OLED oder IPS bei Bildbearbeitung?

Was nutzt ihr für die Bildbearbeitung?

  • TN - nicht toll, aber einfach vorhanden

    Stimmen: 0 0,0%
  • IPS, matt ist der King

    Stimmen: 31 55,4%
  • OLED, weil Schwarz Schwarz ist

    Stimmen: 20 35,7%
  • Spiegelnd? Ja passt trotzdem

    Stimmen: 9 16,1%
  • Matt muss es sein

    Stimmen: 11 19,6%
  • IPS, spiegelnd, kann man machen

    Stimmen: 5 8,9%

  • Umfrageteilnehmer
    56

andi_sco

Legends of Tomorrow
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Jan. 2018
Beiträge
20.780
Wie der Titel schon sagt, OLED oder IPS für die Bildbearbeitung? Was wäre eure Vorliebe?
Ich stehe gerade vor der Wahl, welches Gerät ich nehme. Beides sind Laptops, mit sehr ähnlicher Ausstattung, beide vom gleichen Hersteller, in diesem Fall Lenovo.
Laptop A nutzt das matte IPS, mit 100 % DCI-P3, HDR400 und 500 cd/m².
Laptop B nutzt ein glossy OLED, mit 100 % DCI-P3, HDR1000 und 500 cd/m².

Beim Starten des OLED fällt sofort auf, dass das Display auch gut als Spiegel herhalten könnte. Die Fotos haben ein minimal besseren Touch, was Helligkeit und auch Schatten betrifft.
Am IPS merke ich sofort, das die matte Oberfläche einfach angenehmer ist. Da mein Haupteinsatzgebiet die Couch und Games sind, wird wohl dieses Gerät bleiben.
 
@andi_sco Für die Couch ist mattes IPS definitiv die bessere Wahl. Glossy OLED mit Spiegeleffekt wird bei wechselnden Lichtverhältnissen schnell nervig. Die Bildqualitätsvorteile des OLEDs kommen erst in kontrollierten Umgebungen richtig zur Geltung.
 
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Habe in der Umfrage noch IPS, spiegelnd ergänzt.

Elan1338 schrieb:
Bildqualitätsvorteile des OLEDs
Wenn man von einem guten IPS kommt, ist der Unterschied wirklich marginal. Ich schaue mir das nachher nochmal bei Filmen an und vergleiche.
 
OLED für Gaming, IPS für Bildbearbeitung.
 
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Natürlich mattes Display und IPS.
 
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Ein Display was die passende Kontrast und Farbumgebung hergibt. Das ein Schwachsinn nach Paneltyp zu gehen.
 
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Am Ende ist Paneltyp und selbst das Thema Matt oder Glossy vollkommen egal, solange das Display entsprechende Qualität mitsamt Farbraum und Kalibrierung hat und in der richtigen Umgebung steht.

Glossy wirbt in der Farbe halt meist "gesättigter" und einen tick genauer, weil in der Regel keine Beschichtung. Eine Beschichtung bricht das Licht immer in einem gewissen Maße und verfälscht das Bild ein wenig. Fällt aber bei guten Displays dann auch nur im direkten Vergleich auf.
 
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klampf schrieb:
Alles bloß kein matt, aber wenn Du es magst ...
Ich würde mein MBP mit Nanotextur nicht mehr gegen eines ohne tauschen. Wer nicht im Keller arbeitet, der dürfte tendenziell ein mattes Display dann doch eher bevorzugen, weil Spiegelungen noch viel mehr nerven können, als leichte Farbabweichungen durch die matte Beschichtung des Displays.
 
andi_sco schrieb:
Warum? Also warum lehnst du das ab?
Bilder wirken kontrastärmer und die Farben ausgewaschen. Bildbearbeitung erfolgt i. d. R. in kontrollierten Umgebungen mit kalibrierten Bildschirmen. Dann ist ein spiegelndes Display kein Problem. Das schlimmste was man machen kann, ist die automatische Helligkeitssteuerung zu aktivieren. Dann haut gar nichts mehr hin.
 
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Witzig, dass Profi-Monitore gerade für die Bildbearbeitung (bspw. auch von EIZO) in aller Regel entspiegelt sind :D
 
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Dr. MaRV schrieb:
kalibrierten Bildschirmen
In meinem Fall sind beide kalibriert, vom Werk aus. Farbunterschiede sind tatsächlich minimal und dürften in 90 % der Fälle nicht weiter ins Gewicht fallen.
Der OLED hätte technisch auch nur zwei Vorteile: modernerer Ryzen 9 9000 und PCIe 5.0 auf der 5070, anstelle gegen einen 8000er und PCIe 4.0.
Das fällt aber wahrscheinlich unter ferner liefen.
 
