Philosophiefrage: Laptop (XMG C703) für alles oder Tower mit Laptop

tommy0208

Lieutenant
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Hallo zusammen,

zunächst mal, möchte ich bitte darauf hingewiesen werden, falls dieses Thema eher in eine andere Rubrik gehört. Bin mir da selbst nicht so sicher... ^^

Jetzt aber zum Sachverhalt: Ich überlege meine Philosophie mit dem Computer zu zocken grundsätzlich zu überarbeiten, weil ich es nicht mehr zeitgemäß finde.

Ich besitze zur Zeit einen Tower und ein recht einfaches Multimedianotebook (Siehe Signatur). Da die Spiele, die ich zocke, meist nichtmehr den großen Hardwarehunger verlangen (eher Strategie oder Rennspiele), brauche ich keinen Zockrechner mehr, sondern möchte gerne lieber flexibel sein. Egal wo ich bin, also schnell das Notebook auspacken und loszocken.

Als Datenspeicher für zu Hause könnte man dann ja ein NAS einsetzen.
Als Gamingnotebook für alles schwebt mir das Schenker XMG C703 vor. Es ist superflach und bietet ausreichend Leistung.

Ich hoffe diese Gedankengänge sind für einige hier nachvollziehbar. Es ist schon sehr komisch für mich, weil ich seit über 15 Jahren immer einen Festrechner hatte. Und ich hab etwas Angst, dass er mir dann doch fehlt :)

Würde mich sehr über ein paar Kommentare oder Ratschläge freuen, was ihr in meiner Situation machen würdet.
 
also ich hatte mir vorgenommen mit meinem notebook auch bisschen zu zocken, aber irgendwie war das alles mehr suboptimal. nichts läuft so wirklich flüssig und die lautstärke ist alles andere als befriedigend. mal ganz davon abgesehen, dass es sich schon paar mal unter volllast ausgeschaltet hat... daher hab ich für mich beschlossen, dass das nächste notebook auch gut ohne dedizierte gpu auskommt .)
und ich dann doch lieber am rechner zocke. aber das sind halt auch nur meine persönliche erfahrungen bzw. präferenzen.
 
Habe das gleiche denken wie du. Auf www.notebookcheck.de gibts einen test zu diesem notebook. Nachteil er ist sehr laut und wird schnell heiss. Die grafikleistung entspricht dem desktop bereich einer ati 6770 (120 euro desktop graka)
 
Strategiespiele OK. Aber Rennspiele haben meist eher hohe Anforderungen. In so fern bitte genauere Vorgaben.

Grundsätzlich hast du bei nem Gaming Notebook ffolgende Nachteile
  • geringe Akkuleistung, je schneller desto weniger Laufzeit
  • eher laut
  • schlechtere Kühlung als ein Desktop Rechner
  • verhältnismäßg teuer

Gerade die Kühlung ist recht anfällig. Kaum ist etwas Staub drin, versagt sie im Hochsommer beim Zocken. Reinigen ist beim Laptop recht kompliziert und schwierig. Beim PC super einfach, alles leicht erreichbar.
 
Gamingnotebooks sind idR laut und teuer, haben höchstens mittelmäßige Spieleleistung und oft ein schlechtes Display. Wenn dir die Mobilität das wert ist, dann bist du damit gut bedient.
 
Den Laptop als alleinige Zockstation, das würde meine Spiellust arg mindern.
Was ja vielleicht sogar eher positiv wäre ; )
 
Also Strategiespiele: Anno 1404/2070, Rise of Venice
Rennspiel: NFS Rivals, WRC 4
Sonstige: Batman Arkham City/Origins, Battlefield 4

Wie ich sehe, ist so ein Laptop wohl eher ein Kompromiss. Sind denn bald mal stärkere Notebooks in Sicht, die nicht so fette Klopper sind wie die bisherigen?
 
oder von max-einstellungen auf mittel runtergehen...
 
Lustigerweise stand ich vor einiger Zeit genau vor derselben Frage, ich habe mich dann aber letztendlich für einen leistungsstarken Desktop-PC in Kombination mit einem günstigen ASUS-Notebook entschieden.

