Rechner für AutoCAD und Statikberechnungen ~1.800 EUR - Passen die Komponenten?

sp4ce

Cadet 2nd Year
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Hi Ihr,

ein Kumpel benötigt eine kleine Höllenmaschine für das aktuelle AutoCAD Architecture und Statikberechnungen für den Hausbau im Rahmen von Uni und Beruf. Zielpreis wäre hierbei so 1.800 EUR. Wir haben hierbei mal folgenden Rechner zusammengestellt:

Prozessor Intel Core I7 3770 [Box] (260 EUR)
Arbeitsspeicher 32gb Corsair Vengeance 32GB DDR3 Kit (4x8GB) rot (200 EUR)
Grafikkarte Nvidia Quadro 4000 (550 EUR)
Bildschirm Dell Ultrasharp u2713hm (480 EUR)
Festplatte SSD Samsung SSD 840 Pro 128gb (114 EUR)
Motherboard Asus P8z77-V (155 EUR)
Netzteil Corsair CX750 (76 EUR)
Laufwerk LG BH16NS40 Blu-Ray Brenner Bulk (70 EUR)
Gehäuse Corsair Graphite 600T weiß (150 EUR)

Weitere HDDs sind vorhanden und sollen auch verbaut werden.

Seht Ihr hier Eurer Meinung nach einen groben Schnitzer?
Oder habt Ihr Verbesserungsvorschläge?

Einzig beim RAM schau ich noch, da dort sehr große Heatsinks verbaut sind und ich noch nicht weiß wie das mit der Höhe hinkommt. Übertaktet soll der Rechner nicht werden, daher auch kein 3770K. Wir sind damit etwas über dem Budget, aber generell soll es die Konfig jetzt werden.

Viele Grüße und freue mich über jeden Input!
sp4ce
 
Ja.

Das passt mMn.

Allerdings genügt ein H77er Board, da kein K Prozessor genommen wird.
 
Also wenn ihr nicht übertakten wollt, dann braucht ihr auch den Z77 chipsatz nicht, also könnte man am mainboard noch ein bisschen sparen. Wenn das aber nach der Anzahl der verfügbaren Anschlüsse gewählt wurde und gefällt, dann muss man das auch nicht ändern.

Edit: Ein Edit Ninja, dass kannte ich auch noch nicht ;)
 
Ansich ganz gut.
Aber ich seh da noch etwas einspar Potenzial:
- Braucht er für CAD usw ein BluRay Laufwerk? Denke ein DVD Kombo für ~20€ würds auch tun.
- Mainboard (siehe Vorredner)
- Das Netzteil. 750W sind etwas überdimensioniert. 500 - 600 Watt sollten locker reichen. Und sind im Normalfall leiser.

mfg,
BuffyYasha
 
Beim Netzteil wuerde es meiner Meinung nach auch ein etwas Kleineres tun, vermutlich sogar besser.
Zum Beispiel ein BeQuiet! Dark Power Pro P10 mit 550W.
 
Wenn damit Brötchen verdient werden sollen ganz klar einen Xeon dem i7 bevorzugen und ECC-Ram. Bei limitiertem Budget dann auch lieber auf etwas Leistung verzichten, maximale Systemstabilität sollte da das A und O sein. Und entsprechende Backupmöglichkeiten für wichtige Projekte sind seeehr sinnvoll.
 
Meiner Meinung sind Quadro Karten rausgeschmissenes Geld. Undzwar total! Ich arbeite als Land.Architekt und habe eine 670er drin. Die reicht für sämtliche Anwendungen! Sollte es für Maschinenbau sein oder so schaut das wieder anders aus.....aber eine Quadro ist zu overpowerd....aber das musst du wissen.
 
Hey, vielen, vielen Dank für die hilfreichen Antworten!

Beim Netzteil war ich bisher immer der Typ, eher ein Tick höher zu greifen um save zu sein. Aber da kein >1 Grafikkarten Setup am Start ist und neben den 2 HDDs auch erst einmal nichts weiteres verbaut werden soll, habt Ihr sicherlich Recht.

Beim Mainboard gefiel das Asus wegen den Anschlüssen und auch wegen dem verbauten WLAN. (Ich weiß, letzteres kriegt man hinterhergeschmissen, aber belegt auch gleich wieder nen Anschluss.)
Hättet Ihr da H77 Chip mäßig was im Auge, welches in die Richtung passen könnte?

