Leserartikel Samsung 9100 Pro (PCIE5) Vorteile gegenüber 990 Pro (PCIE4) und SATA-SSD?

Ayo34

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Allgemeines:
Ich habe beim Gewinnspiel eine von drei Samsung 9100 Pro 2TB SSDs gewonnen und möchte hier einen kleinen Vergleich zur 990 Pro und der 860 Evo ziehen. Die altbekannte und einfache Frage lautet: Lohnt sich eine PCIe 5.0 SSD wirklich?

-> Gewinnspiel auf CB
-> Lesertest von Paris
-> Lesertest von AlanK

Meine Hardware:
  • Intel 265k
  • Z890 Gigabyte Aorus Elite
  • 192 GB RAM
  • Nvidia RTX 4080
  • 9100 Pro + BeQuiet MC1 Pro Kühler
  • 990 Pro + Mainboard Kühler
  • 860 Evo auf der Rückseite

Was möchte ich testen?
Kurz gesagt: Ich liebe Effizienz und vermeide gerne unnötige Worte. Daher werde ich die einzelnen Abschnitte auch nicht mit ausschmückenden Phrasen oder unnützen Daten aufblähen. Gleichzeitig war es aber mein Ziel, einen möglichen Mehrwert der neuen PCIe-5-Generation festzustellen, speziell in meinen Anwendungsfällen.

Test 1: Standard Benchmark - Samsung Magician und CrystalDiskMark.
Test 2: Gaming - Direct Storage mit Forspoken
Test 3: Adobe Cloud (Premiere Pro & AfterEffects) - Pudget Benchmark
Test 4: LM Studio - Ladezeit von Modellen (12GB, 64GB, 218GB)


Test 1: Standard Benchmark - Samsung Magician und CrystalDiskMark.
Ich glaube, die Werte durfte man in etwa so erwarten. Alle SSDs liefern ungefähr das, was sie laut Datenblatt können. Eine Besonderheit fällt dann aber doch auf: Sowohl bei mir mit dem Intel 265K + Z890 Mainboard als auch bei dem zweiten Lesertester mit einem Intel 285K werden die Maximalwerte – gerade beim Lesen – nicht ganz erreicht. Der dritte Tester mit einem AMD-Setup hingegen erreicht mühelos einen Lesewert von ca. 14.700 MB/s. Bei den Schreibwerten ist der Unterschied nicht ganz so groß. Das ist auf jeden Fall ein Problem, welches wohl auf das Konto von Intel geht!

9100-test-sm860.jpg


9100-test-sm990.jpg


9100-test-sm9100.jpg


9100-test-cr860.jpg


9100-test-cr990.jpg


9100-test-cr9100.jpg


Test 2: Gaming - DirectStorage mit Forspoken
Auch bei diesem Test habe ich erfahrungsgemäß nicht viele neue Erkenntnisse erwartet. Daher habe ich mich auf einen Titel wie Forspoken beschränkt, welcher DirectStorage unterstützt.

Wie nicht anders zu erwarten, ist die Ladezeit mit 9 zu 10 Sekunden quasi fast identisch zwischen 9100 Pro und 990 Pro. Einzig auf der SATA-SSD war die Ladezeit mit 37 Sekunden deutlich höher. Hier kann man als kurzes Fazit nur festhalten, dass SATA-SSDs nicht mehr ausreichen bzw. in bestimmten Situationen einen merkbaren Nachteil haben. Eine PCIe 5.0 SSD braucht es dafür aber eben auch nicht.


Test 3: Adobe Cloud (Premiere Pro / After Effects) - Puget Benchmark
Dies ist der Bereich, der mich am meisten interessiert hat, weil ich diese Software täglich nutze. Als Benchmark habe ich mir den Puget Benchmark herausgesucht, war dann aber sehr schnell ernüchtert, dass meine aktuellen Versionen noch nicht unterstützt werden. Ich hatte allerdings auch keine Lust, mein Produktiv-System für einen Lesertest downzugraden.

