Parental Control für ältere Menschen

AzraelGoD

Ensign
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Aug. 2007
Beiträge
171
Moin,
ich suche eine App zur Standortüberwachung („Parental Control“) für ältere Menschen.

Die beiden Betroffenen sind schon etwas älter (68 und 70). Er hatte vor Kurzem beim Radfahren eine leichte Herzinsuffizienz. Die Erste-Hilfe-Situation war recht kompliziert, da er in einem Naturschutzgebiet mit dem Rad unterwegs war. Zum Glück ist alles gut ausgegangen – der Rettungsdienst konnte ihn doch relativ schnell finden, vor allem, weil zufällig vorbeikommende Passanten den genauen Standort weitergeben konnten.

Er soll und darf inzwischen wieder seinem Hobby, dem Radfahren in der Natur, nachgehen.
Seine Frau würde ihn dabei aber gern per GPS über sein Handy im Blick behalten. Sie hat mich nun nach einer passenden App gefragt – ehrlich gesagt bin ich etwas ratlos, da ich selbst so etwas bisher nicht nutze.

Bei meiner Suche taucht immer wieder Life360 auf, das ich aber ungern empfehlen würde, da es sich um ein US-Unternehmen handelt, das es mit dem Datenschutz nicht allzu genau nimmt.

Kennt jemand gute Alternativen? Am liebsten mit Firmensitz in Europa.
 
Kann man bei Androiden nicht auch den Standort teilen mit Familienmitgliedern?
Scheinbar ja. Vielleicht reicht das ja schon fuer den Anfang.

1758674225395.png



iOS hat das seit Ewigkeiten. Meine Frau und ich haben das an.

Fuer meine Mutter hatten wir damals eine Notrufuhr angeschafft.
https://www.smartwatch.de/smartwatch/james-notrufuhr-r8/#variation-7909
Und den Service dazu gebucht. Hat ein paar Mal wirklich geholfen.

Die James ist wohl nicht mehr verfuegbar. Sollten sicherlich Andere zu finden sein.
 
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Die Standortfreigabe klappt ganz gut, die regelmäßigen Hinweise muss man halt versuchen zu ignorieren.

Ansonsten toitoitoi mit dem Thread, auf CB hält man von sowas generell nicht viel ;)
 
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Evtl. dies:
  • Find My Kids – Echtzeit-Ortung, SOS, Geofencing (einfach, aber Server evtl. außerhalb EU)
  • iSharing – Standort & Chat, leicht bedienbar (teilweise US-Server)
  • OwnTracks – Open Source, selbst hostbar (maximaler Datenschutz)
  • Glympse – Temporäre Standortfreigabe (kein Dauertracking)

GPS Uhren und Tracker

  • bembu GPS-Watch PRO – SOS, Telefon, lange Akkulaufzeit
  • PAJ Easy Finder 2.0 – Deutsche Marke, Geofencing
  • Weenect Silver – Speziell für Senioren, inkl. Notruf
 
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Man kann via Google Maps den Standort für andere freigeben. Unabhängig von iOS oder Android.

Ja auf der einen Seite ist Google ein US Unternehmen aber auf der anderen Seite ist Google (Maps) eh überall installiert und verfügt über den Standort.

Wenn es also nur rein um den Standort geht Bedarf es keiner extra App.


Ansonsten gibt es noch so Notfall Armbänder wo dann auf Zweitgeräten (Ehefrau/Familie) eine Meldung auftaucht mit Standort wenn diese ausgelöst werden.
Wobei da die Frage im Raum steht kann er es dann noch selbst auslösen?
 
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Mein Android 15 hat den Punkt "Persönliche Sicherheit". Da kann man eingeben, wie lange man zb mit dem Fahrrad unterwegs ist. Nach Ablauf der Zeit gibt es eine Sicherheitsabfrage, antwortet man nicht, kann man einstellen, dass der Stsandort an die Notfallkontakte gesendet wird.

Zusätzlich so eine Notrufuhr (Patronus haben wir für meinen Vater angeschafft, wird bei Pflegestufe bis auf 2 Euro Eigenanteil im Monat übernommen).
 
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Wir nutzen "Google Family Link" für die Handys unserer Kinder. Man kann natürlich auch Erwachsene hinzufügen. Dort kann man auch den Standort abfragen, und das komplette Handy verwalten. Ist zwar auch kein europäisches Unternehmen, aber da du ja im Android-Forum schreibst, werden die Betroffenen auch dieses nutzen, und das wäre zumindest eine Standard-Google-App, und nichts externes/zusätzliches.
 
