OpenSystemFan schrieb:
Der Verbrennerverkehr hat mittlerweile einen beschränkten Einfluss auf die Luftqualität.
Das E-Auto hat nur positive Einflüsse auf die Luftqualität, weshalb der "beschränkte Einfluss" auch eine Folge der Mischkalkulation ist: s.
hier. Der Verbrennerverkehr trägt wegen der insgesamt erhöhten Zahl an Fahrzeugen sogar dazu bei, dass der Trend bei der Luftqualität weniger stark sinkt, als er könnte.
OpenSystemFan schrieb:
Mit den neuen Abgasnormen ist ja auch kaum noch was drin in der Abluft außer CO2. Bremsen sind ja der Verunreiniger mittlerweile und die gibt es auch beim eAuto.
Ohne CO2 wäre ja vielleicht noch besser und: 20% des Feinstaubs gehen auf Bremsabrieb zurück. Ich glaube, wir sind uns einig, dass 80% weniger Feinstaub durch Abbau fossiler Emissionen den größeren Impakt haben als das Argument, E-Autos müssten ja auch bremsen.
OpenSystemFan schrieb:
Sie sagt nur, es gibt einen gegenläufigen Trend. Dazu habe ich nie Stellung bezogen.
Der Trend in Deutschland ist sogar
positiv, wenn man sich nur den Feinstaub anschaut und trotzdem gibt es eine signifikant erhöhte Mortalität dadurch, obwohl nach deiner Aussage kaum noch etwas in den Abgasen drinnen sei.
OpenSystemFan schrieb:
Der Einfluss der Windrichtung ist da fast schon maßgeblicher.
Gibt es da Daten zu? Dem NO2 ist Wind ziemlich egal, wenn man wie wir in Deutschland eh im Hotspot lebt. Und beim Feinstaub ist der Standpunkt, sich an Silvester dann eben auf die Luv-Seite der Stadt zu stellen, um weniger von der Jahresdosis abzubekommen, auch nicht überzeugend, um es mal zu überspitzen.
UrlaubMitStalin schrieb:
Richtig. Daher ist es natürlich Quatsch zu sagen, dass ein E-Auto immer günstiger ist.
Sachlich richtig, aber die Preisklasse der Gebrauchtwagen unter 3000€ ist halt ein Totschlagargument. Ich meinte das auch gar nicht abfällig, aber so kann man auch gegen PV-Anlagen argumentieren, indem man sagt, man legt die Nudeln über Nacht ins kalte Wasser anstatt sie zu kochen. Was soll man dagegen sagen

?