Mit den Quadro Karten war ich etwas unschlüssig, mein Kollege meinte allerdings, das er wohl die Power einer Quadro Karte benötigen würde, gerade für die Statikberechnungen.
@ Dodgemaster: Was sind da Deine hauptsächlichen Arbeiten? 2D und 3D Visualisierung? Auch Statikberechnungen? Läuft der Workflow entsprechend flüssig bzw. ausreichend?

Der Tipp betr. Stabilität ist auch nicht zu verachten. Backup sollte gegeben sein. Beim Wechsel auf Xeon bin ich grad noch etwas unsicher welchen Impact das haben würde. Gerade in Kompi mit ECC-Ram sind wir aber dann sicher weit über Budget tippe ich mal. Werde in die Richtung mal schauen.

Lieber Gruß
 
Dieses Board hier wird gern mit H77-Chipsatz empfohlen und ist auch mit ausreichend SATA-Anschlüssen für weitere Platten versehen.

Da einfach an einen der zahlreichen USB-Ports einen WLAN-Stick dran und fertig ist der Lack :)
 
E3-1245V2 ist preiswerter. Dazu kommt ein passendes H77- oder C202-Board.

Speicher ohne Spoiler, es sei denn Dein Freund steht darauf. Mglw. ECC.

Damit hat man dann auch den Platz für einen besseren Lüfter, auch später nachrüstbar. Meist will man es ja beim Arbeiten eher leise haben.

Ob die Quadro 4000 wirklich gebraucht wird, kann nur der Endanwender einschätzen. Für kleinere Projekte muss die nicht sein.

Als Netzteil reicht auch mit der GPU auch ein E9-400, E9-450 oder Sea Sonic G-450.
 
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ATI/AMD Fire für Autocad ist rausgeschmissenes Geld ! ( leide selber tagtäglich unter der mißkonfiguration )
NV Quadro und da die kleinste mit 256 Bit breiten Interface ist die bestmöglich kombination aus preis/leistung.

Wenn eine Consumerkarte eingebaut werden soll dann einfach eine SINGLE GPU mit der meisten power wählen...kommt immer noch billiger als eine der vorhin angeführten karten.

ja die PRO karten bringen etwas wenn man viel in rendermodi arbeitet. für einfaches 2D sind die karten gar ned zuständig.
wobei die NV treiber gut sind...die von AMD sind gelinde gesagt für autocad unwirksam !

weiters gilt: autocad in der version 2012/13 nutzt ( mit tricks) maximal 2 kerne ! daher ist eine hochgetaktete cpu von vorteil.

ECC ram sollte bei einer workstation schon stand der dinge sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da die Software mit der Quattro was anfangen kann, macht die schon Sinn. Ob die jetzt bei Statikberechnungen was bringt weiß ich nicht, möchte ich auch eher anzweifeln, unter NX7.5 mit Nastran als Solver hat bei mir bisher immer die CPU die Berechnungen durchgeführt. Das kann natürlich auch eine Frage der Software/Lizenz sein, müsste man prüfen. Die Grafikkarte wird aber wohl mehr für den 3D-Visualisierungsbereich zuständig sein, macht da aber auch Sinn.

Wichtig aber: Mal genau schauen, was an Grafikkarten in der Kompatibilitätsliste von AutoCAD stehen und mit was an Hardware das Programm sonst so klar kommt.
 
Shririnovski schrieb:
Wichtig aber: Mal genau schauen, was an Grafikkarten in der Kompatibilitätsliste von AutoCAD stehen und mit was an Hardware das Programm sonst so klar kommt.

die liste ist zwar von autodesk gut gemeint...sagt aber über die performance gar nix aus , andererseits gibts auch grakas die problemlos mit autocad zusammenarbeiten und nicht gelistet sind. meiner meinung nach eine wertfreie liste die dir sicherheit suggeriert und deine wahl einschränken kann :-)
 
Der Turl schrieb:
die liste ist zwar von autodesk gut gemeint...sagt aber über die performance gar nix aus , andererseits gibts auch grakas die problemlos mit autocad zusammenarbeiten und nicht gelistet sind. meiner meinung nach eine wertfreie liste die dir sicherheit suggeriert und deine wahl einschränken kann :-)

