, dass der Laptop da noch spielraum hat. Es kann ja auch gut sein, dass der Kühler da dann irgendwann Limitiert.

Aber da bin ich erstmal mehr Theoretiker als Praktiker.

Das Netzteil hab ich in den Empfehlungen deiner Amazon Links gefunden. Deshalb isses nur ein Beispiel.

Edit: das wäre doch auch was :D http://we-mod-it.com/board1-modding...64-aquabook-dell-xps-17-notebook-wakü-intern/
Der hat ja noch mehr davon gemacht: http://www.golem.de/news/aquabook-3-das-wassergekuehlte-gaming-notebook-1410-109983.html
 
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Trotzdem finde ich es sehr nett das du dir überhaupt die Fragestellung annimmst und nicht versucht in einem Satz zu sagen das es nix bringt oder lass es.

Profi oder nicht. Eine zweite Meinung ist immer etwas Wert.

Ein Bios Update kommt evtl. auch in Frage aber bei Bios updates isses ja ersteinmal so das es heißt „never touch a running System“. Deswegen stell ich das ganz hinten an.
Als „Mod“ könnte ich auch einfach das ganze Unterteil abschrauben und so auf das Coolingpad stellen. In der Regel sind es längere Zeiten die ich zocke wo es sich lohnen würde.

Den austauschbaren Lüfter schreibe ich mal zur evtl. Anfrage zu mysn dazu.
Die werden das länger getestet haben und nicht ohne Grund diesen verbaut haben. Da möchte ich mich nur mir Rücksprache einmischen und nicht irgendein Lüfter einfach einbauen.

Das Netzteil aus der Empfehlung habe ich inzwischen geordert. Kommt wahrscheinlich morgen. Ich habe den Stecker ned wirklich als Molex Stecker erkannt.

Die Wasserkühlungsmods habe ich auf der Suche auch zufällig gefunden. Aber das is schon ne heiden Arbeit. Bin leider nicht motorisch so gesegnet wie der Modder.

Edit: https://www.youtube.com/watch?v=vTxwYp8fVUk
 
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Ich denke, neben einer recht ambitionierten Wasserkühlung gibt es auch andere Wege die Wärmeabfuhr zu verbessern. Eines der größten Probleme sind diese super isolierenden Gehäuse. Kunststoffe leiten einfach nicht gut die Wärme ab. Es gab schon Ansätze im Netz wo Modder dünnes Kupferblech verwendet haben um entlang der Heatpipes im inneren die Oberfläche welche die Wärme abstrahlt zu erhöhen. Das sind allerdings auch Dinge die ich erst außerhalb der Garantie machen würde. Denn solange ist ein Defekt durch Überhitzen ein Problem des Herstellers.

Generell würden auch größere Öffnungen im Gehäuse an den Stellen wo die Chips sitzen eine gewissen Verbesserung bringen wenn man einen Kühler unterm Gerät hat. Denn dann wird die Luft wirklich dahin gebracht wo die Wärme geballt vorkommt.

Generell sind Systeme mit größerer Leistung im Notebooksegment einfach immer ein Grenzweg zwischen thermischem Fiasko und Leistung.
Für die Verlustleistungen die so ein Notebook bringt, würde man in einem Tower dicke Kühlkörper verbauen. Man siehe die ganzen Desktop GPUs und CPUs oberhalb 95W. Dagegen sind die Kühler der Notebooks einfach Winzlinge die eine solche thermische Kapazität nicht leisten können. Dazu kommt der schlechte Luftzug im System.

Bei einem USB zu 12V Adapter (von dem hier ja schon Abstand genommen wurde) bleibt zu beachten -> bei 400mA an 12V braucht der Adapter inkl. seinem eigenen Verlust Minimum 5W oder 1A an 5V. Normale USB 2.0 Ports sind gerade bei Notebooks jedoch oft penibel bei 500mA abgeriegelt. Ein solcher Adapter käme also meist nur in USB 3.0 Ports in Frage.
 
Vielleicht ergänze ich auch noch ein wenig dazu, warum ich mir ein wenig mehr Mühe gebe wie manch anderer in sachen Laptopkühlung.
Ich bin oft an meinem Zweitwohnsitz und ich wollte eigentlich noch bis vor kurzem einfach ein Hasswell Refresh kit (Board und CPU) kaufen. In Anbetracht das bald Skylake rauskommt wollte ich da aber auch nicht mehr investieren.

Ich habe auch sschon überlegt das untere Plastikgehäuse durch ein „Meshgitter“ zu ersetzen bzw ein Netz drüber zu spannen.
Hier würden alle Lüfter direkt ins Innere blasen.

USB 3.0 wäre sogar vorhanen aber ich möchte auch nicht diesen „abschießen“ nur aufgrund einer eigens gebauten Konstruktion.

Das Netzteil müsse heute da sein. Wenn ich Zeit habe werde ich dann noch meine Lüftersteuerung anschließen und die Lüfter dranpacken. Aber das weiß ich noch nicht ob ich das schaffe ;)
 
So noch ein kleiner Nachtrag:

Ich habe jetzt ein 120mm und ein 92mm unter das Notebook geklemmt und ein 80mm am "Auslass".

Des Weiteren habe ich die WLP getauscht und die Kühlrippen sauber gemacht (warn aber nicht groß staubig).

Insgesamt pendelt es sich jetzt bei 88°C ein. Die Zimmertemperatur habe ich jetzt grds. nicht verfolgt aber das wird sich beim dauertesten noch herauskristallisieren ob es was gebracht hat.

Insgesamt kann ich sagen das die Temperatur (wenn es auch vllt nicht korrekt ausgelesen wird mit den Tools) sich nach unten Korrigiert hat. Für ca. 40€ Materialeinsatz hat es sich in meinen Augen schon gelohnt.

Ich wollte mich nochmal auch bei denen bedanken die mir versucht haben konstruktiv zu helfen und es nicht von vorne herein als Schwachsinn darstellten ;)
 
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