Da ich meine Projekte bisher auf drei SSDs aufteile (Programm, Cache, Footage), hat sich in Premiere Pro bei meiner normalen Arbeit kein merkbarer Unterschied ergeben durch die PCIE5 SSD.

In After Effects habe ich in 8K versucht, über die Roto-Brush-Funktion eine Person über mehrere Minuten freizustellen. Dadurch waren die 192 GB RAM schnell voll und danach hat es angefangen zu stocken – gleichermaßen mit der 990 Pro als auch mit der 9100 Pro.

Kurz: In meiner eigenen Praxis konnte ich keinen Unterschied feststellen, auch wenn es theoretisch Vorteile geben sollte.

9100-test-pudgetbench.jpg



Test 4: LM Studio - Ladezeit von Modellen
Ich habe zuerst überlegt, ComfyUI zum Laden von Modellen zu benutzen, habe mich aufgrund von mehr Einstellmöglichkeiten dann aber komplett für das LM Studio entschieden.

Hier habe ich drei Szenarien getestet:
1. Modell passt komplett in den VRAM
2. Modell passt komplett in den VRAM + RAM
3. Modell passt nicht mehr komplett in den VRAM + RAM

Die Einstellungen sieht man auf dem Bild; sie sind so gewählt, dass VRAM, RAM und auch die Auslagerung auf die SSD genutzt werden. Zusätzlich habe ich natürlich auf jeder SSD das Modell abgelegt und die Auslagerungsdatei von Windows entsprechend umgestellt.

9100-test-lmstudio1.jpg


Szenario 1 - GPT-OSS-20B ~12GB:
Ladezeit 860 Evo: 9s
Ladezeit 990 Pro: 9s
Ladezeit 9100 Pro: 8s

Kurz: Hier scheint beim Laden in den VRAM selbst eine SATA-SSD nicht zu limitieren.


Szenario 2 - GPT-OSS-120B ~64GB:
Ladezeit 990 Pro: 34s
Ladezeit 9100 Pro: 33s

Kurz: Auch das Schreiben in den RAM ging relativ schnell und auch hier gab es keinen nennenswerten Unterschied zwischen den SSDs.


Szenario 3 - GPT-OSS-20B ~218GB:
Ladezeit 990 Pro: 4:08 Minuten
Ladezeit 9100 Pro: 3:34 Minuten

Hier wurde jetzt zusätzlich nicht nur von der SSD gelesen, sondern auch noch ein Teil auf die SSD wieder geschrieben (Swap). Das Laden in den VRAM und RAM ging relativ schnell, aber die letzten GB auf die SSD haben dann verhältnismäßig doch einiges länger gedauert. Hier habe ich dann auch endlich das erste Mal gesehen, dass eine PCIe 5.0 SSD doch schneller sein kann.

Allerdings muss ich auch direkt einschränkend sagen: Wer nutzt in der Praxis ein 218 GB Modell, wenn er nicht genug VRAM dafür hat? Den RAM zu benutzen ist für die Produktivität und Effizienz schon nicht gut, aber eine SSD als Speichererweiterung zu benutzen, ist noch viel schlechter. Auf dem Bild sieht man den Verbrauch des kompletten RAMs.

9100-test-auslastung.jpg



Natürlich habe ich dann noch mal versucht, mir etwas mit dem Modell ausgeben zu lassen. Hier habe ich wieder kaum einen Unterschied zwischen PCIe 4.0 und PCIe 5.0 gemerkt. Es ist einfach saulangsam und in der Praxis einfach, auch nach dem vollständigen Laden, nicht produktiv einsetzbar.


Temperaturen
Ein interessanter Punkt sind noch die Temperaturen. Die 9100 Pro steckt im ersten Slot zusammen mit einem BeQuiet MC1 Pro Kühler und hat keinerlei Temperaturprobleme. Genauso wenig wie die 990 Pro, welche unter einem Mainboard-Kühler liegt. Hier muss man jedenfalls keine Angst mehr haben, dass es schnell sehr stark drosselt oder die SSD sogar ganz abschaltet. Eine Samsung 9100 Pro kann man diesbezüglich bedenkenlos nutzen.


