Obwohl man mehr an den Staat zahlt ist kein Geld mehr da?

BridaX schrieb:
Und selbst wenn es alle 50 Jahre eine Währungsreform geben sollte.
Du bist gegen eine planbare Erbschaftsteuer die alle 80-100 Jahre mal anfällt und dafür für einen komplett unplanbaren Schuldenschnitt alle z.B: 50 Jahre ....

Wie passt das denn zusammen?

Du hast also kein Problem damit, wenn du 50 Jahre in Aktien sparst und zufällig in eine Zeit rutschst, in der nicht nur deine Rendite sondern deine Auszahlung auf z.B. 10% fällt?

Das musst du nun aber erläutern. Vergiss bitte nicht, das die Schulden die der Staat macht, als Einkommen/Vermögen bei Privatpersonen landen.
 
Andy8891 schrieb:
und dafür für einen komplett unplanbaren Schuldenschnitt alle z.B: 50 Jahre ....

Ich glaube du Missverstehst mich. Ich bin in keiner Weise "FÜR" einen Schuldenschnitt.

Historisch gesehen scheitern Währungen. Warum sollte es bei Giralgeld langfristig anders sein? Ich nehme es lediglich als gegeben hin, als Risiko. Weder kann ich, noch der Staat, noch die Notenbank einen künftigen Währungscrash hervorsehen.

Andy8891 schrieb:
Du hast also kein Problem damit, wenn du 50 Jahre in Aktien sparst und zufällig in eine Zeit rutschst, in der nicht nur deine Rendite sondern deine Auszahlung auf z.B. 10% fällt? Das musst du nun aber erläutern.

Alleine durch den Umstand, dass ich in Aktien investiere, nehme ich das Risiko künftiger Kursabstürze in Kauf. Mit unter einer der Hauptgründe warum es einen "Renditeanspruch" gibt: Risikokompensation. Also nein, ich habe damit kein Problem. Schließlich bin und war ich mir der Risiken immer bewusst.

Seit fast drei Jahrhunderten kommt es an den Börsen zu Crashs. Und immer geht es wieder hoch. Warum sollte es künftig anders sein? Weltwirtschaftskrisen möchte niemand und es gilt diese vehement zu vermeiden. Und dennoch, Krisen bieten immer auch neue Chancen.

Andy8891 schrieb:
Vergiss bitte nicht, das die Schulden die der Staat macht, als Einkommen/Vermögen bei Privatpersonen landen.

Das tun sie und den möglichen Missbrauch (Korruption, Vetternwirtschaft, Maskendeals...) gilt es zu ächten.

Wir driften aber wieder vom Thema ab ^^
 
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Hallo

DerOlf schrieb:
Die Lohnunterschiede zwischen Unterschicht/unterer Mittelschcht und oberer Mittelschicht/Oberschicht waren sehr lange zumindest in Deutschland nicht auf einem Niveau, wo man mit Faktor 100 schon fast nicht mehr hinkommt.
Wir haben alle an Wohlstand dazugewonnen ... aber heute ist ein Superreicher eben nicht mehr ein Multimillionär, sondern ein Multimilliardär ... Millionäre sind ja schon fast selten.
Ist das so oder haben wir damals mangels Medien nur weniger davon mitbekommen ?
Damals hatten wir drei Fernsehprogramme wo um Mitternacht das Testbild kam und wir ins Bett gingen, da haben wir nicht gewußt wer was/wieviel hat und konnten nicht neidisch sein.
Heute haben wir das Internet wo uns die Reichen auf unzähligen sozialen Kanälen Ihren Reichtum mit Bildern/Videos unter die Nase halten und wir sehen auf was wir neidisch sein können.

DerOlf schrieb:
Früher gab es weniger Milliardäre und zumindest in Deutschland weit mehr Leute, die mit ihrer Arbeit und dem Lohn sogar kleine Vermögen aufgebaut haben.
Ich weiß nicht wo bei dir ein kleines Vermögen beginnt, aber heute gibt es deutlich mehr Menschen als damals die mit angestellter Arbeit Hunderttausend bis eine Million Euro jährlich verdienen.

Grüße Tomi

P.S. Unter damals verstehe ich die 70er/80er/90er Jahre.
 
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Tomislav2007 schrieb:
Unter damals verstehe ich die 70er/80er/90er Jahre.
Tada ... wir sind uns mal wieder in einem Punkt einig.

