Panther Lake Launch

PV-Komplettsystem oder Victron Custom?

Man muss sich generell überlegen auf welche Leistung (laden oder Entladen) man kommen will.
Drei Phasig nur um drei Phasig zu haben macht ggf. keinen Sinn.
Mit 4,x kW kommt man in einem normalen Haushalt schon recht weit.
Und es macht nicht viel Sinn die Leistung auf sporadische Spitzenverbraucher auszulegen.

Die Leerlaufverluste die enstehen sind bei 3 phasigen Systemen drei mal so hoch.
Das ist im Winter lästig weil der Wechselrichter dann am Akku nuckelt ohne das er was tut.
Und das summiert sich ganz schön über die lange Zeit.

Bei Victron kann man auch 1 phasig anfangen und dann ggf. auf drei Phasen umbauen.

Ich hab gleich so geplant das ein E-Auto und eine WP mit bedient werden können.
Bei dem Wetter dieses Jahr hätte ich das schon ab Mitte Februar machen können.
Da helfen mir die Wandmodule.
 
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Da die Panele kaum noch was kosten möchte ich als erstes das Dach auf der SO Seite komplett voll legen. Ich weiss noch nicht genau wie viel drauf passt aber rechnen wir mal mit 10 Kw. auf einer Seite. Die andere Seite liegt den ganzen Tag komplett im Schatten, keine Ahnung ob das Sinn macht. Später soll ein Carport angebaut werden auf dessen Dach ich ebenfalls Panele drauf legen möchte. Unklar wie viel aber gehen wir da mal von 5 Kw aus. Vielleicht kommen später noch sowas wie Zaunpanele hinzu. Es gibt Solarmatten, welche man in einen Lamellenzaun einfädeln kann. Wenn es das wird würde ich mal + 2 Kw rechnen. Also in Summe grob geschätzt im Endstadium 17 Kw.

Wir streben Autarkie an und möchten so viel wie möglich selbst nutzen. Einspeisen wird ja immer unattraktiver. Wir möchten die Energiekosten senken, was perspektivisch für einen großen Speicher spricht. Mit was man startet, muss der Geldbeutel entscheiden aber grundsätzlich soll erweitert werden können.

Was das Haus verbrauchen wird kann ich schwer abschätzen. Rechnet mal mit dem Grundumsatz was eine 4-köpfige Familie pro Jahr verbraucht. Also 4.000 Kwh. Gasheizung wird durch eine Monoblock WP ersetzt inkl. Warmwasserspeicherung. Da ich mittlerweile IT'ler bin kommt da auch netzwerkmäßig alles rein was Spaß macht. Das meiste PoE. Im Keller wirds also einen Serverschrank geben mit Ubiquiti DM, 24er PoE Switch, ein paar APs und 2-3 PoE Kameras. Das alles läuft natürlich 24/7.

Eine Wallbox für ein E-Auto wird auch irgendwann dazu kommen.

Edit:
Sorry wenn die Angabe so schwammig sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann dir da aus eigener Erfahrung sagen, schau mal im akku doktor forum vorbei.

Ich habe selbst nach zig Recherchen einen Deye Sun 10k, da meine Fläche komplett ausgebaut ist mit 7 kwp, und dazu einen Hoymiles 2250 3-Phasigen Microwechselrichter auf dem Gartenhaus mit 6x400 kwp. An den Mircoinvertereingang des Deye kannst du fast beliebig viele Microwechselrichter anschließen, die Hoymiles kannst du easy kaskadieren falls mehrere Flächen gebraucht werden. Den Sun gibts mittlerweile auch weit über 20k soweit ich weiß.

https://www.idealo.de/preisvergleic...selrichter-20kw-deye-inverter.html#pricechart

Als Speicher habe ich ebenfalls dort im Forum bei einer von den vielen Sammelbestellungen bei "Amy" mitgemacht. Ja, Versand dauert ggfs, ein paar Monate, aber selbst für einen alleinigen Lieferstandort habe ich ca. 1800 USD mit allem Dummherum bezahlt, und das mit EVE Grade A Zellen und keine unbekannten Zellen in unbekannter Qualität in günstigen eBay Angeboten.

Den Speicher habe ich, lass dich nicht von den Versandkosten auf der Homepage blenden, schreib Amy in Vorfeld, dass du bei den Sammelbestellungen vom akku doktor Forum bist, dann klappt das auch mit dem Preis.

