Projekt Multi OS

Kampfferkel

Ensign
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Juni 2005
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Guten Tag,

dies ist eine Idee die etwas weiter geht, als das schlichte installieren von mehreren Betriebssystemen (Folgend BS genannt).

Das Installieren von 2-x BS mit nen Bootloader ist ja keine große sache.

Was ich aber suche/vorhabe sind erstmal 3 BS (Windows, Linux, Hackintosh), alle startbar über ein Bootloader.

Nun kommt aber Clou eins. Ich will nicht jedesmal mein BS hoch und runter fahren. Ich will das beim "Herunterfahren" der PC in den Ruhestand geht, sprich den Speicher auf die Festplatte schreibt und ausgeht um beim nächsten starten, diesen einfach ausließt und dort weiter macht wo er aufgehört hat. Das ist ja kein Problem, bei einen BS, aber bei 3 Komm ich nach den Ruhezustand nicht wieder in meinen Bootloader.

Nun kommt der Clou 2. Arbeite ich mit Windows und mir fällt beim arbeiten grade auf, das ich ein Tool von Linux benötige, wird eine VM gestartet die mir mein Linux aus den ruhezustand holt.

VM sind nicht die schnellsten, das wissen wir. Daher kommt nun Clou nummer Drei. Wir nennen es mal Switch on the Fly. Das Ergebnis sollte ein Wechsel zu Linux in unter 20 Sekunden sein. Folgendes ist dafür nötig.

Das Linux aus der VM in den Ruhestand Modus fahren.
VM beenden.
Windows in den Ruhestand Modus fahren.
Linux aus den Ruhestand Modus holen ohne VM.

Was denkt ihr, ist davon realisierbar.
 
Das ist ja kein Problem, bei einen BS, aber bei 3 Komm ich nach den Ruhezustand nicht wieder in meinen Bootloader.

Meiner Meinung nach geschieht genau das auch beim Booten, nachdem ein OS suspend2disc ausgelöst hat.

Von daher sollte es kein Problem sein, mehrere Systeme parallel im Suspend2Disc zu halten und bei Bedarf booten zu können.
 
Ich sehe zwei Probleme.

Erstens, mag es z.B. Windows nicht wenn man es in den Ruhezustand schickt, dann Linux bootet, von Linux aus auf die Laufwerke von Windows zugreift. Beendet man dann Linux wieder und holt Windows aus dem Ruhezustand, kann es zu komsichen Fehlern kommen. Da Windows eigentlich davon ausgeht exklusiven Zugriff auf die lokalen Festplatten zu haben, aber durch den "Ruhezustand -> Linux -> Rückkehr aus Ruhezustand"-Wechsel, hat Linux quasi auf die Festplatten zugefriffen während Windows lief. Andere Hardware ist da unkitisch, da sie normalerweise keine Zustände hat die den Bootvorgang unverändert "überleben".

Das Problem taucht natürlich nur auf, wenn man auf eine gemeinsame interne Festplatten-Partition zugreifen will (was aber sehr praktisch ist).

Das Zweite Problem ist die Hardware der VM. Da diese aus Sicht des darauf laufenden Betriebsystem nicht identisch ist mit der realen Hardware, stellt es ziemliche Herausforderungen an des Betriebsystem, vor allem wenn man es in der VM in den Ruhezustand schicken will, und dann auf der realen Hardware aufwecken. Ich habe starke Zweifel, dass irgend ein Betriebsystem das fehlerfrei hinbekommt. Nur schon das wahlweise Booten einer einzigen Installation in einer VM und auf der realen Hardware ist wohl nicht ganz ohne.
 
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