Ich bezog mich allerdings dabei eher auf die Spanne der ausgezahlten Gehälter innerhalb des selben Unternehmens. Diese Spanne ist heute um einiges größer, als damals.
Tomislav2007 schrieb:
heute gibt es deutlich mehr Menschen als damals die mit angestellter Arbeit Hunderttausend bis eine Million Euro jährlich verdienen.
Und es gibt auch mehr Menschen, die eine Million nichtmal mit einem Jahrhundert Arbeit zusammenkriegen.
Mir gehts wie immer um die Unterschiede ... everything is relativ.
 
Hallo

DerOlf schrieb:
Mir gehts wie immer um die Unterschiede ... everything is relativ.
Das ist schon klar, ich bin der Meinung das man damals das Geld nicht so gezeigt hat und nicht öffentlich zeigen konnte, mangels Internet, Smartphones und sozialen Kanälen.
Unterschiede gab es schon immer und wird es immer geben, wir leben nur in einer Zeit in der es mehr vorzeigbares "Spielzeug" und mehr Möglichkeiten dieses zu zeigen gibt.
Die Menschen hatten damals einfach nicht die Möglichkeiten ("Spielzeug") Ihr Geld auszugeben und haben es gespart oder woher kommen die riesigen Unsummen die vererbt werden ?
Damals sind die Menschen dreimal im Jahr in den Urlaub geflogen und haben die Fotos nur Freunden gezeigt, heute sehen Hunderttausende/Millionen die Fotos auf Facebook/Instagramm/etc.
Durch die Möglichkeit das teure "Spielzeug" im Internet zur Schau stellen zu können werden uns die Unterschiede doch erst bewußt, damals wußten wir es einfach nicht, wir kannten nur unsereins.

Grüße Tomi
 
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Hallo

@Binalog

Das ist Unsinn, Erbschaftssteuer kann nur gezahlt werden wenn Erbschaften vorhanden sind und eine höhere Erbschaftssteuer würde die Erbschaften nur etwas verringen.
Es war aber klar das wieder jemand mit Enteignung, Umverteilung und Diebstahl kommt um das Geld anderer unter den Armen zu verteilen/verschenken.
Was können die Familien die mehrere Generationen fleißig waren und etwas aufgebaut haben dafür das andere Familien das nicht geschafft haben ?
Beim deutschen Neid und der Missgunst wundert es mich nicht das so viele mit Geld ins Ausland abwandern und/oder Ihr Geld ins Ausland schaffen.
Der Staat soll mehr geben, andere sollen mehr abgeben, was ist das für eine Nehmermentalität, wo ist der Wille sich selber etwas zu erarbeiten und aufzubauen ?

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Es war aber klar das wieder jemand mit Enteignung, Umverteilung und Diebstahl kommt um das Geld anderer unter den Armen zu verteilen/verschenken.
Was können die Familien die mehrere Generationen fleißig waren und etwas aufgebaut haben dafür das andere Familien das nicht geschafft haben ?
Beim deutschen Neid und der Missgunst wundert es mich nicht das so viele mit Geld ins Ausland abwandern und/oder Ihr Geld ins Ausland schaffen.
Der Staat soll mehr geben, andere sollen mehr abgeben, was ist das für eine Nehmermentalität, wo ist der Wille sich selber etwas zu erarbeiten und aufzubauen ?
Entschuldigung, aber deine Vorwürfe halte ich für nicht haltbar.

Die Ressourcen in unserem Land sind begrenzt, sei es Kapital, Land, Immobilien, Waren, Dienstleistungen, Arbeitskraft, was auch immer. Diese natürliche Begrenzung in Verbindung mit unserem kapitalistischen Wirtschaftssystem, welches immer auf Maximierung ausgelegt ist, führt zwangsläufig zu ungleicher Akkumulierung von o.g. Ressourcen.

Somit kann jemand der eh schon viele Ressourcen hat diese quasi "von selbst" vermehren, da ja andere auch Ressourcen brauchen und sei es nur in Form eines Dach über den Kopf und eines vollen Magens. Streben nun alle beteiligten in unserem Wirtschaftssystem nach dieser Vermehrung wird es über die Zeit gesehen immer mehr ärmere Menschen geben und immer weniger, auf die sich die Ressourcen konzentrieren.

Ja kann sein daß über Generationen fleißig gewirtschaftet wurde, jedoch um welchen Preis? Klar kann der Schulabbrecher aus zerrütelten Familienverhältnissen sich auch etwas Bescheidenes aufbauen, jedoch wie viele schaffen das wirklich? Wie viele bleiben in unserem System reich und wie viele arm?
 
