danke euch. Ich merke schon, das Thema ist recht kompliziert.
I²S ?
"Auch ein Sänger, der sich im eigenen Kopfhörer mit einer leichten Verzögerung hört, wird sich nicht wohl fühlen, da sich thomann das Direktsignal, dass er u.a. über seine Schädelknochen hört mit dem zeitversetzten Signal auf dem Kopfhörer überlagert. In diesem Fall kann aber leicht mittels Direct-Monitoring Abhilfe geschaffen werden. Der Sänger bekommt einfach ein analog oder direkt hinter dem Wandler abgegriffenes Signal, und hört sich somit nahezu verzögerungsfrei. Dieses thomann sogenannte Directmonitoring gehört mittlerweile zu Standardausstattung von Audiointerfaces."
Der Wandler ist die Soundkarte. Das ist doch ner normale weg, dass dahinter dann abgegriffen wird, also dort der Kopfhörer drinsteckt z.B. Oder was ist damit gemeint?
BlubbsDE schrieb:
Für
Profispieler sind Audiolatenzen irrelevant.
ASIO ist das Stichwort. Dieses Treibermodell ist für
Profimusikhardware notwendig. Weil dies die beste Synchronität gewährleistet. Das ist aber für die Welt der Spiele ohne weitere Bedeutung.
Warum irrelevant? Wenn der Spieler etwas eher wahrnimmt, kann sein Gehirn sich eher eine Strategie überlegen - wie: "Klicke ich jetzt oder lasse ich es". Asio gibt es ja auch für Spiele.
Bei diesen Boxen käme ja über die USB-Verzögerung nochmal eine Verzögerung hinzuaddiert:
"Die neuen NuPro-Lautsprecher nehmen automatisch eine Laufzeitkorrektur vor und synchronisieren die Wiedergabe zwischen den Kanälen selbstständig. Das ist auch notwendig, da die DSP-Bearbeitung des Tonsignals und die Weiterleitung an den rechten Kanal zu einer kleinen Verzögerung führt. Die Laufzeitkorrektur umfasst auch den NuPro AW-350, wenn er denn angeschlossen wird."
Q:
https://www.computerbase.de/artikel/audio-video-foto/nubert-nupro-a100-a200-aw350-test.2545/seite-6
Wären diese also für Musiker ungeeignet - oder für Pro-Gamer? Oder entsteht sogar insgesamt ein Latenzvorteil, weil kein Soundkartenweg entsteht: "In den letzten Jahren sind die DSPs immer leistungsfähiger geworden. Mittlerweile gibt es einige Interfaces, die auf ihrem DSP auch thomann Effekte wie Equalizer, Kompressoren oder Hall berechnen können. Dies geschieht wie auch das Directmonitoring nahezu latenzfrei, da die Audiodaten nicht durch den Samplepuffer des Computers geschleust werden müssen."
Q:
http://www.thomann.de/de/onlineexpert_page_audiointerfaces_was_ist_latenz.html
Oder hat der zitierte Thoman-DSP-Weg nichts damit zu tun?