Die Liste bietet dir die Sicherheit, dass die Hardware mit AutoCAD ohne Einschränkung zusammenarbeitet. Zur tatsächlichen Performance sagt so eine Liste tatsächlich nichts aus.
Aber da es um eine Workstation für den Produktivbetrieb zu gehen scheint, ist es immernoch besser eine Grafikkarte zu wählen, die auf der Liste steht und evtl nicht gar so performant ist. Nichts ist blöder als wegen nicht abgestimmter Hardware nicht oder nur eingeschränkt arbeiten zu können. Ich selbst habe genug Erfahrungen mit NX und Catia auf irgendwelchen Consumerkarten gesammelt um zu wissen, dass normalerweise da wenig Probleme bestehen, nur es bleibt das "wenn doch mal was ist". Das will man nicht unbedingt haben, wenn das Einkommen davon abhängt.
 
wenn man anstatt der alten Quadro 400 eine aktuelle kleine K600 nimmt, dann wäre noch genügend Budget da, um einen vernüftigen 6-Kerner zu nehmen.
http://geizhals.de/pny-quadro-k600-vcqk600-pb-a913523.html
http://geizhals.de/intel-core-i7-3930k-bx80619i73930k-a691075.html

auf die X79-Plattform, passt ja im Notfall auch 64GB RAM drauf ;)
http://geizhals.de/?cat=WL-317749

alternativ wird natürlich auch eine günstige AMD FirePro V4900 voll von AutoCAD unterstützt :D
http://geizhals.de/amd-firepro-3d-v4900-100-505649-a705597.html
 
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@Basti
da war eine Quadro 4000 und keine 400 drin ;)
Und wenn es um Berechnungen geht ist die Quadro 4000 meist besser als die K4000. Kepler ist dann aber bei der Grafik schneller.

@TE
Je nach dem womit er Berechnungen macht kann eine FirePro eventuell um Welten schneller sein. Daher wäre es hilfreich, falls Du die Programme nennen könntest, die verwendet werden.
 
Karatebock schrieb:
@Basti
Je nach dem womit er Berechnungen macht kann eine FirePro eventuell um Welten schneller sein. Daher wäre es hilfreich, falls Du die Programme nennen könntest, die verwendet werden.
Er verwendet Autocad Architecture da dieses als Basis von Autocad MEP dient (mit welchen ich mich täglich quälen muss) kann ich nur sagen das der Griff zur Firepro ( ich hab eine V4800) ein wertfreier ist. der Performance Treiber macht um nix besser als der Standardtreiber. Im Gegenteil er ließ in den Layouts immer wieder Pixelreste und manchesmal gingen das Fadenkreuz und div. Hilfslinien beim Zeichnen flöten sodas ein zusätzlicher Aufwand zur Zeichnungsregenerierung erfoderlich war. Hab den Treiber im Autocad direkt abgeschaltet. Eine weitere Maschine mit Consumer ATI/AMD Karte war um einiges Zackiger als meine Config ! :-(

noch ein link zu einer diskussion um dieses thema bei der ich selbst mit geschrieben habe: http://www.web4mep.de/index.php?opt...id=4&id=3667&limit=6&limitstart=12&Itemid=191
 
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@Turl
Ich kann nichts zu der V4800 sagen. Aber mit der V4900 funktioniert AutoCad wirklich einwandfrei. Keins der von Dir beschriebenen Probleme tauchte auf.
 
Hey,

Bei den Programmen handelt es sich um folgende:

- Autodesk AutoCAD Architecture
- mb ing+
- rstab
- rfem


(jeweils neueste Version)

Die Nvidia Quadro 4000, wie Karatebock schon sagte, wurde wegen der Berechnungsstärke gewählt.

Was mich jetzt noch verunsichert ist die Frage betr. Stabilität und Xeon Architektur. Prinzipiell spricht nichts gegen den Xeon und ECC RAM, außer vielleicht der Preis, aber ist der Vorteil wirklich bemerkbar oder "wahrscheinlich"? Denn laut Datenblatt verwendet die Quadro 4000 auch kein ECC RAM, erst die (viel zu teure) 5000er ist da save. Oder lohnt sich ECC RAM auch unter diesen Umständen einfach wegen der Fehlerminimierung?
Was kann da denn im Worst Case passieren? Berechnungsfehler? Programmabstürze?

Verhält sich der Xeon bei den genannten Programmen performanter, da für den Applikationsbetrieb ausgelegt?
 
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