Quereinstieg in die IT (BI, Big Data) nach BWL/VWL Studium

(Achtung! Alles gefühlte und hochgradig persönlich gefärbte Wahrnehmung)

Mein Rat ist, das Diplom nicht noch weiter aufzuwerten. Ich kenne so einige Quereinsteiger in der IT. Deren Qualifikation auf dem Papier hat für den tatsächlich ausgeübten Beruf kein Gewicht mehr.

Ich finde die Mischung IT-afin, BWL und VWL eine sehr gelungene Mischung mit erhöhter Wahrscheinlichkeit einen guten Job zu finden.

Mal ganz allgemein: Wenn Du gerade vor dem Berufseinstieg stehst, dann würde versuchen eine Verbeamtung anzustreben. MIt 31 bist Du für die meisten IT-Arbeitgeber für den Einstieg schon zu alt. Wenn man mit 40 noch keine leitende Funktion eigenommen hat, dann ist man auch auf einer Abschussposition.

Zum Fachkräftemangel: Egal welcher Job, Deine Bewerbung landet genauso auf dem Stapel wie die 100 anderen, die sich an dem Tag um den Job beworben haben.
 
bei uns in der Gegend gibt es ein großen SAP-Beratungshaus (ca. 200 Mitarbeiter). Das wäre mit deinen Vorkenntnissen optimal. Du musst dich halt mit jüngeren Absolventen messen.

Im SAP Umfeld werden auch sehr viele Fachkräfte im Bereich BWL gesucht. IT-Affinität gehört natürlich dazu. Es werden Prozesse geplant und in SAP Umgesetzt. Umsetzten machen dann die SAP Entwickler (Wirtschaftsinformatiker oder Fachinformatiker AE). Als BWLer gehört man dem Projekt an um den Entwicklern zu sagen was Sie machen sollen :)
 
Also wenn du in Richtung BI gehen möchtest, dann fang bei irgend ein Berater-Haus als Consultant an. Die nehmen alles und jeden. ;) Für Big Data würde ich sagen ist der Einstieg schwieriger, hier kennen sich ja noch nicht so viele aus und somit können nur wenige Firmen hier überhaupt in den Bereich jemanden "ausbilden".

Ganz allgemein gefragt natürlich: wo wohnst du und bist du auch bereit umzuziehen? Es hilft am Ende nichts, wenn wir tolle Ratschläge geben du aber in deiner Region keine entsprechenden Firmen hast.
 
Danke soweit. Ich wäre regional flexibel, was man bei einem Einstieg in die Beratung sowieso sein müsste. Ich habe auch das Gefühl, dass eher die Beratungshäuser Interesse an Berufsanfängern und ggf. Quereinsteiger haben. Wie stehen die Chancen bei Unternehmen? An die größeren Beratungshäuser, die in diversen Portalen ihre Stellen inserieren schreibe ich bereits Bewerbungen. Nur vermute ich, dass die bei vielen Bewerbern beliebt sind und mich der harte Selektionsprozess treffen könnte. Deswegen wäre es gerade interessant die kleineren Beratungsfirmen ausfindig zu machen. Habt ihr da evtl. Empfehlungen?

SAP wäre auch ein Thema. Ich habe aber nur Grundlagenwissen. Mir fehlt dort fundiertes Modulwissen.
Für den öffentlichen Dienst bin ich gefühlt weniger der Typ. Ich möchte schon ein Umfeld, wo ich mich kontinuierlich weiterentwickeln kann.
Ob man im ÖD dazu so die Möglichkeiten hat?

Big Data war mein Gedanke, weil es dafür bisher wenige Studienabschlüsse gibt, die darauf direkt qualifizieren, was es für Quereinsteiger einfacher machen sollte. Der Bereich wird in den nächsten Jahren stark wachsen vermute ich. Oder liege ich da in meiner Annahme falsch?
 
Also einfach per Stepstone Consultant + Ort angeben sollte ausreichen. Da findest du die Unternehmen. Irgendein Beraterhaus wird dich schon einstellen. Berater werden ist wirklich nicht schwer. Den Job macht man ein paar Jahre und dann schaut man sich nach einem richtigen Unternehmen um.