Der Nachteil eines Gaming-Notebook ist einfach, dass es zu teuer, zu warm und zu laut ist. Dazu ist die Mobilität auch nicht mehr so wirklich gewährleistet, denn wenn du potente Hardware willst, musst du meist zu 17" Geräten greifen, die dann doch sehr groß sind! Die in meinen Augen einzig vernünftigen Gaming-Notebooks sind die ASUS-ROG Notebooks, die aber wiederum sehr teuer sind.

Ich habe mir jetzt einen Highend-Rechner mit i7-4770k und einer GTX 780 zusammengebaut, der letztendlich inkl. des ASUS-Notebooks noch günstiger war, als das entsprechende Gaming-Notebook mit deutlich weniger Leistung.
 
zu teuer im verhältnis zur gebotenen leistung... teuer, laut, heiß, schwer...

ein weiterer nachteil der oben nicht genannt wurde: notebooks halten nicht so lange wie desktop-computer, die kann man nicht einfach so aufrüsten wenn die anforderungen steigen... und die lebensdauer bei notebooks ist sehr beschränkt, ein notebook macht schnell ma' die grätsche, ja, man nimmt sie halt überall mit, fliegen in der tasche herum, lässt sie fallen, laufen heiß... und so weiter.

gute gaming-notebooks, die den namen gaminglaptop auch wirklich verdient haben... gehen erst ab tausend euro los

für mich ist es mehr kompromiss statt vernunft

vor allem musst du dir die frage stellen: ist dir dieses kleine bisschen gaming-spaß für unterwegs tausend euro wert?
 
Zuletzt bearbeitet:
Das kommt immer ganz auf das spezielle Einsatzgebiet an...

Bei mir z.B. war ein Gaming-taugliches Notebook nötig, da ich immer wieder für mehrere Tage in Hotels übernachten muss. Da packe ich dann mein Notebook ein, stell es dort auf und spiele abends ein paar Runden. Und ich bin absolut zufrieden, selbst mit der mittlerweile schon älteren Hardware (siehe Signatur) läuft noch jedes Spiel, halt auf niedrigeren Details. Aber das stört mich dort nicht.

Auf der anderen Seite würde ich zuhause niemals einen Desktop-Rechner durch ein Notebook tauschen. Daher wie erwähnt, es kommt ganz auf den individuellen Fall an!
 
Vor einiger Zeit konnte ich meinen Desktop nicht benutzen, was mir die ersten 2 Tage nicht besonders schlimm vorkam da hier noch einige Laptops rumfliegen.
Nach 4 Tagen allerdings hing es mir dermaßen zum Hals raus : Laute Notebook Lüfter, 17" Display (habe als Desktop einen 29"), dauerndes Kabel hin und her Geschleppe und ans Spielen ist meiner Meinung nach mit einem Notebook, so gut er auch sein mag, nicht zu denken. Abgesehen davon Finde ich es extremst unangenehm mit der Laptop-eigenen Tastatur zu spielen, da die Hände nie richtig auf dem Tisch aufliegen (ich bekomme da nach 20 Minuten derbste Schmerzen im Handgelenk).


Ich an deiner Stelle würde mir das ganze noch einmal ganz genau überlegen und eher zur Variante Gaming PC/ Kleineres Notebook greifen.
 
tommy0208 schrieb:
Also Strategiespiele: Anno 1404/2070, Rise of Venice
Rennspiel: NFS Rivals, WRC 4
Sonstige: Batman Arkham City/Origins, Battlefield 4
Strategiespiele OK. Aber das von mir fett markierte geht auf nem Laptop einfach nicht. Das Spiel braucht enorm viel Hardware, und dafür ist nen Laptop einfach nicht geeignet.

nschlichtmann hats richtig gemacht. Nen potenten Rechner für Zocken, und für unterwegs nen kleinen Laptop. Damit kannst du Office, Filme gucken, Surfen. Mit nem fetten Gamings-Laptop kannst du kaum nen 90 Minuten Film ansehen, weil vorher der Akku schlapp macht :freak:.
 
Ja, es ist in der Tat eine Philosophiefrage.

Ich für meinen Teil habe die Entscheidung vor 5 Jahren zugunsten der Notebooks entschlossen.

Warum?
Ganz einfach: Mobilität und Flexibilität in Verbindung mit einer für mich ausreichenden Leistung.

