Rechner für AutoCAD und Statikberechnungen ~1.800 EUR - Passen die Komponenten?

Ich bin die Programme mal durchgegangen und es gibt überhaupt kein Grund auf eine bald 3 Jahre alte Grafikkarte (Quadro 4000) zu setzen.
AutoCAD unterstützt zb die AMD FirePro W5000 (gleicher Preis wie die Quadro 4000) vollständig und ist dabei wesentlich aktueller und flotter.

Ohne ECC können Berechnungsfehler auftreten, Programmabstürze sind zwar theoretisch auch möglich aber nahezu ausgeschlossen.

Der Xeon (E3 1230v2) ist genauso performant wie ein i7 3770, nur eben günstiger. Wenn kein ECC-GPU-Speicher verwendet wird, kann man auch den ECC-RAM vergessen.
 
@Basti
Auf der Grafikkarte finden eher die einfacheren Berechnungen statt. Und die komplexeren eher auf der CPU. Nur weil die Grafikkarte keinen ECC-Speicher besitzt heißt es nicht, dass es beider CPU keinen Sinn macht.
Das Problem ist einfach, dass es keinen (erschwinglichen) Weg gibt zu prüfen, wie viel der ECC-Speicher bringt.
Vor knapp 10 Jahren haben wir da selber was programmiert gehabt, aber das ist mit heutigen Plattformen nicht mehr konform.
Und es gibt Berechnungen, die wirklich nur auf der Nvidia-HW vernünftig laufen. Daher kann man nicht immer gleich FirePro empfehlen. Auch wenn die W5000 von der Leistung her einer Quadro 4000 (und beider Berechnung der K4000 erst recht) überlegen ist.


@TE
Ich geb Dir morgen exakte Infos, wenn ich Rückmeldung von den Herstellern habe. Die Angaben sind etwas zu wage, um wirklich konkretes sagen zu können.
 
Karatebock schrieb:
@Turl
Ich kann nichts zu der V4800 sagen. Aber mit der V4900 funktioniert AutoCad wirklich einwandfrei. Keins der von Dir beschriebenen Probleme tauchte auf.

laß mal raten, du hast den performance treiber nicht mal installiert. dessen setup routine schlägt nämlich fehl und der treiber muß von hand eingebunden und aktiviert werden. mit dem standard treiber macht die v4800 auch keine mucken...da ist sie einfach nur langsam ;-)
 
Für die V4900 wusste ich auch nicht, dass es einen Performance-Treiber gibt. Zumindest war da seitens Autodesk nichts zu hören
 
Zuletzt bearbeitet:
Also wenns um Tiefbau und Hochbau geht, dann gehts ja auch um 2D Zeichnungen. Da reicht ja sogar ein Core2Duo mit Intel Gammelgrafik aus.
Zu Statikberechnungen kann ich nichts sagen. Hatte halt mal ne Ausbildung (2/4 Jahre, abgebrochen). Unser Ingenieur hat das meiste mit Lineal, Ausdruck des Plans und Taschenrechner berechnet und nur ziemlich selten den Computer gebraucht. Und ich weiss auch, dass seine Maschine nicht wirklich die Höllenmaschine ist/war (wie gesagt C2D und Gammelgrafik).

Das was hier mit dem Computer geplant wird geht völlig am Einsatzgebiet vorbei, imo. Klar bei vielen Elementen wirds mit Gammelgrafik nichts (es fängt dann auch mal an zu laggen). Aber es braucht auch kein Quadro 4000. ;)
Einer hat sich sogar nen HD2600 von ATi eingebaut, der hat dann wirklich verdammt viele Elemente am Arbeitsplatz offen halten können ohne zu ruckeln. :D
Aber eben, es geht ja um 2D. Falls 3D doch irgendwie irgendwann mal benutzt wird, dann ist man froh, eine halbwegs brauchbare Grafikkarte zu haben. Aber es muss nicht so ein teuerer Quadro sein. Echt nicht. Überhaupt nicht.

Ich denke mit einem 800 Euro PC kommste gut hin.
 
Beides, die Quadro 4000 und die V4900 sind mittlerweile völlig veraltet. Wirf doch mal einen Blick auf die aktuellen Karten:
Klick mich, hier werden 14 Workstation-Karten und 7 Consumer-Karten verglichen

Ergo: für AutoCAD 2013 oder neuer brauchst Du fast keine Workstation-Karte mehr, da OpenGL durch DirectX ersetzt wurde. OpenCL Implementierungen laufen auf einer preiswerten FirePro W5000 fast immer deutlich schneller, als auf einer Quadro 2000 und auch eine W7000 ist meist schneller als als die K4000. Nur wenn es CUDA-only ist, brauchst Du wirklich eine Nvidia Karte. Oder wenn Du eine alte AutoCAD-Version vorziehst.
 
@TE
Weder Dubal-Software noch mb ing+ unterstützen Berechnungen auf der Grafikkarte!
Lediglich OpenGL-Support ist wichtig.

Daher lohnt sich für Dich eher folgendes System:
http://geizhals.de/?cat=WL-317916

Ich habe jetzt mal eine 512er SSD genommen (dann kann eine HDD wegbleiben ;) ) 32GB RAM und 2 Monitore statt einem (was sich aber preislich nichts schenkt). Das System wäre sogar relativ leise.
Die GTX 660 reicht i.d.R. für AutoCAD Architecture vollkommen aus in allen Lebenslagen. Die MSI-Karte ist auch relativ leise.

Du kannst natürlich auch eine 256er SSD nehmen und Dir dafür für das Budget dann ein unhörbares System machen.
 
Dr.Schiwago schrieb:
Wirf doch mal einen Blick auf die aktuellen Karten:
Klick mich, hier werden 14 Workstation-Karten und 7 Consumer-Karten verglichen

Ergo: für AutoCAD 2013 oder neuer brauchst Du fast keine Workstation-Karte mehr, da OpenGL durch DirectX ersetzt wurde. OpenCL Implementierungen laufen auf einer preiswerten FirePro W5000 fast immer deutlich schneller, als auf einer Quadro 2000 und auch eine W7000 ist meist schneller als als die K4000. Nur wenn es CUDA-only ist, brauchst Du wirklich eine Nvidia Karte. Oder wenn Du eine alte AutoCAD-Version vorziehst.


DANKE ! Endlich mal ein ranking, das genau das aussagt was ich schon seit langen persönlich verspüre. bei AMD/ATI kein unterschied zwischen consumer oder pro graka bei autocad !

die nächsten kisten für autocad 2014 werden mit geforce karten bestückt...soviel steht schon mal fest !
 
Wenn Du auf 10 Bit Farbtiefe verzichten kannst, warum nicht? Für AutoCAD lohnt es kaum noch, auch wenn die komplexen Wireframes auf den Pro-Karten subjektiv gefühlt doch besser aussehen.
 
Hi,

nochmal vielen, vielen Dank an Euch alle für die Hilfe und die ganzen Insights. Wir haben nun die Server Architektur genommen (Xeon 1245v2) im Verbund mit 32 GB RAM und der Consumerkarte GTX 660. (NVIDIA wg. CUDA zB) Vorgestern zusammengebaut und bisher läuft es wohl auch ganz rund. (-,

Also nochmal danke!
Viele Grüße
 
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