Privates Auto geschäftlich nutzen Beteiligung der Firma?

Also Bahn/Bus etc ist keine Option aus logistischen Gründen schon nicht. Es gibt nicht bei jedem Kunden eine Möglichkeit mit Bus/Bahn und selbst wenn meistens muss auch noch etwas ausgeliefert werden. Server etc. werde ich nicht in Bus/Bahn schleppen :D
Ich habe das ganze schon gerechnet und die 0,30€ decken bei nichten meine Kosten ab, da ich Überwiegend das Auto geschäftlich nutze. Würde sagen >90%. Eigentlich bräuchte ich Privat auch kein Auto, aber ich fahre nicht gerne mit Bus und Bahn --> die Beweggründe seien mal dahingestellt.
Ich habe am Di ein Personalgespräch und werde das ganze dort ansprechen. Wenn gewünscht werde ich euch dann berichten?

@Jace
Die 0,30€ werden ja meist hergenommen da diese Steuerfrei sind. Wie wird das denn geregelt wenn es mehr ist? Musst du dann ein Fahrtenbuch etc. führen? Und was hast du dann letzendlich raus? Geht mir nur darum grob zu wissen ob es sich für mich rechnet einfach die KM Pauschale anzupassen.
 
Bei uns sinds auch 30Cent, können Alternativ aber auch immer nen Mietwagen oder, wenn gerade frei, einen aus dem Wagenpool nehmen. Bin mal gespannt, was bei dir herum kommt :)
 
Ich kriege pro km 30 Cent steuerfrei und einen weiteren Betrag, den ich allerdings versteuere.
Fahrtenbuch, nö.


Da mein Wagen leider ein bisschen säuft und auch sonst im Unterhalt nicht günstig ist, deckt es am Ende zwar immer noch nicht die kompletten Kosten ab. Habe das nie so richtig kalkuliert. Ich glaube ich zahle den Wertverlust selber.. der Rest ist durch mein KM-Geld abgedeckt. Was es mir aber wert ist.
 
Scheitel schrieb:
Bei uns sinds auch 30Cent, können Alternativ aber auch immer nen Mietwagen oder, wenn gerade frei, einen aus dem Wagenpool nehmen. Bin mal gespannt, was bei dir herum kommt :)
Gut dann werde ich das Feedback posten, aber bis Di dauert es noch :)

@Jace
Ich muss mir das mal ausrechnen ob sich das rentiert die 30 Cent + Betrag der versteuert wird. Das kein Fahrtenbuch gebraucht wird ist schon mal positiv.

Ich habe bisher die Benzinkosten rein und ein bisschen + aber dieses + ist nicht so üppig das ich damit den Verschleiß oder den Wertverlust abdecken könnte.
 
Davon ab ist es auch immer die Frage, was man dann für nen Firmenwagen bekommt und was man selber für nen Auto fährt.
Wenn das nicht gerade, wie bei dir, echt viele KM die Woche sind, kann ich schon verstehen, wenn man bei ein paar Fahrten im Jahr lieber seinen Wagen + 30 Cent/km nimmt, würde ich momentan auch immer tun.
 
Sir Humpton schrieb:
Die waren kosten liegen irgendwo zwischen 60 bis 80 Cent je Kilometer (abhängig vom Fahrzeugtyp).

Unsinn. Man hat doch keine Kosten zwischen 60.000€ und 80.000€ für 100.000 gefahrene Kilometer.

In 30 ct/km sind ALLE Kosten inklusive Wertverfall mit drin. Das passt vielleicht nur nicht für extrem teure Luxuskarossen.
 
Bei nem Mittelklassewagen.. na klar.

Mercedes C-Klasse. in 4 Jahren 60% Wertverlust. Sind schonmal 30.000 Euro weg. Dann 100.000 KM Dieselkosten sind auch nochmal 10.000 Euro. Haben wir 40.000. Und dann Verschleißteile und alles drumherum. dann haben wir 45 TEUR. Versicherung pro Jahr Vollkasko in 4 Jahren nochmal 3.000 runter.
Da ist man noch lange nicht bei einer Luxuskarosse.
 
kisser schrieb:
Unsinn. Man hat doch keine Kosten zwischen 60.000€ und 80.000€ für 100.000 gefahrene Kilometer.