Big-Data -> ja, bisher gibt es da wenig an Qualifikationsmöglichkeiten, aber somit auch wenige qualifizierte Leute. Somit würde ich es eher schwieriger einschätzen, ein Unternehmen zu finden, welches einen dort noch ausbildet.
 
In diesem Fall sind wir im Bereich Projektmanagement und Consulting. Klar, da gibt es natürlich eine Tendenz zu Mitarbeitern Anfang 20. Einfach, weil diese billig zu haben sind und in diesem Alter flexibel und meist noch nicht so widerspänstig sind.

@BICDSBI: mit welchen professionellen Tools hast Du denn bereits gearbeitet? Und mit welchem Tool hast Du die analytischen Berechnungen durchgeführt? Gefühlt würde ich Dich in den Bereich Projektmanagement im CRM-/Marketing-Umfeld einordnen. Dazu benötigst Du die wirtschaftlichen Kenntnisse, solche zu IT-Konzepten und einen analytischen Background. Nachteil des Ganzen ist ein Job, der Dich wahrscheinlich halb auffressen wird. Nicht nur zeitlich, sondern weil auch eine hohe Reisebereitschaft vorausgesetzt wird.

Mein Ratschlag: konzentriere Dich auf kleine Consulting-Firmen im Bereich Kampagnenmanagement/(a)CRM und schaue dort nach freien Stellen oder bewerbe Dich initiativ. Wenn Du Reisebereitschaft mitbringst und örtlich flexibel bist, sollte das zu machen sein. Achte nur darauf, dass die Firmen keinen Betriebsrat haben. Ich halte sowas zwar für sinnvoll, das hält die Firmen jedoch vor zu schnellen Einstellungen ab. Die andere Seite ist die Hire- and Fire-Mentalität. Aber für den Berufseinstieg mit gemäßigten Gehaltsvorstellungen sicher kein schlechter Start.
 
Ich habe den Schwerpunkt im Rewe/Controlling Bereich. Deswegen BI oder Prozesse CO/FI. Oder Bankenbereich. Mit Marketing hatte ich bisher recht wenig zu tun. Also mit CRM habe ich eigentlich recht wenig Schnittmenge..

SPSS, Stata, R.. wobei ich mich zuletzt intensiv mit R beschäftigt habe.

Reisen ist erstmal kein Problem. Wie gesagt, ich finde mich auch in Programmiersprachen gut zurecht. Ich arbeite mich berufsbegleitend auch gerne in die technische Ebene ein.

Es es realistisch das man mit 3 Jahren Berufserfahrung im Consulting auf einer Inhouseposition unterkommen kann, falls einem dann das Reisen nicht mehr so zusagen sollte? Auf vielen Inhousepositionen werden ja 3 Jahre Erfahrung im Arbeitsumfeld verlangt.
 
Deshalb macht man das ja. ;)

Die Consulting-Firmen lutschen die Leute zwei bis drei Jahre aus und schicken sie zu diversen Endkunden. Wenn einer Deine Arbeit so schätzt, dass er Dich direkt einstellen will, wird er auf Dich zukommen. Oder Du streckst nach einiger Zeit aktiv Deine Fühler aus.

CRM deshalb, weil JEDE Firma letztendlich was verkaufen muss, um am Leben zu bleiben. Und verkauft wird eben an den Kunden, der im CRM steckt. Natürlich gehört dazu die Anbindung an verschiedenste Systeme. Sei es SAP, ein ERP-System, Zeitmanagement, Transaktionsdaten, Lieferanten, Filialsystem etc. pp., sowie die Verwendung von z.B. Hadoop zur Zusammenführung der Daten und automatischen Triggern von Aktionen in den verschiedenen Touchpoints. Aber auch das geschieht hinsichtlich des Kunden oder auf der Basis von Kundengruppen.

Wenn Dich das alles nicht interessiert, dann werde Entwickler. Der bekommt dann vom Projektmanager einen Auftrag und weil den Entwickler das große Ganze nicht die Bohne interessiert, reden beide aneinander vorbei und die Projektzeitpläne können nicht eingehalten werden. :D

Scherz beiseite.

Ich weiß noch nicht, wohin Du eigentlich willst. Willst Du in der IT programmieren? Oder willst Du in der Analyseabteilung (ungleich IT) Analysen rechnen? Und was hat Deiner Meinung nach Controlling damit zu tun? Und was genau meinst Du mit "Big Data"? Das kommt mir momentan vor, wie bei vielen Firmen vor ein, zwei Jahren: "wir müssen irgendwas mit Big Data machen!". Schon recht, aber was genau?

