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News Right-to-Repair in der EU: Nintendo soll Switch 2 bald anpassen

iGameKudan schrieb:
Ein "schlechter" wechselbarer Akku stellt keine Gefahr für den Konsumenten, dessen Gesundheit oder dessen Umfeld dar und ist im Gegensatz zu den genannten Punkten auch nicht zweifelsfrei alternativlos und schlechter.
Also die Aussage ist nun völlig übertrieben und auch gewissermaßen am Thema vorbei. Gesetze zur Sicherung einer zivilisierten Gesellschaft und zur Abwehr mittelbarer oder unmittelbarer Gefahren weisen eine ganz andere Notwendigkeit auf wie irgendwelche Gesetze oder Vorschriften, die den Einfluss auf die Eigenschaften eines absolut nicht lebensnotwendigen Konsumguts nehmen und dieses mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit verschlechtern.
Sind elektro Schrott keine Beeinträchtigung von Umwelt und am Ende Beeinträchtigung für die Menschheit?
Die Leute die Geräte wegwerfen aufgrund von nicht reperierbarkeit, weil der Totalschaden durch hohe Kosten der Reperatur oft zum Wechsel auf neu Gerät führt.
Das löst sich halt nicht alles in Luft auf. Also ja es muss geregelt werden wie Giftstoffe.
 
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iGameKudan schrieb:
ie Nintendo den wechselbaren/einfacher zu wechselnden Akku umsetzt steht natürlich für uns alle noch in den Sternen. Sollte dies aber bspw. über Verschraubung statt Verklebung realisiert werden, ist aufgrund des höheren Platzbedarfs einer Verschraubung bei gleichzeitig sehr begrenzten Platzverhältnissen durchaus mit einem schlechteren weil kleineren Akkus zu rechnen - ob Nintendo will oder nicht.

Ich habe mir nämlich gerade extra mal bei iFixit den Teardown-Guide angeschaut - und es ist nun wahrlich nicht so, dass da jede Menge ungenutzter Platz im Gerät ist...
Nintendo könnte ja auch besseren Akku einbauen das dieser 1000 Ladezyklen bis 80% hält oder das Gerät Spritzwasser bauen. Dann muss dieser nicht leicht austauschbar sein.

Und es muss keine Klappe sein wo man Wien beim Gameboy die Batterien tauschen muss. Sondern es muss soverbaut sein wie beim Notebook. Wenn Nintendo dazu nicht in der Lage ist dann sind die ziemlich inkompetent oder machen es mit Absicht schlecht um Gewinne zu maximieren.

Technologisch ist alles möglich und deine Beispiele sind für die Tonne, den die Firmen bauen verklebts Zeug nicht um Gehäuse schmaler und wasserdicht zu bauen sondern, damit man das Gerät wegwirft und sich neues kauft mehr nicht. Technologisch ist das alles machbar, nur macht das keine Firma.
Einfach Mal dich über z.B. Glas informieren es gibt Gläser aus der DDR die sind fast unkaputtbar welches sich auch in den Handydisplay zu finden ist. Diese Technologie wird sonst nirgendswo verwendet weder für Häuserfenster noch Tassen usw. Weil dann kaum neues Glas verkauft werden kann. Genau so funktioniert es auch mit allen anderen Produkten.
Und genau sowas feierst du und verteidigt die Firmen damit die weiter Produkte bauen die schlecht zu reparieren sind, obwohl im 21th alles möglich ist ohne jegliche technische Einschränkungen.

Man könnte echt denken du bist selbst Firmen Besitzer von Müll Produkten oder Aktionär.
 
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mibbio schrieb:
Höhere Schutzarten sind evtl. etwas schwieriger, aber auch nicht unmöglich. Ging ja früher, als wechselbare Akkus bei Handys/Smartphones noch Standard waren, auch irgendwie - sind dann halt 1-2 mm dicker.
Früher waren aber auch alle Smartphones weniger voll gepackt und meist aus Kunststoff. Heute hast du, gerade im teueren Segment Metall und oder Glas. Die Schutzarten wie IP67 wirst du nicht so ohne weiteres hinbekommen, wenn du gleichzeitg nen halbwegs schlankes Gerät und ein Akkufach haben willst. Aus meiner Sicht ist schlankes Gerät, IP Schutz und Akkutach ein Dreieck, aus dem du nur 2 Seiten umsrtzen kannst.