Fazit
Für mich ist der Test etwas ernüchternd und zeigt mir: Wer nicht genau weiß, wofür er eine PCIe 5.0 SSD braucht, braucht sie einfach NICHT! Auch frage ich mich gerade, warum Samsung einen Lesertest zu einer 9100 Pro SSD machen lässt, wenn das Ergebnis eigentlich schon vorher feststand und im Grunde auch nicht rein positiv für Samsung ausgeht.

Ja, man kann eine 9100 Pro wunderbar und problemlos verwenden. Die Effizienz ist besser geworden und am Ende spart man bei gleicher Verwendung sogar etwas Strom. Gleichzeitig hat man in der Praxis in einem Heim-PC – selbst bei Verwendung von AI – aber kaum einen spürbaren Vorteil.

Am Ende bleibt es dann eine Preisfrage. Nimmt man für 20-30€ Aufpreis direkt eine PCIe 5.0 SSD oder lässt man bei einem größeren Preisunterschied lieber die PCIe 5.0 SSDs links liegen und greift weiterhin zu den sehr ausgereiften PCIe 4.0 SSDs? Ich würde mich aktuell für letzteres entscheiden.


An Samsung und ComputerBase
Trotzdem natürlich ein großes Dankeschön an Samsung für das Gewinnspiel. Es war interessant, selbst zu testen und zu sehen, wie sich die neue 9100 Pro SSD verhält.

Und auch ein Dankeschön an ComputerBase. Nicht nur wegen des Gewinnspiels, sondern vor allem für die ganzen aufwendigen Tests. Erst wenn man selbst ein paar Ideen hat und testen möchte, merkt man den Aufwand dahinter.

Programme herunterladen, Modelle herunterladen (das 220 GB Modell hat alleine über 4 Stunden gedauert), für jeden Test die Modelle auf alle SSDs verteilen, Auslagerungsdatei umstellen. Dann überlegen, ob das überhaupt so Sinn ergibt, und sich fragen, was verschiedene Einstellungen eigentlich machen.

Kurz: Man unterschätzt die Arbeit enorm, wenn man hier nur einen Artikel überfliegt und auf die vielen Werte schaut.

Disclaimer
Das ist keine wissenschaftliche Arbeit, sondern eher ein praxisnaher Test, bei dem es um Tendenzen geht. Ich habe z.B. auch nicht jeden Benchmark mehrmals durchlaufen lassen, um dann gemittelte Werte zu bekommen, oder jedes Mal den PC neu gestartet. Auch hatte ich teilweise HWINFO offen und habe mit einem Tool Screenshots gemacht. So sollte man dann die Werte auch betrachten: als Tendenz und nicht als absolute Wahrheit.

Fragen oder Anregungen, was man noch speziell testen könnte, nehme ich natürlich gerne an.
 
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Ayo34 schrieb:
Die Effizienz ist besser geworden
Ahahaha!
sustained-write[1].png


Ayo34 schrieb:
und am Ende spart man bei gleicher Verwendung sogar etwas Strom.
ROFLMAO
power-write[1].png


Die erste Generation PCIe 5.0 SSDs ist für die Tonne.
Die ersten brauchbaren Controller erscheinen gerade auf der CES.
 
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Danke @Ayo34 für den guten Test.
Das Ergebnis ist genau so wie ich es mir bereits gedacht habe, bevor ich den Artikel gelesen hatte.
Danke für die Bestätigung 😊
 
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StockholmSyndr. schrieb:
Ahahaha!
Die erste Generation PCIe 5.0 SSDs ist für die Tonne.
Die ersten brauchbaren Controller erscheinen gerade auf der CES.

Meine einfache Rechnung war:
Die 9100 Pro ist quasi 2x so schnell, also braucht nur die halbe Zeit. Dabei verbraucht sie aber beim Schreiben/Lesen nicht die doppelte Energie.
  • 990 Pro: Verbraucht beim Schreiben/Lesen ca. 5,5 - 6 Watt.
  • 9100 Pro: Verbraucht beim Schreiben/Lesen ca. 7,6 - 8,5 Watt.

