News Nvidia präsentiert Quadro FX 3700 mit G92

sebbekk schrieb:
in richtigen Workstations, die mit nem normalen PC nicht mehr viel gemeinsam haben.

Naja, so krass muss man es nicht sehen. Die Zeiten von Wildcat und Co. sind vorbei. Eine Workstation ist im Prinzip ein sehr leistungsfähiger PC, Spezialkomponenten sind immer mehr ausgestorben. Oft nimmt man halt ein Server Board und packt viel RAM und einen Opteron/Xeon drauf, fertig ist die Workstation.

Ich weiß noch, als sich damals ein Dungeon Keeper 2 Grafiker (1999) beschwert hat, dass sein P II 333 mit nVidia TNT so langsam sei und alle haben ihn entgeistert angesprochen, dass das doch ein totales Highend System sei. Ich denke, ein heutiger "Standard Normal PC" ist fast immer leistungsfähig genug, diese extremen Workstations fallen nur in den Bereich "Komfort" aber nicht "notwendig", wahrscheinlich ist man nicht mal wirklich merkbar schneller damit.

Zum Rendern sieht's ja wieder ganz anders aus, aber wir sprechen ja von CAD und so...
 
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@42) nutel
Ja, da spricht der Unwissende. Ich möcht edich mal sehen, wenn du ein CAD-Programm laufen hast, dass bei einer geladenen Karte mehr als 1 GB RAM frißt und beim Plotten mehr als 10 Min braucht, um die Daten vorzubereiten. Zoomen wird da schon zur Qual. Da bist du über jede Hardware froh, die das ganze schneller ablaufen läßt. Alleine um die CAD-Zeichnung zu laden, brauchte es eine viertel Stunde und man konnte während des Bildaufbaus Kaffee holen gehen (was bei mir im Büro 50 m hin & 50 m zurück sind).

Mir kommt es echt vor, als hat der Großteil hier nicht mal den blassesten Schimmer, wie professioneller CAD-Einsatz aussieht. Kauft euch mal AutoCAD 2007, falls ihr es bezahlen könnt und erlebt die saumäßige Geschwindigkeit auf euren non-Workstationrechnern.
 
@The_Emperor: Sorry ich hab den link leider nicht mehr ist auch schon 2 Jahre her, dass ich einen Benchmark gesehen habe in dem Quadro und Geforce verglichen wurden.
 
e-Laurin schrieb:
@42) nutel
Ja, da spricht der Unwissende. Ich möcht edich mal sehen, wenn du ein CAD-Programm laufen hast, dass bei einer geladenen Karte mehr als 1 GB RAM frißt
Und was frisst bei dir 1 Gig Ram? Deine untexturierten, technischen Bauteile?! :freak: Die größte Bremse ist immer noch (Meta)Nurbs Design und High Poly Count Modelle, und das ist vom Texturspeicher, Größe und Geschwindigkeit, unabhängig.

Den größten Boost hab ich damals (mach das jetzt auch schon ein paar Jahre) mit der GeForce 2 Serie erlebt, weil die erstmals nen satten Durchsatz in Sachen Polygone und Hardware T&L hatte, und ich muss auch allgemein sagen, wofür braucht man schon ne Graka mit 4 Gig Ram. Dass braucht vielleicht ein hyper modernes Spiel bald mal (obwohl ich mehr als 512 MB Texturspeicher einfach für Quatsch halte, das ist utopisch, kaum ein Spiel wird so schnell wirklich mehr benötigen). Auch da wird es wohl langsam so, dass die Spiele langsam am Enterprise Worklevel und Workstation Sektor vorbeiziehen.

So wie es dem Office Sektor sehr früh, dann dem Musikmisch und mittlerweile dem Videoschnitt Sektor erging: Normaler PC reicht.

Meine Uni macht CATIA mit Sempron Dingens Rechnern, keine Ahnung was da für ne Graka drin is, sicher keine schnelle! Aber das ist alles nur meine Meinung, sie mag auch falsch sein. Sicher aber muss man das alles für jede Professionelle CAD Software sehr individuell sehen.
 
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Sogar iaus dem Artikel kann man die Unterschiede mit bisschen Logik sehen.
Die ist nähmlich für Entwickler etc. gebaut dann hat die natürlich bessere Performance und besseren Support.

Ist halt eher Workstation Karte als eine für einen normalen Mensch.
Genau wie Server CPU's usw. die nutzt man ja auch nicht so oft daheim.