Tomislav2007 schrieb:
Das ist Unsinn, Erbschaftssteuer kann nur gezahlt werden wenn Erbschaften vorhanden sind und eine höhere Erbschaftssteuer würde die Erbschaften nur etwas verringen.
Das schöne am Reich sein ist, dass die Möglichkeiten Steuern zu vermeiden und Geld zu sparen mit dem wachsenden Vermögen steigen. Sie finden auch bei einer höherer Erbschaftssteuer eine Möglichkeit diese zu vermeiden.

Wahrscheinlich zahlst du prozentual sogar mehr Steuern als so mancher Reicher. Stichwort: Elon Musk - der hat z. B. 2018 keine Einkommenssteuer gezahlt.
Die Vorzieheffekte und hohe Unternehmensübertragungen an Minderjährige machen das Dilemma der Firmenprivilegien bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer deutlich. In erheblichem Umfang werden Personen begünstigt, die sich nicht aktiv im Unternehmen engagieren und keine besonderen unternehmerischen Risiken tragen, sondern reine Anteilseigner sind. In vielen Fällen großer Familienunternehmen werden hohe Steuervorteile gewährt, ohne dass die Existenz dieser Firmen unmittelbar bedroht wäre. Diese Vergünstigungen stellen Belastungskonzeption und Legitimation der Erbschaftsteuer deutlich Frage. Quelle
Fakt ist: Leistungsloses Erben verschärft die absolute Vermögensungleichheit und befeuert somit soziale Ungerechtigkeiten.

In den Jahren 2011-2014 wurden Unternehmen im Wert von 37 Milliarden Euro steuerfrei an Minderjährige übertragen. Und das ganz sicher nicht, weil diese Kinder so fleißig waren. Davon erhielten 90 Kinder im Alter von unter 14 Jahren 29,4 Milliarden Euro, denen jeweils Vermögen von mindestens 20 Millionen Euro übertragen wurden – im Durchschnitt also 327 Millionen Euro pro Kind.

Das ist natürlich ein Problem dem man auf Stammtischniveau mit dem Vorwurf von "Neid" und "Missgunst" begegnen kann.

Stichhaltiger wäre, dass dieses Vermögen in Unternehmen steckt, entsprechend investiert wird und somit Arbeitsplätze sichert oder sogar schafft.

Nun ist es aber so, dass trotz Senkung der Unternehmenssteuer die Investitionsquote niedrig blieb. Was bedeutet das? Das zusätzliche Geld wurde also eben nicht in neue Arbeitsplätze sondern in die Börse und in Immobilien gesteckt.

Und jetzt kommt der Kicker: Die Anlage des (vererbten) Kapitals an der Börse und am Immobilienmarkt sorgt eben nicht für deinen romantischen Gedanken, dass reiche Menschen fleißig und hart für ihr Vermögen arbeiten. Das Kapital wächst dort ziemlich leistungslos weiter an, bleibt in der Familie und hat somit keinen Mehrwert für unsere Gesellschaft.
 
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Während bereits Facharbeiter die Grenze des Spitzensteuersatzes von 42 % erreichen, werden hierzulande 400 Milliarden € vererbt und davon in Summe nicht mal 2 % als Erbschaftssteuer abgeführt.

Was hat dieses Missverhältnis mit Neid zu tun?

Was spricht gegen eine aufkommensneutrale Senkung der Einkommenssteuer mit Erhöhung der Erbschaftssteuer zur Gegenfinanzierung?

Eine Erbe leistet für die Annahme der Erbschaft eine Unterschrift, sonst nichts.
 
Binalog schrieb:
Eine Erbe leistet für die Annahme der Erbschaft eine Unterschrift, sonst nichts.
Meinen Lohn erarbeite ich mir (sogar Dankt einer Unternehmerfamilie, die über Generation die Mehrheit an der Firma hält), das Vermögen, das man erbt, haben die Eltern erarbeitet (und dabei die zu dem Zeitpunkt geforderten Steuern dafür gezahlt). Aber da ist dann plötzlich Doppelbesteuerung gut, weil die Eltern zu blöd waren, ihr Geld selber auf den Putz zu hauen?

Warum lassen wir nicht einfach jegliches Erbe zu 100% an den Staat fallen und verbieten vorher auch alle Schenkungen >50€ (oder wo liegt der Freibetrag bei Hartz 4)? Ach ja, das könnte ja auch kleine Erben betreffen, die genauso wenig selber für ein Erbe gearbeitet haben wie die Erben von Großvemögen.

