(c) schrieb:Pseudo-synchron...was das denn?
Es bringt aber auch nichts*, die Speicherbandbreite über die des FSB anzuheben. Der nForce2 spart aber bei synchroner Taktung eben einige Takte beim Speicherzugriff ein, was die Performance ein paar Prozent erhöht.
*Ausnahme: Verwendung der integrierten Grafik, welche dann noch zusätzlich zur CPU Bandbreite haben möchte. Alles andere ist vernachlässigbar.
Pseudo-synchron: gemeinsamer Taktgeber, gleiche Phasenlage des Signals
beispiel: die CPU taktet auch pseudo-synchron zum Board (FSB), immer wenn das FSB Signal eine steigende (oder fallende) Flanke hat, hat auch der CPU-interne Takt ein steigende (oder fallende Flanke).
(Bei nicht ganzahligen Teilerverhaeltnissen kann natuerlich auch die fallende Flanke des FSB auf steigende Flanke des CPU-internen Taktes treffen, die Flanken treten aber immer noch exakt zeitgleich auf).
Asynchron: kein gemeinsamer (also getrennte) Taktgeber, die Phase der Signale steht in keiner Beziehung zueinander.
Ausser der CPU kann jedes busmasterfaehige Geraet direkt auf das RAM zugreifen, diese Daten wandern nicht ueber den FSB sondern ueber: BM-faehiges Geraet -> Chipsatz -> RAM.
Hier kann ein hoeherer RAM-Takt als FSB-Takt Vorteile haben, weil diese BM-faehigen Geraete direkt die hoehere Speicherbandbreite "sehen" (die CPU muss ihre Daten ueber den FSB schaufeln, sie "sieht" den hoeheren RAM-Takt nicht).