In 30 ct/km sind ALLE Kosten inklusive Wertverfall mit drin. Das passt vielleicht nur nicht für extrem teure Luxuskarossen.
Ich möchte von einer C-Klasse nicht von einer Luxuskarosse sprechen und wie Jace es unten schon aufgeführt hat decken die 30ct/km höchstens die Spritkosten mit ein wenig +. Dieser "Gewinn" reicht aber weder für Verchleiß noch für alles weitere. Bremsbelege etc. kosten nicht die Welt, aber lass mal die Stoßdämpfer etc. erneuern lassen. Gut jetzt kann man argumentieren auch bei einr privaten Fahrt habe ich Verschleiß --> Ja das stimmt, aber ich nutze das Auto >90% geschäftlich.

@Scheitel
Nun was man für einen Firmenwagen bekommt ist ja egal. Ansprüche sind da nicht angebracht denn es ist ja nicht mein Auto. Ich habe sogar mal geschaut sind soger eher mehr KM die ich fahre als angegeben.
Wenn man nicht so viel fährt mögen die 30Cent gehen, aber wenn man öfters und viel(lange Strecken) Fährt relativiert sich das sehr schnell wieder.

@Jace
Genau so sehe ich das ganze auch.
 
nach den vier jahren geht der wertverlust aber runter (gen null)
 
Man kann doch auch nicht den ganzen Wertverlust in diese Rechnung einbringen, den Wertverlust hat das Auto doch auch, wenn er nicht geschäftlich genutzt wird. Dann würde ich doch wohl eher nur die Hälfte oder 1/3 private und 2/3 für betriebliche Nutzung anrechnen, lass es Dir doch mal von einem Steuerberater erklären, der weiss bestimmt auch wie man (ohne mehr Steuern zu zahlen) noch etwas mehr für die geschäftliche Nutzung bekommen könnte.
 
Wertverlust etc. wird doch eh auf Kilometer runtergerechnet, wenn ich nach meinen Auto schauen würde so die ersten 4 Jahre x 15.000Km ca. 40cent je km kosten
 
@TE

Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deinem Gespräch am Dienstag. Du solltest Dich aber besser auf das Gespräch vorbereiten.

Ich als Chef würde Dir nämlich folgendes vorrechnen: private Nutzung im Monat 100 km/geschäftliche Nutzung 800 km (Deine Angaben)
Dieselverbrauch rund 7,6 Liter/100km * 1,45 €/Liter= 11,02 €/100 km Spritkosten = 0,11 €/km Spritkosten
TE schrieb:
decken die 30ct/km höchstens die Spritkosten mit ein wenig +.
Ein wenig + sieht bei mir anders aus. Ausserdem hätte ich Zweifel, dass Du nur 100 km/Monat privat fährst oder läufst Du zur Arbeitsstelle? Falls Du wirklich nur 100 km im Monat privat fährst + jährliche Urlaubsfahrt, ist ein Mercedes 270 T für mich schon als privater Luxus einzuordnen. Der Wertverlust findet bei Deinem Auto ja hauptsächlich durch rumstehen/altern statt. 10-11 Tkm Jahresfahrleistung sind bei einem solchen Modell doch absolut üblich.

Versicherungsbeiträge würde ich als AG ungern anteilig übernehmen wollen, weil sie meist kilometerunabhängig sind.
Erhöhter Verschleiß und Wertverlust sind natürlich begründet, sollten aber von Dir exakt vorgerechnet werden.
An Spritkostenzuschuss erhältst Du bei monatlich 800 km * 0,30€/km = 240 € / Monat.
Dafür würde ich als Chef auch schon monatlich einen neuen benziner smart leasen können inkl. Versicherung und Steuern und Spritgeld für mehr als 800 km (grob 1200-1300 km).

Also nicht wundern, wenn Du ab demnächst smart fahren musst! ;)
 
Mir würde es im Traum nicht einfallen auch nur einen Kilometer auf mein privates Auto zu fahren.
Wenn deine Tätigkeit es verlangt mobil zu sein - dann hat die Geschäftsführung gefälligst dafür zu sorgen.
 
Dein auto muss ja eine zumutung sein wenn du es nicht einmal privat fahren willst. Denn genau das impliziert deine wortwahl.
Zum thema: bei uns in der firma hatten wir, falls kein dienstwagen zur verfügung stand, die wahl ob der sprit bezahlt wird oder ob wir die besagten 30cent bekommen wollen. Bei einer speziellen fahrt waren das zb 30 euro treibstoff zu 140 euro fahrtkostenpauschale. Mehr als treibstoffkostenerstattung ist es also schon. Hast du schon überlegt ob du zusätzlich zu der fahrtkostenpauschale, die betrieblichen fahrten steuerlich absetzen kannst?
 
