PC für Video-+Bildbearbeitung und CAD (ca 1000€ ohne HDD)

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Lieutenant
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Es ist nun mal wieder so weit. Ein neuer PC muss her.

Verwendet werden soll er hauptsächlich zur Video- und Bildbearbeitung, CAD-Anwendungen und Bürokrams. Spiele im Moment nicht aber vielleicht später wieder. 4k-Ausgabe an Fernseher sollte möglich sein. Preislich sollte das Ganze ohne HDDs unter 1000€ bleiben. Die meisten anderen PCs hier sind eher fürs Gaming ausgelegt, daher muss ich mal nachfragen.

CPU
Intel Core i7 6700K 4x 4.00GHz So.1151
Wollte da keine Kompromisse eingehen, daher den 6700K. Taugt der mitgelieferte Kühler oder sollte ich lieber separat einen kaufen? Die Frage, die bei der CPU häufig kommt: Will ich übertakten? Noch kann ich das überhaupt nicht sagen. Ich kann ja jetzt noch nicht abschätzen, ob mir die Leistung in 2-3 Jahren noch reichen wird und ob sie bei diesem Rechner dann ausreichend ist.

Mainboard
Gigabyte GA-Z170X-Gaming 7
oder
Gigabyte GA-Z170X-Gaming 6 (wie Gaming 7, nur ohne Thunderbolt 3 Zertifizierung)
oder
MSI Z170A-G45 GAMING (nur 2x Front-USB-3.0, 1x LAN dafür 2x M.2)
oder
MSI Z170A GAMING M7 (nur 1x LAN)
oder
Asus MAXIMUS VIII HERO (nur 1x M.2)

Beim Mainboard hatte ich jeden eingesparten Euro meiner bisherigen PCs bereut, weshalb ich nun weniger Kompromisse eingehen möchte. Ähnlich wie die Einführung von SATA III sehe ich derzeit die Einführung von M.2-Festplatten. Da ich nächstes oder übernächstes Jahr sicherlich noch eine weitere SSD einbauen möchte, frage ich mich, ob ich eine Mainboard mit zwei M.2-Anschlüssen kaufen oder die zweite SSD dann an einen PCIe adaptieren sollte, welcher dann aber belegt wäre. Mit zwei M.2 wäre die Auswahl an Hauptplatinen schon sehr begrenzt.

Ansonsten sollte es noch haben:
-8x USB-3 Anschlüsse (insg.), davon mind 3 Stück extern für vorne
-6x SATA Anschluss
-USB 3.1
-Thunderbolt 3? (noch nicht sicher)
-PS/2-Anschluss
-UEFI-BIOS
-2x M.2 oder einen lieber Adaptieren von PICe?
->20€ Adapter M.2 auf PCIe 3.0 x4 Adapter

Grafikkarte
Nvidia Geforce GTX 1060 6GB mit 8Pin Stromanschluss
oder
Radeon RX 480 8GB
oder
Sapphire RX 470 Nitro+ OC 8GB

Benchmarks konnte ich nur zu Spielen finden aber nichts zum Rendering. Kennt da jemand was? Laut den Spiele-Benchmarks liegen sie alle fast gleich auf. Ist der RAM-Unterschied von 2 GB bemerkbar? Braucht man viel Grafik-RAM fürs Rendering?

RAM
Corsair Vengeance LPX 2666
oder
G.Skill Value 4 DDR4-2400 DIMM CL15
Oder brauche ich noch schnelleren RAM? Laut Datenblatt unterstüzt der 6700K ohne Übertaktung nur bis 2133? Dann wäre der aufgeführte RAM doch schon unnötig oder?

ROM
SAMSUNG SSD 950 Pro M.2 256GB
oder
Toshiba OCZ RD400 256GB, M.2
Ist letztere schneller?

HDDs aus bisherigem Bestand

Netzteil
Muss ich erst noch den Stromverbrauch ausrechnen
eventuell Cougar GX-S450 450W ATX
oder be quiet Straight Power 10

Gehäuse
-Suche eins mit 4x USB 3.0 an der Vorderseite. Habe da noch keins gefunden.
-4 Festplattenschächte 3,5" mit Entkoppelung (Entkoppelung heutzutage standard?)
-1x Einschub optisches Laufwerk 5,25"
-Staubfilter
-Gerne etwas stylisches mit Beleuchtung

Danke schon mal für´s durchlesen.
 
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Wenn du keine Kompromisse eingehen willst und Haupteinsatzgebiet Videobearbeitung machst würde ich kein Sockel 1151 i7 kaufen, sondern gleich zu nem echten 6 Kerner (5820K) und X99 Plattform greifen.

