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Allgemeines:
Ich habe beim Gewinnspiel eine von drei Samsung 9100 Pro 2TB SSDs gewonnen und möchte hier einen kleinen Vergleich zur 990 Pro und der 860 Evo ziehen. Die altbekannte und einfache Frage lautet: Lohnt sich eine PCIe 5.0 SSD wirklich?
-> Gewinnspiel auf CB
-> Lesertest von Paris
-> Lesertest von AlanK
Meine Hardware:
Was möchte ich testen?
Kurz gesagt: Ich liebe Effizienz und vermeide gerne unnötige Worte. Daher werde ich die einzelnen Abschnitte auch nicht mit ausschmückenden Phrasen oder unnützen Daten aufblähen. Gleichzeitig war es aber mein Ziel, einen möglichen Mehrwert der neuen PCIe-5-Generation festzustellen, speziell in meinen Anwendungsfällen.
Test 1: Standard Benchmark - Samsung Magician und CrystalDiskMark.
Test 2: Gaming - Direct Storage mit Forspoken
Test 3: Adobe Cloud (Premiere Pro & AfterEffects) - Pudget Benchmark
Test 4: LM Studio - Ladezeit von Modellen (12GB, 64GB, 218GB)
Test 1: Standard Benchmark - Samsung Magician und CrystalDiskMark.
Ich glaube, die Werte durfte man in etwa so erwarten. Alle SSDs liefern ungefähr das, was sie laut Datenblatt können. Eine Besonderheit fällt dann aber doch auf: Sowohl bei mir mit dem Intel 265K + Z890 Mainboard als auch bei dem zweiten Lesertester mit einem Intel 285K werden die Maximalwerte – gerade beim Lesen – nicht ganz erreicht. Der dritte Tester mit einem AMD-Setup hingegen erreicht mühelos einen Lesewert von ca. 14.700 MB/s. Bei den Schreibwerten ist der Unterschied nicht ganz so groß. Das ist auf jeden Fall ein Problem, welches wohl auf das Konto von Intel geht!
Test 2: Gaming - DirectStorage mit Forspoken
Auch bei diesem Test habe ich erfahrungsgemäß nicht viele neue Erkenntnisse erwartet. Daher habe ich mich auf einen Titel wie Forspoken beschränkt, welcher DirectStorage unterstützt.
Wie nicht anders zu erwarten, ist die Ladezeit mit 9 zu 10 Sekunden quasi fast identisch zwischen 9100 Pro und 990 Pro. Einzig auf der SATA-SSD war die Ladezeit mit 37 Sekunden deutlich höher. Hier kann man als kurzes Fazit nur festhalten, dass SATA-SSDs nicht mehr ausreichen bzw. in bestimmten Situationen einen merkbaren Nachteil haben. Eine PCIe 5.0 SSD braucht es dafür aber eben auch nicht.
Test 3: Adobe Cloud (Premiere Pro / After Effects) - Puget Benchmark
Dies ist der Bereich, der mich am meisten interessiert hat, weil ich diese Software täglich nutze. Als Benchmark habe ich mir den Puget Benchmark herausgesucht, war dann aber sehr schnell ernüchtert, dass meine aktuellen Versionen noch nicht unterstützt werden. Ich hatte allerdings auch keine Lust, mein Produktiv-System für einen Lesertest downzugraden.
Da ich meine Projekte bisher auf drei SSDs aufteile (Programm, Cache, Footage), hat sich in Premiere Pro bei meiner normalen Arbeit kein merkbarer Unterschied ergeben durch die PCIE5 SSD.
In After Effects habe ich in 8K versucht, über die Roto-Brush-Funktion eine Person über mehrere Minuten freizustellen. Dadurch waren die 192 GB RAM schnell voll und danach hat es angefangen zu stocken – gleichermaßen mit der 990 Pro als auch mit der 9100 Pro.
Kurz: In meiner eigenen Praxis konnte ich keinen Unterschied feststellen, auch wenn es theoretisch Vorteile geben sollte.
