Das ist die typische Reaktion, gehen tut vieles, die Frage ist mit welchem Aufwand und zu welchen Kosten. Microsoft bietet mit seinem Entra Cloud Kram eine sehr mächtige Suite, wo quasi alle Features mit Windows, viele mit MacOS/iOS/Android und wenige mit Linux gehen, aber mit mancher Anforderung kommt man da nicht ans Ziel via Linux. Du kannst alles selbst bauen, das ist überhaupt nicht das Thema, sondern am Ende ist die Frage, was kostet es den Spaß zu betreiben, supporten, warten, weiter zu entwickeln usw. SLAs, Verfügbarkeiten, ggf. weltweit notwendige Zugriffe, das fällt nicht vom Himmel und ist für ne IT Abteilung häufig gar nicht im Ansatz ähnlich erschaffbar.Deinorius schrieb:Wieso sollte das mit Linux nicht gehen?
So ganz banale Sachen wie das Client Onboarding über einen Selfservice für BYOD Szenarien oder ein funktionsfähiges Konzept in einem Zero Trust Szenario. Also wo ein ITler nicht das Gerät in die Hand nehmen muss, aber am Ende der User dennoch arbeiten kann. Es gibt auch so nette Spielereien wie VPN less Zugriff auf OnPrem Ressourcen, eine Internet Access Lösung für besagte BYOD Szenarien obwohl der Client kein Firmengerät ist, also nie ein ITler dran war und dennoch der Freelancer im Auftrag vielleicht nicht irgendwelchen quatsch im Netz ansurfen soll.
Man kann das bis sonstwo hin ausdehnen, solange man die Eintrittshürde MS Cloud nimmt. Erfahrungsgemäß nehmen die aber im Business Umfeld recht viele. Aber das ist auch gar nicht das Thema, es ging initial eher darum, dass Windows nicht nur den Vorteil der App Kompatibilität hat. Vor allem im Business nicht. Da zählt Compliance und Unternehmen lassen sich sowas auch noch zertifizieren respektive bewegen sich in diesen Softwaregefilden, weil u.A. diese Zertifizierungen damit relativ einfach erlangbar sind.