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News Qualcomm × Asus: Klares Jein zum Snapdragon X2 Elite unter Linux

Kaito Kariheddo

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Während Qualcomm bereits seit Monaten Kernel-Patches für die Unterstützung des Snapdragon X2 Elite einreicht, vermeldet Asus, dass nach Rücksprache mit dem Chipentwickler vorerst kein Linux-Support kommen wird. Lügt hier eine Partei oder macht es sich jemand einfach nur leicht?

Zur News: Qualcomm × Asus: Klares Jein zum Snapdragon X2 Elite unter Linux
 
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Ich mein, Snapdragons sind unter Android groß geworden - wie schwer kann es sein?
 
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Vielleicht ist einfach die zu erwartende Marge in Verbindung mit der zu leistenden Entwicklungsarbeit zu gering. Die paar langhaarigen Linuxfrickler bringens nicht. Ausserhalb der CB-Forenblase spielt Linux für den Enduser keine nenennswerte Rolle.
 
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Hä?: "...sondern auch die Unterstützung der M*-Prozessoren von Apple"

weiß ich da was nicht? Da wird doch gar nichts unterstützt...es gibt nur dieses eine Bastlerprojekt mit genau 0 Unterstützung vom Hersteller, dass aber auch nur auf den Ms der 1. und 2. Generation überhaupt lauffähig ist

dagegen sind ja die Snapdrons ja Vorzeige-CPUs was die Linux Unterstützung betrifft.
 
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Linux unterstützt doch schon seit langem ARM, sonst wären Geräte wie der Raspberry Pi gar nicht möglich.
Die Frage ist eigentlich eher die nach den Treibern.
Wenn es scheitert, dann eher am Wollen als am Können.
Aber wenn Qualcomm auch Server-Chips bauen will ist ein Linux-Support ja unabdingbar. In wie fern sich das auf Personalcomputer überträgt ist natürlich ne andere Frage.
 
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peru3232 schrieb:
es gibt nur dieses eine Bastlerprojekt mit genau 0 Unterstützung vom Hersteller, dass aber auch nur auf den Ms der 1. und 2. Generation überhaupt lauffähig ist
Soweit ich weiß läuft Asahi Linux problemlos und sauber auf M1 bis M3.

Edit: ok stimmt, M3 ist noch nicht final released.
 
Am Ende ist ARM wegen dem Lizenzmodell doch keine richtige Alternative wenn man wirklich frei sein möchte, oder?

Was ist eigentlich aus RISC-V geworden?
 
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Die Chips die ich vom Qualcomm kenne setzen alle zwingend auf einen Qualcomm eigenen Hypervisor, der Hardwarezugriffe stark einschränkt. Besondere Kunden und Partner, wie z.B. Microsoft bekommen hier direkten Zugriff, normale Kunden müssen sich mit dem Hypervisor arrangieren.
Meine Interpretation ist, dass der Linux-Support so lange schlecht bleiben wird, oder zumindest hinter dem Windows-Support zurückliegen wird, wie Qualcomm hier sein Geschäftsgebaren nicht ändert.
(zu dem Thema gab es auch mal einen ct Artikel, als die ersten Qualcomm-Notebooks auf den Markt kamen.)

Dazu kommt, dass Qualcomm klassisch wenig Dokumentation öffentlich macht. Auch das macht eine OpenSource-Entwicklung zusätzlich schwierig.
 
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jusaca schrieb:
Soweit ich weiß läuft Asahi Linux problemlos und sauber auf M1 bis M3.

Edit: ok stimmt, M3 ist noch nicht final released.
nein, es funktioniert da auch nicht alles - aber der entscheidende Punkt ist auch einfach: es gibt dafür von Apple genau 0 Unterstützung oder bestreben - im Gegensatz zu Qualcomm. Darum das hier anzuführen ist mehr als nur Fehl am Platz. Eher gegenteilig - ab M3 wird es praktisch aktiv blockiert...

Natürlich hakt es da auch gewaltig und ist nicht schön bei Qualcomm, aber die Ms gehören in dem Kontext auf gar keinen Fall positiv erwähnt zu werden. Maximal in die Riege, wie es noch wesentlich schlechter geht
 
Wenn Snapdragon aus der Versenkung kommen soll und eine Chance auf dem Markt haben soll, dann muss eine Linux-Unterstützung her.
Immer mehr Anwender kehren Microsoft und anderen US Firmen den Rücken, ja sogar ganze Länder wie Frankreich, Dänemark usw..
Aus rechtlichen Gründen müsste es Deutschland auch (nicht nur Microsoft umgeht absichtlich die DSGVO), aber mit Leuten wie Wurstsemmelsöder ist das ja nicht möglich.
Gerade auf Notebooks ist Linux top und überlebt jede Windowsinstallation um Jahre.
Kosten-Nutzen-Faktor unschlagbar (günstig äh kostenlos).
Gerade in zeiten überteuerter Hardware könnten Anwender so schon mal die überflüssigen Lizenzgebühren und Knebelverträge für die Software einsparen.
Kein Microsoft Windows und Office spart über die Zeit immens an Nebenkosten, rechnet das auf 10 Jahre hoch.
Was kostet euch das Streaming, oder der teure Smartphonetarifvertrag?
 