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Wenn Whatsapp genutzt wird -> dort kann man ja auch seinen Live-Standort teilen, auch für eine gewisse Zeit.
 
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Gerade vor 2 Wochen meinen Refresher-Kurs zu betrieblichen Ersthelfer gehabt. Der Kursleiter sagte, dass die Rettungsstelle immer die bei Anruf über 112 und 110 per AML immer automatisch die Handyortung aktiviert hat. Sie fragen dann wohl nochmal nach, ob man sich auch wirklich dort befindet, wo sie einen gerade geortet haben. Was ich jetzt nicht weiß, ob das erst ab einer bestimmten Handy-Gen. mit GPS funktioniert. Beim bundesweiten Probealarm bekommen die Kollegen mit den alten Knochen ja auch keine Meldung.
Mein Vater hat ein spezielles Senioren-Handy mit Notruftaste und auch schon mal ausversehen die Rettungsstelle angerufen.
 
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Meine Frau verlegt ständig ihr Smartphone. Einfach bei android.com/find mit ihrem Google Account einloggen und dann kann man das Handy orten inkl. recht genauer Standortanzeige.

Man kann dann das Smartphone auch laut klingeln lassen, unabhängig von der tatsächlich eingestellten Lautstärke.
 
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Poink schrieb:
Da kann man eingeben, wie lange man zb mit dem Fahrrad unterwegs ist.
Ist eine feine Sache, aber man (der Senior) muss halt dafür aktiv werden. Vergessen oder 'ist doch heute nicht nötig' sind leider nicht unwahrscheinlich.
Ergänzung ()

Stovi schrieb:
bei Anruf über 112 und 110 per AML immer automatisch die Handyortung aktiviert
Auch hier muss der Betroffene selber agieren. Würde mich bei evtl. Sturz oder ähnlich darauf nicht verlassen.
 
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Damit das Gerät sinnvoll geortet werden kann, muss es sich bei mind. 2 - besser 3 und mehr - Mobilfunkmasten eingebucht haben - ansonsten ist der Radius zu groß, in welchem es sich befinden kann (bis zu 10 km, was für eine sinnvolle Ortung unnütz ist).

Das mag in Großstädten funktionieren, sobald aufs Land geht ist das allerdings für solch einen Zweck nicht mehr sinnvoll.
 
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iOS kann das ja eh schon von Haus aus und mit Familienmitgliedern teilen. Haben meine Frau und ich auch immer an.

Bei Android kann man auch das entweder über der App "Family Link" erledigen oder aber lädt die "Mein Gerät finden" App herunter und fügt das jeweils andere Google Konto mit hinzu.

Bei beiden Varianten lassen sich die Benachrichtigen abstellen ;)
 
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Es gibt doch Geräte die per Knopfdruck den Standort per SMS an 5 vorher gespeicherte Nummern schicken! Dass kann man auch selber bauen mit nem esp32, GPS und GPRS Modul.

Von dauerhaften Verbindungen halte ich recht wenig. Der Panikbutton ist das wichtige!
 
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Phil_81 schrieb:
Damit das Gerät sinnvoll geortet werden kann, muss es sich bei mind. 2 - besser 3 und mehr - Mobilfunkmasten eingebucht haben - ansonsten ist der Radius zu groß, in welchem es sich befinden kann (bis zu 10 km, was für eine sinnvolle Ortung unnütz ist).

Das mag in Großstädten funktionieren, sobald aufs Land geht ist das allerdings für solch einen Zweck nicht mehr sinnvoll.
AML nutz GPS-Ortung und sendet dann den Standort, daher ist das im Normalfall recht genau.
 
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AzraelGoD schrieb:
Seine Frau würde ihn dabei aber gern per GPS über sein Handy im Blick behalten.
Wofür? Bei einem akuten Notfall wird seine Frau keine Hilfe geben können, da es um Minuten geht. Das sähe ich als Pseudosicherheit ohne einen signifikanten Mehrwert.

Es gibt "normale" Geräte wie Garmin, die eine Sturzerkennung/ Unfall-Benachrichtigung haben und direkt eine andere Person informiert.

Ansonsten Systeme wie von Vitakt bzw. andere Notrufsysteme oder Anbieter
 
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