Rechtslage? Wurde von 6k auf 2k gedrosselt

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pole96

Gast
Hallo,

mein suuuuuuuuuuuuuupertoller, briiiilliaaaaaanter Provider Vodafone lässt seit ca. 4 Wochen nur noch 2k (240 kb/s Downloads) bei uns ankommen statt den vertraglich geregelten 6k, welche auch brav bezahlt werden.

Ich weiß, dass es heißt BIS ZU 6k, jedoch gibt meine Leitung 16k her, vor den 4 Wochen kamen auch brav die 6k an (Downloads teilweise mit 750kb/s, sehr sehr selten erreichte Steam mit leeren Servern 1mb/s). Nun haben sie uns einfach gedrosselt, obwohl so etwas vertraglich auch nicht geregelt ist.

Ich habe gelesen, dass das Maximum was ankommen kann im Router angegeben ist, der Wert zeigt zur Zeit 2456 kbps an, was laut einem Rechner 240 kb/s sind, was ich auch deutlich spüren kann. Nur dass es eben vor 4 Wochen noch 6k waren und es NICHT am der Leitung zuhause liegen kann. Es is Vodafone.

Seit wann darf der Provider sowas? Wir erhalten 1/3 des bezahlten Produktes OBWOHL wir auch den vollen Umfang zu 100% empfangen können. Zahlen müssen wir trotzdem für eine 6k-Leitung. Und womit kann man Ihnen drohen (ja bissl zu hart formuliert) oder worauf kann ich sie verklagen? Da anzurufen bringt leider nichts, der Support ist wie so oft unfähig. Es muss doch einen rechtlichen Grund geben, der dem Provider untersagt, die Leitung auf einmal zum 1/3 der Leistung zu drosseln. Wenn ich es Ihnen vllt am telefon nenne, dann kapieren sie endlich, dass sie nicht machen können was sie wollen.
 
Wenn das Bis-zu-6k Paket das kleinste bei dir angebotene Paket ist, dann ist es legitim wenn bedingt durch die Belastung der Leitungen weniger Speed geschaltet werden muss um dafür die Ausfallsicherheit zu erhöhen. Macht jeder Anbieter, teils aber bei anderen Störungswerten.
 
Zuletzt bearbeitet: (6k statt 16k)
Schau nach was vertraglich als Mindestgeschwindigkeit angegeben ist, sofern diese unterschritten ist 2 Wochenfrist schriftlich zur Lösung des Problems setzen, bei nicht-erfüllung Sonderkündigungsrecht nutzen.
 
Du wohnst in einer "scheiß" Gegend... da kannst du nix machen.

@_Alu_: das macht aber nur sinn wenn man auf Kabel wechselt.

Edit: Wurde früher auch auf 3000 gedrosselt, mit 6000 bzw. 16000er Leitung. Irgendwann wurde dann mal etwas umgebaut und seitdem gehen 6000...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Verbindet der Router immer mit diesem Wert? Oder schwankt das nach jedem neustart vom Router?
 
Lass mal die Kirche im Dorf mit verklagen ect... Schreibe dein Provider an, setze eine Frist von 4 Wochen. Bei Nichteinhaltung dieser kundigst dein Vertrag außerordentlich.
 
wurde von 100k auf 2k gedrosselt (Unitymedia)
Surfe mit 2k jetzt 1 Monat ÄTZEND...
Liegt aber daran, das mein Mitbewohner die Rechnung seit mitte Juni nicht mehr gezahlt hat :(
 
Nach der DIN Norm 66274-2 muss der Anbieter seinem Kunden mindestens 75% der gebuchten Bandbreite liefern. weiß nicht ob das auch für diese "flex" tarife gilt... steht im vertrag...
 
Änderung beim Ausbau? Telekom braucht mehr Bandbreite für sich selber?
Kleingedrucktes für Drosselung bei großer Datenmenge missachtet?

Vorschlag:
Tjoa zur Telekom zurückwechseln, haben (fast) die selben Preise aber besseren service. Ausserdem bieten die i.d.R. nichts an, was die nicht auch Sicher liefern können (Grund warum die meisten 16k von 1und1/Vodafone.. nehmen da die blöde Tkom nur 2k anbietet, und dann sauer sind weils bei 1und1 auch hakt..)

Hast du selber deine Leitungsdämpfung gemessen?
Oder direkt mit dem Mist an den Vodafone Kundendienst als deine Wut hier sinnlos verpuffenzu lassen.
 
Okay danke schon mal für schnelle und hilfreiche Antworten.

Also:

Ja, es ist eine Scheißgegend. Wobei man hier auch bis zu 50k kriegt, nur dass im unseren Haus die Leitung wirklich anscheinend veraltet ist, Auszug ist leider aber nicht in Sicht.
Das mit der Frist werde ich probieren, und danke für den Tipp mit Mindestgeschwindigkeit.

JEDOCH, wenn ich bis zu 16K empfangen kann, verstehe ich nicht, dass der Provider sagt "ah okay, der hat eh nur 6k, der andere 50k, cutten wir bei dem 6k Typen mal einfach 2/3 der Leistung". Und eine Störung kan nes nicht sein, wie gesagt, es dauert schon 3 Wochen an, mindestens. Ich zahle genauso für meinen Vertrag wie jeder andere, wüsste deshalb nicht, weshalb gerade bei mir was verringert werden sollte.
 
