Q6600 / 425W (82+) Wiehoch übertaktbar

DominikJ

Cadet 3rd Year
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52
Hey,

habe mir ja letztens Aufgrund des versagens meiner alten CPU nen Q6600 geholt.
Nun habe ich mir eben mal angeguckt was mein System in etwa verbrauchen wird bei 3GHz.

-> http://web.aanet.com.au/SnooP/psucalc.php

Dort wird gesagt, dass 346W benötigt werden. Leider kenne ich die Werte ja noch nicht, wieviel die CPU, Graka etc. verbrauchen wird.

Hat denn jemand eine ähnliche/gleiche Zusammenstellung?

Mein System:
CPU: Q6600
Cooled by: Xigmatek S1284 Achilles
Board: Asus P5Q-PRO
RAM: 4x 2048 MB G.Skill 1000MHz - 5-5-5-15
Graphics: Gainward ATI Radeon HD 4850 Golden Sample
HDD: Samsung SpinPoint F1 640GB + Samsung SpinPoint F1 1TB
PSU: Enermax Modu 82+ 425W

Könnt ihr mir da Infos geben?
Neue PSU Pflicht?

Danke schonmal für eure Hilfe!

Gruß Dominik
 
Zuletzt bearbeitet:
Das NT reicht auf jeden Fall!!
 
Bevor das Netzteil aufgibt, verreckt deine Kühlung soviel Verbrauch bekommst du mit deinem Kühler nicht abgeführt, also mach dir keine Sorgen, du hast noch ein paar Watt Reserve ^^

Mein System ist übrigens mit einem 380Watt von Tagan ein paar Tage ohne Mucken gelaufen und das zieht mehr als deins, CPU wirst du mit deiner Kühlung wohl nicht auf so einen hohen Verbrauchwert bekommen und bei der Graka muss auch erstmal ein VMod her ^^
 
Also ganz so locker finde ich das zwar nicht mit den 400W, da mein Spielesystem auch schon bis zu 450W verbraucht hat. Klar ist das etwas mehr getaktet und auch noch ein paar Lüfter dazu, wenn dann aber einmal Anwendungen da sind, wo der Q6600 und die Graka gleichzeitig voll ausgelastet sind, dann ist da auch noch mehr drin. In Games zieht mein System so zwischen 350-400W. Also schon ganz ordentlich.

hase
 
Hmm,

also der Achilles wird hier bei 3.2 GHz getestet.
m.E. ist das doch alles ganz ok?
 
Der Q6600 ist mit 71°C max Temp spezifiziert, auch wenn er mehr aushält. Im Dauerbetrieb würde ich versuchen darunter zu bleiben, d.h. bei maximal 65°C unter Volllast. Die im Test gezeigten Temperaturen sind also teilweise zu hoch, zumindest wenn man den Prozessor längere Zeit betreiben will.

Bei der Kühlung immer daran denken dass nicht nur die Prozessortemperatur zählt ! Insb. bei Towerkühlern kann eine 65°C oder mehr heiße CPU die Umgebung ganz schon erwärmen ! Die Gehäuselüftung ist also ebenfalls sehr wichtig beim Overclocking.

Systeme wie von Dir beschrieben verbrauchen selbst bei 3.6 GHz zwischen 350 und 400W unter Volllast.
Das Netzteil wird also reichen und wird zusätzlich an einem guten Arbeitspunkt betrieben (load ca. 75% +/- 10%, idle darunter).

Das passt also sehr gut.

Gruß
GT
 
Das NT reicht locker, ich betreieb einen Q9650 auf 4,4Ghz eine GTX260 auch übertaktet, 5 Platten und 4 Lüfter, das NT ist ein 430W Seasonic S12II. Das Ding wird bei Vollast (Prime + FurMark) nicht einmal handwarm...
 
@GrandTheft

Wer achtet schon auf die TCase von 71° die sind unwichtig, wie Intel die misst weiß kaum einer genau und so wie das Mobo misst ist es sicher nicht, gibt da andere Messverfahren wie Sensor direkt auf der CPU oben drauf, deshalb auf die Coretemps schauen und nicht auf die Headspreadertemp die ist auch noch etwas Moboabhängig, ich würde soweit gehen das die CPU auch im Sommer nicht runtertaktet wenn du einen G0 hast wären das 85° also immer etwas drunter bleiben ich persönlich gehe bis max. 75° dann hab ich im Sommer noch 10° bis er runtertaktet.
 
Hallo Alex,

GrandTheft schrieb:
auch wenn er mehr aushält

GrandTheft schrieb:
zumindest wenn man den Prozessor längere Zeit betreiben will.