mibbio schrieb:
Bei klassischen Armbanduhren bekommt man es doch auch seit jeher hin, ohne dass die Wartbarkeit drunter leidet oder man einen Klotz am Handgelenk hat.
Naja, meine Armbadnuhr ist nicht mehr sicher wasserdicht seit dem ersten Batterietausch, dafür musst du extra noch ne Dichtigkeitsprüfung machen, was ich nicut brauchte und einsah. Das Werkzeug, mit dem die Uhr Zugeschraubt wird, ist auch nicht ohne, soo einfach ist das dann auch wieder nicht für Smartphones umsetzbar.
 
raychan schrieb:
Man könnte echt denken du bist selbst Firmen Besitzer von Müll Produkten oder Aktionär.
Und bei Dir könnte man meinen, Geld gibt es gar nicht.

Klar, es gibt immer eine technisch beste Lösung, aber nur selten ist das auch die günstige Lösung, denn hochwertigere Materialien oder eine aufwändigere Fertigung kosten eben.

Das Fairphone ist da ein durchaus gutes Beispiel: Nimmt man rein die Leistungsdaten, ist es für das Gebotente schon teuer. Der Preis relativiert sich, wenn man der fairen Herkunft der Materialien und der Reparierbarkeit einen Wert gibt.

Ich persönlich vermisse die Möglichkeit, den Akku zu tauschen jedenfalls nicht. Bei meinem seligen Samsung S4 Mini habe ich das letzte Mal Akkus getauscht, und das ist ewig her. Seit dem halten meine Smartphones für mich vollkommen ausreichend lange, nicht nur von der Akkulaufzeit her, sondern auch vom Featureset und der generellen Haltbarkeit her.

Der Markt will eben leider billig...
 
Hatsune_Miku schrieb:
Das hat sich halt bei den leuten so reingebrannt, verstehe es auch nicht, zumal ich der meinung bin das Elektrogeräte eh nichts am/im wasser zu suchen haben.
Galaxy S5 war auch wasserdicht und hatte nen wechselakku, ....
Da hat sich nichts reingebrannt.
Die EU erlaubt hier wohl eine Ausnahme, wenn ein gewisser Schutz vorhanden ist.
Das nutzen die Hersteller dann aus.
Wenn, dann ist die EU hier das Problem und bietet diese Lücke an.
 
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Hätte Nintendo das ja schon von Anfang an machen können. Verstehe die "Aufregung" nicht. Ist ja nicht erst seit gestern bekannt, dass es eine neue Regelung bezüglich der Batterien/Akkus gibt.

Im Grunde kann bei allen elektronischen Geräten mit verklebten/"verbastelten" Akkus davon ausgegangen werden, dass die IP Klassifizierung nur ein Feigenblatt ist, um ein Wegwerfprodukt zu verkaufen. Nachhaltigkeit zählt für Unternehmen ja auch nur, wenn man sich davon freikaufen kann oder gut auf Social Media/in Pressemitteilung dasteht.

Anscheinend gehen einige mit ihrer Konsole, Handy oder Tablet in den strömenden Regen oder in die Badewanne. Anders kann ich mir die Verteidigung von verklebten Akkus und das Schlechtreden von austauschbaren Akkus nicht erklären.
 
@just_fre@kin

Ich finde den Hype um den Lightning Stecker sehr überzogen.

Im Grunde ist der Hauptvorteil, dass sich dort Fussel nicht so leicht absetzen wie bei USB-C und die jährliche Reinigung entfällt.

Sonst hat der USB-C Stecker viele Vorteile (Sense Pins), mehr Datenpins, höhere Spannungen, ....

Darüber hinaus sieht die Richtlinie durchaus die Ablösung durch einen neuen Industriestandard vor. Bevor USB-C sich durchgesetzt hat, war ja auch Micro USB der vorgegebene Standard laut Richtlinie. Das hat sich dann doch sehr schnell geändert.
 