Sieht auf jedenfall schick aus das Teil :P
 
Ich finde den Link aus #36 nicht schlecht.
Man sieht, die normalen Desktopmodelle sind nicht so weit abgeschlagen.
Und ich denke auf jeden Fall, dass es ein Desktopmodell auch tut. Wäre mal interessant, eine Highend Desktopkarte gegen dieses modell antreten zu lassen. Oder besser zwei, denn für den Preis dieses Quadromodells bekommt man zwei Highend Karten.
 
Man kann die normalen GraKas NICHT mit den quadros vergleichen!!
Wieso kommt ihr immer auf diesem BULLSHIT?
Wenn ich die Normalen mit den Profikarten vergleiche muss ich die mit den jeweiligen Treibern betrachten, und da schneiden die Priofikarten, bei Spielen, IMMER schlechter ab.
Sie müssen sogar schlechter abschneiden, da die Profikarten mit einer viel höheren Genauigkeiten rechnen.
Computerspiele leben, mehr oder weniger, mit einer 3D-Schlampigkeit, ansonsten würden viele Spiele zu einer Diashow verkümmern.

Nur so am Rande: In meinem Arbeitsrechner steckt eine FX4600 ;-), unterstützt von zwei X5355 und 8x 1GB FBDIMM.
Solche Maschinen sind NICHT zum Spielen.
 
Ich kann auch nicht verstehen was manche Leute wollen. Diese angepassten Treiber kosten Geld, und man übernimmt den Support, ruf mal bei nvidia an und sag denen das deine mehrere1000 € software nicht schnell gneug auf ner Desktopvariante läuft, die legen wahrscheinlich gleich auf...

Und zu dme Argument das eine normaler PC heute ausreicht, nunja wenn man Finite Elemente berechnungen durchführen will sei es auch nur ein simples Modell zum Beispiel um meintewegen auf nur 8 Ebenen mal ein paar Schwingungen wirken zu lassen dann gerät ein normaler PC scnell an seine Grenzen. Und wenn du weiter in die Simultaion gehst ist es noch schlimmer.
Wenn man einfach "Malen" tut dann reicht auch mein Asus notebook locker aus, aber sobald man den Strichen und Punkten mal ein paar Parameter auferlegt erschöft sich die Leistung recht schnell.


Eine CPU ist nicht dafür gemacht fließkommata ect. wieder und wieder genau auszuwerten. Die ist die Rohleistung eineres solchen Chips um welten besser, nur braucht man die Treiber dafür und vorallem die Software die sie nützt. Und da der Markt begrenzt ist kommen halt entsprechende Summen zustande...

Achso wenn man sich die namensgebung anguckt ist die Wilddurcheinander...vlt soll man nicht direkt darauf schliessen können um die alten auch noch los zuwerden...
Sinnvoller wäre ein Leistungsindex meinetwegen die 3 hier und dann noch ne Referenz auf den Chip, vlt Quadro 3920, für ne höhergetaktete oder gar DoppelGput dann ne 4920 oder 5920...
 
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Mir sind bislang auch nur "kosmetische" Unterschiede in der Darstellung aufgefallen. Mit ner Workstation Grafikkarte sehen z.B. metallische Objekte in 3D-CAD wirklich einfach besser aus und das erkennt man sofort.

Aber von der Darstellungs-Leistung her hatte ich selbst mit ner GeForce 6800 (128 MB) nie Probleme und ich weiß, dass selbst Low-Budget-Karten meist vollkommen ausreichend sind, um CAD-Arbeiten erledigen zu können. Bevor man sich also eine Workstation-Karte zulegt, sollte man sich genau darüber informieren, was sie einem bringt. Ich persönlich fände sie tatsächlich nur reizvoll, weil die Darstellungs-Qualität besser ist. Einige GeForce-Modelle lassen sich mit RivaTuner auch in einen Quadro modden. Wenn man dann einen zertifizierten Partner Treiber installiert, hat man dann schon dasselbe, was ein Quadro darstellt. Bleibt abzuwarten, ob man eine 8800 GT auch in einen Quadro FX 3700 modden kann, aber Nvidia ist vorsichtig geworden bzw. weiß über solche Späße bescheid und könnte dem inzwischen irgendwie vorbeugen.

Spiele sind jedenfalls vor allem was die Speicherbelegung angeht so gut wie immer viel anspruchsvoller und auch 512 MB sind bald Geschichte. Crysis ist dafür ein gutes Beispiel.
 