@kachiri
Gebe ich dir recht, vielleicht gehen die diesen Kompromiss ein, oder gehen auf Nummer sicher, weil man nicht immer davon ausgehen kann, dass in kontrollierter Umgebung gearbeitet wird?
Beim Bildschirm ist es wie beim Papier für den Druck. Mattes Papier wirkt körniger und das Bild weniger brillant als auf Glanzpapier.
 
@Dr. MaRV Der Papier-Vergleich passt gut. Für professionelle Bildbearbeitung mit Farbverbindlichkeit gilt aber oft: lieber kalibriertes Mattes als unkalibriertes Glänzendes. Das Glanzpapier sieht brillanter aus, verleitet aber auch leichter zu Fehleinschätzungen bei Farben und Kontrasten.
 
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Hol Dir doch einfach noch ein 24" oder 27" Cintiq (pro) mit dazu. Macht die EBV gleich angenehmer.
 
@Twostone Ein Cintiq als zweiter Bildschirm fürs direkte Zeichnen ist natürlich eine andere Liga. Für reine Fotobearbeitung ist es aber schwer zu rechtfertigen, preislich wie vom Workflow. Als Ergänzung zum Hauptmonitor für Illustratoren hingegen kaum zu schlagen.
 
andi_sco schrieb:
Warum? Also warum lehnst du das ab?

kachiri schrieb:
Ich würde mein MBP mit Nanotextur nicht mehr gegen eines ohne tauschen. Wer nicht im Keller arbeitet, der dürfte tendenziell ein mattes Display dann doch eher bevorzugen, weil Spiegelungen noch viel mehr nerven können, als leichte Farbabweichungen durch die matte Beschichtung des Displays.



Ich mag es nicht, dass ein mattes Display von überall Licht einsammelt und den Kontrast killt und da kann mein einfach nichts gegen tun.
Mit den sogenannten "Spiegelungen" bei glossy habe ich kein Problem.
Die sehe ich nicht, wenn ich auf den Inhalt schaue.
Zusätzlich führen die matten Ausführung (gerade IPS) sehr oft zu einem "Glitzern" weil die dahinterliegenden Farb-Subpixel.
Nicht immer es gibt ja beliebig viele Abstufungen zwischen Glossy und Matt, auch verschieden gute Entspiegelungen bei Glossy.
 
Und auch ein Cintiq ist beispielsweise entspiegelt :D

klampf schrieb:
Ich mag es nicht, dass ein mattes Display von überall Licht einsammelt und den Kontrast killt und da kann mein einfach nichts gegen tun.
Mit den sogenannten "Spiegelungen" bei glossy habe ich kein Problem.
Die sehe ich nicht, wenn ich auf den Inhalt schaue.
Das ist halt ziemlich viel "Ich". Es dürfte einen Grund sein, warum quasi alle Profi-Geräte entspiegelt sind. Und matte Displays sind im Grunde genau das: Entspiegelt. Die Entspiegelung kann mal mehr und mal weniger ausgeprägt sein. Mein MBP ist deutlich matter als mein "mattes" OLED-Panel meines LG-Monitors und von den Displays des iMacs und MBA meiner Frau reden wir gar nicht - das sind reine Spiegel.
Und wenn ich Bilder bearbeite, mich also im Zweifel auf einzelne Teile eines Bildes konzentriere, dann ist jede Spiegelung einfach ein Hindernis.

Wie gesagt: Es dürfte Gründe haben, warum Profigeräte auch heute noch tendenziell eher auf entspiegeltes IPS-Panels setzen.

Dass der einfache Kunde tendenziell lieber die "brillantere" Darstellung wählt, ist an und für sich ja keine Neuigkeit. Da geht auch gar nicht um "Realismus", sondern eben um persönliche Vorzüge. Die Masse liebt es, wenn etwas richtig poppig und bunt ist ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Elan1338 schrieb:
Für reine Fotobearbeitung ist es aber schwer zu rechtfertigen
Komfort zählt nicht? Wenn ich mal wieder einen ganzen Schwung Bilder bearbeiten muß, bin ich mit Stift und Gesten deutlich schneller, das macht schon verdammt viel aus.
 
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