Interessant wären noch die Verwendeten Programme zu wissen, nur so können wir wissen ob eine Grafikkarte beim Rendern und CAD sinn macht.

Wie sieht überhaupt der alte Pc aus?
 
So sieht's aus!

5820k

und MB:

http://geizhals.de/msi-x99a-raider-7885-036r-a1247988.html

oder teurer, falls gewünscht.


NT: http://geizhals.de/be-quiet-straight-power-10-cm-500w-atx-2-4-e10-cm-500w-bn234-a1165357.html

Falls du später noch groß aufrüsten willst / alle Optionen haben willst, evtl. auch noch was größeres.


Eine SSD mit MLC Nand (z.B. Samsung 850 Pro) als Quelllaufwerk und eine Festplatte als Ziellaufwerk.


Grafikkarte kommt auf das Programm an:

Wenn Sony Vegas --> RX 480

Wenn Adobe Premiere etc. --> GTX 1060

falls anderes Programm, müsste man noch mal gucken.
 
Wie meine alten PCs aussehen, wollt ihr gar nicht wissen :D Ist schon paar Jahre her, dass ich mir einen zusammengebastelt habe.

Das ganze auf einem 2011-3 Sockel aufzubauen, wäre natürlich auch noch eine Idee! Muss nur sehen, ob ich da noch mit meinem Budget hinkomme. Na gut bei Mindfactory nur 55€ Unterschied zwischen 6700K und 5820K. Nur kann ich kein X99-Mainboard unter 270€ mit wenigstens zwei M.2-Anschlüssen finden und die, die ich finden konnte, sind alle von ASRock. Siehe: https://geizhals.de/?cat=mbp4_20113...ist=&mail=&fcols=8407&sort=p&filter=Sortieren Denn ich hatte im Moment nur eine SSD fürs Betriebssystem und für nächstes Jahr eine zweite M.2-SSD als Arbeitslaufwerk eingeplant. Oder spielt das keine Rolle, wenn ich die zweite M.2-SSD fürs Aufrüsten einfach an einen PCIe adaptiere oder gibt es dann Probleme mit den Lanes?

Für Video und Foto nutze ich meist den Adobe-Haufen und selten mal Panolapse und Autopano. Also ist dafür die 1060 die bessere Wahl, obwohl sie 2GB weniger RAM hat? Für CAD nutze ich Solid Works und Catia, wofür hauptsächlich die Quadro-Graifkkarten empfohlen werden, welche aber weit außerhalb meines Budgets liegen.

Wie sind die Gigabyte und MSI-Mainboards überhaupt im Vergleich? Bezüglich Dingen wie Haltbarkeit, Belastbarkeit im Dauerbetrieb, Treiber-Support usw.?

Könnt ihr noch ein Gehäuse mit vier USB 3.0-Anschlüssen in der Front empfehlen? Oder liegt die Karte für die Front-USBs immer bei den Mainboards mit bei und es ist daher egal, was im Gehäuse angegeben ist?
 
Zwei m.2 ssds brauchst du nicht. Ich würde, wenn dann, eine für das Quellmaterial nehmen.

Wenn du unbedingt willst, kannst du eine per pcie anbinden. Da kriegst du keine probleme mit den lanes.
Außerdem ist das eh die bessere lösung als sata m.2.

Wenn adobe, die 1060, wie gesagt.

Und nein, bzgl, front ports musst du auf das gehäuse achten.

Abgesehen davon: Warum braucht man vier usb 3.0 ports vorne? Im Notfall nimm halt nen usb hub. Aber dann bitte mit netzteil.
 
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auf den zweiten m.2 steckplatz würde ich beim mainboard verzichten, da ist die auswahl zu begrenzt und der aufpreis meist zu hoch. wenn du wirklich später mal zwei m.2 ssd's verbauen willst, dann würde ich dafür einfach einen pci-e adapter nehmen. (viele pci-e ssd's sind übrigens mittlerweile m.2 ssd's mit adapter.)

beim gehäuse stellt sich mir die frage, wofür du da 4 usb 3.0 anschlüsse an der front brauchst? was willst du daran alles anschließen?

hier mal zwei vorschläge in unterschiedlichen preisklassen:

SanDisk Extreme PRO 480GB
(optional Samsung SSD SM951-NVMe 256GB falls du noch einen schnellen zwischenspeicher brauchst)
G.Skill RipJaws V 16GB oder G.Skill Aegis 32GB
(optional MSI Radeon RX 470 Gaming X 8G oder EVGA GeForce GTX 1060 6GB Gaming)
MSI Z170A SLI Plus
Xilence M612 Pro
Fractal Design Define R4
Enermax Mighty Charger ECR501
be quiet! Straight Power 10 400W

alternativ:

SanDisk Extreme PRO 480GB
(optional Samsung SSD SM951-NVMe 256GB falls du noch einen schnellen zwischenspeicher brauchst)
Intel Core i7-5820K
Corsair Vengeance LPX 16GB oder Crucial Ballistix Sport LT 32GB
i-tec PCE22U3
MSI Radeon RX 470 Gaming X 8G oder EVGA GeForce GTX 1060 6GB Gaming
MSI X99A Raider
Fractal Design Define R4
Enermax Mighty Charger ECR501
Corsair RM550x

beim gehäuse könntest du eventuell auch über ein Lian Li PC-A51A nachdenken und dann auf den mighty charger verzichten, allerdings kann man das momentan nur bei aquatuning bestellen und die haben es auch nicht auf lager.
 
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@ Nightfly09 Danke für die Zusammenstellung.
Warum hast du die RX470 statt der 480 vorgeschlagen? Wo ich jetzt nochmal die X99-Mainbaords durchgeschaut habe, wird mir auch klar, wieso du noch eine Multi-Slot-und PCIe-Karte hinzugefügt hast - weil die X99-Mainboards nur maximal 2USB 2.0 und 2 USB 3.0 Anschlüsse für die Frontseite haben. Und insgesamt auch weniger USB3.0 Anschlüsse als die Z170 Mainbaords unterstüzen. Nur letztere gibt es nicht mit 2011-3-Sockel. Irgendwie alles nicht optimal.
MrJules schrieb:
Wenn du unbedingt willst, kannst du eine per pcie anbinden. Da kriegst du keine probleme mit den lanes.
Außerdem ist das eh die bessere lösung als sata m.2.
Wieso ist das die bessere Lösung?
--------------
Etwas OT: So wie euch nicht klar ist, wofür ich so viele USB-Anschlüsse brauche, ist mir nicht klar, warum sich die meisten Leute mit so wenig USB-Anschlüssen zufrieden geben und es immer noch viele Mainboards mit so wenig Anschlüssen gibt, bei der Fülle an USB-Geräten. Daher eine kurze, unvollständige Auflistung:

Hinten dauerhaft:
-Drucker
-Scanner
-Maus
-Tastatur
-WLAN-Stick
-Tastaturempfänger

Vorne fürs vorübergehende anschließen:
-Telefon (USB3.0)
-Tablet
-USB-Stick (USB3.0)
-externe Festplatte (USB3.0)
-Powerbank laden (USB3.0)
-Kamera laden
-BT-Empfänger
-Mikrocontroller
-Kartenlesegerät (USB3.0)

Wie man oben sieht, sind allein schon 6 hintere Anschlüsse mit Geräten belegt, die ich ständig nutze und vorne auch mal schnell 4 Geräte gleichzeitig angeschlossen. Und das ist bei mir normaler Gebrauch. Ich wechsel auch gerne mal zwischen Funktastatur und Kabeltastatur, ohne irgendwas umstecken zu müssen. Sicher kann man ein Hub dazwischenklemmen aber das ist wieder nur ein weiteres Gerät mit Kabel, Treiber, mögl Wackelkontakt, Netzteil usw.
Und warum sollte ich auch noch darauf achten müssen, ob ich ein Gerät nun an USB 2 oder USB 3 anschließe, wo selbst jetzt schon über die Hälfte meiner mobilen Geräte USB 3.0 unterstüzt? Oder gibt es tatsächlich USB 2.0-Geräte, die an einem USB 3.0-Anschluss nicht funktionieren? Sonst würde ich auf USB2.0 gerne komplett verzichten. Erinnert mich an vor 10 Jahren, als es Mainboards mit USB 1.1 und 2.0 gab, was mich damals auch irgendwie genervt hat. Aber das gehört wohl eher in -> solche Themen.
 
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Naja, man hat ja idR nicht immer alles gleichzeitig angeschlossen.

Wenn du es brauchst, hol dir eben, wie gesagt, einen usb hub. Wo ist das Problem?

