[Ratschläge] wie optimales Heimnetzwerk einrichten, Idealer SWITCH ?

Chesterfield schrieb:
Den router ( welcher auch immer es wird) im keller zu lassen würde alles verschlechtern, dect, wlan leistung usw...
Du musst lesen und verstehen. Das WLAN wird anstelle von der Fritzbox über einen 08/15 Access Point im Erdgeschoss oder wo auch immer du ihn zentral hinstellen willst realisiert. Das WLAN der Fritzbox ist dann effektiv überflüssig, es sei denn du brauchst im Keller 1a WLAN-Empfang.

DECT ist klar, mit Repeatern doof. Da eierlegende Wollmilchsäue (Fritzbox macht "alles") aber sowieso immer etwas kritisch gesehen werden sollten, würde man das eben zB mit einem Gigaset C430A GO oder einer vergleichbaren VoIP-Basis umgehen - gesetzt den Fall es handelt sich bereits um einen Telefonanschluss mit IP-Telefonie.


Wenn du partout die Fritzbox ins EG verlegen willst, wirst du aber nicht drumherum kommen, die entsprechende Dose als TAE-Dose mit RJ45 Port zu verwenden. Wenn du einen entsprechenden Portsplitter nimmst, kannst du höchstens die Telefonleitung (2 Adern) und 100 Mbit/s LAN (4 Adern) über dasselbe Kabel laufen lassen. Sonst musst du eben in den sauren Apfel beißen und die Fritzbox an die eine Dose (Telefonleitung) hängen und das LAN mit einem entsprechend langen Kabel zur nächsten Dose verlegen.
 
ja sieht echt doof aus alles aber tendenz geht dann wohl router im keller lassen und ein Accespoint im ersten stock einrichten. dect muss ich mir was einfallen lassen ( haben bereits 2 mal das C5 Fritz und würden das gern weiterhin verwenden)...

dect von fritzbox im keller , über erdgeschoss, erstes bis hin zum 2 stock müsste mal getestet werden
 
Was für eine Internetleitung hast du denn? Wenn du auf ein Patchfeld im Keller einen Portsplitter klemmst, der aus einem Port mit 8 Adern dann effektiv 2 Ports mit jeweils 4 Adern macht, kannst du auf einen Port LAN legen (100 Mbit/s) und auf den anderen Port mit einem RJ45-Adapter die Telefonleitung.

Oben klemmst du dann an die entsprechende Dose erneut so einen Portsplitter und machst aus der einen Dose wieder zwei Ports, einmal Telefon, einmal LAN (100 Mbit/s). Das LAN der Fritzbox klemmst du dann an diesen LAN-Port am Splitter.

Unten angekommen führst du das LAN vom Portsplitter auf den Switch. Die übrigen Ports am Patchfeld versorgst du direkt über den Switch.


Nun kommunizieren alle Geräte im Haus an den LAN-Dosen über den Switch untereinander mit 1 Gbit/s und ein NAS, das ebenfalls an einer Dose oder im Keller direkt am Switch hängt, kann mit Fullspeed beladen werden. Die Fritzbox ist dabei vollkommen unbeteiligt (abgesehen von IP-Vergabe via DHCP, also nur beim Gerätestart ein paar byte/s). Nur dann, wenn ein Gerät ins Internet will, geht die Verbindung so:

Dose --> Patchfeld --> Switch --> Portsplitter --> Patchfeld --> Dose --> Portsplitter --> Fritzbox --> Internet

Das wäre die einzige Verbindung, die auf die 100 Mbit/s limitiert wäre. Sofern du also "nur" VDSL50 o.ä. hast, wirst du mit dieser Lösung keinerlei Nachteile haben, weil die Internetleitung sowieso nicht schneller als 50 Mbit/s schafft (bei VDSL50).
 