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e-Laurin schrieb:
@42) nutel
Ja, da spricht der Unwissende. Ich möcht edich mal sehen, wenn du ein CAD-Programm laufen hast, dass bei einer geladenen Karte mehr als 1 GB RAM frißt und beim Plotten mehr als 10 Min braucht, um die Daten vorzubereiten. Zoomen wird da schon zur Qual. Da bist du über jede Hardware froh, die das ganze schneller ablaufen läßt. Alleine um die CAD-Zeichnung zu laden, brauchte es eine viertel Stunde und man konnte während des Bildaufbaus Kaffee holen gehen (was bei mir im Büro 50 m hin & 50 m zurück sind).

Mir kommt es echt vor, als hat der Großteil hier nicht mal den blassesten Schimmer, wie professioneller CAD-Einsatz aussieht. Kauft euch mal AutoCAD 2007, falls ihr es bezahlen könnt und erlebt die saumäßige Geschwindigkeit auf euren non-Workstationrechnern.


Also ich kann mit meinem System (Signatur) sowohl mit Autocad 06, als auch mit 3DsMax und Sketchup absolut flüssig arbeiten. Nichts mit 10 Minuten warten oder so. Klar, kommt immer auf die Dateigröße an, aber allzu klein sind die bei mir bestimmt nicht...
 
@45) F_GXdx und @52) Kaupa
Das war ne Karte einer Stadt + Umgebung. ca. 50 km². Kann aber auch mehr gewesen sein.
 
OK, wusste nicht, dass du Geologie-Grafiker bist ^^

zerog74 schrieb:
dann gerät ein normaler PC scnell an seine Grenzen.
Ja, wobei bei den von dir genannten Simulationen aber der CPU das Problem ist.

el Chupa Cabra schrieb:
Sie müssen sogar schlechter abschneiden, da die Profikarten mit einer viel höheren Genauigkeiten rechnen.
Computerspiele leben, mehr oder weniger, mit einer 3D-Schlampigkeit, ansonsten würden viele Spiele zu einer Diashow verkümmern.
Das ist mir nicht bekannt, auch ein subjektives "besser aussehen" kann ich nicht bestätigen. Man sollte bedenken, auch wenn Renderprogramme Raytracing verwenden, wird für die normale Arbeitsumgebung dieses Verfahren natürlich auch nicht verwendet. Zum Rendern ist dann abermals wieder die CPU dran. Höhere Genauigkeit im Farbraum bieten Profi CAD Karten ebenfalls nicht.
 
Nicht Geologe sondern Bauzeichner ;)
Es ging um alle Straßen, die zum Stadtgebiet gehören + Grundriße der Gebäude. Da kommt einiges an Daten zusammen.
 
Es ist nicht nur die Darstellungsqualität die sich mit einer Quadro/FireGL in CAD o.ä. verbessert, vor allem die Performance steigert sich drastisch. Wer mit seinem CAD nur kleine Baugruppen und immer nur ein Fenster offen hat, merkt davon natürlich nichts.

Ganz davon abgesehen gibt es bei der Quadro-Forceware sehr viele und gute Voreinstellungen für Dutzende von Spezialprogrammen, DAS ist es, was die Quadros so teuer macht.

Und genug V-RAM kann man bei CAD nicht genug haben. Wer mal eine Baugruppe mit mehreren hundert oder tausend Teilen öffnet und diese rotiert/zoomt, weiß wovon ich rede.

In meiner Firma hab ich nach dem Wechsel von ner Radeon X1900GT auf eine Quadro FX 570 (8600GT) Bauklötze ob der Performance gestaunt, und das obwohl die Radeon die wesentlich höhere Rohleistung hat.
 
doch die is schon nicht schlecht.
blos das 256bit interface, da wer mehr gegangen !

somit sind doch 8xx € unangebracht.
 
also ich kann nur von meiner Geforce 4 mx die man noch durch einen Bios Mod zu einer Quadro 4 550 XGL machen konnte.
In Spielen hattes nichts gerbacht aber bei 3ds Max 6, wo die Geschwindigkeit beim Rändern fast verdoppelt wurde.
 
Das kommt auch auf die Anwendung an, wie groß die Unterschiede zu ner Gamergrafikkarte liegen.
Bei manchen Anwendungen wohl nur geringe, bei manche aber auch bis zu 400 % Leistungsgewinn.
Wobei zwischen den einzelnen Quadro-Karten durch den auf alle Karten optimierten Treiber kleinere Unterschiede sind als bei den GeForce. Mit ner FX560 ist man beispielsweise schon gut ausgestattet und die kosten jetzt auch nicht die Welt...
 
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