Was hier wieder für Posts ankommen :ugly:

Welcher Router?
Vor der Runterschaltung eine Störung gemeldet?
Höhere Geschwindigkeit möglich, auch bei anderen Anbietern? (Prüfung über Adresse)
Kabelanschluss vorhanden, Internet darüber möglich?


Anwalt, Brief, den Quark mit 75% etc. kannst du alles vergessen. Du bist rein auf Kulanz angewiesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
KTelwood schrieb:
Änderung beim Ausbau? Telekom braucht mehr Bandbreite für sich selber?
Kleingedrucktes für Drosselung bei großer Datenmenge missachtet?

Vorschlag:
Tjoa zur Telekom zurückwechseln, haben (fast) die selben Preise aber besseren service. Ausserdem bieten die i.d.R. nichts an, was die nicht auch Sicher liefern können (Grund warum die meisten 16k von 1und1/Vodafone.. nehmen da die blöde Tkom nur 2k anbietet, und dann sauer sind weils bei 1und1 auch hakt..)

Hast du selber deine Leitungsdämpfung gemessen?
Oder direkt mit dem Mist an den Vodafone Kundendienst als deine Wut hier sinnlos verpuffenzu lassen.


Das mit dem Volumen kann nicht stimmen, wie gesagt, das hat irgendwann anfang Dezember angefangen. Ein Monat wäre um, also selbst kleingedruckt im Vertrag sowas irgendwo steht, müsste ich spätestens jetzt wieder die volle Leitung haben. :/
Ergänzung ()

Seguroski schrieb:
Was hier wieder für Posts ankommen :ugly:

Welcher Router?
Vor der Runterschaltung eine Störung gemeldet?
Höhere Geschwindigkeit möglich, auch bei anderen Anbietern? (Prüfung über Adresse)
Kabelanschluss vorhanden, Internet darüber möglich?


Anwalt, Brief, den Quark mit 75% etc. kannst du alles vergessen. Du bist rein auf Kulanz angewiesen.

Router EasyBox 803 A. Kabelanschluss vorhanden, aber lediglich W-lan wird genutzt. Und selbst mit W-Lan erreichte ich 700 kb/s. Und ja, für meine Anschrift ist maximal 16k möglich, egal ob telekom oder Unitymedia oder oder oder
 
Seguroski schrieb:
Anwalt, Brief, den Quark mit 75% etc. kannst du alles vergessen. Du bist rein auf Kulanz angewiesen.
Nur wenn es eine Klausel in Vertrag diesbezüglich gibt, ansonsten kann er dies als Kündigungsgrund anführen, mehr nicht. D.h.: Schnelleres internet nein, Kündigung ja... und sag jetzt nicht nein, ich bin der lebende beweis dafür, dass es geht...also Kündigen weil zu langsam
 
Die DIN-Norm kannst du in der Pfeife rauchen. Nach der würden viele Haushalte gar nichts mehr bekommen, weil ihre Leitung nicht mehr hergibt. Schon deshalb gilt die für DSL in keinster Weise.
Was mich interessieren würde, und nicht nur mich:
- Welcher Provider
- Was für ein Vertrag
- Leitungsdaten, also Dämpfung und Signal/Rauschabstand
- DLAM Max und Min-Werte
- Geschwindigkeit, mit der synchronisiert wird
- hat es zuvor Störungen oder Ausfälle gegeben

Zuvor kann man gar nichts dazu schreiben und nur ins Blaue raten
 
Naja Je nach Aufbau der Anbindung in deiner Gegend kann es sein, dass die "Vermittlungsstelle", die der Telekom gehört und Teilweise an 3.Anbieter vermietet wird, bereits am Limit Läuft. Die Telekom kann dann einfach die Anderen anbieter drosseln.
50k klingt nach Telkom Vdsl :D

Achso 50.000 kilo bit pro sekunde = 6250 kilo Byte pro sekunde = 6,250 MegaByte pro sekunde

6.000 kilo bit pro sekunde = 750 kilo byte pro sekunde = 0,75 Mb/s
 
SaiJhen schrieb:
Verbindet der Router immer mit diesem Wert? Oder schwankt das nach jedem neustart vom Router?

Ja der Router verbindet immer mit maximal 240kb/s, wie gesagt, ist in der Routersoftware auch so angegeben (zumindest zur Zeit).
 
Die Vermittlungsstelle soll am Limit laufen? Sorry, aber wenn man keine Ahnung hat, warum postet man dann? Würde die Telekom aktiv andere Anbieter Drosseln, würde die BNA ihr die 4 Buchstaben heiß machen..

Mit Kabelanschluss meinte ich unitymedia, KabelBW oder KabelDeutschland.

Die "bis zu" Tarife haben meist als Untergrenze 384kbit oder ähnlich. Da ist eine Kündigung bei 2mbit sehr unwahrscheinlich.

https://www.arcor.de/asb/vertrieb/lookup_plus.jsp
 
Rechtlich hast du überhaupt keinen Anspruch auf deine technisch mögliche Geschwindigkeit. Entsprechendes steht im Vertrag den du mit Vodafon geschlossen hast.
Ebenso ist eine Sonderkündigung nur möglich wenn du vielleicht 3 Monate am Stück garkein Internet hast, eine Mindestgeschwindigkeit wird es im Vertrag nicht geben.
Und selbst dann bist du entweder auf eine Anwalt angewiesen oder auf Kulanz der Firma.
Achso und den Anwalt musst du auch bezahlen, bis du in einem Gerichtsverfahren gegen Vodafone gewinnst.
Erstberatung kostet zwischen 90 und 200€.
 
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