News Rufus 4.16: Entwickler rechnet mit AMI wegen NTFS-Bug ab

PhiE

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Ein Fehler im NTFS-Treiber von American Megatrends (AMI) kann die Prüfung bootfähiger USB-Sticks scheitern lassen. Rufus 4.16 Beta umgeht das Problem nun. Entwickler Pete Batard kritisiert AMI dafür scharf und spricht von Millionen betroffenen PCs. Eine unabhängige Zahl nennt er nicht.

Zur News: Rufus 4.16: Entwickler rechnet mit AMI wegen NTFS-Bug ab
 
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Etwas skurril, dass nicht alle Mainboard Hersteller betroffen sind.
Ich hab ein MSI, und auch ein Ami BIOS.
 
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Werden Daten in kleinen Blöcken von 2 oder 4 KB geschrieben
Ich empfehle schon lange, ntfs vorzugsweise mit 16k Cluster zu formatieren, da es damit am effizientesten ist: wie hier dokumentiert

Außerdem kann dann keine Datenträgerkomprimierung aktiviert werden, die auch gerne Probleme verursacht.
 
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Topflappen schrieb:
Ich hab ein MSI, und auch ein Ami BIOS.

Dann dürfte das dein Board/System genauso betreffen. Ich denke mal nicht, dass MSI extra andere NTFS Treiber eingebunden hat.
 
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Caramon2 schrieb:
Ich empfehle schon lange, ntfs vorzugsweise mit 16k Cluster zu formatieren
Nur ist das halt nichts für den Durchschnittsnutzer, der noch nie was von Clustergrößen oder überhaupt Dateisystemen gehört hat, geschweige sich damit auskennt. Außerdem sieht die Spezifikation von NTFS nun mal auch andere Clustergrößen vor und eine entsprechender Treiber in der UEFI-Firmware sollte entsprechend mit allen Varianten korrekt umgehen können. Zumal 16K eben auch nicht unbedingt die Standardgröße bei einer NTFS-formatierten Partition ist.
 
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Typisch der scheiß AMI wieder.
 
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50 Jahre nach der Entwicklung von FAT und immerhin 30 seit FAT32 scheint das immer noch das einzige Dateisystem zu sein, was wirklich alle Beteiligten halbwegs unfallfrei implementieren können.

Eigentlich schade, Journaling und COW Dateisysteme sind mittlerweile auch schon so lange ausgereift, dass sie, wären sie Menschen, den Führerschein machen dürften ;-)
 
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Warum sollte man bei einem USB Stick NTFS nutzen? Genau dafür ist doch FAT32 da.
 
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@Caramon2
Easeus ist auch deiner Meinung, zumindest für SSDs (Flash-Speicher). 🤠
Welche Größe der Zuordnungseinheit sollte ich für das NTFS-Flash-Laufwerk verwenden?

Wenn Ihr Flash-Laufwerk größer als 16 GB ist, muss die am besten geeignete Größe der Zuordnungseinheit 16 KB betragen. Die Standard-Clustergröße für NTFS-Laufwerke ist jedoch 4KB für 7MB - 512MB, 512MB - 1GB, 1GB - 2GB und 2GB - 2TB.
Quelle: https://www.easeus.de/partitionieren-tipps/groesse-der-ntfs-zuordnungseinheiten-einstellen.html
 
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mibbio schrieb:
Außerdem sieht die Spezifikation von NTFS nun mal auch andere Clustergrößen vor und eine entsprechender Treiber in der UEFI-Firmware sollte entsprechend mit allen Varianten korrekt umgehen können.
Ich sag ja nicht, dass der Bug nicht dumm ist, sondern empfehle einfach ntfs-16k und begründe es. - Dass der Bug damit (angeblich) nicht zum tragen kommt, ist nur ein Nebeneffekt.

Zumal 16K eben auch nicht unbedingt die Standardgröße bei einer NTFS-formatierten Partition ist
Im verlinkten Thread kannst du nachlesen, dass ntfs inzwischen bis zu 2048 Kilobyte große Cluster ermöglicht: Wegen der hohen Plattenkapazitäten von z. B. Serverfarmen.

Die 4k stammen noch aus einer Zeit, da hat man Festplattenkapazitäten zum Teil noch in Megabyte gemessen.

Inzwischen ist dass nicht mehr zeitgemäß (auch bzgl. des internen Aufbaus von SSDs, wie im verlinkten Thread beschrieben) und bedenke bitte auch, dass 4x weniger Cluster, 4x geringerer Verwaltungsaufwand bedeutet: Das könnte bei besonders schnellen Laufwerken relevant werden. (4k Cluster als "angezogene Handbremse"…)

Ich habe leider kein NVMe, um das zu testen.
 
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@0x8100
extFAT bietet kein Journaling, aber NTFS.
 
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Caramon2 schrieb:
(4k Cluster als "angezogene Handbremse"…)
genauso wie verwaiste LCU-Verzeichnisse unter C:\Windows\servicing\LCU In dem WindowsUpdateRollbackBackup lagern bis zu 200000 Dateien mit bis zu 1.5GB Belegung. Und auch diese Dateien müssen verwaltet werden, dann noch 4K Cluster ist Stress :schluck:
Ergänzung ()

Caramon2 schrieb:
Ich habe leider kein NVMe, um das zu testen.
Unter Linux Mint 22.3 und Kubuntu 26.04 LTS gibt es merkbare Unterschiede zwischen 4K und 8 K mit EXT4 ,bei kleineren Dateien natürlich. Wenn das System stark ist und genug RAM hat. :daumen: Mit Seagate Barracuda 530 2TB
 
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@0x8100 Ist es nicht.
Bei NTFS kannst du davon ausgehen, weniger oft korrupte Daten zu haben.
Habe vor einiger Zeit mal USB Sticks mit exfat formatiert, Musik drauf kopiert und im Auto laufen lassen. Nach ein paar Monaten ging es dann mit Lesefehlern los.
Wieder mit NTFS formatiert und seitdem keine Probleme mehr.
 
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@0x8100
Ja, das verstehe ich.
Ab etwa einer 16GB großen SSD als Datenträger macht es jedoch Sinn.
 
@Tito_2000 das hat aber nichts damit zu tun, dass ntfs ein journal hat - das kommt beim lesen der daten überhaupt nicht zum tragen. entweder ist der stick mist oder dein gerät hat einen bug.
 
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