Aber Hauptsache, wir lassen die Politiker weiter an der Macht, die straflos Milliarden von Steuergeldern veruntreuen dürften (nicht nur bei Cum-Ex) und sich dann einfach nicht mehr erinnen müssen.
 
Wann hört dieses Märchen von der Doppelbesteuerung endlich auf?

Der Erbschaftssteuerbescheid geht an den Erben, nicht an den Erblasser.

Ich zahle Einkommenssteuer, mit dem Nettogeld bezahle ich beim Einkauf Mehrwertsteuer. Doppelbesteuerung?

Den "Leistenden" zu Lebzeiten mehr lassen motiviert "arme Erbende" zu Lebzeiten mehr zu leisten.

Die Einkommenssteuer zu Lasten der Erbschaftssteuer zu senken, würde "fleißige" Erblasser und "fleißige" Erben in Summe besserstellen.
 
Ich finde es merkwürdig, wenn die Verschwendung vom Staat als Rechtfertigung dafür genommen wird.

Es wurde von der Politik einfach komplett verpennt die Effizienzsteigerung in die Besteuerung mit einzubeziehen.

Beispiel:

Ein Arbeiter verdient 50.000 € und zahlt 50% Einkommenssteuern und "erarbeitet" 100 Produkte je 1.000 € Verkaufspreis.

Unternehmen hat 50.000 € Gewinn und investiert diese, zahlt also keine Steuern darauf.

Im nächsten Jahr verdient der Arbeiter wieder 50.000 € und zahlt 50 % Steuern, erarbeitet aber durch die Investition (Maschinen) 1.000 Produkte je 1.000 Verkaufspreis.

Unternehmen hat nun 950.000 € Gewinn und kann Steueroptimierung nutzen um auch auf diese fast keine Steuern zu zahlen ...

Sehe ich irgendwie als gewaltigen Fehler.

Der Staat hätte die Effizienzsteigerung in irgendeiner Form besteuern müssen und dafür die "normale" Einkommenssteuer mit der Zeit deutlich reduzieren können.

Dann wäre genug Geld für alles da.

Gleichzeitig sollte es eine gesetzliche Verpflichtung für Effizienz beim Staat geben und damit Redundanzen die nicht der Sicherheit zu verhindern.
 
Andy8891 schrieb:
(...)Beispiel:

Ein Arbeiter verdient 50.000 € und zahlt 50% Einkommenssteuern und "erarbeitet" 100 Produkte je 1.000 € Verkaufspreis.

Unternehmen hat 50.000 € Gewinn und investiert diese, zahlt also keine Steuern darauf.

Im nächsten Jahr verdient der Arbeiter wieder 50.000 € und zahlt 50 % Steuern, erarbeitet aber durch die Investition (Maschinen) 1.000 Produkte je 1.000 Verkaufspreis.

Unternehmen hat nun 950.000 € Gewinn und kann Steueroptimierung nutzen um auch auf diese fast keine Steuern zu zahlen ...

Sehe ich irgendwie als gewaltigen Fehler.(...)
Bitte, bitte mach Dich mal bzgl. "GuV", "Bilanz" und "Leistungsverrechnung" zumindest rudimentär kundig, bevor Du weiterhin so einen Unfug verbreitest.
 
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Binalog schrieb:
Bitte, bitte mach Dich mal bzgl. "GuV", "Bilanz" und "Leistungsverrechnung" zumindest rudimentär kundig, bevor Du weiterhin so einen Unfug verbreitest.
https://de.wikipedia.org/wiki/Steueraufkommen_(Deutschland)#/media/Datei:Steueraufkommen_2015.png

Du willst mir also erzählen, das folgende zwei Unternehmen die gleiche Menge an Steuern zahlen:

1. Unternehmen 100 Mitarbeiter 0 Maschinen
2. Unternehmen 10 Mitarbeiter 10 Maschinen, die die Effizienz auf 100 Personen erhöhen.

Das würde ich mal sehr stark bezweifeln, denn dies müsste sich in der Verteilung der Steuern irgendwo wiederfinden.
 
Ein Unternehmen zahlt Steuern auf seine Gewinne (vereinfacht dargestellt!) und nicht aufgrund von Mitarbeiter- oder Maschinenzahlen.

