PC Upgrade sinnvoll oder lieber abwarten?

Ob eine neue Grafikkarte etwas bringt, dafür braucht man keine neue Karte kaufen. Das darf und kann man bereits mit dem vorhandenen System messen:
Limitiert CPU XYZ die Graka ABC?

Zur Frage weiterhin:
Warum sind die X3D Modelle schneller in Spielen?

RTX 4090 & 53 Games: Ryzen 7 5800X vs Ryzen 7 5800X3D Review - Benchmark Results | TechPowerUp

Außerdem existiert die Frage per Suchfunktion mit solide vierstelliger Anzahl an Antworten.


onno schrieb:
Lohnt sich Warten auf Zen 6 oder eine Entspannung beim Speicher, oder wird es eher noch teurer?
Es gibt fast täglich News auf CB zu dem Thema.

Plattform AMD AM4 in 2026 - aufrüsten & einrichten

Preisvergleich, AM4 ausbauen versus AM5 Einstieg


Nachtrag:
onno schrieb:
Zotac RTX 3080 10 GB
Gerne bei Gelegenheit jemanden auf Wärmeleitpads und Paste schauen lassen. Derlei Modelle/Karten sterben gerne, nach einigen Jahren. Oder es, nach ausführlicher Recherche und mit Anleitung, selbst probieren.
 
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bogge101 schrieb:
9070XT einbauen und Rest behalten
Wofür? Hast du eine PN von @onno erhalten, in der er dir genau mitgeteilt hat, was aktuell mit der RTX 3080 zu langsam läuft? Welche Auflösung er fährt? Welche Ziel-FPS anliegen soll?

Das ist schade @onno - du solltest solche Informationen schon öffentlich mit uns teilen und nicht nur mit @bogge101 per PN.

Selbstverständlich (vermutlich?) hast du das wohl nicht getan und ich foppe @bogge101 nur ein wenig für seine sehr überstürzte Empfehlung ohne jedweden weiteren Hintergrund. Schlimmer noch: unzählige Likes für seinen Beitrag, wo sich ebenfalls jeder Beteiligte mal schön an die Nase packen kann.

Also, Butter bei die Fische @onno:
Ich würde, sofern alles derzeitige nach deiner Zufriedenheit läuft, ehrich gesagt GAR NICHTS unternehmen. Der X3D hilft dir nur, wenn du noch Overhead bei der Grafikleistung hast und gleichzeitig hohe, deutlich dreistellige FPS ersehnst, was zudem in sich schon wieder eine Diskussion wert wäre.

Mit 32 GB DDR4 bist du zudem auch hier recht gut aufgestellt für alle gängigen Dinge im Home- und Business-Bereich.

Daher gerne dennoch deutlich die Frage an dich: klemmt's denn irgendwo?

EDIT:

Scheint ja genau dein Setup zu sein (also 5800X + RTX 3080). Ich sehe da keine Probleme mit der BF6-Performance.
 
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poerem schrieb:
und den Preisdruck für Speicher und Grafik- Hardware reduzieren
Das sehe ich definitiv nicht. Die Bestellungen für die nächsten Jahre sind platziert. Da wird sich die nächsten Jahre nichts ändern. Auch wenn sich die politische Landschaft und die Investitionsbereitschaft ändert, wird es 2-3 Jahre dauern bis sich der Markt wieder anpassen wird.

@onno

Wenn du Aufrüsten willst/musst, dann jetzt oder du musst später noch tiefer in die Tasche greifen. Die Preisspirale wird sich noch eine geraume Zeit nach oben bewegen und sich dann lange auf einem hohen Niveau halten. Da außenstehende deinen Leidensdruck nicht kennen, liegt die Entscheidung bei dir. Ich persönlich würde mir ein AM5 System zulegen und den alten Rechner als Backup vorhalten. Insbesondere, wenn du darauf angewiesen bist.
 
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Bei einem neuen Rechner würde ich definitiv nicht abwarten.
Der wird eher teurer als günstiger.
Also, wenn Du irgendwas benötigst, kaufe es jetzt - nach entsprechender Prüfung, ob es auch sinnvoll ist - 10% z.B. ist nicht wirklich sinnvoll.
 
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Ich sehe stand jetzt und nach deinem Text wo man nicht wirklich weiss wo es dich stört, keinen Grund zum Aufrüsten.
Ich würde das alles so belassen oder einfach nur die Grafikkarte Upgraden - fertig.
 