Hier mal zwei Links zu den Sammelbestellungen:

https://akkudoktor.net/t/sammelbest...-shenzhen-luyuan-nach-32052-herford/30096/118

https://www.alibaba.com/product-det...ml?spm=a2700.shop_plgr.41413.1.34097121QJOe91
 
Beim Akku Selbstbau unbedingt beachten (mein inner Monk zwingt mich dazu): Den Innenwiderstand des Blockes ermitteln und eine entsprechend Hochstrom Sicherung dafür einzubauen. Die meisten Sicherungen (auch LSS) können nur bis 1 oder 2 kA DC trennen!
 
Im Idealfall sollte ja die Strombegrenzung des BMS kommen.
In meinen Gehäusen ist eine Megafuse drin, ab Anbieter mit 400A. Dafür fehlt der mechanische Ausschalter in der DC Leitung.

Ich bin ganz froh das ich die Variante mit Rollen genommen habe. Kann man zwar nicht so kompakt aufbauen wie die Stapelkisten aber man kann sie auch allein bewegen.
 
Ich hätte jetzt auch die Akkus von Victron genommen. Haben die nicht alles drin was man braucht? Bspw. die der NG-Serie.
Ergänzung ()

Ob mir jemand mal den schematischen Aufbau einer passenden Anlage mit drei Phasen samt Komponenten wie oben beschrieben skizzieren könnte? Bspw. per draw.io oder so? Nur wenn es nicht allzu aufwendig ist. Vielen Dank.
 
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Die Akku's von Victron kann man sicher kaufen.
Die wären mir aber zu klein und vor allem zu teuer.
Wenn man die Kosten für den Wechselrichter aussen vor läßt bestimmen die Akkukosten den Aufpreis auf die Solarstromerstehungskosten.
Dann komm ich ganz grob ohne Verluste usw. auf 5,6 Cent / kWh bei 5000 Zyklen mit einem 5,1 kwh Victron.
Mit einem 15kWh Noname kommt man auf 2 Cent.

Spätestens wenn man einen dynamischen Stromtarif nutzen will spielt das ganz erheblich eine Rolle.

Für Deine geplante Anlagengröße würde ich nicht unter 10kWh Speicher gehen, im Grunde gleich mit 15kWh anfangen (entspricht den ~280Ah Zellengrößen). Nach dem Motto je weniger Zellen desto besser.

Aber Achtung: der Speicher limitiert die max. Leistung, man kann mit einem 200A BMS keine 3 Multiplus 5000 ausfahren. Das wären im Normalfall schon 300A. Dafür müsste man schon 2 Speicher nutzen. Bei dem Victron Speicher dann min 3.
 
Okay, verstanden. Da es hier oft erwähnt wird hatte ich mir mal die Pylontech US5000 angeschaut. Da gibt's 14,4 kWh für um die 2k €. Sind die soweit empfehlenswert? Ich möchte jetzt nicht den billigsten Kram kaufen. Gerade bei Akkus möchte ich mich sicher fühlen. Geht jetzt hier nicht um China oder so, es kommt eh alles daher :)

Kann jemand hierzu was sagen:
https://lifepo.de/products/0mwst_lifepo4_batterie_48v_17-0-kwh_zweireihig
Sieht schon sehr günstig aus.

Reichen bei meinen Plänen, auch langfristig, die drei 5000er Multiplus? Macht es vielleicht Sinn direkt drei 6500er zu nehmen?
 
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Ich habe auch in den meisten Installationen die 5000er Pylontech verbaut. Die gibt es schon sehr lange am Markt und bisher hab ich nichts negatives zu dem 5000ern gehört.
Nkon hat die immer am günstigsten: https://www.nkon.nl/de/thuisbatterij/pylontech-us-5000-48-v.html


Reichen bei meinen Plänen, auch langfristig, die drei 5000er Multiplus? Macht es vielleicht Sinn direkt drei 6500er zu nehmen?
Auf jeden Fall. Du darfst die Leistung nicht danach bemessen was vielleicht mal gleichzeitig in deinem Haus laufen wird sondern was davon Sinn ergibt es aus den Akku zu versorgen. Was nützt es mit 3x10.000er Multiplus gleichzeitig Auto laden und Wärmepumpe laufen lassen zu können wenn dadurch der Akku in 15 Min leer ist.
Hast du nur einen Multi 5000 und speist damit mit 4,2kW in dein Hausnetz, brauchst aber 11kW an der Wallbox kommt der Rest halt aus dem öffentlichen Netz. Du hast nichts gewonnen wenn du jetzt drei davon hast, der Akku dadurch drei mal schneller leer ist und du dann eh auf öffentliches Netz zurück greifen musst.