Und zusätzlich hatte ich mir dann noch die Default Werte angeschaut, weil da ja 5nm anstelle von 8nm gearbeitet wird.
  • 990 Pro (PCIe 4.0):
    • Idle (APST an): ca. 50 - 55 mW (Milliwatt).
    • Schlafmodus (L1.2): ca. 5 mW.
  • 9100 Pro (PCIe 5.0):
    • Idle (APST an): ca. 4 - 7 mW (laut Datenblatt extrem niedrig!).
    • Schlafmodus (L1.2): ca. 3 - 4 mW.

Keine Ahnung, war dann vielleicht zu kurz gedacht, aber von den Daten sah es schon deutlich effizienter aus.
 
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Ayo34 schrieb:
Die 9100 Pro ist quasi 2x so schnell, a
aber halt nur in den paar Anwendungen, die auch die Bandbreite nutzen können
Um die Bandbreite voll zu nutzen brauchst du viel viel mehr CPU Kerne, die "Futter" brauchen. Wenn da nur so 10-20 Kerne Daten abrufen, hat so ziemlich jede gute NVMe seit PCIe 3 langeweile

Die Latenzen sind eher nah bei einander.
 
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madmax2010 schrieb:
aber halt nur in den paar Anwendungen, die auch die Bandbreite nutzen können

was jedoch nur programme für video- und/oder foto-bearbeitung wären die davon immens profitieren

hatte ich damals bei meinem kram gemerkt den ich von 2160p60fps ausgangsmaterial gerendert habe (5950x, 32GB DDR4-3800cl14 und nur eine rtx 2080), dass meine damalige 850 evo an ihre grenze gekommen ist und dagegen die 990 pro dann drüber lachte bzw die render-zeit nach unten wanderte. bei games merkte ich nur, dass ich in den games früher im spiel und/oder in den runden war gegenüber meinen freunden mit sata ssd (restliche hardware ähnlich zu meiner)
 
Ayo34 schrieb:
Für mich ist der Test etwas ernüchternd und zeigt mir: Wer nicht genau weiß, wofür er eine PCIe 5.0 SSD braucht, braucht sie einfach NICHT!
Für mich ist das gar nicht ernüchternd sondern einfach Stand der Technik. Wer wirklich LLMs da raufschreibt und nicht unendlich RAM hat - und für den zeit Geld ist - der hat Vorteile.

Ayo34 schrieb:
Am Ende bleibt es dann eine Preisfrage. Nimmt man für 20-30€ Aufpreis direkt eine PCIe 5.0 SSD oder lässt man bei einem größeren Preisunterschied lieber die PCIe 5.0 SSDs links liegen und greift weiterhin zu den sehr ausgereiften PCIe 4.0 SSDs?
Bei diesem Unterschied wäre ich trotzdem bei der 5.0. Vor der Explosion der Speicherpreise haben 5.0 aber oft locker mal das Doppelte gekostet. Das war natürlich Humbug.

Danke jedenfalls für den Test. :)
 
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Hast du die 9100 dauerhaft mit dem BeQuiet MC1 Pro Kühler im Einsatz?
Mein Board bietet ja die mitgelieferte Abdeckung als Kühler für die drei Front-SSD und hat auf der Rückseite keinen Kühler.
In meinem Test konnte ich merken, wie sehr die T705 und die Crucial die relativ genügsame Samsung leider aufheizen.

Wenn du also die 9100 ohne MC1 nutzt, hast du dann deutlich höhere Temps, richtig?

Zum MC1 Pro habe ich noch das interessante gefunden:
https://hardware-helden.de/be-quiet-mc1-und-mc1-pro-ssd-kuehler-im-test-vergleich/

Ayo34 hat ein Intel Board mit freiem M.2 Slot für einen Aftermarket Kühler, bzw. Du hast den Gigabyte Kühlkörper für den einzelnen NVMe Slot unter der GPU entfernt um den bequiet zu nutzen?
 