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@te
dein rechner ist doch noch gut. die graka kann heutzutage mit dlss etc. auch noch alles beschleunigen.
für das was du machst würde ich gar nix aufrüsten. spar das geld und hoffe auf in zukunft wieder fallende preise.
mit dem rechner kann man heute noch alles spielen und office läuft sowieso.
klar muss man die details runterstellen, aber wo ist das problem? selbst auf high details sehen die spiele noch gut aus.
ich würde gar nix aufrüsten.

grüße
 
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Fujiyama schrieb:
Ich sehe da nur 40 % Leistungsanstieg, richtig viel ist das nicht.
Ich sehe 40% mehr Leistung schon als eine gute Steigerung, persönlich würde ich aber erst ab +50% aufrüsten.
 
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Bei 1440p bringt dir der X3D auch nicht sooo viel mehr. Wenn du auch noch auf 4K gehen solltest, eventuell mit einer 9700XT, musst du keine 320 Euro extra für den Prozi ausgeben.
 
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onno schrieb:
ich überlege gerade, ob ich meinen PC aufrüsten soll, und bin ehrlich gesagt etwas unschlüssig.
Vor allem bei der Preisentwicklung blicke ich gerade nicht durch.
(...)
Nutzung: CS2, Battlefield 6, Programmieren, CAD (SolidWorks, AutoCAD) und Hottgenroth Energieberater.

Meine Überlegungen:
  1. Günstig: 5800X3D (Jubiläumsedition) rein und AM4 noch ein paar Jahre nutzen
  2. Teuer: direkt auf AM5 umsteigen, was mit den aktuellen Preisen aber ziemlich happig ist
  3. Oder erst mal gar nichts und abwarten
Budget wären möglich bis ca. 2.000–2.500 € - besser wenn garnicht :-). Das System soll danach möglichst lange halten. (...)

Was mich am meisten umtreibt: Wie schätzt ihr die Preise für RAM und Grafikkarten in den nächsten Monaten ein?
Lohnt sich Warten auf Zen 6 oder eine Entspannung beim Speicher, oder wird es eher noch teurer?
Deine Überlegungen sind lediglich für die jetzige Zeit allesamt richtig.

Bloß ...
1. Der 5800X3D ist bloß für die Spiele gut, nicht aber für die Anwendungen. Da musst Du Dir mit Deiner Gewichtung im Klaren sein, dass Dir diese Spiele am Wichtigsten sind.
2. Ja, AM5 ist gemessen an den Vorjahrespreisen sehr teuer. Bloß dürfte der Preis in absehbarer Zeit nicht fallen, sondern - womöglich auch noch happig - zulegen.
3. Nichts tun und abwarten klingt erst mal gut; bloß dürfte Dein jetziges Budget in den nächsten Monaten immer weniger an Wert besitzen. Schlimmstenfalls übertrifft die Preissteigerungsrate sogar Deine Sparrate hin zu einem höheren Budget. - Vorausgesetzt ein höhres Budget ist überhaupt angedacht.

Ich, an Deiner Stelle, würde mir so schnell es geht ein neues AM5-System besorgen.
Bloß: Ich bin nicht Du. Ich habe ganz andere Gewichtungen, was mein PC-System betrifft.
 
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SuperHeinz schrieb:
Ich, an Deiner Stelle, würde mir so schnell es geht ein neues AM5-System besorgen.
Warum? Weil "Haben" besser ist als "Brauchen"? Man kann auch einfach sagen, dass ein AM5-Upgrade auch jetzt schon eigentlich viel zu teuer ist, für den Mehrwert, den es anschließend hat. Der ist nämlich überschaubar.
Der war schon, als die Preise "normal" waren, zum Teil schwer zu verargumentieren, wenn man ein solides Zen 3 System besaß.
Nur um das mal in Bezug auf Spieleleistung einzuordnen: Der 9600X ist (zusammen mit einer 4090) im Test auf Computerbase in den 720p-Benchmarks gerade einmal 30% schneller als ein 5600X gewesen. Das kann man analog für den 5800X im Vergleich zum 9700X wohl auch vermuten.