Ich glaub das hatte ich alles erwähnt.

Die höheren Temperaturen führen zu einer sich stark verschnellernden Elektromigration und zum langsamen aber sicheren Hitzetod des Prozessors (Stichworte sind hier vor allem electromigration, vor allem durch current crowding, hot spots, thermal runaway)

Jeder muss also für sich selbst entscheiden, wie weit er die Spezifikationen des Prozessors ausweitet oder überschreitet. Was für Dich ok scheint, muss nicht für jeden das richtige sein.

Gruß
GT
 
Zuletzt bearbeitet:
@GrandTheft
Ja, aber nach deiner Meinung ist es (zimlich) schlimm wenn die CPU kurz vor dem runtertakten läuft, das ist dem Teil so zimlich egal der Unterschied bei der Elektromigration ist sehr gering und du wirst es kaum merken, wenn eine CPU nur 10Jahre und nicht wie bei 0° 10,5Jahre lebt.
Der Hauptinhalt meines Post war aber das die Headspreadertemp nix aussagt.
 
Ja, ich stimme Dir zu dass Prozessoren sowieso von den meisten (hier) nicht lange benutzt werden.

Die zu erwartende Lebensdauer eines Halbleiters (siehe Black's Law) nimmt exponentiell mit der Temperatur ab. Und in dem Temperaturbereich über den wir hier reden nimmt die electronmigration zwischen 20 und 80Grad um den Faktor 8 zu.

Nicht jeder will das mit seinem teuren Prozessor riskieren.

Ich stimme Dir ebenfalls absolut zu, dass Intel mal genauere Angaben machen könnte.
Insb. weil die thermal diodes der CPU die temperaturen eigentlich sehr genau messen können und es ein leichtes wäre, halbwegs exakte Angaben zu machen.

Gruß
GT
 
Naja da ich ja schonmal so ziemlich bei den Temps seit könnt ihr mir ja vielleicht auch helfen indem ihr mir verratet wie lange meine CPU (Q9300) @ 2.5 Ghz lebt mit 50° unter Last oder wie Lange sie mit 3,4 Ghz mit 68° unter Last lebt ..Ich weiß das 68° zu viel sind aber nähchstes Jahr wird so oder so ein i7 gekauft..
 
Wie lange diese spezielle CPU leben wird kann man nicht sagen ohne die Qualität des Produktionsmaterials genau zu kennen. Was sich mit der Temperatur ändert ist die Wahrscheinlichkeit des Ausfalls ! D.h. wenn Du viele CPUs hast wachsen dadurch Deine Kosten, wenn Du nur eine hast kannst Du Glück haben und nichts davon merken weil Du sie vorher austauschst oder halt einfach eine gute (Qualität) gezogen hast.

Jeder muss das also selbst entscheiden, nur mit Empfehlungen außerhalb der Specs wäre ich vorsichtig.

Und: 68°C sind noch ok, so lange es innerhalb der Specs liegt übernimmt Intel ja sogar mit einer bis zu 3jährigen Garantie die Verantwortung falls die CPU draufgeht. (Das stimmt natürlich nur wenn die Temperatur nicht durch overclocking sondern durch eine hohe Umgebungstemperatur herbeigeführt wurde. :-D)

Gruß
GT
 
@Masaka
Lange genug (kann natürlich trozdem verrecken), mein X2 läuft schon seit einem Jahr im 24h Betrieb, bei 70° im Idle und an die 100° unter Last und das Ding wird wohl noch lange halten, mein P4 hatte auch Temps um die 80-90° unter Last und Idle Temp lag auch etwas über 70°.

@GrandTheft
Bist du sicher das es so stark zunimmt, der Verbrauch der CPU nimmt bei hohen Temps nähmlich nicht so stark zu und der Großteil des Verbrauchs kommt von Elektromigration.
Was sagst du dann zu ICs die bei 100° viele viele Jahre durchhalten, in elektronischen Schaltungen sind ICs mit sollchen Temps keine Seltenheit.
Intel übernimmmt immer die Garantie, wenn die CPU dem Hitzetod stirbt sind sie Schuld, weil sie nicht abgeschalten hat.
 
Okay danke GrandTheft .
Dann nehm ich mir mal 4Ghz vor denn dann lebt sie immerhin 1 Monat .Spaß am Rande :P
Also 1 Jahr packt sie dann jawohl locker hm :)
Danke GrandTheft !
 
Commander Alex schrieb:
und der Großteil des Verbrauchs kommt von Elektromigration.
Was sagst du dann zu ICs die bei 100° viele viele Jahre durchhalten, in elektronischen Schaltungen sind ICs mit sollchen Temps keine Seltenheit.