Test 4: LM Studio - Ladezeit von Modellen
Ich habe zuerst überlegt, ComfyUI zum Laden von Modellen zu benutzen, habe mich aufgrund von mehr Einstellmöglichkeiten dann aber komplett für das LM Studio entschieden.
Hier habe ich drei Szenarien getestet:
1. Modell passt komplett in den VRAM
2. Modell passt komplett in den VRAM + RAM
3. Modell passt nicht mehr komplett in den VRAM + RAM
Die Einstellungen sieht man auf dem Bild; sie sind so gewählt, dass VRAM, RAM und auch die Auslagerung auf die SSD genutzt werden. Zusätzlich habe ich natürlich auf jeder SSD das Modell abgelegt und die Auslagerungsdatei von Windows entsprechend umgestellt.
Szenario 1 - GPT-OSS-20B ~12GB:
Ladezeit 860 Evo: 9s
Ladezeit 990 Pro: 9s
Ladezeit 9100 Pro: 8s
Kurz: Hier scheint beim Laden in den VRAM selbst eine SATA-SSD nicht zu limitieren.
Szenario 2 - GPT-OSS-120B ~64GB:
Ladezeit 990 Pro: 34s
Ladezeit 9100 Pro: 33s
Kurz: Auch das Schreiben in den RAM ging relativ schnell und auch hier gab es keinen nennenswerten Unterschied zwischen den SSDs.
Szenario 3 - GPT-OSS-20B ~218GB:
Ladezeit 990 Pro: 4:08 Minuten
Ladezeit 9100 Pro: 3:34 Minuten
Hier wurde jetzt zusätzlich nicht nur von der SSD gelesen, sondern auch noch ein Teil auf die SSD wieder geschrieben (Swap). Das Laden in den VRAM und RAM ging relativ schnell, aber die letzten GB auf die SSD haben dann verhältnismäßig doch einiges länger gedauert. Hier habe ich dann auch endlich das erste Mal gesehen, dass eine PCIe 5.0 SSD doch schneller sein kann.
Allerdings muss ich auch direkt einschränkend sagen: Wer nutzt in der Praxis ein 218 GB Modell, wenn er nicht genug VRAM dafür hat? Den RAM zu benutzen ist für die Produktivität und Effizienz schon nicht gut, aber eine SSD als Speichererweiterung zu benutzen, ist noch viel schlechter. Auf dem Bild sieht man den Verbrauch des kompletten RAMs.
Natürlich habe ich dann noch mal versucht, mir etwas mit dem Modell ausgeben zu lassen. Hier habe ich wieder kaum einen Unterschied zwischen PCIe 4.0 und PCIe 5.0 gemerkt. Es ist einfach saulangsam und in der Praxis einfach, auch nach dem vollständigen Laden, nicht produktiv einsetzbar.
Temperaturen
Ein interessanter Punkt sind noch die Temperaturen. Die 9100 Pro steckt im ersten Slot zusammen mit einem BeQuiet MC1 Pro Kühler und hat keinerlei Temperaturprobleme. Genauso wenig wie die 990 Pro, welche unter einem Mainboard-Kühler liegt. Hier muss man jedenfalls keine Angst mehr haben, dass es schnell sehr stark drosselt oder die SSD sogar ganz abschaltet. Eine Samsung 9100 Pro kann man diesbezüglich bedenkenlos nutzen.
Fazit
Für mich ist der Test etwas ernüchternd und zeigt mir: Wer nicht genau weiß, wofür er eine PCIe 5.0 SSD braucht, braucht sie einfach NICHT! Auch frage ich mich gerade, warum Samsung einen Lesertest zu einer 9100 Pro SSD machen lässt, wenn das Ergebnis eigentlich schon vorher feststand und im Grunde auch nicht rein positiv für Samsung ausgeht.
Ja, man kann eine 9100 Pro wunderbar und problemlos verwenden. Die Effizienz ist besser geworden und am Ende spart man bei gleicher Verwendung sogar etwas Strom. Gleichzeitig hat man in der Praxis in einem Heim-PC – selbst bei Verwendung von AI – aber kaum einen spürbaren Vorteil.