Auch bei der Ladeleistung ist es nicht tragisch wenn du nicht die komplette Erzeugung direkt in den Akku laden kannst. Wenn die Sonne scheint tut sie das meistens ja über einige Stunden, in der Zeit sollte der Akku halt irgendwann voll werden.
Hier das gleiche Beispiel nur umgedreht, du hast nichts davon wenn drei Multiplus dir den Akku schon Morgens um 10 voll gemacht haben. Mit einem ist er dann erst um 13 Uhr voll, aber voll ist voll.
 
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Lauch86 schrieb:
Ohne Gehäuse? Das würde mir nicht zusagen.
Meine Gehäuse sind aus recht dickem Stahblech.

Die Pylontech hatte ich mir ursprünglich auch ausgesucht, wollte aber schon am Anfang wenigstens 30 kWh haben. Das wären 6 Akku's geworden. Mir hat da schon die vorgeschlagene Verkabelung nicht zugesagt, ich glaube die Kabel haben nur 25mm².

Bei den Pylontech muss man bedenken das praktisch nur Pylontech benutzt werden können.
Die haben 15 Zellen während viele andere 16 Zellen verbaut haben. Also einmal 48V oder 51,2V.
Das kann man bei einer Aufrüstung nicht mischen.
Das Thema Verbindung BMS und Cerbo ist dann natürlich ein anderes Thema wenn man mischt.
Läuft aber auch ohne.

Wie gut die Chinaakkus insgesamt sind kann ich nicht beurteilen, die Zellen sind ja eh China und das BMS wohl letztlich auch.
Hab mich schon ein Jahr nicht mehr damit beschäftigt, müsste man entsprechende Foren durchforsten.

Drei 5000'er Multiplus reichen eigentlich immer. Zu Not kann man sich ja noch drei dazu hängen.

Was die Ladeleistung der Multiplus angeht, man kann ja schauen ob man nicht einen Teil direkt als DC ausführt.
Das gibt dann auch mehr MPPT und man kann ggf. auf die Optimierer verzichten.
 
Bei der Anzahl von drei geht es mir auch eher um die gleichmäßige Aufteilung der Phasen. Ich möchte mir damit auch die Option von Notstrom offen halten. Und bei 5000 oder 6500 geht es mir um Zukunftsicherheit für alle Eventualitäten. Generell möchte ich so autark wie möglich werden. Mein Platz im Keller ist auch begrenzt und der Preisunterschied von Multiplus 5000 zu 6500 sind etwa 60 € pro Gerät.

ChatGPT empfiehlt mir bei meinen Plänen sogar die 10000er Variante, vermutlich aber nur weil die KI nichts anderes ermitteln kann.

Ist es nach meinem Verständnis nicht besser die Akkus so schnell wie möglich zu laden, da man eben nie genau weiss wie lange optimale Lichtbedingungen herrschen? Die Entnahme geschieht ja dann individuell über den Tag verteilt je nachdem was gerade läuft. Eine Wallbox wird ja i. d. R. eher Abends / über Nacht genutzt oder?
 
Lauch86 schrieb:
geht es mir um Zukunftsicherheit für alle Eventualitäten.
Den 6500 kannte ich noch gar nicht. Den könnte man schon nehmen.
Hätte ich wohl damals auch gemacht. Wäre natürlich bei mir auch einfach tauschbar.
Das ist ja der Vorteil von Victron.

Die Wallbox würde ich wenn es geht tagsüber nutzen, die Wandlungsverluste AC-> DC -> AC sind ja doch erheblich. Meine Wallbox werde ich wohl im Bereich 4,2 KW - 6 KW laufen lassen.
Wobei ich im Winter wohl kaum Solarstrom für das Auto haben werde. Spätestens mit der WP gibt es ab November nicht mehr genug Strom. Vielleicht schon ab Oktober.

Wenn man das Auto nachts laden will braucht man natürlich einen sehr großen Speicher.

Trotzdem sollte man sich überlegen ob man nicht Teile der Solaranlage mit DC betreibt. Das senkt die Verluste beim Laden des Speichers. Externe Solarmodule auf Carport usw. würde ich mit Hoymiles o.ä. Multiport Wechselrichtern bedienen. Da hat man gleich für jedes Modul einen MPPT.
 
