Regelung/Widerstand für Pulsierende LEDs

Ashantor

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Hallöchen Zusammen,

Ich hab schonmal Angegoogled, hab aber nicht wirklich was unter Pulsierender Widerstand,
etc. pp gefunden. Was ich suche ist folgendes:

Ich habe 4 LED Bänder an meinem Netzteil über 12v in Reihe Angeschlossen.
Nun möchte ich wie man das zb. früher bei NFS:Underground an sein Auto Modden konnte
eine Pulsierende Beleuchtung haben. Gibt es Widerstände, die das ganze in einem Puls
artigen Rhythmus von 12 - 0 V und wieder hoch regeln können?

Gruß,
Ashantor
 

lamer11

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Sowas macht man mit PWM (lies dich da mal ein, zu kompliziert das hier komplett zu erklären, wie man es baut).
LEDs regelt man nicht über Widerstände! Ganz wichtig :-)

Gruß
Johannes


PS: Habe übrigens heute (wirklich ;-)) ein neues BeQUIT Netzteil bekommen
 
Zuletzt bearbeitet: (nix)

hannesk

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LEDs werden über den Strom heller bzw dunkler. D.h. es muss ja eine Schaltung her, die den Strom kontinuierlich ändert. Ich denke sinusförmig wäre gut....
Gibts soetwas nicht fertig bei Conrad und Co?!
 

mcclean

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1. nein gibt es nicht
2. LEDs leuchten nicht wie glühbirnen bei kleinen spannungen ein bisschen und mit höherer immer mehr, da sie erst ab einer gewissen spannung zu leiten beginnen (1.8-3.5V, je nach farbe) und die helligkeit vom strom abhängig ist

du könntest sie jedoch mit einer astabilen kippstufe zum blinken brigen
 

jokakilla

Ensign
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Leds regelt man über den Strom oder mit PWM. Nur mit einem Widerstand wirst du nicht weit kommen weil die Kennlinie der LED auch nicht Linear ist.

Leider gerade keine Zeit zu googlen aber such mal nach PWM Modul oder Dimmer Modul
 

radoxx

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Die einfachste Möglichkeit dies zu realisieren, ist mittels eines kleinen Microcontrollers, indem du an einem Ausgang eine Pulsweitenmodulation (PWM) erzeugst und zwischen verschiedenen PWM Stufen (z.B. im 50ms Takt in 10% Stufen) die Leds ansteuerst.

Allerdings braucht es dazu ein wenig Fachwissen bzw technisches KnowHow, vllt hast du Freunde die das drauf haben?

Habe hierzu folgendes gefunden:

http://www.best-microcontroller-projects.com/pwm-pic.htm
http://www.best-microcontroller-projects.com/rgb-led.html (ansteuerung einer RGB Led, das sind 3 verschieden farbige LEDs in einer, deshalb 4 anschlüsse)

Das schöne, du kannst dich richtig damit spielen, z.B. Geschwindigkeit über Drehwiderstand einstellen, max. Helligkeit einstellen, ... mit dem Microcontroller kannst du dich austoben :p
 
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mcclean

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ich denke das ein uC für jemanden der kein grosses Fachwissen hat nicht in frage kommt, man müsste den ja auch korrekt beschalten und ne platine löten... dazu kommt noch das schnittstellenproblem, entweder müsste man einen teuren usb adapter kaufen oder per rs232 programmieren, was meinen erfahrungen nach sehr mühsam ist und mit neueren systemen (fast) immer probleme macht.
 

radoxx

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ich denke das ein uC für jemanden der kein grosses Fachwissen hat nicht in frage kommt, man müsste den ja auch korrekt beschalten und ne platine löten... dazu kommt noch das schnittstellenproblem, entweder müsste man einen teuren usb adapter kaufen oder per rs232 programmieren, was meinen erfahrungen nach sehr mühsam ist und mit neueren systemen (fast) immer probleme macht.
du hast recht aber eine einfachere Lösung fällt mir dazu nicht ein, außer es lässt sich irgendwo eine fertige Schaltung kaufen..
 

Ashantor

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Also µController Programmierung hab ich drauf. Zumindest die größeren µcontroller (Größenmäßig
vergleichbar mit einem 3HE 19" Gerät) Ich bin aber auch in der IT tätig und kann mir solche sachen
schnell erarbeiten. Habe damals in meiner Ausbildung auch schon Platinen mit I²C über Seriell (Iwie sowas)
zusammengelötet, die haben allerdings nie funktioniert. Von daher wär ich schon schwer dafür, dass
sowas entweder fertig zu kaufen, oder zumindest mit einem aktuellen system (hab zb. keinen seriellen port
mehr) zu flashen ist.
 

mcclean

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per usb ist er schon flashbar, hier wäre ein microchip pickit 2 zu empfehlen.
das grössere problem sehe ich im aufbau der programmierschaltung und der korrekten beschaltung der Ports, da diese, je nach anwendungsart anders beschaltet sein müssen.
 