Vorteil von m.2 pcie ist m.E. die größere Auswahl an schnellen Modellen und die bessere Kühlung.
 
die rx470 habe ich vorgeschlagen, da diese eine deutlich bessere preis/leistung hat als die rx480 (kaum langsamer aber deutlich günstiger), wenn du aber lieber die rx480 nehmen willst, dann kannst du natürlich auch diese nehmen.
ansonsten sollten die beiden zusammenstellungen ja recht gut passen.
 
Ist mir auch unerklärlich, warum hier jetzt um die AMD Karten diskutiert wird.

Hatte oben klar gesagt, dass man für Adobe Produkte CUDA bzw. NVidia Karten nutzen sollte, aber manche Leute wollen's nicht sehen. ;)
 
Ok ok wollte ja nur nochmal nachfragen, warum die AMD-Karten :) Wie macht sich der Unterschied bemerkbar? Ist damit das hier gemeint, was mit AMD-Karten nicht geht? Für das Arbeiten mit Ray-traced 3D-Kompositionen mit GPU-Beschleunigung ist eine NVIDIA-Grafikkarte mit integrierter CUDA-Technologie erforderlich. Hätte ich unabh vom arbeiten mit Adobe Einbüßen bei der Bilddarstellung (nicht Spiele) an meinem 4k-Fernseher bei der 6GB-Nvidia gegenüber der 8GB AMD oder eher umgekehrt oder keinen Unterschied?

Ja das mit dem Gehäuse mit 4 USB-3.0-Anschlüssen werde ich tatsächlich mal verwerfen - sind einfach zu teuer. Könnte ich so ein Panel http://www.idealo.de/preisvergleich/Typ/4043718202850.html?q=frontpanel+usb+3.0 gleichzeitig mit den USB-Anschlüssen an einem normalen Gehäuse (zwei USB 3.0 und zwei USB 2.0) nutzen? Kenne mich mit den Anschlüssen für die Panels noch nicht so aus. Der Kartenleser sollte auch mit USB 3.0 laufen, wie es bei dem o.g. Panel zumindest bei steht. Vermutl. ist es daher so teuer. Brauche aber eigentlich nur SD+MicroSD und nicht die ganzen anderen.

Noch offen:

-Welche der GTX 1060? Habe hier eine Übersicht gefunden. Wollte mich für eins der günstigeren Modelle entscheiden aber hatte gelesen, dass man fürs Übertakten eine mit 8-Pin bräuchte.
-Gehäuse: Taugen die sharkoon-Gehäuse etwas? Ansonsten hat es mir das be quiet silent base 600 irgendwie angetan. Hätte nur gerne noch einen vierten 3,5" Schacht. Müsste dann eine HDD notfalls in den 5,25"-Schacht packen. Die Anordnung des Käfigs scheint nicht so optimal. Das hier oft vorgeschlagene Fractal Design Refine R4 sagt mir optisch nicht so zu. Die große Tür würde mich auch etwas stören.
MrJules schrieb:
Vorteil von m.2 pcie ist m.E. die größere Auswahl an schnellen Modellen und die bessere Kühlung.
Ich bin mir nicht sicher, ob wir vom selben reden. Ich meinte Mainboards mit zwei M.2-Anschlüssen und was dann der Vorteil von einem PCIe-Adapter gegenüber einem festen M.2-Anschluss ist. Die festen Anschlüsse laufen doch dann über PCIe und nicht über SATA? Da steht dann z.B. beim M.2-Anschluss: SATA & PCIe x4/x2/x1 SSD support
 
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Ich rede von ssds, die man in den pcie slot steckt. Das kann man mit adapter. Es gibt aber auch einige, wo man keinen extra adapter braucht.

Frage mich aber eh, was man mit mehr als einer will. Die Dinger sind recht teuer und lohnen eigentlich nur als quelllaufwerk für sehr anspruchsvolle anwendungen.

Bzgl gpu: Ich würde eine von palit, zotac, msi oder gainward nehmen.

Und nein, du wirst keine nachteile durch die 6gb haben.
Die sache ist halt, dass adobe produkte allgemein besser mit cuda arbeiten als mit opencl. Oder, wie in deinem beispiel, opencl bei manchen sachen gar nicht funktioniert.
 
