News RAM-Hersteller verzeichnen 20 Prozent Umsatzeinbruch

Eisenfaust

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Die Preisabsprachen sind ja auch erst kürzlich 'aufgeflogen', die Schockwellene erreichen jetzt mitunter den erst den Markt. Wenn man übel möchte, könnte man auch unterstellen, daß ein betrug fester Bestandteil der Kalkulation war. Man soll sich mal nicht so haben. Die Innovation schleicht in lukrativen Bereichen, DDR3/ECC ist bislang nicht schneller als 1333. Das derzeitige Niveau kann gut und gerne noch ein Jahr gehalten werden. Neue Systeme werden dann mit viel Speicher ausgerüstet - privat, in der Wissenschaft, im Betrieb. Neue Betriebssysteme, vor allem jene von M$, können dann mit dem neugewonnenen Platz aasen - M$ kann das perfekt. Die kommende Generation - startbereit in 22nm un im kommenden Frühjahr, wird dann auf eben diesem Niveau starten - zurück will kaum jemand, oder kann nicht.

Wenn die RAM Hersteller Speicher bauen würden, der problemlos die Bandbreite der kommenden CPUs befriedigen kann, würde ich auch gerne etwas mehr für RAM ausgeben. Allerdings war es bislang seit einigen Jahren fast immer so, daß ich mit dem nächsten Rechner auch den Speicher austauschen mußt - wo doch RAM in der Regel (je nach Volumina) der teuerste Einzelposten darstellt ...
 
I

imaginez

Gast
@ Topic-Überschrift

Wen wunderts? Mein neuer PC hat statt vorher 8 GB nur noch 4 GB RAM. Das reicht vollkommen.
 

oemmes

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Wenn man übel möchte, könnte man auch unterstellen, daß ein betrug fester Bestandteil der Kalkulation war.
Ich glaube du bist der Wahrheit sehr nahe!!

Wenn die RAM Hersteller Speicher bauen würden, der problemlos die Bandbreite der kommenden CPUs befriedigen kann
Wie wäre es denn mit CPUs mit integrierten 16 GB RAM statt nutzlosen IGPs - wenn ich mal ein bisschen lästern darf... :evillol:
 

Tuetensuppe

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@Smartin
der Dollar ist seit mehr als 2 Jahren, von wenigen Wochen abgesehen, auf gleichem niedrigen Niveau, die Speicherpreise hängen keineswegs mit dem Dollarkurs gegenüber dem Euro zusammen.
 

Computerkiller

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Es bleibt keiner verschont - es geht immer rauf und runter :)
 

nebulein

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Das ganze ist doch viel weitläufiger. Zum einen hat es mit Angebot und Nachfrage zu tun. Ist ein Produkt neu wie z.b. DDR3 bei der Einführung ist das Angebot niedrig im Vergleich zur Nachfrage, da viele ja noch DDR2 herstellen und das ganze jetzt in einem Umschwung ist.

So ein Ramriegel scheint aber nicht sonderlich schwer herzustellen zu sein, wodurch wenn alle Hersteller dann umsteigen natürlich das Angebot an DDR3 Ram deutlich steigt. Wenn jetzt aber die Nachfrage sinkt, was ja logisch ist, da immer mehr Leute DDR3 Ram in ihrem Rechner haben, dann ist das Angebot wesentlich größer als die Nachfrage was den Verkaufspreis senkt, weil Lagerhaltung teurer ist, als den Kram billig zu verkaufen.

Ich weiss jetzt nicht genau was man zur Herstellung eines Rams benötigt aber das sind ja auch alle Marktpreise und Rohstoffe die an der Börse gehandelt werden. Wodurch auch dort ein Auf und Ab entsteht. Dadurch können die Produktionskosten mehr oder weniger stark variieren.

In Handys z.b. gibt es so seltene Metalle(Strategische Metalle), dass man für die alten gebrauchten inzwischen oft gut Geld kriegt, weil es günstiger ist die alten Handys aufzukaufen und die Metalle zu receyclen, als diese neu abzubauen.

