PC + Monitor für Bildbearbeitung

niel0r

Cadet 4th Year
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Hallo zusammen,

ich suche für meinen Vater eine mögliches Setup. Mein Vater macht primär hobbymäßig Bildbearbeitung und sonst das übliche Office Zeugs etc., will aber jetzt mit Eintritt in die Pension sich nochmal einen Rechner holen, der ihm für möglichst lange Zeit (ohne dabei den preislichen Rahmen komplett zu sprengen) treue Dienste leisten soll.
Die Idee ist entweder, da mein Vater schon so halb im goldenen Apple-Käfig hängt (bitte jetzt keine Grundsatzdiskussion pro/contra Apple), ein iMac 5K 27" zu holen in Kombination mit einem NAS oder als Gegenvorschlag ein "normales" PC Setup plus Monitor.
Ich hoffe, dass ich an eurer Expertise teilhaben kann und ihr mir bei der Beratung für meinen Vater helfen könnt.

1. Was möchtest du mit dem PC tun? Spielen? Bild-/Musik-/Videobearbeitung?

Hobbymäßig Bildbearbeitung, primär Lightroom, Office, Browsing etc.

1.1 Falls Spielen: Welche Spiele genau? Welche Auflösung? Hohe/mittlere/niedrige Qualität? Wie viele FPS? (Bitte alle vier Fragen beantworten!)

Keine Spiele.

1.2 Falls Bild-/Musik-/Videobearbeitung oder CAD: Als Hobby oder bist du Profi? Welche Software wirst du nutzen?

Hobbymäßig Lightroom

1.3 Hast du besondere Anforderungen oder Wünsche (Overclocking, ein besonders leiser PC, …)?

Der PC sollte möglichst leise sein.

1.4 Wieviele und welche Monitore möchtest du nutzen? Anzahl, Modell, Auflösung, Bildwiederholfrequenz (Hertz)? Wird FreeSync (AMD) oder G-Sync (Nvidia) unterstützt?

Monitor müsste auch gekauft werden, gerne auch dazu Tipps. Ich hätte jetzt als Größe 27" und vermutlich WQHD angepeilt, lasse mich aber auch gerne eines Besseren belehren.

2. Hast du noch einen alten PC, dessen Komponenten teilweise weitergenutzt werden könnten?
  • Prozessor (CPU):
  • Arbeitsspeicher (RAM):
  • Mainboard:
  • Netzteil:
  • Gehäuse:
  • Grafikkarte:
  • HDD / SSD:
Ne, der alte PC wird umfunktioniert.

3. Wie viel Geld bist du bereit auszugeben?

Mit PC und Monitor soviel wie es eben braucht, damit man ein halbwegs "zukunftssicheres" System hat. Ich weiß, dass es sowas nicht gibt. Will jetzt keinen preislichen Rahmen setzen, aber ich denke viel teurer als so 1600€ insgesamt sollte es nicht werden, aber nicht zu sehr an die Vorgabe halten.

4. In wie vielen Jahren möchtest du das System frühestens upgraden oder ersetzen müssen?

Es sollte möglichst lange halten, lieber paar Euro mehr um die mögliche zukünftige Aufrüstung nach hinten zu verschieben oder ein Aufrüsten zu erleichtern (würde ich dann am Zeitpunkt X machen).

5. Wann möchtest du den PC kaufen? Möglichst sofort oder kannst du noch ein paar Wochen/Monate warten?

Müsste noch dieses Jahr bestellt werden, also mehr oder weniger sofort.

6. Möchtest du den PC selbst zusammenbauen oder zusammenbauen lassen?

Ich würde den PC selbst zusammenbauen.
 
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Braucht dein Vater einen DVD-Brenner, z.B. um Bilder auf DVD zu verschenken.
Oder nimmt er für so etwas USB-Sticks?
 
Hm, glaube das hat nicht so die Wichtigkeit. Würde er denke ich mit USB Sticks oder nem USB DVD Brenner umgehen, wenn kein internes Laufwerk vorhanden sein sollte. Ist auf jeden Fall kein relevantes Kriterium! :-)
 
Ok dann mal ein Vorschlag: https://geizhals.de/?cat=WL-1416011
  • 8 Kerner für schnelle Lightroom Performance
  • 32GB flotter RAM
  • Mainboard das einen USB-C Frontanschluss bietet (dazu passendes Gehäuse) un Inkl PCIe 4.0 um später davon zu profitieren.
  • Schnelle NVMe SSD für flotte Bildbearbeitung
  • Leises Arbeiten durch gedämmten Tower und inklusive USB-C Frontanschluss
  • Für Lightroom besser eine NVIDIA Grafikkarte mit 6GB VRAM um Bilder in 4K darstellen zu können
  • Extrem leiser und leistungsstarker CPU Kühler
  • Wertiges Netzteil
Wenn er keinen Schacht für ein USB Laufwerk benötigt, könnte man auch über ein Fractal Meshify S2 mit USB-C nachdenken.
Das ist zwar nicht gedämmt, aber durch die hochwertigen Lüfter und das Mesh Design auch recht leise.
Dafür gibt es inzwischen optional Frontblenden in Wunschfarbe.
Ergänzung ()

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@ Zukunfssicher dank X570 Chipsatz mit PCIe 4.0. - RAM erweiterbar - das Mainboard könnte dank guter VRMs auch einen 12-Kerner aufnehmen.
Viel Platz für künftige Laufwerke im Fractal R6 Gehäuse.
 
