RDP via Wireguard langsamer als via Rustdesk

K-551

Captain
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Hi Leute,

ich arbeite zum großen Teil von zu Hause aus.
Dazu nutz ich eine von zwei Zugangsmöglichkeiten.
Entweder verbinde ich mich via Rustdesk. Da ist aber die Grafikqualität nicht so besonders (ich bearbeite Fotos), außerdem ist man trotzdem noch nur mit einer Fernwartungssoftware eingeklingt.
Oder ich nutz den RDP-Tunnel von Rustdesk. Funktioniert fantastisch, nur ist bei jedem Verbinden der Port in der RDP-Session ein anderer und ich muss den in meinem RDP-Shortcut jedes mal bearbeiten.

Muss mit dem Shortcut funktionieren!
Weil: Ich habe 3 Monitore und nutze zwei für die RDP-Session und einen lokal haben. Das geht nur mit dem Shortcut.
Deswegen habe ich schon vor längeren VPN (Wireguard) eingerichtet, sodass ich mich dann direkt (mit fester IP) via RDP verbinden kann.

Bloß ist die RDP-Verbindung via VPN zäher. Das merk ich besonders wenn ich in Photoshop schnell raus und rein zoomen muss. Auch gibt es manchmal ein paar Hänger von bis zu ein paar sekunden.
Mit dem Rustdesk RDP ist's weitaus besser, fast wie im lokalen Netz.

Habt ihr da eine Erklärung und einen Angriffspunk?

Die Daten:
  • Internet bei mir zu Hause:
    1&1 VDSL 250
    Fritzbox 7690
    192.168.178.x
    auf Arbeit
    Telekom (V?)DSL 60
    Fritzbox 7530 AX
    192.168.100.x
  • Mein PC ist via Wireguard-App mit dem ganzen Netzwerk auf Arbeit verbunden, das ich auch auf NAS, Telefon, Drucker usw. Zugriff habe. Also in der confg "AllowedIPs = 192.168.100.0/24"
 
Du sprichst beim RDP über Wireguard aber vom Windows eigenen RDP-Client?
Wenn ja, hast Du denn mal mit den diversen Einstellungen im Reiter "Leistung" probiert ob sich dadurch was verbessert/verschlechtert?
 
K-551 schrieb:
(ich bearbeite Fotos)
Also ich weiß jetzt nicht, welche Ansprüche du hast, aber unser Mediendesigner würde NIEMALS über RDP oder andere Remotesoftware versuchen, Fotos o. Videos zu bearbeiten.
 
Rustdesk geht ganz normal über dein internent, VPN RDP per internes Netz läuft über die Fritte die ist aber für sowas viel zu lahm.
 
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Zer0DEV schrieb:
Du sprichst beim RDP über Wireguard aber vom Windows eigenen RDP-Client?
Jup
Zer0DEV schrieb:
Wenn ja, hast Du denn mal mit den diversen Einstellungen im Reiter "Leistung" probiert ob sich dadurch was verbessert/verschlechtert?
Nein, werde ich mal gucken, aber das sind ja die gleichen Einstellungen bei beiden Verbindungsmöglichkeiten.

@qiller
Warum?
ist ja nicht so, dass ich nur 256 Farben hätte.
Das sieht alles lokal genau so aus wie remote. Ist bloß nicht ganz so flüssig und vereinzelt mal Blöckchenbildung. Da wird halt nen Moment gewartet...
Bei den Datenmengen hab ich aber keine Lust mir alles hierher herunter zu laden, zu bearbeiten und dann alles wieder hochladen. Ein RAW-Bild hat ~150MB + die fertige jpg auch nochmal ~25MB.
und das bei Projekten mit 1500-4000 Bildern...
Das sind schnell mal 250+GB
Nein danke, das funktioniert so schon seit Jahren ohne Beschwerden von Kollegen, Chefetage oder Kunden...

Slayn schrieb:
die ist aber für sowas viel zu lahm
Oh danke, an sowas hab ich gar nicht gedacht. Guter Ansatz.

Wir haben eine Synology DS423+ mit Celeron J4125.
Würde es damit als Wireguard-Server bzw. Endpunkt besser gehen?
 
Ich arbeite aktuell auch viel von zu Hause.
Zur Verbindung zu Endkunden habe ich zwei MikroTik-Router eingerichtet. Kostenpunkt 120 Euro für beide zusammen.
Ich persönlich merke da keinen Unterschied. ob ich zu Hause bin oder vor Ort.

Falls das eine Option für dich ist.
Die sind auf jeden Fall schnell genug.
 
Also die Kombi aus Consumer-Hardware für VPN/Wireguard und ne scheinbar schwachbrünstige Leitung (wie hoch ist der Upload?) kann halt wenig Spaß machen. RDP kann mit Komprimierung und co viel kaschieren, aber letztendlich wird die Fritzbox Pingtechnisch wg wenig Rechenleistung bei der VPN/Wireguard ärgern, weshalb es sich unflüssiger anfühlt und die lahme Leitung lässt es halt auch mal stocken

K-551 schrieb:
Wir haben eine Synology DS423+ mit Celeron J4125.
Kann man ja mal schnell ausprobieren.
 
Slayn schrieb:
VPN RDP per internes Netz läuft über die Fritte die ist aber für sowas viel zu lahm.
Liegt es an der FRITZ!Box oder doch am Internet? Sind die 60 mbit synchron? Wie viele arbeiten damit?

Dein Internet zuhause sollte passen wenn die volle Geschwindigkeit ankommt.

Deine FRITZ!Box sollte auch genug Leistung haben die andere FRITZ!Box ist die zweite Frage ob das reicht gerade wenn mehrere mit vpn arbeiten.
 
Also die Leitungsdaten sind bei mir 250 down 40 up und auf arbeit 60 down 20 up.

Bin auch alleiniger VPN-User.
Arbeite auch meist spät/nachts, weil ich schon merke dass das Internet "nicht so voll ist".
Tagsüber, vor allem vormittags ist's ne Katastrophe. Das liegt aber nicht an meiner Verbindung sonder an der in der Firma. Ist ne typische Geschäftsstraße mit vielen Läden, und 2-3 Etagen Wohnungen drüber. Also alles recht dicht besiedelt. Neues Internet dauert aber noch, sind aber am ausbauen.
Auch online auf den Server(n) unseres Shop-Anbieters läufts nachts besser, weil weniger Kollegen/Konkurenten und auch weniger Kunden. Da ist die Verarbeiung (Miniaturansichten, Wasserzeichen etc.) der Bilder mindesten doppelt so schnell.

Aber die Netztgeschwindigkeit passt ja, wenn ich mich über den Rustdesk-Tunnel verbinde.
Es ist ja sonst keinerlei Unterschied in der Konfiguration bis auf die Art der Verbindung.

Das mit der zu lahmen Fritte ist schon irgendwie einleuchtend.
Werd mal einen anderen VPN-Server einrichten und probieren.
 
20 MBit/s Up waere/ist fuer mich etwas zuwenig.
Wenn es um "Bilder" geht und deren Aenderungen uebertragen werden sollen.
 
Dann hängst du hart an den 20 Mbit Up auf AG Seite. Deine 250 Mbit Down helfen da genau 0.
Darüber macht sowas in meinen Augen einfach keinen Spaß.
 
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