News Rufus 4.16: Entwickler rechnet mit AMI wegen NTFS-Bug ab

basti2k schrieb:
Große Clustergrößen führen ggf. zu mehr Cluster Slack.
Nicht nur ggfs.: Welche Datei Passt schon auf's Byte genau ich die Cluster?

Fausformel ist: Anzahl der Dateien geteilt durch die halbe Clustergröße = Verschnitt.

Also bei z. B. 10000 Dateien:
  • 4k Cluster = knapp 20 MB Verschnitt
  • 16k Cluster = knapp 80 MB Verschnitt
Wer kopiert sich schon viele Dateien auf einen so kleinen Stick, dass die 60 MB mehr einen Unterschied machen? - Ganz zu schweigen von den üblichen Größen interner Laufwerke.

basti2k schrieb:
Aber für diese Informationen muss man den internen Aufbau der SSD kennen (Speicherseitengröße, Blockgröße, etc.).
Das hatte ich verlinkt: Lesen musst du es schon selbst. :)

Das korrente Alignmet ist natürlich das wichtigste. Da hast du recht.

basti2k schrieb:
Und bloß wegen der NTFS Komprimierung, auf eine Clustergröße von 4KB zu verzichten, verstehe ich nicht ganz.
Es ist schneller: Sowohl bein drauf kopieren der großen ISOs (ich nutze Ventoy für Multiboot - hier meine Anleitung), als auch beim anschließenden booten.

basti2k schrieb:
Die Komprimierung muss man ja nicht nutzen ;)
Klar. Aber 16k Cluster schützen diesbzgl. auch vor wild gewordenen Optimierungstools und der eigenen Schusseligkeit (Erfahrung macht klug ;)).
 
SternburgExport schrieb:
50 Jahre nach der Entwicklung von FAT und immerhin 30 seit FAT32 scheint das immer noch das einzige Dateisystem zu sein, was wirklich alle Beteiligten halbwegs unfallfrei implementieren können.
Wer so nen proprietären Abfall wie NTFS für ESP nutzt... sorry... Mitleid hält sich in Grenzen... Fehler tun weh... aber der liegt nicht allein an AMI.

Erstens... NTFS als ESP, macht doch keiner mit Hirn! Warum? Braucht man nicht! ESP ist Bootloader, der braucht keinen 4gb Support! Da ist FAT32 ausreichend, erprobt und Standard. NTFS also nur ein Feature, aber dadurch auch nicht zuverlässig! Damit ein Fehlervektor, den ein ITler kennt! Und den erst recht ein BOOTSTICK-Hersteller kennen sollte....

Zweitens:
Deshalb nehme ich auch keine Proprietärensachen... muss ich das, nehme ich als Quelle vielleicht nicht eine Stelle, die kontextabhängig das gar nicht bis kaum verwendet, wie ein BIOS-Hersteller! Eben weil beim BIOS-Hersteller FAT32 genutzt, erprobt ist und ausreicht, sind selbst wenn sie als Feature NTFS-Treiber anbieten, die wohl kaum am wahrscheinlichsten ohne Fehler? Bei nen NTFS Boot Feature, was irgenwelche WinAdminRookies verwenden, weil sie es aus MS Docs zu übernommen haben`? Die werden es vermutlich zu recht nciht nochmal machen!:evillol:

Sprich RUFUS-Devs wollen von ihrem eigenen Fehler ablenken... und ja, ist peinlich. Für beide. Aber AMI kann zu Recht sagen: Sorry... aber NTFS bei ESP nutzt halt kaum einer... wurde übersehen....
Aber nutzt Rufus fürs Dateisystem NTFS als Treiber einen BIOS Hersterle....

Sprich der GAU tritt nur auf, wenn zwei keine Ahnung haben. Und bei einem, dem Bioshersteller verstrehe ich es eher, weil wenig bis nicht relevant. Aber warum nutze ich dann als Quelle meines proprietären Treibers einen BIOS-Hersteller, der wenig bis nichts mit NTFS zu tun hat, weil kein Standard-Dateisystem als Bootloader?!?!? :evillol:

Sprich der voll geschissene Schuh, ja, der ist von AMI, aber RUFUS hat ihn angezogen. Peinlich! Aber eher peinlicher für RUFUS. Und die dürfen sich natürlich darüber aufregen. Aber NTFS, wie auch exFAT-Support, ist einfach ein BIOS-Feature. Deshalb nutzt man auch FAT32, wie hier viele richtig erkennen. Einfach weil es reicht und durch die breite Nutzung Bugs schnell auffallen.

Und ungesprochenes IT gestzt, keep it smal, keep it simpel. Niemand bracht 4gb Support im Bootloader. Gild natürlich nicht für die Dateipartion. Aber dann nehm ich Quellen die viel mit Dateipartionen, nicht aber Bootloader Pationen zu tun haben oder nicht? Und NTFS ist keine primäre Bootloader Partion. Bios ist aber zum Booten da, für viel mehr nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
lynx007 schrieb:
Erstens... NTFS als ESP, macht doch keiner mit Hirn! Warum? Braucht man nciht! ESP ist Bootloader, der braucht keinen 4gb Support!
Zumal die ESP in 99% der Fälle gar nicht groß genug ist, damit Dateigrößen > 4 GB relevant werden. Windows legt bei der Installation auf einem frischen Datenträger standardmäßig eine ESP mit wenigen 100 MB (glaube aktuell 300 MB) an und selbst bei den meisten Linux-Distributionen sind es default maximal 1 GB für die ESP. Da passen also gar keine Dateien drauf, für die die Beschränkungen von FAT32 eine Rolle spielen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: lynx007
Zurück
Oben