Problem mit dem Händler beim Sandy Bridge Austausch /Erstattung

mang0

Cadet 2nd Year
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Dez. 2003
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Ich hoffe ich bin hier richtig.

Ich habe ein Problem mit dem Händler beim Sandy Bridge Austausch /Erstattung

Ich habe im Dezember über Amazon beim Händler 1Deins.de das Gigabyte P67A-UD7 erworben.

Wollte dann Anfang März das P67A-UD7 gegen das P67A-UD5-B3 tauschen, da das zu dem Zeitpunkt beim Händler lagernd war plus Gutschein für die Preisdiferenz.

Daraufhin bekam ich vom Händler 1Deins.de folgend Antwort:

„Sehr geehrter Herr …,
es besteht nur die Möglichkeit, dass Sie das Mainboard
komplett wie erhalten an uns zurücksenden. Ein Umtausch
auf ein anderes Mainboard ist leider bei Amazonbestellungen
nicht möglich. Wir können nur auf das gleiche Produkt-
das jedoch momentan nicht lieferbar ist, tauschen oder
aber eine Gutschrift vom Hersteller anfordern und über
Amazon erstatten., Die Portokosten für den normalen versicherten
Rückversand erstatten wir nach Zusendung der Porto-
quittung.
Wir bitten die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.
Mit freundlichen Grüßen“

Daraufhin habe ich das Mainboard zurückgesandt und dem Händler mitgeteilt dass ich dafür eine Gutschrift möchte.

Am 17.03. bekam ich die Mitteilung dass das Mainboard beim Händler angekommen ist.

Heute nun bekam ich folgende Mail:

„Sehr geehrte Damen und Herren,
bezugnehmend auf Ihre Anfrage möchten wir mitteilen, dass
der Artikel zur Überprüfung Ihrer Mängelrüge
an den Hersteller eingesendet wurde.
Da wir alle verfügbaren Artikel bei Reklamation innerhalb
von 7 Tagen ab Rechnungsdatum aus Kulanz sofort austauschen
müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass dieser Zeitraum
bereits abgelaufen ist und ein Sofortaustausch daher leider
nicht erfolgen konnte.
Die Bearbeitungszeit liegt bei 4-6 Wochen.
Wir bitten um noch etwas Geduld.

Eine Gutschrift müssen wir ablehnen, da wir uns die
Nachbesserung vorbehalten.
Mit freundlichen Grüßen“

Ist das alles Rechtens?
Oder kann ich auf die Gutschrift bestehen, da sie mir ja vor dem Versand angeboten wurde?
 
Sie haben Dir keine Gutschrift angeboten, sie haben angeboten, für Dich beim Hersteller eine Gutschrift anzufordern
tauschen oder aber eine Gutschrift vom Hersteller anfordern und über Amazon erstatten
sind 2 verschiedene paar Schuhe.
 
Machs doch einfach über die gesetzliche Gewährleistung.

Und die hat der Verkäufer, in dem Falle Amazon, zu tragen.

Die Ware ist Herstellerbedingt mit einem Fehler behaftet (ist ja bei den Mainboards nichts neues, wird ja von Intel bestätigt, daher kann sich Amazon da gar nicht rausreden, ist ja nicht so wie ein Übertakter-Board welches abgeraucht ist). Der Kaufvertrag ist in sofern schon nichtig, da die zugesicherten Eigenschaften (SATA2-Ports) nicht eingehalten wurden.

Amazon hat jetzt also die Wahl dir ein Bugfreies Board zu senden, oder aber dir eine Gutschrift zu geben.

Wie das aber jetzt aussieht, da du deren Bedingungen durchs zurückschicken scheinbar akzeptiert hast, weiss ich leider nicht.
 
Und die hat der Verkäufer, in dem Falle Amazon, zu tragen.

Es handelt sich hier nicht um Amazon, sondern um einen Amazon Marketplace Händler. Amazon als Händler hätte schon längst erstattet ...
 
Gut, hatte mich verlesen. Danke.

Dann hat der Händler, in dem Falle 1deins die gesetzliche Gewährleistung zu haften. Amazon ist dann wohl die Plattformübergreifende Stelle an die man sich wendet wenn so ein Händler Mist baut.
 
Wo bitte hat der Händler zu Haften? Ist das Board defekt?

Solange das Board das tut was es soll, hast du gar keine Rechte ;)
 
Das die Chipsätze mangelhaft sind, hat ja bereits der Hersteller eingeräumt.

Selbstverständlich haftet der Verkäufer dem Käufer für diesen Mangel...
 
1Deins-typisch, hatte da einmal bestellt und nie wieder. Dass da was nicht stimmen kann, merkt man schon, wenn man die Internetseite besucht und die Rechtschreibfehler zählt.
 
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