Und SPSS ist schon ganz brauchbar, Stata habe ich außerhalb des wissenschaftlichen Bereichs noch nie gesehen. SAS wäre noch ganz praktisch und R ist mir in der freien Wirtschaft nur zwei mal vorgekommen. Die einen wollten etwas damit machen, die anderen haben behauptet, etwas damit zu machen (konnten aber nie was zeigen).
 
Ich würde gerne in den BI Bereich. Da werden nach meinem Verständis Unternehmensinformationen verdichtet, die ein Controller als Anwender interpretiert. Insofern gibt es zwischen BI und Controlling für mich eine Schnittstelle. Im Endeffekt möchte ich einem technisch nicht-versiertem Controller/Anwender das BI System anpassen. Ob Consulting oder Inhouse, ob SAP oder SAS etc. wäre erstmal zweitrangig. Mir gehts darum Berufserfahrung zu bekommen worauf ich aufbauen kann.

Die andere Möglichkeit wäre, falls mir niemand den technischen Part zutrauen sollte, wäre sich dem BI Bereich über die Anwenderseite zu nähern, dh. BI-Anwendung, bzw. die konkreten Big Data Analyseverfahren zu verstehen, als Berater oder Analyst.

Das ich programmieren kann, dabei will ich darauf hinaus, dass ich mich nicht nur auf Prozessebene bewegen möchte, sondern schon Interesse habe bis auf die technische bzw. Datenebene zu gehen.

Wieso du mir zum CRM rätst ist mir noch nicht ganz klar. Wächst das zur Zeit stark? Sind die Eintrittsbarrieren geringer um Berufserfahrung als Quereinsteiger zu sammeln? Das jedes Unternehmen verkaufen muss und deswegen ein CRM benötigt ist klar. Jedes Unternehmen braucht aber genauso ein Rechnungswesen/Controlling.

Und was Softwareentwicklung angeht einfach nur aus Interesse. Werden da überhaupt Quereinsteiger gesucht? Ist das nicht klassisch ein Gebiet für Softwareentwicker mit Ausbildung, wo man dann intensiv Zeit hat 2-3 Programmiersprachen zu erlernen? Dh. müsste man dort nicht den Weg über eine Ausbildung/Umschulung gehen?
 
Also Inhouse sehe ich als Einstieg sehr schwierig an, da will man schon Consultants die 2-3 Jahre Berufserfahrung in der Analyse & Design haben.

Bewirb dich doch bei den vielen Unternehmensberatungsfirmen ... die sagen dir dann schon was du machen sollst.

Würde es Eintrittsbarieren bei Beratungsunternehmen geben, hätten wir dir doch nicht den Berater als Ziel genannt. Es läuft meist so ab, dass erstmal alles was sich beworben hat eingestellt wird und nachträglich wird dann gesiebt. (in der Probezeit)
Bei kleineren Unternehmen gibt es schon eher mal ein genaueres Hinschauen, aber auch dass schafft man locker. Du hast ein BWL Studium Schwerpunkt Controlling/Rewe und willst in die IT ... dass schaffst du als Berater locker!!!
 
Soo, ich habe die ersten Bewerbungen an mittelgroße IT-Beratungen geschickt. Sowohl für den eher technischen BI-Bereich, wo in den Stellenausschreibungen ein (W)Inf gesucht wird als auch für SAP Stellen. Mal schauen wie das Interesse ist.

Nochmal was anderes, falls es auch nicht über die Beratungsfirmen klappen sollte. Kennt jemand von euch einen (W)Infomasterstudiengang, wo man auch mit einem BWL Abschluss studieren kann? Hab mir ein paar Studienordnungen durchlesen und da stand immer, dass man einen ersten Abschluss in (W)Info mitbringen muss oder eine vergleichbare Qualifikation. Sonst findet man nur Masterprogramme, die richtig Geld kosten..