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djducky schrieb:
Wer wirklich LLMs da raufschreibt und nicht unendlich RAM hat - und für den zeit Geld ist - der hat Vorteile.
Bei einem 70B LLM und einer SSD die 10GB/s liefert, sind dass dann 1 Token pro 7-14 Sekunden bei leerem kontext.
Selbst DDR5 ist das grenzwertig langsam
Ergänzung ()

NerdmitHerz schrieb:
was jedoch nur programme für video- und/oder foto-bearbeitung wären die davon immens profitieren
ja, bei 4k raw material, wo viel linear in dicken bloecken geschrieben wird und richtig dicken Datenbankservern macht das alles schon viel Sinn.
In meinem 1. IT Praktikum wurden recht am Anfang FusionIO SSDs die knapp 6-Stellig kosteten geliefert. Eine einzelne hatte mehr IOPS als ein halbes Rack HDDs. Waren glaube ich die ersten PCIe SSDs am Markt und ca 4-5 Jahre bis ich privat meine 1. SSD hatte. geiler Kram.
 
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AlanK schrieb:
Hast du die 9100 dauerhaft mit dem BeQuiet MC1 Pro Kühler im Einsatz?
Mein Board bietet ja die mitgelieferte Abdeckung als Kühler für die drei Front-SSD und hat auf der Rückseite keinen Kühler.
In meinem Test konnte ich merken, wie sehr die T705 und die Crucial die relativ genügsame Samsung leider aufheizen.

Wenn du also die 9100 ohne MC1 nutzt, hast du dann deutlich höhere Temps, richtig?

Zum MC1 Pro habe ich noch das interessante gefunden:
https://hardware-helden.de/be-quiet-mc1-und-mc1-pro-ssd-kuehler-im-test-vergleich/

Ayo34 hat ein Intel Board mit freiem M.2 Slot für einen Aftermarket Kühler, bzw. Du hast den Gigabyte Kühlkörper für den einzelnen NVMe Slot unter der GPU entfernt um den bequiet zu nutzen?

Ich habe eigentlich ein sehr großen Gigabyte Kühler vom Mainboard, mit dem ich aber diverse Probleme (Schraube, Wärmepads...) hatte. Daher habe ich aus meinem alten PC den BeQuiet Kühler genommen (direkt unter der CPU, über der GPU). Würde von der Kühlleistung wohl auf etwas ähnliches hinauslaufen. Die anderen 3 SSD Steckplätze haben auch einen Gigabyte Kühler, aber lange nicht so groß wie der PCIE5 Steckplatz-Kühler. Eher eine Abdeckung.

Am Anfang hatte ich die 9100 ohne Kühlkörper eingesetzt und teilweise bei einem Sensor über 105°. Mit Kühlkörper ist irgendwo bei 70° Schluss. Bin mir aber auch nicht sicher, wie akkurat da die Temperaturen ausgelesen wurden. Samsung Magician hat ohne Kühlkörper jedenfalls schnell gewarnt.
 
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Der Idle-Verbrauch bei PCIe 5.0 SSDs ist vollkommen indiskutabel:
power-idle-desktop[1].png
 
Hmm... in Anbetracht der Tatsache, daß die WD SN850(x) immer noch gern empfohlen wird (bei satt 50mW weniger Idleverbarauch als die 9100 Pro), sehe ich den Ausdruck 'indiskutabel' nicht gar so eng...

(Sehr schön in diesem Diagramm: Die gute alte SK Hynix P31 Gold - das Teil war auch bei Zugriffen recht sparsam)
 
Naja. In dem Test ist leider nur die alte SN850 enthalten. Ob der Wert bei der SN850X genauso übel ist, ist zwar verständlich anzunehmen, aber nicht zwangsläufig der Fall. Vielleicht hat WD genau diese Schwachstelle mit der neuen Version behoben?
Ich empfehle auch einen Blick auf die Kingston KC3000.
 
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