OLED oder IPS bei Bildbearbeitung?

Was nutzt ihr für die Bildbearbeitung?

  • TN - nicht toll, aber einfach vorhanden

    Stimmen: 0 0,0%
  • IPS, matt ist der King

    Stimmen: 34 54,8%
  • OLED, weil Schwarz Schwarz ist

    Stimmen: 23 37,1%
  • Spiegelnd? Ja passt trotzdem

    Stimmen: 10 16,1%
  • Matt muss es sein

    Stimmen: 12 19,4%
  • IPS, spiegelnd, kann man machen

    Stimmen: 6 9,7%

  • Umfrageteilnehmer
    62
ich habe bisher nur sehr wenige wirklich gute OLED Laptops gesehen und wenn, dann kosten die „ein Vermögen“.
Bei zwei ähnlich ausgestatteten Modellen zu einem ähnlichen Preis und dann einmal OLED und das andere „normales“ IPS, kann ich mir kaum vorstellen, dass das OLED Display brauchbar ist.
allerdings habe ich mich das letzte Mal vor gut 3 Jahren intensiver damit beschäftigt. Als ich mir Laptops ganz grob um die 1500€ angesehen habe, hat mich gewundert, warum ca. die Hälfte davon so ein schlechtes Display haben (unnatürliche Farben bis hin zu extremen PWM artigen Flimmern). Erst nach einer Weile habe ich erkannt, dass die schlechten alles die OLED Teile waren und die IPS um Welten besser.

es stellt sich jetzt die Frage, wie/wann/wo man die Bilder bearbeiten möchte? Geht es nur um kleinere Korrekturen „vor Ort“ und für die „richtige“ Bearbeitung kommt Zuhause ein Monitor (inkl. entsprechend angepassten Umgebungslicht) dazu? Dann sollte man vielleicht auch noch diese Geräte gegeneinander „physikalisch abstimmen“ (um einen Abgleich/Kalibrierung mit einem Spyder o.ä. kommt man ja eh nicht herum).
 
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Mickey Mouse schrieb:
zwei ähnlich ausgestatteten Modellen zu einem ähnlichen Preis
Nein, davon ist nicht die Rede, sind laut Konfigurator fast 800 € Unterschied.

Mickey Mouse schrieb:
es stellt sich jetzt die Frage, wie/wann/wo man die Bilder bearbeiten möchte?
Ist zumindest bei mir immer am Laptop. Dem Desktop PC fehlt Leistung, der sieht gegen die Laptop-CPU kein Land.
 
Dr. MaRV schrieb:
Bildbearbeitung erfolgt i. d. R. in kontrollierten Umgebungen mit kalibrierten Bildschirmen.
Und da wollte ich andi_sco gerade noch fragem, ob er seine Bilder überhaupt in einem erheblich größeren Farbraum wie sRGB bearbeitet und später auch passend präsentiert.

Aber klar, der Priofi, der den ganzte Tag nichts anderes macht wie in seiner kontrollierten Umgebung mit entsprechenden Klamotten zu bearbeiten, der wird sowas vom AG eingerichtet bekommen (oder mind. vom Kunden bezahlt).

Elan1338 schrieb:
Der Papier-Vergleich passt gut.
Ja der Vergleich ist gut, wenn er denn zu den Umgebungen im privaten Umfeld passen sollte. Ich habe mittlerweile auf nahezu allen, regelmäßig im unkontrollierten Wohnzimmer genutzten Tablets (also alles, was nicht als 2FA Gerät dient oder gerade erst angeschafft wurde), eine matte (anti-reflex) Folie geklebt, weil das sonst bei mir schlicht unbenutzbar war.

Aber ich bin auch ein Banause, dem 2026 immer noch sRGB als Zielformat für meine Bilder genügt.

klampf schrieb:
Die sehe ich nicht, wenn ich auf den Inhalt schaue.
Ich sitze oft genug vor dem matten IPS Display, daneben steht ein Tablet mit Schminkspiegel (es ist aber kein 2000€ iPad Pro 13" sondern ein billiges Windows-Tablet) und ich muss dieses exakt so drehen, dass ich überhaupt etwas darauf erkenne. Auf dem Vorgänger klebte deshalb jahrelang eine Anti-Reflex Folie. Auch die reicht für jede Bildbearbeitung im Hotel oder unterwegs (wenn mit ein kleines Laptop/Tablet-Display also reichte).