Bin in dem Zusammenhang nur auf den Master Praktische Informatik an der Fernuni Hagen gestoßen.
http://www.fernuni-hagen.de/mathinf/studium/studiengaenge/master/praktischeinformatik/welcome.shtml

Kann jmd was dazu sagen? Da könnte man sich im Bereich Softwereengenieering oder Datenbanken spezialisieren, obwohl mir etwas die genaue Struktur fehlt (und dir Frage ist, ob das zielführend wäre). Außerdem stelle ich mir die Frage, ob eine (Fern)Unimaster nicht viel zu theoretisch ist, also nur schwere Klausuren, mit recht geringer Praxisrelevanz. Vorteil wäre natürlich ich könnte neben der Studienzeit Praktika machen, weil ich keine Präsensveranstaltungen habe.. und so vllt den Einstieg irgendwo schaffen.
 
Wenn du bei der Fern-Uni Hagen in der WiWi Fakultät schaust, dann findest du auch ein Master in Winf. Dieser benötigt "nur" 30 ECTS Punkte in Informatik. Link

Alternativ: warum kein B.Sc. in Winf machen?!? Da lernst du definitiv mehr als im Master-Studium. (also die komplette Basis die dir fehlt und wichtig ist)

edit:

Alternativ: Master of Engineering -> Link
Ist mehr für Anforderungsmanagement & später auch Projektleitung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für den Tipp mit dem Master of Eng, leider kostet der 15.000€ und kommt somit nicht in Frage. Wenn es etwas vergleichweise kostenübersichtlich, dh. mit normalen Studienbeiträgen gäbe wäre das ein Thema.

Ich habe blöderweise nur 12SWS (was 20ECTS wären) Winfo. Bzw. mir fehlt leider bei vielen Masterstudiengängen dieses ECTS Kriterium..
Ich weiß nur von manchen Studenten, die mit einem Bachelor FH zur Uni wechseln, dass die noch Auflagen bekommen bestimmte Module aus dem Bachelor nachzuholen. Vllt gibt es in meinem Fall eine ähnliche Möglichkeit, da müsste ich mich nochmal erkundigen.

Bachelor wäre ein Thema, wenn ich nur den IT-Teil machen müsste. Ich habe jetzt weniger Lust nochmal die ganzen Wirtschaftsklausuren zu schreiben..

Master liest sich einfach besser als Bachelor. ;)
 
Also wenn dann kommt für dich doch eh nur ein nebenberliches Studium in Frage ... dann passt es auch mit den Kosten. Nochmal Vollzeit studieren macht dich jetzt nicht grad jünger ...
Es muss ja jetzt nicht sofort sein, erstmal Job bekommen und dann noch was drauf packen.

Weiterhin machst du dann dieses Studium als Add-On -> somit ist der Titel erstmal egal sondern die Inhalte zählen -> als Titel hast du doch dein Dipl.-Betriebswirt mit Schwerpunkt Controlling ... oder nicht?

PS beim B.Sc. Winf kannst du dir ja die Wirtschafts-Teile anrechnen lassen ...
 
Hast du denn schon mal irgendwas praktisch gemacht? Werkstudent/Praktikum?

Ich bringe aus dem Studium einen Controlling/Rewe Schwerpunkt mit und gute Kenntnisse in Statistik/Ökonometrie
Einfach darauf aufbauen und irgendwo im nirgendwo zu einer kleinen Steuerberaterklitsche gehen kommt für dich nicht in Frage?
Stattdessen würdest du eher noch ein Studium dranhängen?


Welchen Ratschlag hättet ihr?
Meint ihr, dass man den Quereinstieg ohne (W)Info-Ausbildung/Studium hinbekommt bzw. ist die Nachfrage und die Bereitschaft fachfremde Akademiker auszubilden vorhanden? Man liest ja häufiger vom IT-Fachkräftemangel. Gibt es den eurer Erfahrung nach wirklich?
Das ist wahrscheinlich nicht das was du hören willst, aber: Nein, in keiner Weise. Fachkräftemangel ist auch nur ein random Buzzword das sich mal ein PR-Berater ausgedacht hat.

Noch ein Studium wird dir den Berufseinstieg mit dann Mitte 30 nicht erleichtern. Niemand wartet auf Leute die mit 30+ noch nie etwas praktisches gemacht haben. Bachelor klingt vlt. nicht gut, aber ein 22 jähriger Bc. kostet wenig, ist formbar wie Knete und arbeitet bis die Sonne aufgeht, zumindest für ein paar Jahre.
 
