Besserwisser01 schrieb:
Ich habe hier einmal G-Data, für 3 Rechner, war so eine 25 Monatige Sonderedtion (zum Jubiläum) und einmal Norton auch für 3 Rechner.
Na ja, Norton ist bei mir absolut unten durch. Der Rotz hat einfach den Ruf der Systembremse weg, egal ob das jetzt immer noch so abartig ist wie vor ein paar Jahren oder ob es sich endlich gebessert hat. Was sich nicht gebessert hat: die Deinstallation. Um Norton zu entsorgen muss man den halben PC platt machen. Das verankert sich immer noch extrem tief im System
@Daaron, das klingt als wäre es unmöglich Linux anzugreifen. Aber sonst hast Du eindeutig recht.
Unmöglich nicht, jedes System ist hackbar. Einem gezielten Angriff kann kein System Stand halten.
Die Sicherheit ist aber extrem viel höher, einfach weil man aus der Schusslinie ist. Linux-Systeme sind insgesamt robuster, außerdem gibt es noch nicht so viele. Zusätzlich unterscheiden sich die bestehenden Systeme deutlich in der installierten Software, sogar die Kernel können sich teilweise radikal unterscheiden. Daher schreibt niemand im großen Stil Viren, die auf Linux abzielen.
1668mib schrieb:
Wie viele Infektionen gibt's denn wirklich durch Zero-Day-Expoits?
Rückblickend auf den Flashback-Trojaner für MacOS?
Locker 600.000 infizierte Systeme, nur indem eine infizierte Webseite ein schadhaftes JavaScript gestartet hat, das wiederum eine Lücke in Java ausnutzt. Wenn man dann noch bedenkt, dass 2 Monate lang ein Update von Oracle zur Verfügung stand, dass aber von Apple nicht an die User verteilt wurde.... Juhu, Viren!
Für Windows-Systeme ist es auch nicht wirklich besser. Ich erinnere an der Stelle mal an die letzte Pwn2Own, bei der die Sandbox-Systeme von Chrome und IE9 über Webseiten-Schadcode umgangen wurden. Da wurde zu Demonstrationszwecken nur der Taschenrechner gestartet, genauso könnte aber auch die Virus.exe starten.