Solange man das alles nicht konkret weiß Anhand von Zahlen kann man Preisabsprachen nicht einfach so Beweisen. Da spielen einfach viel mehr Faktoren mit rein die hier einige nicht beachten.
 

niethitwo

Ensign
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Werden die Ram-Preise nicht an der Dramexchange börse ausgehandelt?

http://www.dramexchange.com/
daher kommen ja die Daten ;)

Iwie scheinen hier viele nicht zu verstehen, dass es hier um die Chips und nicht um die Riegel geht und die Hersteller so gut wie keine Marketingkosten haben...hier geht es wie schon passend gesagt wurde um Nachfrage, die Herstellung lässt sich nur schwerlich nachregulieren, meistens kommen Mengenanpassungen zu spät, was zu den Oszillationen im Speicherpreis führt. Die Krise hat das nun eben auf dramatische Weise verstärkt, aber uns Endkunden kann das doch recht sein, den Firmen weniger.

Abgezockt haben die definitiv nicht, eher die Riegel-Hersteller die recht günstige Chips teuer verkaufen, weil ein schöner Heatspreader drauf ist, ein "OC-2000 Edition" unbedingt im Namen stehen muss etc...;) ;)
Auf dem Markt tobt schon länger ein Preiskampf, durch die kleinere Strukturgöße und somit größere Herstellbare Menge ist einfach nicht mehr Platz für so viele große Hersteller...Quimonda alleine scheint noch nicht das Ende der Fahnenstange zu sein.
 

Wolkan

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An mir kann es nicht liegen. Habe 2x4GB Riegel 1600 für 85 € letzte Woche gekauft. Jetzt können die Preise die nächsten 3 Jahre machen was sie wollen. Wenn ich überlege dass ich schon 230€ für 2 GB bezahlt habe, dann ist das mehr als das 10 fache von heute, genau genommen sogar 10,8 Mal so viel.
 

Lord_British

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An mir lags ebenfalls ned, hab letzte Woche bei Vibu Online Exceleram 4 GB (2x2) Kit DDR3-1600 gekauft. Zusammen mit meinen Mushkin Silverline 4 GB (2x2) macht das 8 GB unter Win 7 x64. Hab keine freien Sockel mehr und mehr wie 8 GB braucht heutzutage kein Spiel und kein normales Programm, das ich so nutze (MS Office 2007, MS Dynamics NAV, MS SQL-Server 2005, 2008 x32, MS Sharepoint Server 2007, Virtual PC 2007 SP1)
 

Asap

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@oemmes
da hast du Recht!!!!

über viele Jahre haben die RAM-Hersteller ordentlich Geld verdient, jetzt verdienen sie auch noch genug aber ich denke es hat ein gesundes Maß erreicht
als vor gar nicht langer Zeit mal 220 € für 2GB DDRII 800 bezahlt fand ich das schon übel, betrachtet man die Preise aktuell komm sich mein "ICH" von damals recht verschaukelt vor
 

Seehecht

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Warum sind eigentlich die DDR2 Riegel so teuer ?
Die kosten zum Teil 3x soviel wie DDR3 Riegel !
Woran liegt das ?
mfG Seehecht
 

Athlonscout

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@Seehecht

War schon immer so, dass älterer Speicher teurer gehandelt wird wie Aktueller.
Liegt daran, dass die Fabs zum größten Teil schon auf die Produktion von DDR3 umgestellt wurden und somit das Angebot an DDR2 verknappt wurde.
 
B

Bender Bieger

Gast
Ich kann es sehr begrüßen das die Preise wiederfallen. Damals habe ich meine derzeitigen DDR2-800 ebenfalls im Preisstürzt gekauft und 1 Jahr später haben die mehr als das doppelte gekostet. Also wird es für mich wieder zeit, das ich auf DDR3 umsteige und das nur weil ich ein CPU Upgrade vornehme, sonst sehe ich keinen zwang unbedingt auf DDR3 umzusteigen.

@Seehecht

Meine subj. Vermutung ist einfach die, das ich denke das die Entwickler DDR3 an das Volk bringen und dies bedeutet das die weniger DDR2 produzieren müssen. War damals bei einfuhr von DDR2 nicht anders, man bekommt kaum und das zuhohen Preisen noch DDR. Die Entwicklung und der Fortschritt soll damit angekurbelt werden.
 
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