Am Ende bleibt es dann eine Preisfrage. Nimmt man für 20-30€ Aufpreis direkt eine PCIe 5.0 SSD oder lässt man bei einem größeren Preisunterschied lieber die PCIe 5.0 SSDs links liegen und greift weiterhin zu den sehr ausgereiften PCIe 4.0 SSDs? Ich würde mich aktuell für letzteres entscheiden.
An Samsung und ComputerBase
Trotzdem natürlich ein großes Dankeschön an Samsung für das Gewinnspiel. Es war interessant, selbst zu testen und zu sehen, wie sich die neue 9100 Pro SSD verhält.
Und auch ein Dankeschön an ComputerBase. Nicht nur wegen des Gewinnspiels, sondern vor allem für die ganzen aufwendigen Tests. Erst wenn man selbst ein paar Ideen hat und testen möchte, merkt man den Aufwand dahinter.
Programme herunterladen, Modelle herunterladen (das 220 GB Modell hat alleine über 4 Stunden gedauert), für jeden Test die Modelle auf alle SSDs verteilen, Auslagerungsdatei umstellen. Dann überlegen, ob das überhaupt so Sinn ergibt, und sich fragen, was verschiedene Einstellungen eigentlich machen.
Kurz: Man unterschätzt die Arbeit enorm, wenn man hier nur einen Artikel überfliegt und auf die vielen Werte schaut.
Disclaimer
Das ist keine wissenschaftliche Arbeit, sondern eher ein praxisnaher Test, bei dem es um Tendenzen geht. Ich habe z.B. auch nicht jeden Benchmark mehrmals durchlaufen lassen, um dann gemittelte Werte zu bekommen, oder jedes Mal den PC neu gestartet. Auch hatte ich teilweise HWINFO offen und habe mit einem Tool Screenshots gemacht. So sollte man dann die Werte auch betrachten: als Tendenz und nicht als absolute Wahrheit.
Fragen oder Anregungen, was man noch speziell testen könnte, nehme ich natürlich gerne an.
Ich habe beim Gewinnspiel eine von drei Samsung 9100 Pro 2TB SSDs gewonnen und möchte hier einen kleinen Vergleich zur 990 Pro und der 860 Evo ziehen. Die altbekannte und einfache Frage lautet: Lohnt sich eine PCIe 5.0 SSD wirklich?
-> Gewinnspiel auf CB
-> Lesertest von Paris
-> Lesertest von AlanK
Meine Hardware:
- Intel 265k
- Z890 Gigabyte Aorus Elite
- 192 GB RAM
- Nvidia RTX 4080
- 9100 Pro + BeQuiet MC1 Pro Kühler
- 990 Pro + Mainboard Kühler
- 860 Evo auf der Rückseite
Was möchte ich testen?
Kurz gesagt: Ich liebe Effizienz und vermeide gerne unnötige Worte. Daher werde ich die einzelnen Abschnitte auch nicht mit ausschmückenden Phrasen oder unnützen Daten aufblähen. Gleichzeitig war es aber mein Ziel, einen möglichen Mehrwert der neuen PCIe-5-Generation festzustellen, speziell in meinen Anwendungsfällen.
Test 1: Standard Benchmark - Samsung Magician und CrystalDiskMark.
Test 2: Gaming - Direct Storage mit Forspoken
Test 3: Adobe Cloud (Premiere Pro & AfterEffects) - Pudget Benchmark
Test 4: LM Studio - Ladezeit von Modellen (12GB, 64GB, 218GB)
Test 1: Standard Benchmark - Samsung Magician und CrystalDiskMark.
Ich glaube, die Werte durfte man in etwa so erwarten. Alle SSDs liefern ungefähr das, was sie laut Datenblatt können. Eine Besonderheit fällt dann aber doch auf: Sowohl bei mir mit dem Intel 265K + Z890 Mainboard als auch bei dem zweiten Lesertester mit einem Intel 285K werden die Maximalwerte – gerade beim Lesen – nicht ganz erreicht. Der dritte Tester mit einem AMD-Setup hingegen erreicht mühelos einen Lesewert von ca. 14.700 MB/s. Bei den Schreibwerten ist der Unterschied nicht ganz so groß. Das ist auf jeden Fall ein Problem, welches wohl auf das Konto von Intel geht!