Es gibt Unternehmen, die machen ohne "Maschinen" (oder sonstiges Eigentum) Millionengewinne mit wenigen Mitarbeitern, dagegen stehen andere Industrieunternehmen mit vielen Mitarbeitern und vielen Maschinen (und vielem Eigentum) mit dem Rücken zur Wand.

Eigen- und Fremdkapitalrendite sind die wesentlichen Faktoren.
 
Binalog schrieb:
Ein Unternehmen zahlt Steuern auf seine Gewinne (vereinfacht dargestellt!) und nicht aufgrund von Mitarbeiter- oder Maschinenzahlen.
Es geht nicht um Gewinn, sondern um Steuereinnahmen.

Binalog schrieb:
Es gibt Unternehmen, die machen ohne "Maschinen" (oder sonstiges Eigentum) Millionengewinne mit wenigen Mitarbeitern,
Ja z.B. die ganze Digitalbranche.

Binalog schrieb:
dagegen stehen andere Industrieunternehmen mit vielen Mitarbeitern und vielen Maschinen (und vielem Eigentum) mit dem Rücken zur Wand.
In Bezug auf Gewinn? Mag sein, aber es geht eben nicht um Gewinn sondern um Steuereinnahmen.

Binalog schrieb:
Eigen- und Fremdkapitalrendite sind die wesentlichen Faktoren.
Ein Arbeitnehmer kann sich auch nicht arm rechnen. Wäre doch super, wenn die Steuern auch beim Arbeitnehmer erst nach Abzug aller "Kosten" anfalllen würden ...

Dann investiere ich einfach meinen gesamten Lohn und zahle 0 Steuern (Außer Umsatzsteuer usw.)
 
Hallo

Lipovitan schrieb:
Fakt ist: Leistungsloses Erben verschärft die absolute Vermögensungleichheit und befeuert somit soziale Ungerechtigkeiten.
Ich finde das diejenigen die etwas vererben schon genug Steuern auf das gezahlt haben was sie vererben.

Lipovitan schrieb:
Das ist natürlich ein Problem dem man auf Stammtischniveau mit dem Vorwurf von "Neid" und "Missgunst" begegnen kann.
Ich finde man sollte sich nicht nur am Stammtisch mehr darauf konzentrieren...

Lipovitan schrieb:
Wahrscheinlich zahlst du prozentual sogar mehr Steuern als so mancher Reicher. Stichwort: Elon Musk - der hat z. B. 2018 keine Einkommenssteuer gezahlt.
...die Megakonzerne zu besteuern die Steuern mit Firmensitz im Ausland umgehen bzw. Vermögen im Ausland in Sicherheit bringen und nicht die bestrafen die Ihr Vermögen hier versteuern und vererben.

Binalog schrieb:
Was spricht gegen eine aufkommensneutrale Senkung der Einkommenssteuer mit Erhöhung der Erbschaftssteuer zur Gegenfinanzierung?
Was spricht gegen eine Senkung der Einkommenssteuer und einer Besteuerung von Konzernen die Steuern mit Firmensitz im Ausland umgehen bzw. Vermögen im Ausland in Sicherheit bringen ?

Was ist das für eine Unsitte geworden den Mittelstand schröpfen zu wollen und die großen globalen Player zu verschonen ?
Mit einer Erbschaftssteuer würde man hauptsächlich den Mittelstand treffen und in keinster Weise z.B. Google/Amazon/Facebook/Apple/etc. die Milliarden verdienen und fast 0 Steuern zahlen.
Erbschaften wurden zumindest von der vorherigen Generation versteuert, die großen globalen Player verdienen Milliarden im dreistelligen Milliardenbereich und zahlen so gut wie gar keine Steuern.

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Was spricht gegen eine Senkung der Einkommenssteuer und einer Besteuerung von Konzernen die Ihren Umsatz mit Firmensitz im Ausland tätigen bzw. Ihr Vermögen im Ausland in Sicherheit bringen ?
Wer argumentiert denn dagegen?

Tomislav2007 schrieb:
Was ist das für eine Unsitte geworden den Mittelstand schröpfen zu wollen und die großen globalen Player zu verschonen ?
Wer argumentiert das dies so gemacht werden soll?
 
Hallo

@Andy8891

Ich lese hier öfter von der Erbschaftskeule als das man die großen globalen Player endlich dazu bringt auch mal Steuern zu zahlen.
An die großen globalen Player traut man sich nicht ran, also soll wieder der Mittelstand bluten der sowieso schon am meisten gibt.

Grüße Tomi
 
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