Mir ist zum entprechenden Beitrag von Piktogramm die Internetleitung über Nacht abgeschmiert. Das ist Latenz.
Noch weniger Latenz ist nur noch mit direkt angebundenen Hypertransport zwischen Prozessor, Ram und Audiohardware möglich.
Leider hat es AMD begraben und die Hersteller haben bis auf Serverhardware nicht viel angeboten bis auf daran angebundene Chipsätze.
Bei Gamer optimierten Chipsätzen durch ihre ganze Software und der angebundenen I/O Schnittstellen kann man Produktivität in der Pfeife rauchen. Ebenso wurden die Schnittstellen und zu viele Mainboards für SLi und Crossfire optimiert. Auch wurde die heutige PCIe Konfiguration sehr unflexibel gelöst und mit den PCIe Brücken mit:" mach aus 2 gleich 16 Anbindungen", machte man die Sache nicht besser. Dann gab es die billige Einführung mit dem intel DMI und AMD A-Link Verschnitt. Über viele lahme Brücken musst du gehen. Zum Zocken reichte es immerhin.
PCIe für Notebooks gab es mit Expresscard. Leider nicht weiterentwickelt um heute PCIe x16 3.0 auszuführen. Würde als Schacht durchaus brauchbare Funktionsvielfalt anbieten. M.2 SSD, Ligntingport, USB3.1, etc. oder direkt zur externen Dockingstation. Bei Tablets wäre sowas genial diese Krücken ordentlich anzubinden.
RME bot für PCMCIA und Expresscard direkte Hardware ASIO Karten für ihre externen Interface an.
Die Hardware ist heute sehr konsumlastig geworden. Auch im professionellen Einstiegsbereich.
Wobei USB deutlich bei der Latenz aufgeholt hat. Trotzdem würde ich Profihardware nicht über einen Hub mit anderen USB Geräten anbinden. Aber leider ist heute das Dilemma selbst bei Notebooks nur noch einen Multifunktions USB Port anzubieten, der auch noch das Ladegerät bedient. ich bezweifle, das die Hersteller überhaupt noch richtig ihre Hardware für unterschiedliche Anwendunsgszenarien testen.
Wenn an so einem USB Anschluss mit Hub ein Audio Interface, Drucker, Maus, Tastatur, Digicam oder Webcam, USB Stick oder Festplatte, ein Cardreader, TV Karte und USB Tannnenbaum hängen, will ich das Ergebnis nicht wirklich kennen. Da braucht nur ein Treiber eine Macke haben um die ganze USB Bundestraße durch einen Unfall mit verschütteten Bits lahmzulegen.
Da man auch noch Multimonitorbetrieb über einen USB oder TB Anschluss realisieren will, wird das mit den ganzen HUB Adapterkarten in Zukunft für unterschiedliche Zwecke sicher eine interessante Fragestellung.
Ein anderer Teil der Latenz fällt der Software zu Opfer. Mit dem Verlust von Hardwarebeschleunigung mit Auslagerung auf eine CPU, muss diese leistungsfähig genug sein um geringe Latenzen zu erlauben. Stark schwankende Taktraten durch Energierparoptionen der CPU können zu Latenzen führen.
Bei der Musikproduktion setze ich den CPU Takt meistens am Limit fest und der BUS taktet auch sonst bei mir immer auf maximalen Takt.
Noch zu dem Video von Tek Syndicate, die eigentlich die verdrehte Creative Vermarktungsstrategie ansprechen sollten. Die X-Fi Serie kommt mit sehr guten ASIO2.0 Treibern daher, die problemlos unter 5ms Latenz erlaubt. Wer nur zockt und bei der X-Fi Reihe handelte es sich schon vermehrt bei vielen Karten um für den Zocker I/O optimierte Soundkarten, der wird vom Rest nicht profitieren konnen.
Die Herren aber halten eine x-fi Preulde AKM Version von Auzentech in den Händen, die auch sonst über gute Komponenten verfügt. Die Karte in den Entwicklungs Modus versetzen, einen ordentlichen Mixer mit Routingverschaltung (falls notwendig), guten MIC und Hi-Z Preamps und KHV vorschalten und fertig ist die X-Fi DAW. Ausgänge sind genug verfügbar. einzig bei den Eingängen wird es schwierig, aber da gibt es noch das interne Creative I/O Deck mit Zusatzeingängen über 6,3mm und Cinch, MIDI I/O und 6.3mm Kopfhörerausgang.
Das rauscht garantiert nicht als Front Panel.