Test 2: Gaming - DirectStorage mit Forspoken
Auch bei diesem Test habe ich erfahrungsgemäß nicht viele neue Erkenntnisse erwartet. Daher habe ich mich auf einen Titel wie Forspoken beschränkt, welcher DirectStorage unterstützt.
Wie nicht anders zu erwarten, ist die Ladezeit mit 9 zu 10 Sekunden quasi fast identisch zwischen 9100 Pro und 990 Pro. Einzig auf der SATA-SSD war die Ladezeit mit 37 Sekunden deutlich höher. Hier kann man als kurzes Fazit nur festhalten, dass SATA-SSDs nicht mehr ausreichen bzw. in bestimmten Situationen einen merkbaren Nachteil haben. Eine PCIe 5.0 SSD braucht es dafür aber eben auch nicht.
Test 3: Adobe Cloud (Premiere Pro / After Effects) - Puget Benchmark
Dies ist der Bereich, der mich am meisten interessiert hat, weil ich diese Software täglich nutze. Als Benchmark habe ich mir den Puget Benchmark herausgesucht, war dann aber sehr schnell ernüchtert, dass meine aktuellen Versionen noch nicht unterstützt werden. Ich hatte allerdings auch keine Lust, mein Produktiv-System für einen Lesertest downzugraden.
Da ich meine Projekte bisher auf drei SSDs aufteile (Programm, Cache, Footage), hat sich in Premiere Pro bei meiner normalen Arbeit kein merkbarer Unterschied ergeben durch die PCIE5 SSD.
In After Effects habe ich in 8K versucht, über die Roto-Brush-Funktion eine Person über mehrere Minuten freizustellen. Dadurch waren die 192 GB RAM schnell voll und danach hat es angefangen zu stocken – gleichermaßen mit der 990 Pro als auch mit der 9100 Pro.
Kurz: In meiner eigenen Praxis konnte ich keinen Unterschied feststellen, auch wenn es theoretisch Vorteile geben sollte.
Test 4: LM Studio - Ladezeit von Modellen
Ich habe zuerst überlegt, ComfyUI zum Laden von Modellen zu benutzen, habe mich aufgrund von mehr Einstellmöglichkeiten dann aber komplett für das LM Studio entschieden.
Hier habe ich drei Szenarien getestet:
1. Modell passt komplett in den VRAM
2. Modell passt komplett in den VRAM + RAM
3. Modell passt nicht mehr komplett in den VRAM + RAM
Die Einstellungen sieht man auf dem Bild; sie sind so gewählt, dass VRAM, RAM und auch die Auslagerung auf die SSD genutzt werden. Zusätzlich habe ich natürlich auf jeder SSD das Modell abgelegt und die Auslagerungsdatei von Windows entsprechend umgestellt.
Szenario 1 - GPT-OSS-20B ~12GB:
Ladezeit 860 Evo: 9s
Ladezeit 990 Pro: 9s
Ladezeit 9100 Pro: 8s
Kurz: Hier scheint beim Laden in den VRAM selbst eine SATA-SSD nicht zu limitieren.
Szenario 2 - GPT-OSS-120B ~64GB:
Ladezeit 990 Pro: 34s
Ladezeit 9100 Pro: 33s
Kurz: Auch das Schreiben in den RAM ging relativ schnell und auch hier gab es keinen nennenswerten Unterschied zwischen den SSDs.
Szenario 3 - GPT-OSS-20B ~218GB:
Ladezeit 990 Pro: 4:08 Minuten
Ladezeit 9100 Pro: 3:34 Minuten
Hier wurde jetzt zusätzlich nicht nur von der SSD gelesen, sondern auch noch ein Teil auf die SSD wieder geschrieben (Swap). Das Laden in den VRAM und RAM ging relativ schnell, aber die letzten GB auf die SSD haben dann verhältnismäßig doch einiges länger gedauert. Hier habe ich dann auch endlich das erste Mal gesehen, dass eine PCIe 5.0 SSD doch schneller sein kann.