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Sly123 schrieb:
Da hat sich nichts reingebrannt.
Die EU erlaubt hier wohl eine Ausnahme, wenn ein gewisser Schutz vorhanden ist.
Das nutzen die Hersteller dann aus.
Wenn, dann ist die EU hier das Problem und bietet diese Lücke an.
Bitte einfach mal den Text des Gesetzes lesen und nicht immer nur die Zusammenfassungen, die das x-te Mal abgeschrieben worden sind. Die Ausnahme für wasser- und staubgeschützte Geräte bedarf einer Begründung und betrifft einzig und allein Smartphones und Tablets. Wir werden keine flächendeckende IP68-Smartphone-Epidemie erleben. Dass die Switch 2 offensichtlich nicht diese angebliche "Lücke" ausnutzt, ist der beste Beweis, dass es keine Lücke ist.
 
Kuhprah schrieb:
Noch ist es ja keine Pflicht
Mir ging es eher darum, ob es da eventuell schon eine offizielle Aussage gibt. Aber ja, so hast du natürlich Recht.

x86 schrieb:
Hätte Nintendo das ja schon von Anfang an machen können. Verstehe die "Aufregung" nicht. Ist ja nicht erst seit gestern bekannt, dass es eine neue Regelung bezüglich der Batterien/Akkus gibt.
Ist eventuell nicht so einfach. Ich habe gerade ein Video gesehen, wo die Entwicklung des GBA drei Jahre gedauert hat. Das war ein hin und her. Einiges kam dann woanders, z.B. beim Gameboy Color, zum Einsatz. Heutzutage wird ja auch das PCB entsprechend woanders eingekauft und gefertigt und jede kleine Änderung kann eine größere Änderung nachsichziehen. Ich denke, die brauchten einfach mehr Zeit und wollten den Release nicht nach hinten schieben. Hätte man für EU alleine zwar machen können, wie in der Vergangenheit schon geschehen, aber wenn es ein riesiger Markt ist, wird sich Nintendo sowas lieber überlegen und die Anpassung entsprechend nachschieben. Also die Entwicklung der Switch 2 ist vermutlich wesentlich länger geplant gewesen als die Bekanntgabe der neuen Regelung.
 
@BrollyLSSJ Ganz unrecht hast du nicht. Allerdings war es seit dem 10.12.2020 bekannt, dass eine Überarbeitung der Verordnung kommen wird.
 
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Ist aber die Frage, warum Nintendo diese Variante nur in der EU (wo sie es aufgrund der Regelung müssen) auf den Markt bringen? Es dürfte doch organisatorisch (und eventuell auch wirtschaftlich) sinnvoller sein, generell auf das Modell mit wechselbarem Akku umzustellen und die bisherigen Revisionen auslaufen zu lassen (und Restbestände außerhalbd er EU abverkaufen).
 
@mibbio Ich glaube, Nintendo hat hier eiskalt kalkuliert, dass nach dem Release die meisten Konsolen verkauft werden und man bis 2027 mit einer Revision warten kann. Warum sollte man für einen Teil der Marge die gesamte Produktion auf eine bestimmte Vorgabe hin ausrichten?
 
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Elderian schrieb:
Das Fairphone ist da ein durchaus gutes Beispiel: Nimmt man rein die Leistungsdaten, ist es für das Gebotente schon teuer. Der Preis relativiert sich, wenn man der fairen Herkunft der Materialien und der Reparierbarkeit einen Wert gibt.
Du hast vergessen beim Beispiel des Fairphone das es andere Stückzahlen hat als ein Samung, IPhone Weltweit. Da bekommt man schon andere Preise bei Zulieferer, das muss man mit einberechnen.
Ich wette wenn das Fairphone Stückzahlen hätte wie Samung und Iphone, wären die Preise sicher besser.
Elderian schrieb:
Ich persönlich vermisse die Möglichkeit, den Akku zu tauschen jedenfalls nicht. Bei meinem seligen Samsung S4 Mini habe ich das letzte Mal Akkus getauscht, und das ist ewig her. Seit dem halten meine Smartphones für mich vollkommen ausreichend lange, nicht nur von der Akkulaufzeit her, sondern auch vom Featureset und der generellen Haltbarkeit her.
"ausreichend lange" ist halt auch eine relative Aussage. Für den ein kann es 10 Jahre sein für den anderen 1 Jahr. Eine Konsole hat aber im Durchschnitt längere Lebenszyklen als ein Smartphone.
 