Bevor die ganzen ARM Chips vollumfänglich funktionieren, bringt sicher einer einen ebenso sparsamen x86. Wo ist eigentlich der Vorteil ob man von der einen oder anderen Lizenz-Befehlssatz abhängig ist?
 
Zuletzt bearbeitet:
Marcel55 schrieb:
Linux unterstützt doch schon seit langem ARM, sonst wären Geräte wie der Raspberry Pi gar nicht möglich.
Die Frage ist eigentlich eher die nach den Treibern.
Wenn es scheitert, dann eher am Wollen als am Können.
Aber wenn Qualcomm auch Server-Chips bauen will ist ein Linux-Support ja unabdingbar. In wie fern sich das auf Personalcomputer überträgt ist natürlich ne andere Frage.
ARM ist nicht ARM und Apple ist nicht gleich Apple.
Man schaue sich mal an, was man für Probleme hat, die neueren M4 Chips für Linux zu integrieren.
M1 und M2 laufen mittlerweile, aber in den Chips selbst ändert sich mit der Zeit doch sehr viel.
Man kennt das doch von Microsoft auch, was das für ein Durcheinander ist mit den Lastzuteilungen an die ganzen unterschiedlichen Prozessoren mit ihren jeweiligen Hauptkernen, Nebenkernen und mit und ohne Hyperthreading, dazu dann die Grafikchips mit und ohne spezielle Raytracing-Kerne und deren Software- und Hardware-Features.
Das ist sehr viel Aufwand und man sieht ja auch, wie lange Linux gebraucht hat, ehe man das komplette DirectX Sammelsurium auf eine extra neu entwickelte Vulkan-Schnittstelle statt das lahme OpenGL umgestellt hatte.
Und dann gehört auch noch der Wille dazu, ob Apple das entgegen AMD z.B. überhaupt will und unterstützt und hilft (eher nicht).
 
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LamaMitHut schrieb:
Was ist eigentlich aus RISC-V geworden?
Das wächst und gedeiht, aber (noch) nicht als x86 Ersatz. RISC-V ist ja erstmal nur der Befehlssatz. Daraus muss jemand einen Chip machen. Die notwendigen Investitionen um einen Konkurrenten zu den den aktuellen Prozessoren von AMD oder Intel bzw. Qualcomm und Apple aus dem Boden zu stampfen dürfte in die Milliarden gehen.
Da stellt sich die Frage, wer ein (geschäftliches) Interesse daran haben sollte, das zu tun.

In anderen Bereichen fasst Risc-V aber schon Fuß, hauptsächlich bei kleinen, spezialisierten Embedded Devices.
(https://www.elektronikpraxis.de/sam...t-arm-ein-a-683e037abb52aa5b389b79ee83a1e9e6/)
Letztlich könnte hier der gleiche Werdegang wie bei ARM stattfinden: Erst kleine Gümmel-Chips wo Preis und Anpassbarkeit wichtiger sind als Leistung, dann Schritt für Schritt nach oben skalieren.
 
