NTFS-Kompression bei knappem Speicherplatz macht schon Sinn.
Ich würde im abgesicherten Modus booten, alles komprimieren, was geht (wenn Zugriff verweigert kommt, einfach "Ignorieren" wählen), und die restlichen paar Dateien wären mir so einen Aufwand nicht wert.
Wenn du Platzprobleme hast, würde ich eher auch darüber nachdenken, gewisse Dateien auf die HDD auszulagern. z.B. den Ordner "C:\Windows\Installer". Der hat bei mir 5GB und die Dateien dort werden nur gebraucht, falls man ein Programm deinstallieren oder reparieren will. Also so gut wie nie. Meine Lösung war: Ab auf die HDD mit dem Ordner und per
junction point verlinken. Der Kommandozeilenbefehl zum Verlinken lautet in etwa (je nach dem, wohin der Ordner verschoben wurde):
Code:
mklink \J C:\Windows\Installer D:\Installer
Und zu guter Letzt, wenn du es nicht schon selbst rausgefunden hast, die Datei
hiberfil.sys entfernen.
@werkam: Du hast NTFS-Kompression nicht verstanden. Es muss nichts zwischengespeichert werden. Die Dateien werden nur in kleinen Blöcken komprimiert, genauer in 64 kB Blöcken. Man muss also nicht erst die ganze Datei entpacken, wenn man etwas an einer bestimmten Position lesen will, sondern immer nur den jeweiligen 64 kB Block.