Ausreichend für mich ist, dass ich ohne Probleme meine professionellen Programme ans Laufen bekomme (Pro Engineer, Autodesk Inventor, ANSYS, KISSsoft etc.) und ohne lästige Synchronisationen immer alle Dateien dabei habe, die ich für eine Präsentation, einer Recherche in der Biblio o.ä. brauche.
Hin und wieder ein Spielchen mit Freunden oder auch im Singleplayer soll möglich sein, aber alles in dem Rahmen wie es das Notebook hergibt.

Fakt ist aber eins: Der Vergleich Notebook vs. Desktop artet immer gern in den Vergleich Äpfel gegen Birnen aus, man sollte hier schon eine Gewichtung zugunsten der kompakten Abmaße der Notebooks vornehmen.
Es ist unmöglich die gleiche Leistung wie bei einem Desktop Rechner in ein Notebookgehäuse zu zwängen. Das ist utopisch und sollte wirklich Beachtung finden, deshalb muss man schon differenzierter an die Sache rangehen.

-> Zum Thema Akkulaufzeit:
In Zeiten von Optimus und stark energieoptimierten Komponenten sind auch bei starken Multimedianotebooks und Gamerbooks durchaus annehmbare Akkulaufzeiten drin. Das hier keine Laufzeiten von Netbooks oder Tablets erreicht werden liegt in der Natur der Sache, schon allein die Hintergrundbeleuchtung für die größeren Displays zieht enorm.

-> Zum Thema Hitzentwicklung und Kühlsystem
Da gibt es solche und solche. Wenn man gerade das Schenker XMG C703 bzw. das MSI GS70 ansieht muss man sagen, dass das alles andere als optimal ist. Das Notebook ist zwar hübsch schmal und leicht, wird aber enorm heiß.
Im Gegensatz dazu stehen zum Beispiel die Notebooks der GT Serie von MSI oder die ASUS RoG's welche ein sehr gutes Kühlsystem besitzen. Auch starke Multimedia Notebooks (z.B. MSI GE oder Acer Aspire 772G) besitzen - sofern man sie nicht gleich mit einem I7 strapaziert - ein gutes Kühlsystem.
Die Wartungsmöglichkeiten sind auch ein Thema, bei dem man nicht pauschalisieren kann. Bei manchen Notebooks ist die Reinigung so einfach wie beim Desktop (z.B. MSI und Clevo Barebones), bei manchen muss man das ganze Notebook auseinanderbauen.

-> Zum Thema Ein- und Ausgabegeräte:
Da kann man das Notebbok am Arbeitsplatz sehr gut dem Desktop angleichen. Eine extra Maus, eine extra Tasta und einen externen Monitor - alles angeschlossen und das Notebook daneben gestellt, schon gibt es keine Probleme mehr und ein dual Monitor ist inklusive.
Zudem werden die Displays der gehobeneren Notebooks immer besser. FullHD und gute Kontrast- und Schwarzwerte sowie hohe Leuchtkraft - alles das ist keine Seltenheit mehr, einige Anbieter offerieren den Kunden sogar IPS-Displays.
Das Layout der Notebooktastaturen ist zwar meist etwas abgeändert, aber man gewöhnt sich recht schnell daran.

-> Zum Thema Kosten und Lebensdauer:
Ja, die Anschaffungskosten für ein Notebook mit ordentlicher Leistung sind nicht gerade niedrig, aber Technik kostet nun einmal - vor allem wenn man so viel Leistung auf kleinstem Raum haben möchte.
Wenn man allerdings die Folgekosten betrachtet, so kann das Notebook wieder Punkten. Ein Tower hat eine viel Größere Leistungsaufnahme als ein Notebook, selbst wenn man einen Tower zum Vergleich heranzieht, der eine ähnliche Leistung wie das zu vergleichende Notebook hat.
Bei der Lebensdauer spielt eher der Punkt der Aktualität der Komponenten eine Rolle. Aufrüsten beim Notebook ist zwar nicht unmöglich, aber gerade wenn man in Richtung Grafikkarte geht schwierig bis unmöglich. CPU, RAM, HDD, SSD, Netzwerkkarte etc. lassen sich ohne Mühe tauschen.
Was die Lebensdauer der Komponenten physisch betrifft, so kann man sagen dass sich diese nicht von denen im Desktopbereich unterscheidet. Ein Mobile CPU o.ä. wird ähnlich lange arbeiten wie eine Desktop CPU.