@Raijin

da die "ganze siedlung" neubau mit 200 woheinheiten entstehen "noch VDSL50" aber in der 14 größten Stadt deutschlands sehr nahe am zentrum sollten wir wohl demnöchst über telekom zmindest Vdsl100 ( angekündigt Q3/2017) bekommen.


deine vorschlag klingt gut ich muss es mir malaufmalen ob es funktionieren könnte, aber es klingt bisher ist die idee genial ( wenn es sich umsetzen" lässt"
Ergänzung ()

denklücke bei mir:


wenn ich den LAN der FB mit 100mbit an den switch patche , haben alle LAN Ananschlüsse nur max 100 mbit zur FB-box statt 1000mbit.

nur "untereinader" im haus wären die 1000mit aber jede RJ45 dose hätte zur FB nur eine 100Mit leitung maxmal. sehe ich das so richtig ?
 
Zuletzt bearbeitet:
LAN-Portsplitter

Davon braucht man immer zwei (identische!), einen auf jeder Seite des Kabels. Nicht von den schlechten Bewertungen irritieren lassen. Solche Splitter sind speziell und Laien (um nicht zu sagen Vollpfosten ;)) denken oft, sie könnten dadurch einen Switch sparen und verwenden nur einen Splitter. Das funktioniert natürlich nicht, weil man dann auf der einen Seite das 8-adrige Kabel in zwei 4-adrige Kabel splittet, aber auf der anderen Seite als 8-adrigen Port weiterverwendet?!? Klappt logischerweise nicht.


Ungefähr so sieht das dann aus:

Code:
LAN (Adern 1-4)                              LAN
   \                                        /         
    Splitter1 ====(Adern 1-8)==== Splitter 2
   /                                        \
TEL (Adern 5-8)                              TEL


Nachtrag bezüglich Denklücke:
Ja, ein Switch leitet immer nur direkt von Port zu Port und nicht über Umwege. Das heißt PC1 an Dose1 an Switchport1 geht direkt zu Switchport2 an Dose2 an PC2. Nur dann, wenn du explizit die Fritzbox erreichen willst, geht das selbstredend über Switchport24 (Beispiel) zum Splitter zur Fritzbox - oder eben, wenn du ins Internet willst.
Solltest du zB die NAS-Funktion der Fritzbox verwenden, wird die Verbindung PC <-> FritzboxNAS natürlich auch auf 100 Mbit/s limitiert. Da sich Router aber eh schlecht als NAS eignen und meist grottenlahm sind, ist das eher zu vernachlässigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Chesterfield schrieb:
wenn ich den LAN der FB mit 100mbit an den switch patche , haben alle LAN Ananschlüsse nur max 100 mbit zur FB-box statt 1000mbit.

nur "untereinader" im haus wären die 1000mit aber jede RJ45 dose hätte zur FB nur eine 100Mit leitung maxmal. sehe ich das so richtig ?

Ja. Alle Teilen sich dann die 100Mbit zur FB, untereinander haben sie 1Gbit/s.
 
Lies dir bitte zusätzlich https://www.computerbase.de/forum/threads/heimnetzwerk-planen-erneuern.1626484/ durch.

Man kann ohne weiteres mit zwei Fritzboxen (oder auch einem anderen Router/Modem) VoIP "durchschleifen".
Ergänzung ()

Dass aber das integrierte Modem schlecht sein soll, kann ich nicht nachvollziehen.

Ob das Modem der 7390 schlecht ist mag ich nicht beurteilen, dass die 74XX Generation (inkl. 7362SL) ein besseres VDSL Modem hat ist aber nicht von der Hand zu weisen und in den speziellen Foren gängige Meinung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Halte euch auf dem laufenden was und wie ich das lösen werde. Einzug ist in 4 Wochen jedoch :)
 
Sofern die Fritzbox nur mit 100mbit angebunden wird, hast du folgende Geschwindigkeiten:

LAN -> Internet = max 100
Internet -> LAN = max 100

WLAN/AP -> Internet = max 100
Internet -> WLAN/AP = max 100

LAN -> WLAN/AP = max 450
WLAN/AP -> LAN = max 450

LAN -> LAN = max 1000
WLAN/AP -> WLAN/AP = max 1000

Hier wäre dann ein smart managed switch besser, weil die nicht erst zum Router geschickt werden, um das Ziel zu bestimmen.
 