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Die Konfiguration ist grundsätzlich nicht schlecht allerdings ist für das Anwendungsszenario bei CPU und RAM ein bisschen weniger auch absolut ausreichend. Weder für Lightroom noch für einfache Officeanwendungen braucht man 32 GB RAM und in Lightroom wird der Unterschied zwischen einem Ryzen 5 3600 und einem Ryzen 7 3700x auch kaum merkbar sein. Darüber ob man USB-C am Desktoprechner brauch lässt sich streiten.

Die 1660 Super ist für Lightroom sicher eine gute und zukunftssichere Wahl und 1 TB SSD auch sehr vernünftig. Ich merke allerdings in Lightroom zwischen NVMe und einer alten SATA SSD keinen Unterschied, würde aber trotzdem jederzeit wieder eine NVMe SSD kaufen. Notwendig ist es aber nicht.

Beim Bildschirm würde ich für Fotobearbeitung gleich auf mindestens 4k gehen. Skalierung der UI ist für die geforderten Anwendungen kein Problem mehr und für die Fotos selbst kann die Auflösung des Bildschirms nicht hoch genug sein.
 
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@ Monitor
Da vielleicht eine eigene Beratung im Monitor Bereich machen, wobei der hier gute Tests hingelegt hat.
Ich denke im Hobbybrereich ist ein Full-HD mit gutem IPS Panel in 24" für Fotobearbeitung die richtige Wahl.
Ergänzung ()

Gerade bis 8 Kerne ist der Zuwachs unter Lightroom stark spürbar.
https://www.pugetsystems.com/recomm...ightroom-Classic-141/Hardware-Recommendations

Und wer bei den jetzigen Preisen nicht gleich 32GB nimmt, bereut es nächstes Jahr.
Preissteigerungen sind bereits angekündigt. Für einen guten Worklow top.
 
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Ok, schon mal vielen Dank euch beiden für die Tipps. Muss die Infos dann erstmal verarbeiten und einordnen. Heißt deine Konfiguration maximal in dem Punkt „optimierwürdig“ wenn man bisschen sparen will und auf den kleineren Ryzen ginge und 16 GB statt 32 GB nehmen würde, richtig? Sonst aber wie ich vermute alles gute Tipps. Vertraue eurer Expertise da mehr als meiner angelesenen! :D
 
Sagen wir so, Lightroom kommt jetzt mit 16GB aus. Mit 32 Gigabyte ist der PC zukunftssicher und so wie er konfiguriert ist auch Photoshop geeignet.
Wenn sich dein Vater in Lightroom eingefuchst hat, will er das doch sowieso haben. :)

Eine "Budget" Version mit 16GB auf der garantiert nur Lightroom laufen wird, würde man vielleicht anders aufbauen.
Etwa so: https://geizhals.de/?cat=WL-1416049
  • 6 Kerne
  • 16GB RAM
  • Kein USB-C Frontanschluss
  • Kein PCIe 4.0
 
Servus!

Es gibt auch 1660 Super - GraKa welche die Lüfter bei Schwachlast abschalten (Zero-Fan-Mode) -
die KFA tut das nicht.

lg
rupi
 
Man macht mit dem 3700X und 32 GB sicher nichts falsch und klar gut parallelisierbare Aufgaben die aber von der CPU durchgeführt werden, wie Exportieren, sind eine Spur schneller. Hab mir das vor kurzem auch angeschaut und bin zum Entschluss gekommen dass das Preis-/Leistungsverhältnis beim Ryzen 5 auch für Lightroom besser ist. Wenn das keine Rolle spielt spricht nichts gegen den 3700X. Die Zusammenstellung von Joc ist definitiv sehr gut.

Was den Speicher betrifft kann man natürlich immer nur für jetzt sprechen. Aktuell sind mehr als 16 GB für die gewünschten Anwendungen sinnlos. Ich sehe auch in nächster Zeit für Lightroom und Office keinen Bedarf für mehr RAM aber das ist eine persönliche Einschätzung.
 
Super, vielen vielen Dank euch! Dann werde ich das meinem Vater mal in der „dicken“ Version präsentieren, das macht am Ende den Kohl auch nicht fett. Und wenn‘s am Ende performancetechnisch drüber ist, ist das ja auch nichts Schlimmes! ;-)
Super! Dann werde ich mich mal wegen des Monitors in das entsprechende Forum begeben!
Vllt kleine Frage noch bzgl eines Massenspeichers: würdet ihr dann noch dazu ne größere HDD dazu packen oder Massenspeicher schon über ne SATA SSD realisieren?
 
Bis 2TB liegen die SSDs noch in einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis und sind halt unhörbar.

HDs als Massenspeicher würde ich wegen dem Klackern bei einem Silent-PC eher extern über eine Docking Station umsetzen.
Dann hast du mit 2-3 Platten gleichzeitig ein Backup-System. Und es rattert halt nur kurz bei Bedarf.

Wenn beides keine Lösung darstellt, dann eher eine HD mit geringer Umdrehungszahl (5400rpm). Damit ist das Geräusch beim Hochdrehen wenigstens weniger.
 
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Ok, denke würde dann ne SATA SSD als Massenspeicher werden.
Anderes Thema ist dann auch die Umsetzung eines NAS Betriebs im Haus meiner Eltern - aber das ist erstmal eine andere Baustelle.
Bin auf jeden Fall jetzt schlauer was die Optionen angeht. Vielen Dank!
 
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