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Fika schrieb:
Bevor die ganzen ARM Chips vollumfänglich funktionieren, bringt sicher einer einen ebenso sparsamen x86. Wo ist eigentlich der Vorteil ob man von der einen oder anderen Lizenz-Architektur abhängig ist?
ARM ist quasi übers Knie gebrochen ein abgespeckter X86, dem man alles weggenommen hat, was für eine bestimmte Sache nicht unbedingt gebraucht wird.
X86 ist der Alleskönner, wo alles reingestopft und erweitert wird, um immer vollumfänglich kompatibel zu sein.
ARM ist also funktionsreduziert, aber dann in den übrigen Bereichen natürlich immer effizienter, weil von unnötigem Ballast befreit.
Gib andersherum dem X86 Futter für seine Beschleuniger, dann sieht ARM kein Land, wenn der dann quasi den Softwaremodus anschmeißen muss.
Nehme der 5090 z.B. die Tensorkerne weg, dann beißt die sich auch beim Thema Raytracing die Zähne aus.
So war Intel vor allem anfangs voll am Arsch, weil die sich gedacht haben, man unterstützt halt kein Direct X 1-8 mehr.
Genau das Problem hat ARM.
Apple hat übrigens das Problem, dass deren Chips wahnwitzig viele Transistoren benötigen, was Chipfläche frisst, also teuer ist.
Der M1 benötigte meine ich schon das 5fache an deren Menge eines AMD Ryzen, 50 Millionen gegenüber 10 Millionen (kann falsch sein, schaut selber nach).
X86 wird also günstig hergestellt, man geht über Takt und Leistung, Stromverbrauch ist egal.
ARM (Apple) macht es andersherum, möglichst geringer Takt und dafür hohe Effizienz, egal wie teuer.
Dazu kommt die hohe Integrationsdichte vieler Komponenten wie z.B. RAM.
Würde AMD die GPU mit RAM auch so alles in einem Guss fertigen, wäre man natürlich auch viel schneller, man müsste den Klotz aber in einem Stück verkaufen, es wäre unveränderlich, also nicht aufrüstbar udn auch nicht einzeln austauschbr, also bei einem Fehler Schrott.
Alle Vorgehensweisen haben Vor- udn Nachteile.
Keine Firma kann hexen oder sich über Limits hinaus bewegen.
Vor allem Apple wird in deren Blase zu sehr vergöttert, das hat was von MAGA wie bei Trump, oder Musk und Tesla.
Einfach mal die Regenbogenbrille absetzen und die Realität sehen und Dinge hinterfragen.
 
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BxBender schrieb:
Wenn Snapdragon aus der Versenkung kommen soll und eine Chance auf dem Markt haben soll, dann muss eine Linux-Unterstützung her.
Wieso sollte Snapdragon unter Linux schneller verbreitung finden als unter Windows? Letzteres hat einen viel höheren Marktanteil. Was wirklich fehlt, neben Linuxsupport, sind mehr Anbieter, attraktivere Preise und verbesserte x86 kompatibilität durch Windows.
Linux allein garantiert gar nix, die ganzen Firmen und auch Privatleute schauen auf Windows und nicht auf Linux außer eine kleine Minderheit, und das meine ich nicht abwertend, lass dich von der CB Bubble nicht verunsichern.
BxBender schrieb:
Immer mehr Anwender kehren Microsoft und anderen US Firmen den Rücken, ja sogar ganze Länder wie Frankreich, Dänemark usw..
Und dennoch wird es Jahre dauern bis es spürbare Auswirkung hat, dann aber einfach zu einem anderen US Hersteller zu wechseln mindert die Abhängigkeit daran nicht.
Die EU braucht eigene Chiphersteller die auf dem Markt bestehen können.
Ergänzung ()

BxBender schrieb:
ARM ist quasi übers Knie gebrochen ein abgespeckter X86, dem man alles weggenommen hat, was für eine bestimmte Sache nicht unbedingt gebraucht wird.
Sry, das ist Quatsch. ARM und X86 sind verschiedene ISAs. Wenn man so will kann man noch RISC und CISC in den Raum werfen aber intern ist x86 auch schon RISC und ARM wird auch ständig erweitert was ihn dann schon wieder zum CISC macht.
BxBender schrieb:
X86 ist der Alleskönner, wo alles reingestopft und erweitert wird, um immer vollumfänglich kompatibel zu sein.
ARM ist also funktionsreduziert, aber dann in den übrigen Bereichen natürlich immer effizienter, weil von unnötigem Ballast befreit.
Auch das ist Quatsch, auch ARM ist vollgestopft mit Erweiterungen um Berechnungen zu beschleunigen, nennt sich dort NEON und ist eine Befehlssatzerweiterung.
 
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Würde mich schon auf X2 wagen, aber so ist es gerade Intel Lunar Lake. Naja, Macbook (M1) war besser in my daily experience ...
 
sikarr schrieb:
Wenn man so will kann man noch RISC und CISC in den Raum werfen aber intern ist x86 auch schon CISC und ARM wird auch ständig erweitertert was ihn dann schon wieder zum RISC macht.
Ich glaube umgekehrt wird schon eher ein Schuh draus.
 
@Marcel55 Da hast du natürlich, Recht :D Danke für den Hinweis.
Ergänzung ()

hardwärevreag schrieb:
Würde mich schon auf X2 wagen, aber so ist es gerade Intel Lunar Lake.
Ich habe aktuell Privat ein X1P-42-100 und muss sagen das der super ist. Wenn der X2 noch besser ist, gerade bei der Emulation dann Upgrade ich direkt. Selbst in der Firma bin ich am überlegen.
 
@sikarr: Mit Linux? Mit Windows will ich so wenig wie möglich zu tun haben. Leider braucht es für manchen Kram noch die Office VM aber that's it.
 
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