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Programmierleistung bzw. Quantität messen

Wie es aussieht, schätzen wir die Sache alle ähnlich ein.

Es ist unheimlich schwer die Leistung zu messen, da viele verschiedene Faktoren eine Rolle spielen können. Software Entwicklung/Problemlösung ist meiner Meinung nach auch zum grossen Teil ein kreativer Prozess, jedoch ist Programmieren selber ein Handwerk. Man muss sich mit der Funktionalität der Sprache erst bekannt machen und das dauert eben seine Zeit.

Auch finde ich es wichtig, dass jemand argumentieren kann, warum er eine Lösung gewählt hat. Und falls man irgendwo hängt, zeugt es sicherlich von Fachkenntniss, wenn man erklären kann, wo das Problem sich befindet, warum es auf eine triviale Weise nicht gelöst werden kann und was die mögliche Lösungen wären.
 
Als ich mal nach einem einfachen Zeilenzähler für Eclipse gesucht hatte, bin ich auf folgende Software gestoßen: http://metrics.sourceforge.net/
Diese Software erfasst noch etliche andere Metriken ala
http://de.wikipedia.org/wiki/McCabe-Metrik
und weitere. Einfach mal die Begriffe googlen, die auf der Homepage der Software stehen. Da landet man auf etlichen Uni-Folien etc, Publikationen, etc.
Ich selbst kann da aber jetzt nicht wirklich was zu sagen, weil ich es selbst nicht nutzte/brauche, aber vielleicht ist da ja das ein oder andere Stichwort dabei. Was ich so auf die Schnelle gesehen habe, hat mich aber auch nicht wirklich überzeugt.
 
Diese Metriken sagen aber nicht viel aus (wurde auch schon angesprochen), sie dienen eigentlich nur der Messung der Code-Qualität. Aber auch das ist wieder subjektiv.
 
Simple Man schrieb:
Auch finde ich es wichtig, dass jemand argumentieren kann, warum er eine Lösung gewählt hat. Und falls man irgendwo hängt, zeugt es sicherlich von Fachkenntniss, wenn man erklären kann, wo das Problem sich befindet, warum es auf eine triviale Weise nicht gelöst werden kann und was die mögliche Lösungen wären.
Das zeugt nicht nur von Fachkenntnis, sondern auch von Engagement. Wer seine Lösung bzw. sein Problem erklären kann hat sich zumindest mit der Problemstellung und den Lösungsmöglichkeiten beschäftigt. Die eigentliche Codierung ist im Vergleich in der Regel das kleinere Problem.

Bei aller berechtigter Kontrolle sollte man Entwicklern aber auch genug Vertrauen entgegenbringen und sie selbstständig arbeiten lassen. Ständig mit irgendwelchen Metriken, Meetings und anderen Konzepten zu hantieren schadet i. d. R. mehr als es nützt.
 
... zu viele - vor allem in meinen Augen sinnlose - Meetings gehen mir auch auf den Keks und rauben nicht nur kostbare Zeit, die man zum Entwicklen nutzen könnte. Ich bin selbst Softwareentwickler und habe oft genug mit Kunden und deren Problemen, Wünschen und Ideen zu tun.

Zur Kontrolle innerhalb des Unternehmens gibt es jeden morgen um 9 Uhr standup-Meetings. (Huch,sollte mal langsam los!)
 
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