Es ist anders herum.
(Durch die hohen Spannungen beim OC werden große Ströme erzeugt und es kommt zu current crowding etc. Hotspots nehmen zu. Durch die hohen Temperaturen wird electromigration gefördert. Der "Verbrauch" ist allein durch den Widerstand gegeben, der btw. temperaturabhängig ist. )

Zu den ICs die bei hohen Temperaturen lange halten: Zunächst mal kommt es auf das Material an. Dass ein IC eine hohe Temperatur lange aushält heißt noch lange nicht dass es ein völlig anderer auch tut. Darüber hinaus handelt es sich bei einer modernen CPU um ein hoch integriertes Bauteil mit teilw. Fertigungsstrukturen von 45, demnächst 30nm Größe, das sind irgendwas in der Größenordnung 300-1000 Atome !
Der Vergleich ist also nicht ohne weiteres gerechtfertigt.

Gruß
GT
 
@GrandTheft
Ist klaa das es durch Ströme erzeugt werden, war jetzt schlecht geschrieben, weil es dann wieder anders heißt, aber die Elektromigration nimmt da auch zu, is ja eigentlich ein Nebeneffekt der Ströme, welche die Teileichen mitreißen.

Was ist wenn das Material gleich ist, es gibt ja nicht nur kleine ICs sind halt dann in 90n oder ähnliches gefertigt, aber von der Theorie kommt das gleiche raus, sonst wären wohl schon die hälfte der PCs wo es gibt nach einigen Monaten kapput, die meisten Rechner haben Temps kurz vor dem runtertakten, weil die keiner reinigt, wir haben auf der Arbeit über 1000 Rechner und die haben alle zimlich hohe Temps weil sie nie gereinigt werden und die die Ausfahlrate der Rechner ist trozdem sehr gering.
Dazu erlauben die Hersteller ja auch so hohe Temps, die haben sich was dabei gedacht als man die Abschalttemp eingeführt, hat ich glaub nicht das mehr als bei 1% der Rechner die Temps kontrolliert werden, das Ding läuft bis es mal unter Last ausgeht, dann wirds mal sauber gemacht oder kommt auf Garantie zurück, das ist der normale Ablauf außerhalb von CB und da sind defekte CPUs auch sehr selten.

Der Einfluss der Temp ist einfach zu gering, wenn man mal den Einfluss einer Spannungerhöhung um ein paar Prozent anschaut, sind die Temps zu vernachlässigen, gibt ja schöne Graphen wo man das sieht.
 
Commander Alex schrieb:
wir haben auf der Arbeit über 1000 Rechner und die haben alle zimlich hohe Temps weil sie nie gereinigt werden und die die Ausfahlrate der Rechner ist trozdem sehr gering.

Also ich habe schon mehrere Rechner (in den meisten Fällen sind allerdings die Kondensatoren zuerst gestorben - wie Du richtig sagst halten viele, vor allem die alten CPUs überraschend viel aus) durch Staub abnippeln sehen.

Der Vergleich hinkt leider allerdings wieder: Es ist ein erheblicher Unterschied ob die CPU bei normaler Spannung und Frequenz einfach nur warm wird weil der Kühler oder die Gehäuselüftung die Wärme nicht mehr abführen kann, oder ob die Überhitzung durch Overclocking (erhöhte Spannungen Mobo, erhöhte CPU-Spannung etc.) herbeigeführt wird, da die Lebensdauer wie oben beschrieben nicht allein durch die Temperatur bestimmt ist !

Wie gesagt, jeder muss das selbst entscheiden, wie viel er seiner CPU zumuten will.

Mal eine andere Frage: Wie ich in Deiner Signatur sehe hast Du eine Wasserkühlung. Kommst Du trotz Wasserkühlung auf über 70°C ?
GT
 
@GrandTheft
Der Vergleich mit den Rechner bezog sich auch nicht aufs übertakten, war nur ein Beispiel was die Rechner so aushalten, beim übertakten kommen ja die andern Faktoren dazu ist klar.

Aber jeder kann selbst entscheiden was er seiner CPU zutraut, da hast du natürlich recht, für viele ist es halt schwer, weil sie sich nicht so mit dem Thema auskennen.

Naja ich komm nie auf über 70°, 60° ist bei 4GHz und 22° im Zimmer das maximum was ich erreiche, die Temps wo ich bis zum runtertakten gekommen bin stammen noch von der alten Luftkühlung, der Quad heizt einfach zu stark ^^
 
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