Elan1338 schrieb:
Für professionelle Bildbearbeitung mit Farbverbindlichkeit gilt aber oft: lieber kalibriertes Mattes als unkalibriertes Glänzendes
Wer professionelle Bildbearbeitung mit einem nicht kalibrierten Gerät betreibt, für den sind die Farben entweder egal (bei Pressearbeit geht Geschwindigkeit meist vor) oder er hat seine Job verfehlt.

Bei andi_sco habe ich bisher nicht den Eindruck, dass er Produktfotografie oder Modeaufnahmen für Kunden bearbeitet.

Wenn ich Matt mit Anti-Reflex gleichsetze, ist meine Antwort auf die Umfrage jedenfalls klar.
Ergänzung ()

andi_sco schrieb:
Desktop PC fehlt Leistung
Mein Tablet, und früher auch der Laptop, hängen zu Hause immer am 27" Monitor, wenn ich sie nicht zum mobilen anschauen von Filmen in der Wohnung nutze.
 
gymfan schrieb:
Und da wollte ich andi_sco gerade noch fragem, ob er seine Bilder überhaupt in einem erheblich größeren Farbraum wie sRGB bearbeitet und später auch passend präsentiert.
Das, was Gimp standartmäßig anbietet, ganz plump also.
In der gesuchten Leistungsklasse des Laptops waren 100 % DCI-P3 halt eher ein Giveaway, als extra gesucht. Gutes Display ja, übertrieben nein.
Die Legion Pro sind zumindest da noch gut ausgestattet, bei der Tastatur hat Lenovo leider nachgelassen.
 
Finds schön wie neutral die Auswahlmöglichkeiten formuliert sind. :D
Im Endeffekt läuft das aber auf zwei Gruppen hinaus.

Gruppe 1 macht Bildbearbeitung einfach auf dem vorhanden Monitor und der ist dann immer ein Kompromiss gewesen, daher sind die Antworten fast irrelevant von dieser Gruppe ohne zu wissen welche Gewichtung das Thema Bildbearbeitung bei den Usern hat.

Gruppe 2 kauft sich extra ein Monitor speziell für Bildbearbeitung und da ist der Paneltyp dann recht egal, da gibt es sowohl IPS als auch OLED im Profibereich. Wobei der Anteil am Markt von IPS vermutlich extrem höher ist.
 
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klampf schrieb:
Zusätzlich führen die matten Ausführung (gerade IPS) sehr oft zu einem "Glitzern" weil die dahinterliegenden Farb-Subpixel.

Ja? Was?
 
@dx1 Das gemeinte Phänomen heißt "Sparkle-Effekt" oder "Crystal-Sparkle". Bei matten Displays entsteht durch die Antireflex-Beschichtung ein feines Glitzern besonders auf hellen Flächen. Wie stark das auftritt variiert stark zwischen verschiedenen Panel-Herstellern und Beschichtungsqualitäten.
 
@Elan1338 Ja, okay, aber @klampf wollte erklären, wie die "dahinterliegenden Farb-Subpixel."

Bzw., warum. Hier habe ich zu früh auf [Antworten] geklickt.
 
andi_sco schrieb:
Warum? Also warum lehnst du das ab?
Weil matt Kontrast und Schärfe raubt.

Was denkste wie scharf WQHD auf ein 27er aussieht oder wie kontrastreich ein IPS aussieht.

Matt würde ich mir nie mehr holen, was da an BQ gefressen wird.

Und wenn man ehrlich ist bringt bei direkten Licht matt och nüscht mehr..

Auf arbeit muss ich da auch de Vorhänge zu machen da sonst sonne und co groß gestreut wird drauf.
 
kachiri schrieb:
Witzig, dass Profi-Monitore gerade für die Bildbearbeitung (bspw. auch von EIZO) in aller Regel entspiegelt sind
Wird in DE auch vom Bund so vorgeschrieben (ASR A6 Bildschirmarbeit). In 6.3.2 werden in Abschnitt 5 explizit entspiegelte Displays als Standard genannt sofern nicht spezielle Gruende dagegen sprechen (Kapitel 6.3.14 Abschnitt 12).
Bildverabeitung gehoert zwar mit zu den Ausnahmen aber wenn jemand nicht ausschliesslich den Bildschirm dafuer nutzt koennte es bei strikter Auslegung dazu fuehren dass 2 Bildschirme eingerichtet werden muessen (DE hat einen Hang zum exzessiven abmahnen). Duerfte auch ein Grund gewesen sein wieso es Apple in DE recht schwer hatte den iMac in Bueros zu etablieren. Mit Einfuehrung von Nano-Textur bieten sie mittlerweile ebenfalls eine entsprechende Option an.
 
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