openSUSE zu Vista-Bootloader hinzufügen

M

MichaelBr

Gast
Hallo,

ich war gerade bei einem Kollegen, der openSuse neben Vista installiert hat.
Also er hat einmal Vista und danach openSuse installiert. Suse hat Vista leider nicht ins Bootmenü mit aufgenommen, weshalb er panisch den Vista Bootmanager repariert hat (fixmbr, rebuildbcd).
Gibt es nun eine Möglichkeit, Linux in den Vista Bootloader zu machen? Vielleicht mit easyBCD, aber ich find mich da nicht zurecht...

Michael
 
Welche Partition soll ich im easyBCD auswählen?
- Linux swap - 2GB
- Extended - 19GB
- Linux native - 19GB
- Extended - 28GB
- Linux native - 28GB

Schon mal danke für die Hilfe!
 
Die, wo der Kernel drauf ist. Wenn du nicht weißt, welche das ist, solltest du ein Live-System ala Knoppix booten und dann nachschauen. Oder in diesem Zug gleich den Linux-Bootloader reparieren und da Vista mit aufnehmen.
 
Hab den Grub neu eingerichtet und starte darüber Vista.
Danke für eure Hilfe!
 
Kuhni Lingus schrieb:
Nö, da wo der Bootloader drauf ist ( der lädt nämlich den Kernel). Der m u s s nicht auf der gleichen Partition liegen wie der Kernel.

Stimmt, ich war einfach auf der falschen Baustelle. Danke für die Korrektur.
 
freak01 schrieb:
danke für den link, den werd ich in nächster Zukunft wohl brauchen


Den Link würde ich nicht behalten, der geht nämlich nicht :D

Eher dann den von Tankred:
Tankred schrieb:

Nur so als Tipp ;)

BTT: Also Vista in Grub finde ich auch viel besser, als Linux in Vistaboot.
Da sind mir die Einstellungsmöglichkeiten leider etwas zu begrenzt :p
 
Das linux-user-Tutorial ist an sich ganz schön, aber nicht fehlerfrei. Es heißt dort z.B. :

Das gilt allerdings nur für die Einstellungen, nicht für den im MBR lagernden Bootloader selbst. Wie Sie diesen restaurieren, beschreibt der Kasten.....

Der Vista-Bootloader lagert natürlich nicht im MBR (im Gegensatz zu einem Linux-Grub-Bootloader, wenn dessen Stage 1 im MBR untergebracht ist).

Der Vista-Bootloader befindet sich auf der Partition, von der Vista jeweils bootet, nicht im MBR. Im MBR befindet sich standardmäßig auch bei einem installierten Vista wie früher bei Windows auch nur ein Stückchen Assembler-Code (MBR-Code), der die aktiv gesetze primäre Partition ansteuert und dort den Bootsektor (PBR) lädt, in dem dann der Vista-Bootloader aufgerufen wird (nicht selbst untergebracht ist) - und natürlich die Partitionstabelle. D.h., der Vista-Bootmechanismus unterscheidet sich prinzipiell nicht von dem von Grub, wenn Grub auf der Linux-Bootpartition und nicht im MBR untergebracht ist. Auch in diesem Fall wäre Stage 1 von Grub im Bootsektor der Linux-Startpartition (das sind die 512 Byte, die man in eine Datei für das Booten unter Windows extrahieren kann). Der eigentliche Loader, der den Kernel lädt (Stage 2) ist dann bei Linux ja auch auf der Boot-Partition unter /boot/grub.
 
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