Ja. Ein 7800X3D oder 9800X3D würde mehr bringen. Da sind wir dann bei 50-60% im Vergleich zu einem Zen 3... Wobei hier eben auch schon ein 5800X3D im Zweifel 30% bringt. Und das schon im hiesigen Durchschnitt.
Der kostet aktuell allerdings "nur" 330 Euro, während allein der RAM für AM5 bald schon das doppelte kostet, wenn man bei 32 GB bleiben will.
Und tatsächlich dürfte mindestens CS2 ein Spiel sein, wo man eher bei 40% landet (zwischen 5800X und 5800X3D).
BF6 springt dagegen nicht so sehr auf den 3D-Cache an. Battlefield ist tendenziell ein Spiel, dass auch sehr gut mit reinen Takt und mit der Kernzahl skaliert.

Also WENN man unbedingt will...
Ich würde wohl vermutlich einfach erstmal eine neue GPU nehmen. WENN überhaupt. Weil mir aus dem Beitrag des TE jetzt nicht zwingend die Notwendigkeit ins Auge springt. Mit einer 3080 hat er immerhin auch "schon" 4070 Leistung. Das ist so schlecht ja auch nicht.
 
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Nein, weil die Preise in Zukunft weiter steigen werden. Zumindest in den nächsten zwei Jahren, solange Präsident Trump seine schützende Hand weiterhin über die Tech-Oligarchen halten kann.

Hier würde ich mir in dieser Hinsicht nicht zu viel von den Demokraten in den USA versprechen, denn außer dem neuen texanischen Senator James Talarico oder Jon Ossoff rufen bislang wenige Parteikollegen von ihnen ernsthaft nach KI-Regulierung, nach Steuern für Milliardäre oder einer Zerschlagung der Tech-Konzerne. - In Kalifornien hatte eine Gewerkschaft die Einführung einer Millidärssteuer vorgeschlagen. Allerdings bauten mehrere Superreiche, allen voran Google-Gründer Sergey Brin schnell eine Gegenkampagne auf. Selbst der demokratische kalifornische Gouverneur Gavin Newsom hatte sich sogar gegen diese Milliardärssteuer ausgesprochen, über die in seinem Bundesstaat parallel zu den Midterms abgestimmt wurde.

Auch innerhalb der demokratischen Partei gibt es kein Interesse am Status Quo der Tech-Milliardäre etwas zu ändern. So zum Beispiel wurde Alex Bores, Ex-Palantir-Mitarbeiter aus New York und einer der profiliertesten Kritiker der Technologiekonzerne und Befürworter einer Regulierung Künstlicher Intelligenz zwar als Kandidat für den Kongress aufgestellt, aber er schaffte es nicht einmal durch die Vorwahlen der Demokraten. Ein 140 Millionen Dollar schwerer Wahlkampffonds innerhalb der demokratischen Partei namens "Leading the Future" machte Front gegen ihn. Hinter dem Fonds stecken Tech-Milliardäre wie OpenAI-Gründer Greg Brockman, Investor Marc Andreessen und Palantir-Mitgründer Joe Lonsdale.

Die Tech-Bosse sitzen zugleich als Berater, im "President's Council of Advisors on Science and Technology", dem Sachverständigenrat für Wissenschaft und Technologie, direkt neben Präsident Trump im Weßen Haus. Ihre Technologien sind längst nicht nur für Trump, sondern für jede kommende US-Regierung unerlässlich, ob für die CIA, die NASA oder die militärische Schlagkraft des Pentagon.

Auch kein demokratischer Politiker kann sich unter den aktuellen Gegebenheiten erlauben, ernsthaft gegen die Tech-Milliardäre zu agieren. Die Kräfteverhältnisse wären allesamt gegen ihn gerichtet. Der Wille die Tech-Konzerne stärker zu besteuern ist allgemein innerhalb der Demokraten nicht mehr vorhanden, ebenso wenig wie der Wille die Konzerne effektiv zu regulieren. Denn deren Macht ist in den letzten Jahren bereits viel zu groß geworden, die von ihnen entwickelten Werkzeuge sind, ihre KI ist essentiell wichtig geworden für den Staat USA.

Um realistisch zu bleiben und um in Wahlkämpfen zu bestehen und um ihre politischen Anliegen umzusetzen, werden sich die Demokraten weitgehend mit den Interessen der Tech-Welt arrangieren müssen.