@ fryya

Natürlich gibt es IT-Fachkräftemangel -> deshalb ja die Empfehlung zum Consultant, SAP Berater ... dort gibt es ohne Ende Stellen die besetzt werden wollen. Es ist halt ein sehr, sehr spezifischer IT-Fachkräftemangel ... ;)

Und in einer Steuerberatungsklitsche würd ich nicht gehen mit der Qualifikation, dann lieber in die Wirtschaftsprüfung. Die nehmen auch jeden. (sein fortgeschrittenes Alter ist für die anderen typischen Einstiegspositionen wirklich schädlich)
 
fryya schrieb:
Hast du denn schon mal irgendwas praktisch gemacht? Werkstudent/Praktikum?


Einfach darauf aufbauen und irgendwo im nirgendwo zu einer kleinen Steuerberaterklitsche gehen kommt für dich nicht in Frage?
Stattdessen würdest du eher noch ein Studium dranhängen?



Das ist wahrscheinlich nicht das was du hören willst, aber: Nein, in keiner Weise. Fachkräftemangel ist auch nur ein random Buzzword das sich mal ein PR-Berater ausgedacht hat.

Noch ein Studium wird dir den Berufseinstieg mit dann Mitte 30 nicht erleichtern. Niemand wartet auf Leute die mit 30+ noch nie etwas praktisches gemacht haben. Bachelor klingt vlt. nicht gut, aber ein 22 jähriger Bc. kostet wenig, ist formbar wie Knete und arbeitet bis die Sonne aufgeht, zumindest für ein paar Jahre.

Kleine Steuerberaterklitsche ist etwas problematisch, weil ich keine Ausbildung als Steuerfachangestellter habe. Mir geht es ja darum einen Job zu finden, wo man Perspektiven hat, gefördert wird und sich entwickeln kann. Ob das in einer kleinen Steuerklitsche geht sei dahingestellt. Es sei denn man wird zielgerichtet auf die Steuerberaterprüfung ausgebildet..

Wenn dann vllt über eine duale Ausbildung, da hat man von Beginn an den Praxisbezug, insofern man da einen Platz bekommt?
 
Mir geht es ja darum einen Job zu finden, wo man Perspektiven hat, gefördert wird und sich entwickeln kann.

Das Gute ist, wenn es nicht bei der ersten Firma so ist, kann man ja immer noch wechseln. Jetzt aber erstmal Berufserfahrung sammeln ... also schreib Bewerbungen!!!
 
BICDSBI schrieb:
Kleine Steuerberaterklitsche ist etwas problematisch, weil ich keine Ausbildung als Steuerfachangestellter habe. Mir geht es ja darum einen Job zu finden, wo man Perspektiven hat, gefördert wird und sich entwickeln kann. Ob das in einer kleinen Steuerklitsche geht sei dahingestellt. Es sei denn man wird zielgerichtet auf die Steuerberaterprüfung ausgebildet..

Wenn dann vllt über eine duale Ausbildung, da hat man von Beginn an den Praxisbezug, insofern man da einen Platz bekommt?

Die machen in der Pampa auch durchaus normale Wirtschaftsprüfungen/JA mit. Ein Freund mit Controlling/Rechnungswesen Schwerpunkt (auch VWLer) hat das so gemacht. Von Berlin nach Bad Hersfeld, dort ~2 Jahre JAs gemacht, dann ~1,5 Jahre bei einer etwas größeren Bude und jetzt ist er Referent Account bei einem internationalen Unternehmen (nicht Amazon ;)), dass aber leider immer noch in Bad Hersfeld sitzt.

Es geht erstmal rein darum den Einstieg und ein paar Jahre Berufserfahrung zu sammeln, danach sucht man in ungekündigter Stellung weiter und wechselt asap.

Für Duale "Ausbildungen" bist du imo auch schon zu alt. Meiner Meinung nach hast du bereits eine sehr gute und auch gefragte Ausbildung, wenn du es dir vorstellen kannst in dem Bereich zu arbeiten, dann würde ich dran bleiben. Ein Jahr arbeitslos nach dem Studium ist auch mehr oder weniger normal für einen Nicht-Ingenieur/Arzt in Dtl.
Jede weitere Qualifizierung macht dich nur schwerer zu vermitteln.
 
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