DERLanky schrieb:
Erst wird gesagt "Wir können liefern" und dann ist Pustekuchen.
Dann weißt du eben nix. Glaubst du allen ernstes AMD kommt an und sagt aus, dass sie nicht liefern werden können? XD So funzt Marketing nicht, mal davon abgesehen, das sowas ja schon an bewusster Schädigung des Geschäftsbetriebes gewertet werden könnte. AMD würde nichts oder bewusst positiv formulieren, alles andere wäre nicht vertretbar. Das muss der Kunde schlicht einschätzen können und das eben nicht für bare Münze nehmen, wenn alles andere und die Erfahrung das Gegenteil aufzeigen. Was konkret hier in dem Fall ziemlich eindeutig war.
DERLanky schrieb:
Nach Deiner Logik muss man es also einfach hinnehmen weil es die Firmen nicht interessiert. Ich sage, wenn genug Leute öffentlich sagen was ihnen nicht passt, die Chance auf Veränderung gegeben ist.
Das ist konkret falsch in deiner Aussage bezüglich dessen, was ich aussage. Ich sage ja ganz konkret, man muss das keineswegs so hinnehmen. Nur muss man die richtigen Konsequenzen ziehen und das ist (zeitweiser) Verzicht. Kaufen aber sich beschweren wird tendenziell nichts bringen. Oder besser ganz sicher, AMD ist das beste Beispiel dafür. Kein Release hat bisher bei denen so funktioniert (natürlich nicht nur AMD, aber um die ging es hierbei ja konkret) und jedes Mal wurde sich drüber beschwert, AMD hat sich jedes Mal geläutert gegeben und versprochen es besser zu machen. Und was ist passiert? Eben, nix. Es ist immer wieder so, weil die Leute eben meckern, aber dennoch kaufen und mehr interessiert AMD nicht. In Logistik lernt man mit als erstes, dass ein zufriedener Kunde NICHT das Hauptziel ist. Ganz im Gegenteil, die Kundenzufriedenheit ist nur dann relevant, wenn sie das Hauptziel, Renditemaximierung, gefährdet. Ansonsten ist es einfach nur ein Kostenfaktor, den es zu eliminieren gilt. Und er ist eliminiert, wenn der Kunde kauft. Wenn er kauft aber meckert ist dies egal, es besser zu machen kostet Geld ohne weitere Umsatz-/Gewinnsteigerung und ist daher zu vermeiden. Ohnehin gilt, dass eine 100% Kundenzufriedenheit gar nicht das Ziel sein kann, da der Aufwand dafür exorbitant hoch wäre, denn es gilt, je näher ich mich einem perfekten Ziel nähere, desto aufwendiger wird jedes weitere annähern an dieses Ziel.
Daraus lässt sich in Bezug auf deine Aussage klar ableiten, dass die reine Verlautbarung des Unmutes wenig bis nichts ändern wird, wenn sich das Kaufverhalten aus Sicht des Herstellers nicht zeitgleich negativ ändert.
Also, entgegen deiner Aussage, sage ich klar aus, dass man es nicht hinnehmen muss oder gar soll sondern das man den Herstellern statt die Feder (meckern) auf die Brust zu setzen es vll doch lieber mit dem scharfen Schwert des Konsumverzichtes versuchen sollte. Dieser muss keineswegs dauerhaft sein, zeitweise (eben bis zur Besserung) reicht völlig aus, da der Hersteller damit auch wiederum ein klar positives Signal als Rückmeldung erhält. Sobald der Preis und die Verfügbarkeit passt, kauft der Kunde wieder. Passen sie nich, kauft er nicht.