-> Fazit
Wenn du nur darauf aus bist die maximale Power für die kommenden Games zu haben, dann bist du bei den Notebooks falsch.
Willst du hingegen ein multifunktionales Arbeitsgerät mit dem du überall deinen Arbeits- oder von mir aus "Spielplatz" (;)) aufschlagen möchtest, sei es bei einer Lan mit Freunden oder evt. später beim Studium oder am Arbeitsplatz, dann kann man durchaus über ein Notebook nachdenken. Steht ein Notebook zu 90% auf dem Schreibtisch, dann kann man auch einen Tower nutzen. Bist du oft und gerne unterwegs, dann kann ein Gaming- oder starkes Multimedianotebook eine Option sein.
 
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Also was ist wenn ich dir sage das du Desktopgrafikkarten an Laptops anschließen kannst, nennt sich eGPU. Das wäre vielleicht eine Möglichkeit die (meiste) Performance eines Towers in einen Laptop zu bekommen. Bedenke aber, das die eGPU ein Stromanschluss und ein eigenes Gehäuse braucht, d.h. Laptop irgendwo aufklappen und dort spielen wird ohne eGPU und Steckdose nicht möglich sein.
Ich habe mich damals eine eGPU angeschafft, da ich ich Studium ein Laptop gebraucht habe, aber auch zocken wollte, aber 2 Geräte zu pflegen und mit einem Netbook und Tower kam ich einfach nicht weiter Netbook zu schwach und der Tower zu weit weg. So habe ich etwas nachgeforscht und die Möglichkeit einer eGPU erfahren und mir ein passenden Laptop + Adapter etc gekauft.
Zu der erreichbaren Leistung, liegst du mit der eGPU bei ~90% , mit einem Quad-Core und einer SSD, sehe ich keine Nachteile einer eGPU zum Tower, aber das ist woll dann meine Persönliche Meinung.
Der Nachteil einer eGPU ist der Preis, da es neben dem Laptop auch noch eine Entsprechende GPU + Adapter, Netzteil und Gehäuse (~100€ bis 200€) dazukommt...
 
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Natürlich kann man mit einem Laptop bf4 zocken aber für fhd und ultra braucht man 2x die 780m in SLI Plus einen i7-4700mq mindestens 16 ram boot Drive und Festplatte das gibt's nur bei alienware und XMG schenker erstes wäre das 18 was in der Ausstattung über 3000€ kostet und zweites kostet auch 3000€ das wäre das p723. Ob es sich lohnt für bf4 unterwegs soviel Geld auszugeben steht auf einen anderen Blatt!
 
@Meister Röhrich: Danke für diesen langen Kommentar! War wirklich sehr aufschlussreich.

@Ivxy: Sehr interessante Alternative! Allerdings scheint mir das alles doch recht aufwendig und ziemlich verbuggt.

Tja, wahrscheinlich werde ich nochmal ein Jahr warten. Mein jetziger PC stemmt ja alles ohne Probleme. Vlt kann die nächste mobile GPU-Generation noch weiter aufholen. Die Chips in den Handy holen aktuell ja schon sehr stark auf :)

Aber danke nochmal an alle für die anregenden Kommentare!

PS: Der Thread ist dann weiter offen. Evtl ergeben sich noch weitere interessante Ideen zu dieser Philosophiefrage :)
 
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Also verbuggt würde ich es nicht nennen, den die meisten können ein Problem bekommen wenn sie Versuchen ihren "alten" Laptop spiele tauglich zu machen.
Sofern du aber die Möglichkeit hast, ein neuen Laptop zu kaufen, kannst du darauf achten, dass du alle Voraussetzungen für eine einfache Installation einer eGPU hast, diese wären Expresscardenslot (alternativ auch Thunderbolt, aber teuer in der Umsetzung) und eine Intel iGPU ohne eine weitere Nvidia oder AMD dGPU. Was viele auch abschreckt (glaube ich), ist die Vorstellung ein Gehäuse anzufertigen, aber hier gibt es alternativen wie ViDock...
Also ich muss meine eGPU nur vor dem Start meines x220 anmachen und anstecken und dann geht es auch schon, ohne weiteres zutun!
Ich will dich nicht überreden, aber ich wollte es richtig stellen...
 
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