PC-Eigenbau für Musikproduktion & Gaming

Conkers

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Juli 2015
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Hallo Leute

Ich möchte für die Musikproduktion (Elektronische Musik) & Gaming (nicht Hardcore Gamer) einen PC zusammenbauen, welcher auch ein bisschen hinhalten soll.

Ich habe mir folgende Komponenten herausgesucht:

Prozessor : IntelCore i7 5820K (LGA 2011-v3, 3.30GHz, Unlocked)
Kühler (Prozessor): be quiet! Pure Rock (15.50cm)
Grafikkarte: GigabyteGTX 960 GAMING-4GD (GM206, 4GB)
Arbeitsspeicher: HyperXFury Black (2x, 8GB, DDR3-1600, DIMM 240)
Mainboard: AsRockX99 Extreme 6 (LGA 2011-v3, Intel X99, ATX)
Festplatte: WDBlue (1000GB, 3.5", Desktop)
Netzteil: Cooler MasterV650 Semi Modular (650W)
Lüfter: be quiet!SilentWings 2 (120mm)
Gehäuse: Cooler MasterN400 (Midi Tower, Schwarz)
Laufwerk: ASUSDRW-24F1ST (Schwarz)

Eine SSD werde ich höchstwahrscheinlich auch noch einbauen.

Könnten diese Komponenten Probleme bereiten oder ist eine Komponente völlig fehl am Platz?

Habt ihr noch Tipps oder Anregungen?


Vielen Dank schonmal im Voraus!

Gruss Conkers
 
Wenn ich mich nicht irre braucht dein MoBo DDR4, weshalb dein Ram so nicht passt - ansonsten würde ich bei dem Segment aber eher auf den I7 4790k und ein 1150er MoBo setzen. Ist wesentlich günstiger
 
Welches Programm wird denn benutzt zur Erstellung dieser Musik? Dann kann man dir auch sagen ob du den Prozessor unbedingt benötigst.

Der Ram passt auf jeden Fall nicht, du benötigst DDR4 Ram.

Netzteil könnte auch ein wenig schwächer sein.

Gehäuse kommt drauf an wie viel du dafür ausgeben willst, ist ja auch Geschmackssache.

Eine SSD würde ich in jedem Fall empfehlen!
 
Wenn du noch schreiben könntest welche Programme und Spiele laufen sollen, können wir dir weiterhelfen. Nicht das du sinnlos Geld ausgibst. :)
 
Hi,

ich würde Gehäuse durch das Fractal Design Define R5 und CPU Kühler durch den Noctua NH-D15 ersetzen. Mit dem NH-15 kannst du deine CPU später bei Bedarf locker auf 4GHZ übertakten und ist auch ansonsten super leise.
Dazu dann statt den 120er die SilentWings als 140er Version.
RAM dann als Quadchannel-Kit 4x4 GB Crucial Ballistix Sport DIMM Kit 16GB, DDR4-2400
Netzteil würde ich das be quiet! Straight Power 10 600W nehmen. Nicht weil es günstiger ist, sondern weil bei 600 Watt der Effizienz-Sweat Spot von 50% Auslastung eher erreicht wird. Man kann daher natürlich auch über die 500 Watt Version nachdenken.

Ob du die Leistung wirklich brauchst für deine Musikproduktion kann ich allerdings nicht beurteilen.
Auch nicht ob die 960GTX für dich ausreicht, das hängt von den Spielen und der Auflösung ab.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du viel mit sample-basierten Sound-Bibliotheken arbeitest, solltest du den RAM auf 16GB aufstocken.
In einem meiner Projekte schaut es nämlich manchmal so aus:

ram.jpg

Edit: Oh, verlesen. Dachte es wäre nur 1x 8GB Kit mit 2x4 Riegeln. Aber steht ja 2x dabei :D
 
Erstmal vielen Dank für die Antworten :)

@Topper93: Ich werde zur Erstellung der Musik FL Studio 12 verwenden.

@Invd: Die Spiele sind eher zweitrangig und nicht so wichtig, der Schwerpunkt liegt auf der Musikproduktion (FL Studio 12).
 
Ich habe nun meine Komponenten aktualisiert.

Prozessor: IntelCore i7 5820K (LGA 2011-v3, 3.30GHz, Unlocked)
Prozessor Kühler: Noctua NH-U14S (16.5cm)
Grafikkarte: Sapphire R9 380 (4GB)
RAM: Crucial Ballistix Sport Series (4x, 4GB, DDR4-2400, DIMM 288)
Mainboard: ASUS X99-A (LGA 2011-v3, Intel X99, ATX)
Festplatte HDD: WD Red (2TB, 7200RPM)
Festplatte SSD: Crucial BX100 (250GB)
Netzteil: be quiet straight power E10 CM (700W) (für die Zukunft gewählt --> aufstocken)
Gehäuse: Fractal Define R5 Black Window (Midi Tower, Schwarz)
Soundkarte: Creative Sound Blaster Z (PCI-E x1)
Laufwerk: ASUSDRW-24F1ST (Schwarz)

Was denkt ihr?

Gruss Conkers
 
Darf ich fragen warum du die Creative Sound Blaster Z Soundkarte gewählt hast?
Meiner Meinung nach ist eine externe Soundkarte von großem Vorteil wenn du sie für die Musikproduktion benötigst.

Vorteile einer externen Soundkarte (wie z.B. Steinberg UR22, Focusrite Scarlett 2i2 um im niedrigpreisigen Segment zu bleiben) sind:
- Möglichkeit extern Aufzunehmen (Hardwaresynthesizer,DJ-Livesets, Phantomspeisung von 48V wird in der Regel für Mikrofone benötigt), die Creative Soundkarte bietet das nicht.
- Externe Lautstärkenanpassung für das Monitoring, auch von Headphones.
- Preamps sind deutlich besser als in der Creative Soundkarte
- Ich weiß nicht was für ein Monitoring du verwendest, aber für so gut wie alle Abhörmonitore sind symmetrische Kabelverbindungen sehr vorteilhaft.
- Ich gehe mal davon aus, dass du deine Abhörmonitore nicht über S/PDIF anschließt. Insofern besitzt die Soundcard nicht mal eine gute Möglichkeit Abhörmonitore zu betreiben.

Das gilt aber nur falls du nicht schon ein Audiointerface besitzt. Ich bin jetzt davon ausgegangen, dass du die Creative Soundcard auch zur Ausgabe der Audiosignale vorgesehen hast.

Ansonst kann ich dir noch den Rat mitgeben bei der Auswahl des Netzteils, CPU-Kühler, Grafikkarte und der Gehäuselüfter auf die Lautstärke zu achten. Ein Pc, der von der Lautstärke nur im Hintergrund wahrzunehmen ist, ist im Studio dann doch viel angenehmer :)
 
Du benutzt also FL Studio.
Ich würde dir empfehlen 16GB RAM zu verbauen da du(wenn du ersteinmal ein paar 100 samples geladen hast) ziemlich viel RAM brauchen wirst, zudem sind einige VSTi's sehr CPU und RAM intensiv.
Achte auf ein Mainboard mit niedriger Latenz und eine gute Soundkarte (externe Lösungen sind bei gleichem Preis meist hochwertiger)
 
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