Ashantor

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Okay dann ist mein Wissen wohl mehr oder Minder hinfällig.

Damals als ich mal die 2 Jahre µController / Prozesstechnik hatte
konnte man einfach über Bananenstecker (Glaube so nannte man sie oder?)
die 12v, GND, usw. verbinden. Schätze mal das geht über so miniaturcontroller nicht?
 

mcclean

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ja bananenstecker heissen sie :)
aber bei den microcontrollern die in frage kommen müsste man schon löten.
an sich kein schwieriges unterfangen, wenn die infrastruktur vorhanden ist.
 

Ashantor

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Löten wäre kein problem. Ich wüsste halt nur nicht wie ich ein PWM Signal erzeuge.. o.o
Das Ausgabesignal würde ich ja dann "nur" an die entsprechenden Adern löten müssen anstatt
sie über den Molex Stecker mit dem NT zu verbinden, stimmts?
 

mcclean

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ja, das problem besteht dann darin, dass du am uC 5V ausgangssignal hast, du müsstest noch über nen schalttransistor 12V durchschalten, dies ist aber das kleinste problem.
Wenn du dich für die Materie interessierst, würde ich dir ein versuchsboard (findest du bei conrad) empfehlen und einfach mal damit ein bisschen rumspielen und dich so in das thema einarbeiten.
wenn du es beherrschst kannst du sehr viel damit anfangen, ne einfache PWM steuerung ist da noch etwas vom simpelsten.
 

Ashantor

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Naja insgesamt sollte das Projekt nicht mehr als 100€ kosten, da der Effekt zwar sicher sehr cool ist,
aber ansonsten doch etwas viel Kohle ziehen würde. Wenn du magst kannst mir das gern mal auflisten,
wo ich das Board inklusive transistor finde.

Gruß,
Ashantor
 

florian.

Fleet Admiral
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mach es doch nicht so Kpmpliziert.
STK200 Kompatibler Programmier Adapter Bauen (kostenpunkt 1€) Link
Damit über den Parallelport des PCs den µC Programmieren.

Gute Einstigs Programmiersoftware: Bascom

An die µC ausgänge machst du als Treiber den Mosfet BUZ11 ran (60Ampere sollte reichen)
als µC nen kleiner ATMEGA8
als Überspannungs/verpolungschutz noch ne Bidirektionale Suppressiordiode
Außer nen Stützkondensator (100nF wie bei jedem IC) braucht der ATMEGA keine weitere Beschaltung
(in der Zeichnung vergessen!)
(kostenpunkt kleiner 5€)


Per µC kannst die LEDs dann nach belieben EIN/AUS schalten lassen

Edit:
hab mal schnell was gezeichnet, das ist alles was du brauchst.
 

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Ashantor

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florian.

Fleet Admiral
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wenn du dahinter einen D/A Wandler machst, geht es ohne Probleme.
Ich Bau zufälliger weiße gerade praktisch das Selbe,
ich Streich mal schnell alles Unnütze raus, dan schick ichs dir.

Edit: Anbei der Plan
haben die LED Bänder 3V oder 12V?
in meinem Plan ging ich davon aus das jede Gruppe 12V hat.
wenn sie 3V haben, kannst du beim Transistor auch 5V statt 12V anlegen.

ich würde allerdings noch ein paar Schalter/Potis ran machen, dann kannst du die Blinkeffekte nach belieben Programmieren und umstellen.

Stückliste:
1x ATMEGA8
2x TLC7528
2x LM358
4x IRF9530
5x 100nF Keramik
1x Stiftleiste 2x5pol.
1x DIODE P6KE 6,8A



Ich denke aber Das das alles für Dein Vorhaben etwas Overzized ist.
ein Schwingkreis + Impedanzwandler + Treiber würde bei deinem vorhaben besser passen.
Nachteil: das Blinken ist immer gleich!
 

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platinenfix

Gast
Sieh dir mal (googeln) einen BTS629(A) an mit einigen änderungen kann der so was. Einen Microcontroler zu nehmen währe viel zu aufwendig und Perlen vor die S.... geschmissen.
Der BTS629 ist eine kleine Schaltung um eine PWM Steuerung zu realisieren die man einfach etwas modifizieren kann. Und das Teil kann 2A ab ohne Kühlung.

Übrigens pulsierende Widerstände gibts nicht. Sowas muß man immer mit aktiven Bauelementen und etwas Elektronik steuern.
 
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