In dem Thread geht um es die Nutzung des Privatwagens für geschäftliche Zwecke, und darauf bezieht sich meine Aussage.
 
phoenix430 schrieb:
Gut dann werde ich das Feedback posten, aber bis Di dauert es noch :)

Dienstag ist vorbei, was ist denn rausgekommen? ;)
 
Labtec schrieb:
Mir würde es im Traum nicht einfallen auch nur einen Kilometer auf mein privates Auto zu fahren.
Wenn deine Tätigkeit es verlangt mobil zu sein - dann hat die Geschäftsführung gefälligst dafür zu sorgen.

Das Problem wird sein, das es solche recht gut bezahlten Jobs nicht wie Sand am Meer gibt. Deine Aussage ist mir ein bisschen zu pauschal. Ich kenne viele die ihr privates Fahrzeug ebenfalls zu 90% dienstlich nutzen. Andere fahren 100km einfach auf die Arbeit und bekommen rein gar nichts vom Arbeitgeber ausser Ihrem Hungerlohn.
Für die, die nur 0,20€ je Km abrechnen können bzw erstattet bekommen -> die 0,10€ Differenz könnt ihr bei der Steuer geltend machen. Kriegt ihr zwar nicht alles wieder raus, aber zumindest 45-60%.

Arbeitsplätz mit Dienstwagen und/oder Erstattung mit über 0,30€/km sind richtig selten geworden.
 
ThomasK_7 schrieb:
@TE

Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deinem Gespräch am Dienstag. Du solltest Dich aber besser auf das Gespräch vorbereiten.

Ich als Chef würde Dir nämlich folgendes vorrechnen: private Nutzung im Monat 100 km/geschäftliche Nutzung 800 km (Deine Angaben)
Dieselverbrauch rund 7,6 Liter/100km * 1,45 €/Liter= 11,02 €/100 km Spritkosten = 0,11 €/km Spritkosten
Ein wenig + sieht bei mir anders aus. Ausserdem hätte ich Zweifel, dass Du nur 100 km/Monat privat fährst oder läufst Du zur Arbeitsstelle? Falls Du wirklich nur 100 km im Monat privat fährst + jährliche Urlaubsfahrt, ist ein Mercedes 270 T für mich schon als privater Luxus einzuordnen. Der Wertverlust findet bei Deinem Auto ja hauptsächlich durch rumstehen/altern statt. 10-11 Tkm Jahresfahrleistung sind bei einem solchen Modell doch absolut üblich.

Versicherungsbeiträge würde ich als AG ungern anteilig übernehmen wollen, weil sie meist kilometerunabhängig sind.
Erhöhter Verschleiß und Wertverlust sind natürlich begründet, sollten aber von Dir exakt vorgerechnet werden.
An Spritkostenzuschuss erhältst Du bei monatlich 800 km * 0,30€/km = 240 € / Monat.
Dafür würde ich als Chef auch schon monatlich einen neuen benziner smart leasen können inkl. Versicherung und Steuern und Spritgeld für mehr als 800 km (grob 1200-1300 km).

Also nicht wundern, wenn Du ab demnächst smart fahren musst! ;)
Warum wieso weshalb ich einen Mercedes habe sei mal dahingestellt. Ich habe den Luxus das ich ca. 500Meter von der Arbeit entfernt wohne. Ich brauche Privat das Auto nicht so oft, allerdings habe ich noch einen Zweitwohnsitz 300KM entfernt zu dem ich dann auch noch ab und an fahre --> Sollte in diesem Thema aber keine Rolle spielen.

Ich habe mit meinem Chef gesprochen und ich darf mir eine von 2 Lösungen aussuchen:
Option 1: Firmenwagen Kombi da wir oftmals viel mitnehmen müssen --> Stand jetzt 3er BMW oder Opel Insignia --> Wäre dann auch für die anderen Angestellten
Option 2: Weiterhin mein privates Auto nutzen mit angepasstem Betrag/KM + einer einmal Zahlung von Betrag xyz und Zuschuss zur Versicherung.
 
Glückwunsch, da hat das Gespräch für Dich ja richtig was gebracht!
 
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