Hatte oben klar gesagt, dass man für Adobe Produkte CUDA bzw. NVidia Karten nutzen sollte, aber manche Leute wollen's nicht sehen.
Das sollte man so nicht stehenlassen. Seit CC2014 ist die Ray Traced 3D Rendering Engine völlig obsolet geworden, weil das Programm mit C4D lite gebundelt ist. Außerdem soll mir bitte mal einer zeigen, wie er eine Nvidia, die jünger als eine GTX750 ist, mit der alten raytracing engine überhaupt nutzen kann, da kommt bei Aktivierung sofort eine Fehlermeldung.
 
neues-Mitglied schrieb:
Könnte ich so ein Panel http://www.idealo.de/preisvergleich/...tpanel+usb+3.0 gleichzeitig mit den USB-Anschlüssen an einem normalen Gehäuse (zwei USB 3.0 und zwei USB 2.0) nutzen?
einen entsprechenden vorschlag habe ich dir doch in #4 bereits gemacht. das gehäuse kannst du da auch einfach durch das silent base 600 ersetzen, welches auch eine gute wahl, allerdings nicht sehr günstig ist.

@ JB1994: ich glaube du beißt mit deinen feststellungen bei den anderen auf granit. das man für adobe software besser nvidia karten nimmt, ist eine bei vielen seit jahren festgefahrene meinung.
 
Gut, also geht es jetzt nur um diese bestimmte engine?

Können die neuen Amd Karten das besser bzw wird opencl da unterstützt?
 
Gut, also geht es jetzt nur um diese bestimmte engine?
Ja, mit dem Wegfall des Raytracers bzw. dessen Ersatz ist CUDA in AE kein Thema mehr, so wie es das in Premiere Pro eh schon lange nicht mehr ist. AMD vs Nvidia ist in einem PP-Rechner völlig egal, machs halt vom Budget des Kunden abhängig. Musst halt immer wieder hinterfragen, welches Eingangsfootage mit welcher Auflösung und welchem codec und wie das Endprodukt aussehen soll, sprich welcher encoder benutzt wird. Dann stellst du auch ganz schnell fest, daß die Aussage 'Kerne und Takt' und die GPU ist fast egal, wie ich sie grad in einem anderen thread hier lesen musste, völliger Blödsinn ist. Du wirst dich noch an den Hinweis erinnern, wieviel Kerne mit welcher Auflösung bei welchem codec überhaupt benutzt werden.

Edit: grad gelesen @Nightfly
Ja dem ist wohl so. Ursächlich ist das allerdings die Schuld von Adobe selbst, man sollte vielleicht endlich mal die uralt-Zöpfe in den Hardwareempfehlungen abschneiden, dann werden auch die Empfehlungen besser. Wie oft liest man heute noch, übrigens auch für AutoCad, daß quadros für solche Rechner empfohlen werde, das beruht genau auf diesen dämlichen harware-recommendations und hat mit der Praxis nichts zu tun.
 
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Das Schlimme ist, da blickt doch echt kaum jemand (außer dir vllt ) noch richtig durch.
Das ist alles kein Hexenwerk. Halte dir einfach vor Augen, daß es außer einigen Exoten (quick sync) keinerlei encoding über die Grafikkarte gibt, das macht einzig und alleine ausnahmslos die CPU. Erst wird das Eingangsfootage entpackt, das macht ausnahmslos die CPU, dann wird decodiert und hier kommt die GPU ins Spiel. Je nach codec kann das gesamte demosaicing über die GPU erfolgen, je nach Programm (DaVinci als krönendes Beispiel) ist da auch eine einzelne GTX980ti oder sowas direkt am Anschlag, deshalb kann Resolve bis zu 4 GPUen verwenden (Premiere nur 2).
Dann gibts das sehr häufige Beispiel, wo das Eingangsfootage in 4k aber das Ausgangsfootage FullHD sein soll. Das ist auch der thread, wo hier in letzter Zeit ziemlich bescheiden beraten worden ist, da muss eine richtig performante Graka rein. Das gesamte scaling wird von der Graka übernommen. Dann hast du Material, das bereits stark komprimiert out of the cam ist. Werden da nicht sackweise Effekte benutzt, kannst du die GPU knicken, die macht schlicht und ergreifend nichts.

Also- je niedriger das Eingangsfootage komprimiert wird und solange der encoder das demosaicing über die GPU machen kann und je weiter die Auflösung Eingang-Ausgang auseinanderliegen, desto leistungsfähiger muss die Graka sein.

Zu den Profikarten nur eines: wer die für jedwedes NLE empfiehlt hat von dem Thema keinerlei Plan, wir machen das color grading noch immer nach REC709, hier braucht es eine quadro oder FirePro nicht.

Puget hat auch hier einen ziemlich fairen Test gemacht, wo es um GTX1070 bzw. 1080 ging. Der belegt auch das, was ich hier geschrieben habe

https://www.pugetsystems.com/labs/articles/GTX-1070-and-GTX-1080-Premiere-Pro-Performance-810/
 
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