[S] Linux Notebook

Grains

Cadet 3rd Year
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Hey Community,
ich habe zuhause meinen ganz normalen PC der leider schon randvoll ist und da ich mich jetzt mehr mit dem Thema Programmierung auseinander setzen möchte, wollte ich eh alles lieber seperat und mobil haben. Von daher suche ich jetzt einen Laptop, der möglichst auf Linux läuft, min 4 GB RAM, eine Auflösung von 1600x900 oder mehr und eine lange Akkulaufzeit hat.

Da ich beim googlen schon darauf gestoßen bin, dass Linux evtl nicht die beste Programmier Plattform sein soll, wollte ich das, wenn möglich, über eine Virtuelle Maschine regeln. Wobei ich mich, damit auch erst auseinander setzen müsste, oder meint ihr das ist nicht nötig?

MfG Grains :)
 
Das ist eine Linux Frage, keine Notebookkaufberatung :)

Was willst du machen? Linux programmieren kannst du auch auf einem Pi für 30€.
 
Grains schrieb:
Von daher suche ich jetzt einen Laptop, der möglichst auf Linux läuft, min 4 GB RAM, eine Auflösung von 1600x900 oder mehr und eine lange Akkulaufzeit hat.
Nur als Zweit-PC reicht da evtl. ein gebrauchtes und generalüberholtes Thinkpad T420 HD+ Refurbished. Ein Windows ist schon drauf und Linux kannst Du Dir bei Bedarf auch als Zweitsystem installieren.

Da ich beim googlen schon darauf gestoßen bin, dass Linux evtl nicht die beste Programmier Plattform sein soll
So pauschal ist das Unsinn. Wenn Du Windowsprogramme schreiben willst, bist Du natürlich besser mit einem Windows-PC bedient, bei Linux-Programmen entsprechend mit einem Linux-PC. Programmieren kann man auf beiden Plattformen hinreichend gut.
 
Kommt wirklich sehr darauf an, WAS du programmieren willst. Grundausstattung für Linux sollte sein: i3, SSD, 1440x900, 4GB RAM. Darf natürlich von allem etwas mehr sein bei Bedarf. Grundsätzlich kann man heutzutage natürlich gleich zu 8GB RAM greifen, vor allem da der Speicher nichts mehr kostet. Wenn man Musikplayer und Browser mit 20-30 Tabs offen hat, lohnt es sich definitiv. Oder auch, wenn man größere Projekte vor sich hat und/oder Java entwickelt.

Bei einem Skylake System sollte die Distribution natürlich möglichst aktuell sein, sonst gibt's evtl. Probleme mit der Intel HD530. (Auf der Arbeit habe ich ein (K)Ubuntu 15.10 mit Skylake und hin und wieder flackert es beim Fenster bewegen und 3D Effekten.)

Vom Betriebssystem her ist das natürlich alles Gewöhnugnssache. Ich habe früher ausschließlich unter Linux entwickelt und bin vor 4 Jahren auf OSX umgestiegen. Aktuell bin ich in der Firma allerdings wieder gezwungen Linux zu nutzen und es geht eindeutig nicht mehr so geschmeidig von der Hand wie damals. Damit will ich nicht sagen, dass es unter OSX besser ist. Es ist halt anders. Diverse Shortcuts gibt's liegen auf unterschiedlichen Tasten, etc...
 
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Ich würde mir dann als Betriebssystem Windows Pro holen, denn dann kannst zum Virtualisieren HyperV von Microsoft verwenden. Das ist performanter als VMware und Konsorten. Auch beim Prozessor sicherheitshalber nachschauen, ob er Virtualisieren beherrscht, obwohl ich glaube das tun alle neuen, bin mir aber nicht sicher.

Auch auf ausreichend RAM achten, wenn du eine virtuelle Maschine parallel laufen lassen möchtest.
 
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Wozu HyperV? Er will Linux nutzen. Und da könnte man genau so gut mit KVM ein Windows sehr flott virtualisieren.
 
Wenn du ein vernünftiges Notebook für Linux willst, dann ist ein Thinkpad schon die richtige Wahl.
 
stefanle schrieb:
Ich würde mir dann als Betriebssystem Windows Pro holen, denn dann kannst zum Virtualisieren HyperV von Microsoft verwenden. Das ist performanter als VMware und Konsorten.

Also das halte ich mal dezent für ein Gerücht. Gerade Oracle und VMware sind die Bigplayer wenn um virtualisierungen geht. Hyper-V bietet ein gutes Paket in der Free Version mehr aber auch nicht.

benneque schrieb:
Wozu HyperV? Er will Linux nutzen. Und da könnte man genau so gut mit KVM ein Windows sehr flott virtualisieren.

KVM ist nochmal eine ganze ecke schlechter als der Hyper-V wenn man sich die Performance anschaut. Habe das im Produktiven Einsatz getestet und dachte auch nicht das es so gravierende Unterschied gibt.

Bezüglich Notebooks, kann man die Lenovos empfehlen, Dell sollte man sich aber auch mal anschauen.
 
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