Allerdings muss ich auch direkt einschränkend sagen: Wer nutzt in der Praxis ein 218 GB Modell, wenn er nicht genug VRAM dafür hat? Den RAM zu benutzen ist für die Produktivität und Effizienz schon nicht gut, aber eine SSD als Speichererweiterung zu benutzen, ist noch viel schlechter. Auf dem Bild sieht man den Verbrauch des kompletten RAMs.
Natürlich habe ich dann noch mal versucht, mir etwas mit dem Modell ausgeben zu lassen. Hier habe ich wieder kaum einen Unterschied zwischen PCIe 4.0 und PCIe 5.0 gemerkt. Es ist einfach saulangsam und in der Praxis einfach, auch nach dem vollständigen Laden, nicht produktiv einsetzbar.
Temperaturen
Ein interessanter Punkt sind noch die Temperaturen. Die 9100 Pro steckt im ersten Slot zusammen mit einem BeQuiet MC1 Pro Kühler und hat keinerlei Temperaturprobleme. Genauso wenig wie die 990 Pro, welche unter einem Mainboard-Kühler liegt. Hier muss man jedenfalls keine Angst mehr haben, dass es schnell sehr stark drosselt oder die SSD sogar ganz abschaltet. Eine Samsung 9100 Pro kann man diesbezüglich bedenkenlos nutzen.
Fazit
Für mich ist der Test etwas ernüchternd und zeigt mir: Wer nicht genau weiß, wofür er eine PCIe 5.0 SSD braucht, braucht sie einfach NICHT! Auch frage ich mich gerade, warum Samsung einen Lesertest zu einer 9100 Pro SSD machen lässt, wenn das Ergebnis eigentlich schon vorher feststand und im Grunde auch nicht rein positiv für Samsung ausgeht.
Ja, man kann eine 9100 Pro wunderbar und problemlos verwenden. Die Effizienz ist besser geworden und am Ende spart man bei gleicher Verwendung sogar etwas Strom. Gleichzeitig hat man in der Praxis in einem Heim-PC – selbst bei Verwendung von AI – aber kaum einen spürbaren Vorteil.
Am Ende bleibt es dann eine Preisfrage. Nimmt man für 20-30€ Aufpreis direkt eine PCIe 5.0 SSD oder lässt man bei einem größeren Preisunterschied lieber die PCIe 5.0 SSDs links liegen und greift weiterhin zu den sehr ausgereiften PCIe 4.0 SSDs? Ich würde mich aktuell für letzteres entscheiden.
An Samsung und ComputerBase
Trotzdem natürlich ein großes Dankeschön an Samsung für das Gewinnspiel. Es war interessant, selbst zu testen und zu sehen, wie sich die neue 9100 Pro SSD verhält.
Und auch ein Dankeschön an ComputerBase. Nicht nur wegen des Gewinnspiels, sondern vor allem für die ganzen aufwendigen Tests. Erst wenn man selbst ein paar Ideen hat und testen möchte, merkt man den Aufwand dahinter.
Programme herunterladen, Modelle herunterladen (das 220 GB Modell hat alleine über 4 Stunden gedauert), für jeden Test die Modelle auf alle SSDs verteilen, Auslagerungsdatei umstellen. Dann überlegen, ob das überhaupt so Sinn ergibt, und sich fragen, was verschiedene Einstellungen eigentlich machen.
Kurz: Man unterschätzt die Arbeit enorm, wenn man hier nur einen Artikel überfliegt und auf die vielen Werte schaut.
Disclaimer
Das ist keine wissenschaftliche Arbeit, sondern eher ein praxisnaher Test, bei dem es um Tendenzen geht. Ich habe z.B. auch nicht jeden Benchmark mehrmals durchlaufen lassen, um dann gemittelte Werte zu bekommen, oder jedes Mal den PC neu gestartet. Auch hatte ich teilweise HWINFO offen und habe mit einem Tool Screenshots gemacht. So sollte man dann die Werte auch betrachten: als Tendenz und nicht als absolute Wahrheit.
Fragen oder Anregungen, was man noch speziell testen könnte, nehme ich natürlich gerne an.