Elderian schrieb:
Ich finde die Regelung gut, auch wenn ich hier eine Day1-Switch2 mit dementsprechend schwerer zu tauschendem Akuu habe. Aber ich habe auch eine 2017er Switch1, die auch intensiv mobil genutzt wurde, und deren Akku zwar mittlerweile etwas schwächer ist, aber weit davon entfernt, ausgetaucht werden zu müssen. Auch die JoyCons (ich gehe davon aus, dass diese auch angepasst werden müssen) der ersten Switch funktionieren noch tadellos.
Meine Switch 1 funktioniert auch noch, ich weiß aber nicht ob das auch daran liegt das diese nur 2018-April 2020 nur mobil genutzt wurde oder daran liegt das diese seit 2020 am TV gar nicht mehr entladen wurde.
Dazu kommt das ich oft mit angestecktem Kabel spielte, so das keine Akku Nutzung Belastung entstand.
Ich bin gesundheitlich nicht in der Lage weder ein Akku wechsel noch ein Wechsel der Switch 1/2 durchzuführen.
Ich hoffe nur das mein Schwager der ein Note 9 reparieren konnte es dann ggf. schafft die Switch 1 oder Switch 2 zu reparieren.
Ergänzung ()

NovumVeritas schrieb:
Habe auch den Eindruck, dass Nintendo unter Satoru Iwata wirklich ihre Hoch Zeit hatten.
Da wird wohl was dran sein laut Gerüchten waren sogar Mods und Fanprojekte wie ein alternatives Pokémonspiel erlaubt und wurde nicht weg geklagt.
Ergänzung ()

Kuhprah schrieb:
Der Akku meiner Switch 1 is immer noch 1A, die Joycons
Hatte nach ca. 2 Jahren beim blauen Joycon dieses Stick Problem.2 Jahre später beim 2 mal wurde es kostenlos repariert beim ersten mal musste ich ca. 30-35 Euro zahlen. Würde ich wohl heute nicht mehr machen.
Ich würde mir wohl neue Joycons kaufen, vor allem weil die Farblich sowieso nicht mehr anders sind.
Randnotiz schrieb:
Da bin ich schon etwas neidisch, wenn ich die Switch mal zwei, drei Wochen aus dem Dock lasse und komplett ausschalte, kann sich bei meiner 2017er Revision der Akku doch schon mal gut entladen haben.
Die Switch zu Weihnachten eingepackt und in den Koffer getan, weil nicht benötigt im Koffer gelassen.
Meiner Meinung nach habe ich die Switch ausgeschaltet, als ich diese ca. 4 Wochen später wieder anstellen wollte ging sie nicht mehr an. Geladen sie ging wieder. Aber direkt ins Dock getan.
Wie lang die Switch mobil noch hält ohne Kabel wurde nicht getestet.
 
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wagga schrieb:
Da wird wohl was dran sein laut Gerüchten waren sogar Mods und Fanprojekte wie ein alternatives Pokémonspiel erlaubt und wurde nicht weg geklagt.
Lag sicherlich daran, dass Iwata selber mal bei HAL war und auch selbst mal in den Schuhen gesteckt hatte, aus Entwicklersicht. Dadurch gab es sicherlich auch eine höhere Toleranz für Fan-Projekte. Leider ist das Ganze jetzt wieder sehr traditionell und es wird alles weggeklagt, was nicht bei 10 auf den Bäumen ist.
 
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NovumVeritas schrieb:
Leider ist das Ganze jetzt wieder sehr traditionell und es wird alles weggeklagt, was nicht bei 10 auf den Bäumen ist.

Das ist halt Quatsch.
Es gibt unzählige Romhacks und Fangames die „erlaubt“ sind.

Sie dürfen nicht zu groß werden und Schlagzeilen machen - dann gibt es eine Unterlassungserklärung.
 
NovumVeritas schrieb:
Lag sicherlich daran, dass Iwata selber mal bei HAL war und auch selbst mal in den Schuhen gesteckt hatte, aus Entwicklersicht. Dadurch gab es sicherlich auch eine höhere Toleranz für Fan-Projekte. Leider ist das Ganze jetzt wieder sehr traditionell und es wird alles weggeklagt, was nicht bei 10 auf den Bäumen ist.
Das mag durchaus möglich sein, ja das es damals tolierert wurde. Leider hat man das nicht fortgesetzt sehr schade.
 
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