Ganz kurz zusammengefasst bedeutet das für uns, dass sich an den gegenwärtigen Preisen für die Hardware keine Besserung in unserem Sinne ergeben wird, weil hier weder ein Zwang, noch ein Interesse der derzeitigen "Marktmachtinhaber" vorliegen kann. Dieser Zustand wird mindestens bis zur nächsten Präsidentschaftswahl 2028 dauern und ob sich danach etwas ändern wird, wage ich aber doch ernsthaft zu bezweifeln. Denken wir nur einmal an das Interview mit Sam Altman und den Kernaussagen, die dieser gemacht hat. Oder an die Ankündigung von Microsoft, dass Windows 11 auch in Zukunft aus wieder mit nur 8 GB RAM ordentlich laufen soll.

Ich fürchte daher ernsthaft, das wird nie wieder was werden. Und vor allen Dingen nicht preiswerter.
 
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Kann mich mal ein jemand etwas aufklären?

Warum wird jemandem, der SolidWorks und AutoCAD nutzt ein 5800X3D empfohlen, wenn man schon einen 5800X im Rechner hat? Sollte man nicht zumindest erwähnen, dass der 5800X3D hier keinen Vorteil bietet bzw. teilweise langsamer ist?
 
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Der 5800X3D bringt in aktuellen Titeln im Schnitt ganz grob 15-25% mehr, sofern die GPU nicht limitiert. Selten ist es deutlich mehr, manchmal auch gar nichts. Der 5800X ist in MC Anwendungen tatsächlich minimal schneller, weil er höher taktet. Das ist allerdings eher mess- als spürbar.

Durch den zusätzlichen Cache zwischen CPU Chiplet und Heatspreader, hat der 5800X3D einen höheren thermischen Widerstand.
Für Allcore Volllast braucht er einen sehr guten Kühler, damit er nicht bei 90° ins thermische Limit läuft und drosselt.
In spielen ist er dafür deutlich kühler und sparsamer.

Das Upgrade vom 5800X auf den 5800X3D lohnt sich nicht wirklich. Wenn der TE Wert auf hohe MC Performance legt, würde ich eher einen 5900XT oder 5950X empfehlen. Deutlich schneller und kühler bei gleicher Leistungsaufnahme. Dafür kaum schneller in Spielen.
 
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SuperHeinz schrieb:
Bloß ...
1. Der 5800X3D ist bloß für die Spiele gut, nicht aber für die Anwendungen.
Mir fallen da noch Packprogramme und Emulatoren / Schaderumrechnung ein. Zweites ist zwar auch gaming, aber es geht nicht um FPS Zuwachs.
 
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Hallo zusammen,

erst mal ein großes Dankeschön für die vielen und ausführlichen Antworten und sorry für meine verspätete Rückmeldung! Damit hatte ich gar nicht gerechnet und es hilft mir wirklich weiter.

Ein paar Punkte zur Klärung, weil die Fragen aufgekommen sind:
  • Auflösung und Ziel: Ich spiele in 1440p auf 144 Hz und muss nicht alles auf Ultra stellen. Hohe Einstellungen reichen mir völlig.
  • Wo es klemmt: Eigentlich nicht wirklich. Bei CS2 bekomme ich nach längerem Spielen Mikroruckler, die danach wieder verschwinden. Die FPS liegen dabei weiterhin über 100. Inzwischen habe ich festgestellt, dass ich einen Jitter von ca. 9 ms habe. Das schaue ich mir als Nächstes an (LAN, Priorisierung in der Fritzbox).
  • CUDA: Nutze ich aktuell nicht bewusst.
  • CAD: Danke für den Hinweis, dass der 5800X3D in Anwendungen eher minimal langsamer ist. Das hatte ich so noch nicht auf dem Schirm.

@Zwirbelkatz : Danke für den Tipp mit den Wärmeleitpads der 3080! Das werde ich mir anschauen, zusammen mit einem HWiNFO-Log, um zu sehen, ob die Ruckler mit den Temperaturen zusammenhängen.

Mein Zwischenfazit: Ich überstürze erst mal nichts. Zuerst kläre ich Netzwerk und Temperaturen und messe ordentlich. Falls sich danach zeigt, dass wirklich Leistung fehlt, wäre wohl eine neue Grafikkarte der sinnvollste Schritt. AM5 lasse ich bei den aktuellen RAM/GraKa-Preisen vorerst sein.

Ich melde mich mit den Messwerten, falls Fragen offen bleiben. Danke euch und einen schönen Sonntag! 🙂
 
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Bei dem System ist doch gut in WQHD zocken möglich. Mit etwas Abstrichen auch 4K. Ich würde hier gar nichts machen derzeit.
 
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