Passwort für Bootmanager

[Moepi]1

Lt. Commander
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Jan. 2002
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Hallo Leute,
Zu Schlungszwecken soll ein Computer wie folgt konfiguriert werden:
/dev/hda1 (primär) Windows XP
/dev/hda2 (primär) Windows Server 2003 #1
/dev/hda3 (primär) Windows Server 2003 #2
/dev/hda4 (primär) Linux

Ursprünglich hätte ich gerne zuerst Linux installiert und dann Windows in erweiterte Partitonen gesteckt, aber Windoof sei dank, das Setup lässt es nicht zu. Ergo bleiben mir nur die primären Partitionen.

Mein Problem besteht nun darin, dass die Partitonen 2-4 passwortgeschützt sein sollen, also beim Start von einer dieser Partitonen nach einem Kennwort gefragt werden soll. Als Bootmanager verwende ich GRUB. Ist das überhaupt möglich und wenn ja wie?

Danke schon mal im Voraus!
 
Afaik ist das nicht moeglich. Es ist nur moeglich, dem gesamten Bootmanager ein Passwort zu vergeben. Hilfe dazu sollte sich in man grub-md5-crypt und in der menu.lst finden lassen.

Des Weiteren bringt so ein Passwort eh nichts, da es sich schnell mit einer Diskette / LiveCD aushebeln lassen laesst.

mfg
 
Externen Bootmanager verwenden (z.B. Boot-US )

Dort lassen sich für alle Startpartitionen im Bootmanager Passworte vergeben. Wenn mann die Funktion "richtig verstecken" auswählt, sind die nicht gewählten Partitionen auch nicht von anderen Betriebssystemen erkennbar (allerdings nur in der Verkaufsversion verfügbar, aber der Preis ist sehr moderat - es lohnt sich :daumen: ).

Dann im Bios noch Booten von Diskette und CD deaktivieren, ein Bios-Passwort vergeben, den Computer abschließen (gegen Bios-Reset schützen), und schon ist das System sicher.
 
Danke, werd mal schaun :)
 
marcelcedric schrieb:
Afaik ist das nicht moeglich. Es ist nur moeglich, dem gesamten Bootmanager ein Passwort zu vergeben. Hilfe dazu sollte sich in man grub-md5-crypt und in der menu.lst finden lassen.
Das stimmt so nicht!
Dieses Beispiel (gerade getestet)
Code:
color light-gray/blue black/light-gray

title 1. Linux-Rescue-System
password --md5 $1$vZz1$59G/unU5geOqjDOCch2N7/
kernel (cd)/boot/rip/kernel devfs=nomount vga=normal root=/dev/ram0 rw
initrd (cd)/boot/rip/rescue.gz

title 2. MEMTEST 86
kernel (cd)/boot/test/memtest
lässt Nr. 2 normal starten, auch die Console mit Taste [C] aufrufen, verlangt aber bei Option Nr. 1 das Passwort 1234 zum Booten. Der Zusatz --md5 ist nur bei MD5-Verschlüsselung nötig, wenn das Passwort nicht im Klartext in der MENU.LST erscheinen soll.

Also, nimm' GRUB ...


marcelcedric schrieb:
Des Weiteren bringt so ein Passwort eh nichts, da es sich schnell mit einer Diskette / LiveCD aushebeln lassen laesst.mfg

BIOS nur von HD booten lassen, dieses auch mit Passwort schützen, Plombe ans Gehäuse, schützt zwar nicht, merkst es aber wenigstens!
Oder gar keinen Wechseldatenträger zulassen!
Ist zwar nicht der absolute Schutz, kommt ja aber immer auf die jeweilige Situation an.

MfG Taesi
 
Zuletzt bearbeitet:
Taesi schrieb:
Das stimmt so nicht!
Dieses Beispiel (gerade getestet)
Code:
color light-gray/blue black/light-gray

title 1. Linux-Rescue-System
password --md5 $1$vZz1$59G/unU5geOqjDOCch2N7/
kernel (cd)/boot/rip/kernel devfs=nomount vga=normal root=/dev/ram0 rw
initrd (cd)/boot/rip/rescue.gz

title 2. MEMTEST 86
kernel (cd)/boot/test/memtest
lässt Nr. 2 normal starten, auch die Console mit Taste [C] aufrufen, verlangt aber bei Option Nr. 1 das Passwort 1234 zum Booten. Der Zusatz --md5 ist nur bei MD5-Verschlüsselung nötig, wenn das Passwort nicht im Klartext in der MENU.LST erscheinen soll.

Also, nimm' GRUB ...




BIOS nur von HD booten lassen, Plombe ans Gehäuse, schützt zwar nicht, merkst es aber wenigstens!
Oder gar keinen Wechseldatenträger zulassen!
Ist zwar nicht der absolute Schutz, kommt ja aber immer auf die jeweilige Situation an.

MfG Taesi

Danke, wieder was gelernt. *moralisch Karma geb* :)

mfg
 
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