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NewsNuvacore: Ex-Nuvia-Qualcomm-Trio gründet wieder neues CPU-Start-up
Gerard Williams, John Bruno und Ram Srinivasan, Gründer und Architekten des Start-ups Nuvia, das 2021 von Qualcomm für die spätere Oryon-CPU in Snapdragon-Chips übernommen wurde, haben mit Nuvacore ein neues Start-up gegründet, das erneut einen vollständig neuen CPU-Core mit maximaler Leistung und Effizienz entwickeln will.
Japp, same Story every time.
Aber Qualcomm müssen sie ziemlich gehasst haben. Diese "Haus streichen" und dann quasi das ganze Team macht was Neues .. schon geil^^
Das alte Startup fing mit NUV an. Das neue fängt ebenfalls mit NUV an.
Schreit wohl danach, dass das Startup früher oder später beim höchtsbietenden (Qualcomm) landen wird.
Es lesen sich jedenfalls viele vollmundige Versprechungen heraus, die für das Einsammeln von Investorengeldern zweckdienlich sind.
Das war eine kurze Auszeit für Gerard Williams, der im Januar mit seinem Abgang bei Qualcomm angekündigt hatte, Zeit mit der Familie verbringen, sein Haus neu streichen und sich dann einer langen Liste von Dingen widmen zu wollen.
Das konnte Sigmar Gabriel auch. Er wollte kürzer treten und mehr Zeit mit der Familie verbringen, gab den Posten des Bundesministers für Wirtschaft und Energie auf und dann wurde er Bundesaußenminister...
(...) Das war eine kurze Auszeit für Gerard Williams, der im Januar mit seinem Abgang bei Qualcomm angekündigt hatte, Zeit mit der Familie verbringen, sein Haus neu streichen und sich dann einer langen Liste von Dingen widmen zu wollen. Auf dieser Liste muss auch die Gründung eines neuen CPU-Core-Start-ups gestanden haben: Nuvacore.
(...)
Etwas total neues zu machen ist etwas ganz anderes als eine Produktlinie weiterzuentwickeln. Es gibt Leute die springen von Start Up zu Start Up.
Aber für Leute die ihre Arbeitszeit nur absitzen ist es eben schwer nachzuvollziehen, dass echte Ingenieure die Herausforderung suchen. Die einen sehen die Herausforderung das bestehende besser zu machen andere wollen was komplett neues probieren.
Wie viele ARM Designs brauchen wir denn noch?
Die werden sicher keine neue ISA entwickeln. Deswegen halte ich die Nachricht über eine völlige Neuentwicklung schon ziemlich weit hergeholt.
Japp, same Story every time.
Aber Qualcomm müssen sie ziemlich gehasst haben. Diese "Haus streichen" und dann quasi das ganze Team macht was Neues .. schon geil^^
Wenn sie das schaffen was sie vollmundig ankündigen, "This is not iteration, it is a complete rewrite of the rules of silicon." kümmert es niemanden welche ISA sie verwenden. Was allerdings auffällt sie haben einige Softwarepositionen ausgeschrieben, aber nichts für Compiler.
Gegen Arm sprechen 2 Dinge die letzte Auseinandersetzung von Gerard Williams mit Arm und dass Arm nicht mehr gerne Architectur Lizenzen vergibt.
Haldi schrieb:
Mhmm.. Also wolle die jetzt dazu gleich noch eine komplett eigene Architektur entwickeln?
Natürlich entwickeln die eine komplett eigene neue Microarchitektur. Die Frage ist entwickeln sie auch einen neuen Befehlssatz oder nehmen sie einen bereits eingeführten.
Der Knackpunkt hier ist, dass es schon eine Unmenge Anbieter gibt aber das Ökosystem nicht nicht ausgereift ist. Deswegen lies sich auch Ventana, dieRISC V Server CPUs entwickelt haben von Qualcomm kaufen.
Haldi schrieb:
Ist ja auch die einzige (moderne) Architektur die man ohne Lizenz bekommt.
Das deutsche Wort für ISA (Instruction Set Architektur) ist der Befehlsatz. Der Befehlssatz legt fest zu welcher Software eine CPU kompatibel ist. Der Befehlssatz legt fest wie das Frontend der CPU aufgebaut ist.
Die Leistungsfähigkeit eines Chips wird durch die Microarchitektur bestimmt. Im Backend verwendet AFAIU keine moderne Architektur die Befehle im Befehlssatz, sondern wandelt diese Befehle in Microinstruktions um. Diese Microinstructions verarbeitet das Backend.
Wenn sie das schaffen was sie vollmundig ankündigen, "This is not iteration, it is a complete rewrite of the rules of silicon." kümmert es niemanden welche ISA sie verwenden. Was allerdings auffällt sie haben einige Softwarepositionen ausgeschrieben, aber nichts für Compiler.
Gegen Arm sprechen 2 Dinge die letzte Auseinandersetzung von Gerard Williams mit Arm und dass Arm nicht mehr gerne Architectur Lizenzen vergibt.
Mitbestimmt trifft es nicht, der Preis wird ausgehandelt. Und mit dem Cash, das die von Qualcomm bekommen haben und mit der Qualität der Oryon Cores haben die eine viel bessere Verhandlungsbasis.
Genau, zwischen den Gründern und den "Haien" der "Höhle der Löwen". Also trifft es das doch mit der Mitbestimmung. Wenn die Gründer nicht verkaufen wollen, behalten sie die Anteile (haben aber dann auch kein Geld).
Spannend. Vielleicht planen sie auch sowas wie damals Transmeta und entwickeln ein ganz eigenes ISA und die Möglichkeit dann (je nachdem wie es Lizenzen erlauben) darauf RISC-V, ARM, x86 Code laufen zu lassen. Sicher wird sich der Chip aber auch gut für KI Anwendungen eignen, eine NPU als integralen Bestandteil haben.
@stevefrogs Wenn man den Prozess zwischen Arm und Qualcomm verfolgt hat, wurde klar dass Arm gar kein Interesse mehr hat neue Architekturlizenzen zu vergeben. Ob da nun William Gerard anruft oder jemand anderes.
All das was Qualcomm aufgeworfen hatte, wurde mittlerweile bestätigt. Arm bietet eigene CPUs an. Softbank der Eigentümer von Arm hat auch Ampere gekauft. Damit wird es darauf hinauflaufen das alles was lukrativ ist Arm selbst machen will. Die Brotkrumen dürfen die anderen übernehmen.
Alle großen Lizenznehmer sind sehr rührig bei den Veranstaltungen von RISC-V. Allerdings fehlen bisher substantielle Ankündigungen und Moves.