Simanova schrieb:
Hier wäre dann ein smart managed switch besser, weil die nicht erst zum Router geschickt werden, um das Ziel zu bestimmen.
??

Das einzige was zum Router geht ist

a) Traffic zum Router (;))
b) Traffic ins Internet
c) DHCP Requests
d) DNS Requests

Der billigste und dümmste Switch dieser Erde kann hinter der Fritzbox das Netzwerk mit Gigabit-LAN versorgen. Dazu sind keine Management Funktionen notwendig.
 
Die "richtige" Lösung ist hier jetzt bereits mehrmals genannt: jeweils zwei der vier vorhandenen Doppeladern für eine 100MBit-Verbindung (vom Keller ins OG) verwenden, einmal rauf zur Fritzbox, einmal wieder runter zum Switch. Dein Heimnetzwerk läuft ohne Beteiligung der Fritzbox sowieso mit GBit über den Switch, vom und zum Internet hast du halt "nur" 100MBit. Eine 100MBit-Internetanbindung musst du aber auch erstmal haben und wenn du sie hast, dann auch ausnutzen. Solange du aber eben max. 100MBit-Internet hast, ist diese Lösung ideal und weist keine Einschränkungen auf.

Ich verwende solche Port-Doppler trotz umfangreicher Hausverkabelung ebenfalls, entweder für (analoge) Telefonanschlüsse (da würden sogar vier pro achtadrigem Kabel rausspringen) oder für Geräte, die nur ins Internet müssen, ohne groß LAN-Traffic zu verursachen - in beiden Fällen wäre GBit schlicht Verschwendung.
 
Kann man die Access Point ohne Strom empfehlen ?

Beim Switch gibt es POE und POE+ wo ist bei dem der Unterschied ?
 
Bei PoE brauchst du auch einen entsprechenden PoE-Versorger. Die gibt es zB in Form eines PoE-fähigen Switches oder als sogenannte PoE-Injektoren.

PoE und PoE+ sind nur verschiedene Standards bzw. Leistungsklassen. PoE+ (802.3at kann mehr Leistung (bis zu 25W) durchs Kabel schicken, während PoE (802.3af) nur ca. 12W schafft, wenn ich das noch richtig im Kopf haben. Für kleine Geräte wie IP-Kameras o.ä. reicht in der Regel normales PoE, aber das steht dann im Datenblatt was benötigt wird. PoE+ ist abwärtskompatibel.

Neben dem standardisierten PoE(+) gibt es noch passives PoE. Das ist nicht standardisiert und wird zB von Ubiquiti bei den kleinen APs verwendet (der große UAP-AC PRO kann passives und Standard PoE). Bei passivem PoE liegt die Spannung permanent an, man kann also ein Non-Passive-PoE-Gerät grillen, wenn man es an einen aktiven Port hängt. Bei PoE(+) kann das nicht passieren, weil PoE-Netzteil und PoE-Client miteinander kommunizieren wieviel Power benötigt wird, wenn das Endgerät kein PoE kann, bleibt PoE aus.


Ein Pro- und Contra gibt es bei PoE grundsätzlich nicht. Es kommt auf die Umgebung an. Wenn man ohne Probleme neben dem AP eine Steckdose hat und das Netzteil nicht stört, muss man kein PoE verwenden. Ist die nächste Steckdose aber zig Meter entfernt oder das Netzteil würde stören, kann man eben via PoE den AP durch das LAN-Kabel versorgen.
 
Wenn dann werde ich wohl zu PoE AP greifen. Sieht besser aus ... und laut Recherche müsste dann mein deckt trotzdem gehen da dect wohl weniger Probleme machen soll durch decken und Wände als WLAN ( kann das jemand bestätigen?)


@raijin

Wenn ich schon ein neuen Switch kaufe wäre das doch mit POE+ ratsam um meine AP ohne Netzteil betreiben zu können ?!!
 