Mir hat da schon die vorgeschlagene Verkabelung nicht zugesagt, ich glaube die Kabel haben nur 25mm².
Ja und? Das reicht doch vollkommen aus. Hättest du sechs Blöcke davon genommen wären es ja schon 6x25mm² also 150mm² möglich gewesen. Wobei ich in der Praxis jeweils zwei der Blöcke zusammen auf die Busbar hängen würde, da sind es immer noch 75mm² in Summe. Mehr als genug für die üblichen Lasten im Haus.

Bei der Anzahl von drei geht es mir auch eher um die gleichmäßige Aufteilung der Phasen. Ich möchte mir damit auch die Option von Notstrom offen halten.
Die Aufteilung der Phasen kann dir erst mal ziemlich egal sein. Du hast nichts davon die gleichmäßig zu belasten.
Notstrom ist natürlich ein gutes Argument, wobei wir hier die Begriffe nochmal klären sollten:
Notstrom: Du hast bei Stromausfall einen einzelnen Anschluss an Wechselrichter der noch Strom ausgibt um einzelne Geräte daran anzuschließen
Ersatzstrom: Dein komplettes Haus hängt hinter den Wechselrichtern und bei Stromausfall läuft alles weiter.

Für ersteres reicht wieder der einzelne Multiplus, nur für wirklichen Ersatzstrom brauchst du dann drei.

Und bei 5000 oder 6500 geht es mir um Zukunftsicherheit für alle Eventualitäten. Generell möchte ich so autark wie möglich werden.
Der 6500er ist einfach die neuere Generation des 5000er. Hier löst der 4500er den alten 3000er und der 6500er den alten 5000er. Die Ladeleistung erhöht sich hier vor allem (3000er hatte 35A, der neue 55A; 5000er hatte 70A, der neue 100A), von der höheren AC Leistung hast du mit einem einzelnen Multi allerdings nichts da der auf 20A gedrosselt werden muss. Mehr ist in Deutschland an Schieflast nicht erlaubt. Ein 5000er und 6500er können also beide maximal 4,2kW abgeben.

Ist es nach meinem Verständnis nicht besser die Akkus so schnell wie möglich zu laden, da man eben nie genau weiss wie lange optimale Lichtbedingungen herrschen?
In der Theorie ja, in der Praxis kannst du die Tage an denen Morgens strahlender Sonnenschein ist und es Mittags dann finster wird weil eine Regenfront ran zieht an einer Hand abzählen. Es wäre eine große Investition nur für die paar Szenarien drei Multis zu nehmen.
Mit der höheren Ladeleistung der neueren Generation wird es nochmal unwahrscheinlicher.

Die Entnahme geschieht ja dann individuell über den Tag verteilt je nachdem was gerade läuft. Eine Wallbox wird ja i. d. R. eher Abends / über Nacht genutzt oder?
Ja schon aber wie ja schon mal erklärt hast du kaum etwas davon wenn du den Akku theoretisch in 30 Min komplett leer ziehen könntest.
Vom Hausakku in das Auto umladen kann man grundsätzlich machen, oft ist das in der Praxis gar nicht anders möglich, da das Auto tagsüber wenn die Sonne scheint eben nicht zuhause ist, man muss sich halt der Nachteile bewusst sein. Du brauchst einen relativ großen Akku damit das irgendwie Sinn ergibt und hast durch die doppelte Wandlung recht hohe Verluste.
 
Masamune2 schrieb:
Ja und? Das reicht doch vollkommen aus. Hättest du sechs Blöcke davon genommen wären es ja schon 6x25mm² also 150mm² möglich gewesen. Wobei ich in der Praxis jeweils zwei der Blöcke zusammen auf die Busbar hängen würde, da sind es immer noch 75mm² in Summe. Mehr als genug für die üblichen Lasten im Haus.
Ich habe mich bei der Installation nach dem Victron Handbuch gerichtet. Da bei mir ein einzelner Akku schon 200 A kann liegen dort halt 70mm². Genau so zum Multiplus.
Das ein Multiplus wohl kaum länger mit 9kVA läuft und eben sonst keine 200A zieht sondern eher 100A ist schon klar.
Mal abgesehen davon das ich die Multiplus im Moment begrenzt habe. Wenn das E-Auto da ist werde ich das sicher höher stellen müssen.

Was das Wetter angeht, hier mitten in NRW ist es oft so das morgens und abends mehr Sonne ist als mittags.
Es ist ja auch die Frage wie groß seine Anlage später mal wird.
Ich werde versuchen an die 30 kW peak dranzukommen. Da fehlen mir im Moment noch 11. Durch meine Modulverteilung käme ich im Moment auf ~12kW max. Ladestrom. Ohne Hausverbrauch.
 
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