Klar, PoE+ ist in jedem Fall ratsam. Selbst wenn PoE bei den aktuellen PoE-Endgeräten noch ausreicht, kann das nächste Gerät schon PoE+ zwingend erforderlich machen und dann müsste man sich einen neuen Switch kaufen.

Bei PoE-Switches kommt noch ein Faktor zum Tragen, den man beachten sollte: Das PoE-Budget. Damit ist die maximale Leistung gemeint, die ein Switch gleichzeitig als PoE zur Verfügung stellen kann. Ein 8er PoE+ -Switch mit sagen wir mal 60 W PoE-Budget, kann also maximal 2x 25W + 1x 10W via PoE leisten, auch wenn noch 5 PoE-Ports frei sind. Die übrigen Ports bekommen dann einfach "kein PoE". Sattdessen könnte er aber ohne Proleme alle 8 Ports mit zB jeweils 6W (8x6=48W) versorgen.
Daher immer ein Auge auf das PoE-Budget in Relation zur Anzahl der PoE-Ports achten. Manche Switches haben auch zB 16 Ports, aber nur 8 davon mit PoE.

Hier zB mal eine unbewertete Liste von 8er PoE-Switches. Man beachte die Angaben zu PoE-Ports und Watt ;)
https://geizhals.de/?cat=switchgi&xf=2827_8~657_PoE+#xf_top
 
- 24-Port Cat 6a Patchpanel https://geizhals.de/digitus-dn-91624s-a-a1004040.html
- 24-Port Switch (für dich reicht ein ganz normaler) https://geizhals.de/tp-link-tl-sg1024-a339232.html
- 19" Wandschrank mit mindestens 7HE https://geizhals.de/digitus-soho-line-7he-dn-19-07-u-s-a551346.html?hloc=at&hloc=de

- Fritzbox kommt mit in den Wandschrank!
- https://geizhals.de/ubiquiti-unifi-ap-ac-pro-uap-ac-pro-a1325749.html AP für WLAN im Haus
- https://geizhals.de/avm-fritz-dect-200-20002572-a884345.html Einer pro Stockwerk für DECT (Telefonie)

Generell empfehle ich 2 Doppeldosen pro Raum, habe ich gerade selbst in meinem Haus gemacht ;)
z.B. wichtig im Wohnzimmer für TV, Sat-Receiver, Anlage (Spotify), Reserve
 
Zuletzt bearbeitet:
@Kerasto & raijin

also wie es aussieht ahbe ich doch 2 x lan je anschluss , weil mein hauselektriker wohl mitgedacht hat :D

werde mir der Linksys LGS116P-EU Unmanaged Switch (wegen POE) und 19" Wandschrank mit mindestens 7HE in kombi mit einem ACCesspoint zulegen. werde zum linksys greifen da der POE kann.

brauch ich noch was für den Wandschrank damit ich den unter bekomme. werde die FB dann "hoch in den 1 stock " patchen wegen DECT empfang der FB mit den Fritz C5 Fons ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum AP + Fritzbox?
Dect lässt sich mit max. 2 Repeatern lösen und du hast überall Gigabit.

Und was sollst du zu dem Schrank noch benötigen? Dübel und Schrauben reichen dafür ;)
 
Wir haben uns auch ein Häuschen in Deiner Ecke gekauft und ich stand vor dem selben "Problem".
Ich habe zwar etwas mehr Netzwerkdosen/Kabel verlegt, aber dennoch habe ich im Keller im HAR nen Netzwerkschrank und aktuell die Fritzbox dort drinnen.
Gestern dann das C5 angeworfen und war positiv überrascht, dass ich 4 von 5 Empfangsbalken im OG hatte.

Ich lass sie nun erstmal im Keller, Telefonieren muss ich erst richtig testen...aber WLAN kommt ber Ubiquiti in EG, damit ist die WLAN Abdeckung auch komplett fürs gesamte Grundstück gegeben.
 
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